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Der Kaiserdom zu Speyer zählt zu einem der bedeutendsten Baudenkmäler der Romanik und ist die größte erhaltene
romanische Kirche Europas. Als Grabstätte salischer, staufischer und habsburgischer Herrscher gilt der Dom als Symbol des mittelalterlichen Kaisertums. Bauherr der Kirche war Kaiser Konrad II. und die Bauzeit ging von 1030 bis 1061 und Ziel war es die größte Kirche der Welt zu bauen.
Der Dom wurde als Politikum und Machtprobe gegen den Pabst genutzt, was auch seinen Standort in der seinerzeit 500 Seelen Gemeinde von Speyer erklärt. 1981 erklärte die UNESCO den Dom zum „Kulturerbe der Welt“.
Inmitten der Altstadt, zwischen Fischmarkt und Sonnenbrücke befindet sich ein Stadtviertel, das die Speyerer liebevoll als „Hasenpfuhl“ bezeichnen. Mit der Sanierung dieses Stadtteils in den frühen siebziger Jahren ist auch das legendäre Altstadtfest entstanden. Am 2. Septemberwochenende jedes Jahres verwandeln sich die romantischen Winkel und Gassen in eine trubelige Szenerie, die Besucher von nah und fern anlockt.
Letzte Änderung am: 30.03.2010, 12.20 Uhr