. . Ein Projekt vom SWR2

Firmenkontakte schon während des Studiums – Die Messe-Veranstaltungen der bonding-Studenteninitiative.

27.06.2015, von

Bonding ist keine SM-Spielart sondern eine Studenteninitiative, die Brücken schlagen will zwischen Studierenden und Unternehmen als möglichen Arbeitgebern. Diese Initiative ist bereits1988 von Studenten der Rheinisch Westfälischen Technischen Hochschule Aachen gegründet worden. Und die Idee dahinter war so erfolgreich, dass sich schon bald weitere Gruppen an anderen Hochschulen gebildet haben. Inzwischen ist bonding deutschlandweit an 11 Standorten vertreten mit insgesamt etwa 350 aktiven Mitgliedern. In dieser Woche hat die Karlsruher Bonding-Gruppe wieder eine ihrer mittlerweile schon traditionellen Firmenkontaktmessen veranstaltet in der großen Gartenhalle des Kongresszentrums und Anja Braun war für uns dabei.

(Redaktion / Moderation: Markus Bohn)

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Akne und Vitamin B12 – Wie ein bekanntes Hautbakterium Entzündungen auslöst.

27.06.2015, von

Akne ist eine Hautkrankheit, die vorwiegend in der Pubertät auftritt. Aber auch viele ältere Menschen leiden immer wieder mal unter Pickeln, Papeln und Pusteln. Angeblich sollen bestimmte Nahrungsmittel Akne fördern, aber in den meisten Fällen ist das wissenschaftlich nicht belegt.
Ein Zusammenhang allerdings ist seit längerem bekannt. Ein Zuviel an Vitamin B12 kann bei manchen Menschen Akne auslösen. Und Wissenschaftler in den USA haben nun im Detail aufklären können, wie das geschieht. Eine Schlüsselrolle dabei spielt ein bekanntes Hautbakterium namens „propioni acnes“. Klaus Herbst hat nachgefragt.

(Redaktion / Moderation: Markus Bohn)

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Strahlen-Therapie bei Brustkrebs – Wie sich die Behandlung bei gleichem Erfolg verkürzen lässt.

27.06.2015, von

Jedes Jahr wird bei etwa 70.000 Frauen in Deutschland erstmals ein Brustkrebs festgestellt. Diese Diagnose ist natürlich immer ein Schock. Aber in der Mehrzahl der Fälle kann der Tumor heute so entfernt werden, dass die Brust erhalten bleibt. Damit nicht einzelne Krebszellen wieder einen neuen Tumor bilden, werden die Patientinnen i. d. R. nach der Operation bestrahlt. Bisher dauert das bis zu sechs Wochen, und für viele Betroffene ist das eine quälend lange Zeit. Große Studien zeigen aber, dass weniger Bestrahlungen mit einer erhöhten Dosis genauso gut vor einem Rückfall schützen können. Und deshalb wird auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie in Hamburg derzeit intensiv darüber diskutiert, für welche Frauen das die bessere Alternative ist.

(Redaktion / Moderation: Markus Bohn)

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Die ersten Sonnen im jungen Universum – Astronomen entdecken Sterne aus Urmaterie.

20.06.2015, von

Wissenschaftler in Portugal und in den Niederlanden haben die mit Abstand hellste Galaxie im frühen Universum entdeckt und sie schließen aus ihren Daten, dass darin sogenannte „Sterne der ersten Generation“ leuchten, Sterne, die bislang noch nie jemand direkt beobachtet hat. Frage an unseren Weltraumexperten, den Astrophysiker und Wissenschaftsjournalisten Dirk Lorenzen, was ist denn das Besondere an diesen Sternen der ersten Generation, worin unterscheiden sie sich z. B. von unserer Sonne?

(Redaktion / Moderation: Markus Bohn)

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Mini-Exzellenzinitiative für Fachhochschulen – Ein neues Förderprogramm für anwendungsnahe Forschung.

20.06.2015, von

Die sogenannte Exzellenzinitiative, besser bekannt als der Wettbewerb um den inoffiziellen Titel Elite-Uni, läuft noch bis 2017. Aber schon jetzt ist klar, dass es auch darüber hinaus weitergehen wird. Nur über das wie wird noch etwas diskutiert, gepokert und gestritten. Aber nicht nur Universitäten sollen um Forschungsmittel und Anerkennung konkurrieren, sondern künftig auch die Fachhochschulen. Am Donnerstag dieser Woche hat Bundesforschungsministerin Johanna Wanka eine kleine Exzellenzinitiative vorgestellt für die sogenannten Universitäten für angewandte Wissenschaften, wie sich die Fachhochschulen gerne selbst nennen. Schon im Sommer nächsten Jahres sollen die zehn besten Konzepte gekürt werden. Und im Jack-Pot sind immerhin 100 Millionen Euro.

