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Die Sonne scheint. Der Geruch von kräftigem Bohnenkaffee und frischem Hefekuchen liegt in der Luft. Das Geräusch von klirrenden Tassen und Kuchengabeln auf Porzellan. Allenthalben zufriedene Gesichter. Im Hunolsteiner Hof kommt Landwirtschaft verdammt lecker daher. Das Bauernhofcafé der Familie Binz im ländlichen Hunsrück lockt mit urgemütlicher, authentischer Gastfreundschaft.
Der Hunolsteiner Hof hat schon einiges erlebt: Jahrhundertelang gehörte er als Bauerngut zur Burg Hunolstein und ernährte deren Bewohner. Sowohl Bauernhof als auch Burg durchliefen im Laufe der Zeit viele Veränderungen. Die Burg wurde zerstört und zerfiel. Die Hofanlage änderte ihren Standort. Der Hunolsteiner Hof, wie er sich heute präsentiert, wurde 1848 erbaut im Stil eines klassischen Trierer Landhauses. 1964 kam er in den Besitz von Ursula und Hermann Binz, die ihn von den Grafen von Hunolstein erwarben.
1997 wagte die Familie einen folgenschweren, aber goldrichtigen Schritt: Sie eröffnete ein Bauernhofcafé mit Produkten aus ihrer Landwirtschaft und selbstgemachten Speisen. Was zunächst langsam anlief, denn Skeptiker wollen immer erst überzeugt werden, wurde immer mehr zu einer Erfolgsgeschichte. Heute kommen Gäste aus ganz Deutschland zum Hunolsteiner Hof. Handgemachtes Essen, eine Landwirtschaft die zum Greifen nah ist, und malerische Natur - all das sind Argumente, denen sich kaum einer verschließt.
Letzte Änderung am: 05.08.2011, 10.11 Uhr