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Dokumentarfilm am Donnerstag Charlie: Leben und Werk von Charles Chaplin

Charlie: Leben und Werk von Charles Chaplin vom Donnerstag, 18.2.2010 | 23.45 Uhr | SWR Fernsehen

Charles Spencer Chaplin wurde als Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur, Produzent und Komponist weltweit berühmt.
Aber auch durch sein bewegtes Privatleben, das geprägt wurde durch zahlreiche Liebschaften, vier Ehen, einen Vaterschaftsskandal und der Verfolgung durch das FBI, die Chaplin zum Verlassen der USA zwang, erregte er immer wieder die Aufmerksamkeit der Medien.

Charlie Chaplin, mit vollem Namen Charles Spencer Chaplin, wurde 1889 in Großbritannien geboren. Als der Mann mit dem Zwei-Finger-Schnurrbart, dem viel zu großen Anzug und der Melone auf dem Kopf wurde er in Hollywood weltberühmt. Bereits eine seiner ersten Rollen in "Der Vagabund" machte den Komiker unsterblich.

Filmemacher Richard Schickel spürt in seinem Porträt dem Leben und der Arbeit Chaplins nach.
Dabei stellt er auch die enge Verknüpfung von Chaplins Karriere und der Entwicklung der Hollywood-Filmindustrie heraus. Als Mitbegründer der United Artists war Chaplin nicht nur mit seinen Filmen aktiv am Ausbau der Filmindustrie beteiligt.

Schickels Dokumentation stützt sich hauptsächlich auf Archivmaterial. Zu sehen gibt es klassische Komödiensequenzen, absolute Raritäten wie Probeaufnahmen zum berühmten Tanz mit dem Globus in Chaplins Meisterwerk "Der große Diktator". Auch private Aufnahmen, wie Chaplin beim Tennisspielen mit Groucho Marx, sind zu sehen. Überraschende Einblicke in Leben und Kunst des unerreichten Kinogenies bieten Interviews mit Woody Allen, Martin Scorsese, Milos Forman, Johnny Depp, mit Chaplins Kindern Geraldine und Michael, der britischen Schauspielerin Claire Bloom, die 1952 mit Chaplin "Rampenlicht" drehte, mit dem englischen Oscar-Preisträger Sir Richard Attenborough, der 1992 die Leinwandbiografie "Chaplin" - unter anderem mit dessen Tochter Geraldine - inszenierte, und Robert Downey jr, der in Attenboroughs Film Chaplin täuschend echt spielte.

Richard Schickel ist Dokumentarfilmer und renommierter Filmkritiker vom "Time Magazine". Dieses außergewöhnliche Charles-Chaplin-Porträt zählte bei der Weltpremiere 2003 zu den Highlights des Filmfestivals in Cannes.

Ein Film von Richard Schickel

Letzte Änderung am: 11.01.2010, 14.13 Uhr

Sendezeit Dokumentarfilm

Montags, ab 23:30 Uhr
und
Donnerstag auf Freitag ab 00:15 Uhr
SWR Fernsehen