aus der Sendung vom Mittwoch, 18.1. | 12.15 Uhr | Das Erste
Die zeitgemäße Hydrokultur ist mehr als ein genormtes Kunststoffgefäß. Anspruchsvolles Design, Naturliebe und gesundes Wohnen mit Pflanzen lassen sich durch Hydrokultur vereinen. Die Pflanzen wurzeln in Blähton statt Erde. Wasser und Nährstoffe werden im Vorratsbehälter bereitgehalten, wodurch sich der Pflegeaufwand reduziert. Auch Berufstätige, die viel unterwegs sind, können sich so ihre Pflanzenwünsche erfüllen.
"Grüne" Wohnraumgestaltung ist außerordentlich wichtig. Pflanzen bewirken in mehrfacher Weise ein angenehmes Wohnklima. Die Elemente sollen optisch ansprechend und pflegeleicht sein.
Für eine Pflanzgruppe benötigen Sie in Hydrokultur vorgezogene Pflanzen im Kulturtopf ohne Übertopf, ein Boden- oder Großgefäß, ein Wasserstandsanzeiger, je nach Bedarf die passenden Unterbauten und Blähton zum Auffüllen der Zwischenräume. Boden- oder Großgefäße haben eine genormte Gefäßhöhe von 23 cm, bei unterschiedlichem Durchmesser. Sie dienen als Übertopf für Pflanzen mit 60-120 cm Höhe und werden auch als Single- oder Solitärgefäße bezeichnet.
Damit die Pflanzung nicht so tief am Boden steht, wird sie mit einem entsprechenden Unterbau angehoben. Soll das Großgefäß mobil sein, kaufen Sie Unterbauten mit Rollen. Gerade bei großen Räumen kann die Anhebung der Hydropflanzung positiv auf die Raumgestaltung wirken.
Letzte Änderung am: 17.01.2012, 13.00 Uhr