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Der Alternative Nobelpreis geht an Aktivisten von Basisbewegungen in Afrika und Neuseeland. Die Preisträger sind die Australierin Catherine Hamlin, René Ngongo aus dem Kongo sowie Alyn Ware aus Neuseeland. Gewürdigt wird mit dem Preis ihr Einsatz für bessere Lebensbedingungen.

Der Nobelpreis für Wirtschaft geht an die US-Wissenschaftler Elinor Olson und Oliver Williamson. Damit wird der Preis zum erstenmal an eine Frau verliehen. Die Auszeichnung ist mit 1 Million Euro dotiert. Alle Nobelpreise werden am 10. Dezember verliehen.

US-Präsident Barack Obama wird mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet, "für seine außergewöhnlichen Bemühungen, die internationale Diplomatie und die Zusammenarbeit zwischen Völkern zu stärken", so die Begründung. Der Präsident übt sich in Bescheidenheit: Er betrachte den Preis nicht als eine Bestätigung für Erreichtes, sondern als eine Herausforderung, so Obama.

Die deutsche Schriftstellerin Herta Müller erhält den diesjährigen Literatur-Nobelpreis. Die in Rumänien geborene Autorin verarbeitet in ihren Werken ihre Erlebnisse von Fremdheit und politischer Verfolgung, sie zeichne "mittels der Verdichtung der Poesie und Sachlichkeit der Prosa Landschaften der Heimatlosigkeit".
Der Chemie-Nobelpreis ging an die US-Wissenschaftler Venkatraman Ramakrishnan und Thomas Steitz sowie an Ada Yonath aus Israel. Sie erhalten die Ehrung für die Entdeckung der Struktur und Funktion der Eiweiß-Fabriken in den Zellen.


Charles Kao, Willard Boyle und George Smith
Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr an den Briten Charles Kao und die US-Amerikaner Willard Boyle und George Smith. Sie erhalten die Auszeichnung für die schnelle Datenübertragung durch Glasfasern und für den lichtempfindlichen CCD-Chip, der in jeder Digitalkamera eingebaut ist.

Carol Greider, Jack Szostak und Elizabeth Blackburn
Die US-Australierin Elizabeth Blackburn und die beiden US-Forscher Carol Greider und Jack Szostak teilen sich den Medizin-Nobelpreis von fast einer Million Euro. Ihre Arbeiten zur Chromosomen-Forschung wurden Grundlage für weitergehende Studien zur Krebs- und Altersforschung.
Angelika Mohammad
Letzte Änderung am: 06.10.2009, 08.05 Uhr