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Die junge, idealistische Lehrerin Melanie Pröschle zieht von Schwaben nach Karlsruhe, um mitten im Schuljahr ihre erste Stelle anzutreten. Doch der Schulalltag passt nicht zu Melanies Idealismus.

Melanie Pröschle (Eva Löbau) träumt von einem anderen Leben.
Die Kollegen sind meist älter und skeptisch-unverbindlich. Im Unterricht müht sich Melanie meist erfolglos um die Aufmerksamkeit der Schüler, die sie immer weniger ernst nehmen. Kollege Thorsten schließlich, der sich um sie bemüht, ist Melanie zu ähnlich, als dass sie ihn akzeptieren könnte. Umso dringender wird Melanies Suche nach Anschluss in der neuen Stadt. Als sie Tina aus dem Nachbarhaus kennenlernt, meint sie, die erhoffte Freundin gefunden zu haben. Doch Melanies Erwartungen werden enttäuscht. Je intensiver sie an Tinas Alltag teilnehmen will, desto stärker weicht die zurück. In einem Kreislauf auf vergeblichen Hoffnungen und falschen Vorspiegelungen gefangen, beginnt Melanie die Orientierung zu verlieren.
Besetzung
| Melanie Pröschle | Eva Löbau |
| Tina Schaffner | Daniela Holtz |
| Thorsten Rehm | Jan Neumann |
| Frau Sussmann | Ilona Christina Schulz |
| Tobias | Robert Schupp |
| Lutger Reinhardt | Heinz Röser-Dümming |
| Renate Pföhler | Martina Eckrich |
| Bine | Nina Fiedler |
| Gerd Postweiler | Hans Rüdiger Kucich |
| Elvira Fischer-Walter | Ruth Köppler |
| Bernd | Achim Enchelmaier |
Stab
| Buch und Regie | Maren Ade |
| Kamera | Nikolai von Graevenitz |
| Schnitt | Heike Parplies |
| Musik | Ina Siefert, Nellis du Biel |
| Szenenbild | Claudia Schölzel |
| Kostümbild | Gitti Fuchs |
| Produktion | Janine Jackowski |
| Redaktion | Sabine Holtgreve |
Produktion
| Drehzeit | 3. Juni bis 09.Juli 2003 |
| Drehort | Karlsruhe |
| Länge | 80 Min. |
| Material | DV |
| Eine Produktion von Komplizen Film GbR in Koproduktion mit Kaufmann Wöbke GbR, dem SWR und der HFF München, gefördert vom FFF Bayern, der FFA und der MFG Baden-Württemberg |
"Der Wald vor lauter Bäumen" war für den Deutschen Filmpreis 2005 in der Kategorie bester Film nominiert. Maren Ade erhielt u.a. den RBB-Förderpreis bei den Babelsberger Medienpreisen und den Spezialpreis im World Cinema Dramatic Competition beim Sundance Film Festival 2005.
Letzte Änderung am: 25.08.2005, 00.00 Uhr