Seite vorlesen:
Das besondere am Steinbachhof ist seine Lage. Inmitten von sanft wogenden Getreidefeldern und Weinbergen liegt er. Weit und breit steht kein anderes Haus. Zum Hof gehören das spätbarocke Wohnhaus und der Fruchtkasten, eine Feldscheuer aus dem 19. Jahrhundert und eine Wagnerei. Ein Ensemble, das seinesgleichen in Deutschland sucht.
Der Steinbachhof hat eine ellenlange Geschichte. 1178 wurde er erstmals urkundlich erwähnt. Damals gehörte er zum nahe gelegenen Zisterzienserkloster Maulbronn. Später dann erwarb das Königshaus Württemberg den Hof. Eine Pächterfamilie bewirtschaftete ihn, betrieb Acker-, Obst- und Weinbau. 1974 schließlich kaufte eben diese Familie den Steinbachhof vom ehemaligen Königshaus und führt ihn seither in Eigenregie.
Ulrich Eißler hat seit 1998 das Sagen. Mittlerweile hat er die Ackerflächen verpachtet und sich auf den Weinbau konzentriert. Zusammen mit seiner umtriebigen Ehefrau Nanna stellt er den traditionellen Hof auf den Kopf. Das junge Paar hat mächtig investiert, den Fruchtkasten, die Feldscheuer und die Wagnerei aufwändig und geschmackvoll restauriert.
Der Steinbachhof ist zu einer stimmungsvollen Bühne geworden für Hochzeiten, Geburtstage, Seminare und Veranstaltungen aller Art. "Ein Ensemble wie dieses kann nur durch große Lösungen gehalten werden. Man muss flexibel sein", sagt Nanna Eißler. Bleibt zu hoffen, dass der unternehmerische Mut der Eißlers belohnt wird.
Letzte Änderung am: 05.08.2011, 09.52 Uhr