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Unsere Sendung vom 24.05.2012 noch einmal zum Anschauen!

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Hallo Buffet Geldanlage

Tages- oder Festgeldkonto, Aktien, Gold oder Immobilien - wie lässt sich Geld auch in unruhigen Zeiten gewinnbringend anlegen? Der ARD-Börsenexperte Frank Lehmann beantwortet Ihre Fragen.

Euro-Geldscheine

Grundsätzlich lässt sich festhalten: Mit Kapital läßt sich Anfang 2012 nicht wirklich viel verdienen. Bei einer Laufzeit von zwölf Monaten gibt es auf kleinere und mittlere Anlagebeträge zwischen einem und drei Prozent Zinsen.

Wer Geld kurz- und mittelfristig parken will, kann zwischen Tages- und Festgeldkonten wählen. Es gibt diverse Onlinebanken, die entsprechende Angebote haben. Aber Achtung: Hier sind die Zinsen zwar höher, allerdings sind Kontoeröffnung und Kontoführung nur online möglich.

Tipp:
Unter www.festgeldvergleich.org kann man sich die Angebote der Banken anschauen.

Das Sparbuch ist keine Alternative, denn hier liegen die Zinsen meist unter einem Prozent.

Fazit: Wer sein Geld ganz sicher anlegen will, muss sich aktuell eher bescheiden.

Frau zählt Geld



"no risk, no fun"

Nach diesem Motto bietet der Markt natürlich genügend Alternativen. Wer bereit ist, Risiken einzugehen, kann höhere Erträge erzielen - es kann aber auch Geld verloren gehen.




  • Nach wie vor beliebt sind Fonds aller Art. Der Vorteil: Höhere Renditechancen. Von Nachteil sind jedoch oft teure Ausgabeaufschläge, die sich meist erst nach ein paar Jahren amortisieren.
    Wer zum Beispiel vier Prozent Ausgabeaufschlag zahlt, muss in zwölf Monaten vier Prozent Ertrag erwirtschaften, um bei +- Null zu landen. Erst dann verdient der Fonds Geld. Diese Anlageform eignet sich deshalb normalerweise eher für mittel- oder langfristig orientierte Anleger.
  • Das gilt auch für die gute alte Aktie. Hier gibt's meist kein schnelles Geld zu verdienen.
  • Gold ist inzwischen wieder eine Option, nachdem wir im Oktober fast bei 1900 Us-Dollar pro Feinunze waren, sind es aktuell um die 1600 Dollar.
  • Auch Immobilien sind derzeit attraktiv. Der Zeitpunkt, Geld in ein Haus oder eine Wohnung zu investieren ist sehr günstig. Mit etwas Glück kann man ein zehnjähriges Darlehen für unter drei Prozent bekommen.

Wie immer gilt die alte Regel: Nicht alles in ein Produkt investieren, sondern mischen.

Wer Gebühren sparen will, sucht sich seine Produkte trotz des hohen Zeitaufwands selbst zusammen.

Tipp:
Beträge bis 50.000 Euro auf ein Festgeldkonto für zwölf Monate und vielleicht drei Prozent Zinsen legen.
Bei Gesamtbeträgen bis 100.000, die zweiten 50.000 je zu 25.000 in Aktien und Gold investieren.


Im Studio:

Frank Lehmann

Wirtschaftsjournalist








Letzte Änderung am: 26.01.2012, 16.52 Uhr

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