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Frank Schmökel – dieser Name war für mich, der ich in Brandenburg aufgewachsen bin, gleichzusetzen mit dem "Schwarzen Mann". Wegsperren, Verdrängen, ein für alle Mal aus unserem Leben ausschließen, das waren die Reaktionen fast aller, mit denen ich über Schmökel sprach. Angst, Ekel und Entsetzen über die Taten, die dieser Mann verübt hat, sind völlig nachvollziehbar.
Aber was passiert mit denen, die die Gesellschaft verstößt? Ich bin während der Arbeit an diesem Film über einen Mörder und Kinderschänder selbst Vater geworden, wahrscheinlich hat mich gerade deswegen dieses Thema so sehr berührt. Und berührt haben mich auch die Menschen, die im Mittelpunkt dieses Films stehen: Leute, die trotz aller Ablehnung seiner Taten bereit sind, sein Leben mit zu gestalten. Leute, die sich damit angreifbar machen. Ich weiß nicht, ob ich das könnte, aber ich weiß, dass es Menschen geben muss, die genau das tun, nicht nur für die Täter, sondern auch für die Grundwerte unserer Gesellschaft.
| Buch und Regie: | Kristof Kannegießer |
| Kamera: | Hagen Schönherr |
| Ton: | Kristof Kannegießer | Stefan Kochinke | Sebastian Reim | Gordon Wolff |
| Schnitt und Mischung: | Salar Ghazi |
| Musik: | Matthias Pfister | Matthias Schrön |
| Herstellungsleitung: | Thomas Lechner |
| Producer: | Katrin Haase | Tanja Standop |
| Betreuung: | Helga Reidemeister |
Eine Produktion der Filmakademie Baden-Württemberg.
Letzte Änderung am: 22.09.2009, 09.22 Uhr
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