(Redaktion / Moderation: Markus Bohn)

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Wie aus Krebszellen wieder gesunde Zellen werden – Eine Genreparatur heilt Darmkrebs bei Mäusen.

20.06.2015, von

Alle heutigen Methoden zur Behandlung von Krebs zielen darauf ab, die bösartigen Zellen entweder zu entfernen, oder abzutöten. In der Regel versucht man beides, also zunächst wird – wenn möglich operiert. Und danach versucht man den verbliebenen Krebszellen mit Chemo und Bestrahlung den Garaus zu machen, oder das körpereigene Immunsystem auf sie zu hetzen. Es geht aber auch anders. Krebs ist ja eine Krankheit, die dadurch entsteht, dass Gene krankhaft verändert sind. Wenn man solche Gendefekte reparieren könnte, hätte man eine weitere Möglichkeit, Krebs zu behandeln. Und genau das ist Forschern in den USA jetzt geglückt, zumindest im Tierversuch. Nachzulesen sind diese verblüffenden Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe des Fachblatts Cell und Klaus Herbst hat mit den Wissenschaftlern gesprochen.

(Redaktion / Moderation: Markus Bohn)

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Infektionen beim Einsetzen künstlicher Gelenke – Bessere Hygiene und Antibiotika sollen das Risiko minimieren.

20.06.2015, von

370.000 Menschen in Deutschland haben im vergangenen Jahr ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk bekommen. Das Einsetzen einer solchen Endoprothese ist also längst Routine. Und die Operationen verlaufen heute i. d. R. weit schonender als früher. Trotzdem gibt es relativ häufig Komplikationen. Das kann einerseits an mangelhaften Implantaten liegen, andererseits aber auch an mangelhafter Hygiene. In etwa jedem hundertsten Fall kommt es nämlich zu einer gefährlichen Infektion. Wie sich speziell dieses Risiko minimieren lässt, darüber wurde gestern auf einer Tagung der Deutschen Gesellschaft für Endoprothetik in Hamburg diskutiert.

(Redaktion / Moderation: Markus Bohn)

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Der Hacker-Angriff auf den Bundestag – Was Schadprogramme in Computer-Netzwerken anrichten.

13.06.2015, von

Seit gut vier Wochen ist bekannt, dass das Computernetz des Deutschen Bundestags massiv von Hackern angegriffen wurde. Wir haben darüber hier in SWR2 CAMPUS ja auch schon einmal gesprochen. Seit Donnerstag nun beherrscht das Thema wieder die Schlagzeilen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat diese Cyberattacke mittlerweile näher untersucht. Aber noch immer ist nicht viel Konkretes bekannt geworden. Sogar die Abgeordneten fühlen sich schlecht informiert. Reden aber natürlich trotzdem in jedes Mikrofon. Und so herrscht derzeit eine große Kakophonie. Frage an unseren IT-Experten Peter Welchering, was weiß man denn wenigstens einigermaßen sicher?

(Redaktion / Moderation: Markus Bohn)

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Kaffee als Stimmungsaufheller – Wie Coffein das Gehirn beeinflusst.

13.06.2015, von

Viele Menschen trinken Kaffee, um hellwach zu bleiben, bei der Arbeit oder am Steuer. Kaffee bzw. das in ihm enthaltene Koffein macht aber nicht nur munter sondern auch gute Laune. D. h. um genau zu sein, es dämpft Missstimmungen und soll sogar Depressionen vorbeugen. Das ist aus Studien am Menschen belegt, und das zeigen auch neue Tierversuche an Mäusen. Die Mäuseversuche haben dabei den Vorteil, dass man mit ihnen auch herausfinden kann, wie das Koffein diese Wirkung entfaltet, was dabei z. B. im Gehirn genau passiert. Erste Details dazu sind jetzt in der Zeitschrift der Nationalen Akademie der Wissenschaften der USA veröffentlicht worden und Klaus Herbst hat mit den Forschern gesprochen.

(Redaktion / Moderation: Markus Bohn)

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Künstliche Erdbeben durch CO2-Verpressung? – Ein neues Messverfahren für die Geophysik.

13.06.2015, von

Liebhaber der Provence und Radsportler kennen ihn gut, den Mont Ventoux. Denn das knapp 2000 m hohe Bergmassiv bietet einen phantastischen Ausblick auf die Alpen und auf Südfrankreich bis zum Mittelmeer. Aber die wenigsten wissen, dass der Mont Ventoux mal eine unterirdische Raketenabschussbasis beherbergt hat. Heute ist dieses Relikt des kalten Krieges ein geophysikalisches Forschungslabor. Und dort haben französische Wissenschaftler nun untersucht, unter welchen Bedingungen das Verpressen von Flüssigkeiten in den Untergrund Erdbeben auslösen kann. Dass diese Gefahr prinzipiell besteht, weiß man übrigens schon seit gut 50 Jahren.

(Redaktion / Moderation: Markus Bohn)

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