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Mein Vater schläft

Sommer. Ein halber, fast zufälliger Tag aus dem Leben des 10jährigen Mika, der mit seiner Familie auf dem Land in ärmlichen Verhältnissen lebt. Der Vater ist schwer krank und kann sich nicht mehr um die anfallenden Aufgaben auf dem Hof kümmern. Mika muss mit anpacken. Und mit dem Neid auf seine sechsjährige Schwester fertig werden, für die der Hof einfach nur ein toller Spielplatz ist.


Der Begriff „coming of age“ bezieht sich meist auf die erste Liebe und den damit verbundenen Eintritt ins Erwachsenenleben.
Dass es auch das erste Töten (eines Tieres) sein kann, das diesen Übertritt markiert, zeigt dieser Film. Er beschreibt in einer sehr kurzen Zeitspanne, wie sich der Übergang vom Kindsein in die Verantwortung abspielen kann. Dass der Film dabei ohne Worte auskommt, macht ihn atmosphärisch umso dichter.

Besetzung

JungeMaximilian Kirchner
SchwesterDenise Manicke
VaterVitus Zeplichal
MutterHeidi Köhler

Stab

Buch und RegieGrzegorz Muskala
KameraRaphael Beinder
Produzent Hartmut Bitomsky
Redaktion Brigitte Ditthard

Produktion

Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin, Ankauf

Länge13'47"
Material35 mm

Letzte Änderung am: 12.11.2009, 16.44 Uhr