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Das Kannenbäckerland ist eine Landschaft im unteren Westerwald zwischen Montabaur und dem Rhein. Aufgrund des dort verbreitet vorkommenden Tons ist es ein Zentrum der Keramikindustrie. Hauptort ist Höhr-Grenzhausen.
Die Töpferregion erhielt diese Bezeichnung schon im späten 18. Jahrhundert. Der Name rührt von den Haupterzeugnissen dieser Gegend her, den Kannen und Krügen aus weißem, grau-blauen oder braunen, salzglasierten Steinzeug.
2700 Jahre alte Tongefäße wurden hier gefunden. Und überall findet man Spuren dieser bedeutenden Vergangenheit. In zahlreichen Museen und Ausstellungen entlang der Kannenbäckerstraße wird die Geschichte der Region und die Geschichte des weißen Goldes, wie der Ton auch genannt wird, zur Gegenwart.
Das Kannenbäckerland ist aufgrund seiner Lage zwischen Rheintal im Westen und Westerwald im Osten, dem Naturpark Rhein-Westerwald im Norden und dem Naturpark Nassau im Süden ein lohnendes Gebiet für Aktivurlauber.
Zahlreiche Wanderwege, ein großer Nordic-Walking-Park und gut trassierte Radwege durchziehen das Kannenbäckerland.
Eines der beliebtesten Ausflugsziele im Kannenbäckerland ist das Keramikmuseum Westerwald.
Letzte Änderung am: 31.03.2010, 12.54 Uhr