
Jetzt gehen sie alle noch einmal zur Schule, lauter "reifere Semester", alle mit dem gleichen Handicap: Diabetes Typ II – Alters-Zucker. Gesunde Ernährung –so lernen sie – ist ein Eckpfeiler jeder Diabetes-Therapie. Denn Essen und Trinken beeinflusst den Blutzuckerspiegel unmittelbar.
Beim Diabetes spielt das Hormon Insulin eine zentrale Rolle das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Insulin sorgt dafür, das der Zucker aus dem Blut in die Zellen geschleust werden kann, wo er als Energielieferant gebraucht wird. Ist die Insulinproduktion gestört, steigt der Blutzuckerspiegel immer weiter an.
Diabetiker müssen "achtsam" sein, sich gesund ernähren, Gewicht verlieren, sich viel bewegen. Man hat ihnen beigebracht: Diabetiker müssen sich letztlich selbst behandeln, z.B. mehrmals täglich den Blutzuckerwert messen.
Mittlerweile ist das Hantieren mit Teststreifen und Messgerät für viele zur Routine geworden. Ein Blutzuckerwert von 107 ist ideal für Diabetiker!
Voraussetzung für gute Werte ist die "richtige Einstellung" des Patienten. Mit Tabletten allein ist Diabetes nicht in den Griff zu bekommen. Betroffene müssen sich meist Insulin spritzen, eine sog. "bedarfsgerechte" Therapie:
Mehrmals täglich Insulin mit dem "Pen" in die Bauchfalte. Auch diese Prozedur muss penibel eingehalten werden. Gefürchtet beim Diabetes sind Folgeschäden.
Letzte Änderung am: 05.01.2009, 00.40 Uhr