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Am Ausgang des "Cochemer Krampens", eines über 20 km langen Moselbogens, liegt bei der Mündung des Endertbaches die Kreisstadt Cochem, das touristische Zentrum zwischen Trier und Koblenz.
Über 1,5 Mill. Tagesgäste besuchen jährlich die Stadt. Sie drängen sich durch die Gassen Cochems, um das schöne Stadtbild zu bewundern. Sehenswert sind das barocke Rathaus, der Martinsbrunnen, gut erhaltene Fachwerkhäuser und die Martinskirche.
Bemerkenswert ist das alte Kapuzinerkloster von 1623, heute als Cochemer Kulturzentrum restauriert.
Von der mittelalterlichen Stadtbefestigung sind noch wichtige Bauten erhalten: Das Mäusetor, das nichts mit den kleinen Nagetieren zu tun hat, sondern ein "Maut"- ein Zolltor war, an der Mosel das Balduintor und das Enderttor, das heute zur "Alten Thorschenke" umfunktioniert ist.
Die Reichsburg der Stadt Cochem ist nicht nur ein touristisches Symbol für die Stadt, sondern für deutsche Burgenromantik schlechthin. Beim berühmten "Rittermahl" kann man sich einen Abend lang ins Mittelalter zurückversetzen lassen.
Die Moselpromenade lockt die Besucher ebenso wie die Sesselbahn auf den Pinnerberg, der nach einem dort abgestürzten Schäfer benannt ist und von dem sich eine herrliche Aussicht über die Stadt und das Moseltal bietet.
Eine weitere Attraktion in Cochem ist der Kaiser-Wilhelm-Tunnel, der mit 4200 Metern Länge der längste Eisenbahntunnel Deutschlands ist.
Letzte Änderung am: 31.03.2010, 14.06 Uhr