aus der Sendung vom Dienstag, 31.1. | 12.15 Uhr | Das Erste
Ob Freigänger oder Stubentiger: der Winter ist für die wetterempfindlichen Katzen keine einfache Zeit. Was Sie jetzt für Ihren Liebling tun können ist heute eines der Themen unserer Tierarztsprechstunde mit Dr. Joachim Willuhn.

Kälte und Feuchtigkeit mögen Katzen nicht - deshalb halten sich auch Freigänger im Winter öfter im Haus auf, als im Sommer. Und hier wird schnell klar, wie sehr sie die Wärme lieben, denn oft halten sie sich an den wärmsten Orten auf. Die Heizung oder das Plätzchen vorm Kamin stehen jetzt besonders hoch im Kurs.
Damit die Schleimhäute der Katze in der Heizungsluft nicht austrocknen, sollten Sie regelmäßig lüften und falls nötig Luftbefeuchter aufstellen.
Ob Ihrer Katze eher kalt oder warm ist, erkennen Sie an ihrer Körperhaltung: Rollt sie sich eng zusammen, friert sie. Streckt sie dagegen alle Viere von sich, versucht sie überflüssige Körperwärme abzugeben.
Katzen, die auch ins Freie dürfen, sollten am besten selbst entscheiden können, wann sie wieder ins warme Haus kommen. Kühlen sie zu sehr aus, drohen Infekte oder Blasenentzündungen, die behandelt werden müssen. Am unkompliziertesten lässt sich das mit einer Katzenklappe bewerkstelligen.
Wer keine Möglichkeit hat, eine solche Klappe einzubauen, sollte seinem Vierbeiner zumindest ein trockenes, warmes Plätzchen anbieten. Gut isolierte Katzenhäuschen eignen sich dafür ebenso, wie eine warme Decke in einer geschützten Ecke.
Insgesamt sind die Samtpfoten im Winter weniger aktiv und schlafen viel - ein bisschen Bewegung schadet aber nicht. Spielen Sie regelmäßig mit Ihrer Katze, das hält Kreislauf und Stoffwechsel in Schwung. Spezielles Futter ist in der Regel nicht nötig.
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Tierarzt
Letzte Änderung am: 20.01.2012, 23.07 Uhr