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Stuttgart / Wolfsburg David und Goliath oder: Der Krimi beginnt

Es war einer der spektakulärsten Übernahmekrimis in der deutschen Wirtschaftsgeschichte: die Fusion des Stuttgarter Sportwagenbauers Porsche mit dem viel größeren VW-Konzern in Wolfsburg. Die vielen überraschenden Wendungen dieses Krimis fasst diese Chronologie zusammen.

Wendelin Wiedeking und Ferdinand Piëch

Hauptdarsteller: Wendelin Wiedeking und Ferdinand Piëch

I. Porsche will bei VW einsteigen

Frühherbst 2005: Porsche gibt bekannt, bei VW einsteigen zu wollen. Zunächst will der Sportwagenhersteller rund 20 Prozent der Anteile übernehmen.

Herbst 2006: Porsche will die Anteile nun auf maximal 29,9 Prozent aufstocken und damit das Land Niedersachsen als bisher größten Anteilseigner übertrumpfen.

Frühjahr 2007: Porsche will seinen Anteil an VW noch weiter aufstocken.

Sommer 2007: Porsche beginnt damit, das Unternehmen in eine Holding nach europäischem Recht umzustrukturieren. Damit sind die Voraussetzungen für eine vollständige VW-Übernahme geschaffen.


Frühjahr 2008: Der Porsche-Aufsichtsrat gibt grünes Licht für eine Erhöhung der VW-Anteile auf mehr als 50 Prozent.


April 2009: Nach Medienberichten soll Porsche durch die Übernahme der VW-Aktienpakete in finanzielle Schwierigkeiten geraten sein.


Quelle: Baden-Württemberg Aktuell

Letzte Änderung am: 01.12.2009, 13.05 Uhr