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Hallo Buffet Tablet-Computer und Apps

aus der Sendung vom Dienstag, 23.4.2013 | 11.05 Uhr | Das Erste

Ohne Apps geht in der mobilen Welt scheinbar gar nichts mehr - aber wie kommen sie auf den Tablet-Computer, was kosten sie und wie sicher sind die Programme? Fachjournalist Andreas Reinhardt gibt Antworten.

Tablet-PC

Eine wahren Siegeszug haben die flachen, kleinen, mit Touchscreen zu bedienenden Computer in den letzten Jahren hinter sich. Die verkauften Stückzahlen lagen beim Marktführer bei rund 40 Millionen Stück im Jahr 2011. In Deutschland wurden 2012 rund 3,2 Millionen Tablet Computer verkauft, ein Anstieg um 50 Prozent gegenüber 2011. Und der Boom hält an.

Anders als ein Notebook oder Laptop haben diese Computer keine ausklappbare Tastatur, sondern werden über die Berührungen auf dem Bildschirm gesteuert. Diese Computer haben ein fest integriertes Betriebssystem und dazu einige vorinstallierte Programme. Die Programme werden Apps (Kurzform des englischen Begriffs Application) genannt.

Je nach Hersteller des Tablet-Computers kann man weitere Apps nur im herstellereigenen Shop erwerben oder frei im Internet herunterladen. Viele Apps sind kostenlos, aber es gibt auch kostenpflichtige Apps. Dabei muss man mit Kosten von ca. 1 bis 3 Euro rechnen.

Da eine App nichts anderes als ein Anwendungsprogramm für das entsprechende Gerät ist, ist die Bandbreite der Anwendungen sehr hoch. Sie reicht von einfachsten Werkzeugen und Spaßanwendungen mit nur einer Funktion bis hin zu Programmpaketen mit umfangreicher Funktionalität. Dazu gehören einfache Inhalte (aktuelle Nachrichten, Zeitungsartikel) und Datenbanken genauso wie reine Benutzerschnittstellen, die die effiziente Nutzung von bestimmten Anwendungen auf einem Tablet-Computer ermöglichen.
Durch die verschiedenen Betriebssysteme ist es allerdings nicht möglich, etwa eine Android-App auf einem iPad aufzuspielen oder umgekehrt.


Sicherheitsrisiko Apps

Im Regelfall werden Apps durch die Portalbetreiber technisch geprüft, teilweise findet auch eine inhaltliche Überprüfung statt. Die Umsetzungen sind im Detail aber sehr unterschiedlich. Deshalb sollte man sich z.B. im Internet oder in den einschlägigen Computerzeitschriften über die Qualität und Sicherheit der jeweiligen Apps informieren, die man installieren möchte. Denn wie jede andere Software auch kann auch eine App Sicherheitslücken oder Fehler haben.

Viele Apps werden von Verbraucherschützern kritisiert, weil sie ohne das Wissen des Benutzers oder dessen Zustimmung Daten versenden, die für die Funktion der App gar nicht erforderlich sind oder die unverschlüsselt oder nicht anonymisiert sind, und daher leicht ausspioniert werden können.


Im Studio:

Andreas Reinhardt

Fachjournalist








Letzte Änderung am: 22.04.2013, 00.33 Uhr