. . Ein Projekt vom SWR2

Die Mission Rosetta kurz vor ihrem Höhepunkt – Erstmals soll eine Sonde auf einem Kometen landen.

08.11.2014, von

Voller Spannung fiebern Europas Raumfahrer dem kommenden Mittwoch entgegen. Denn da soll etwas wirklich Sensationelles passieren. Wenn alles glatt geht, wird nämlich zum allerersten Mal eine Sonde auf einem Kometen landen. Philae heißt dieser kleine Pionier und er befindet sich Huckepack auf Rosetta, einem Vehikel von der Größe eines Lieferwagens, das schon seit August den Kometen umkreist. Es ist der Höhepunkt einer Mission, die vor mehr als 10 Jahren begonnen hat und die sich nun etwa 600 Millionen km von der Erde entfernt abspielt. Unser Raumfahrtexperte ist der Physiker und Wissenschaftsjournalist Dirk Lorenzen, Herr Lorenzen, warum ist das so etwas Besonderes, auf einem Kometen zu landen?

Moderator im Gespräch mit Dirk Lorenzen

(Redaktion / Moderation: Markus Bohn)

 

 

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Das Schülerstudium – Ein Angebot für besonders Begabte und Fleißige.

08.11.2014, von

Viele Schüler und Eltern wettern gegen G8. Das achtjährige Gymnasium überfordere den Nachwuchs und lasse kaum Zeit für anderes. Aber es gibt tatsächlich auch Schülerinnen und Schüler, die sich nicht ausgelastet fühlen und nebenbei noch ein Studium beginnen. Sehr viele Hochschulen bieten heute ein sogenanntes Schülerstudium an. Und das ist eine tolle Möglichkeit um festzustellen, ob ein bestimmtes Fach auch den eigenen Vorstellungen und Wünschen entspricht. Anja Braun hat einige Details zu diesen Angeboten zusammengetragen und natürlich auch mit einer Schülerstudentin gesprochen.

(Redaktion / Moderation: Markus Bohn)

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Sicherheitslücken in Computer-Netzen – Unternehmen greifen zur Selbsthilfe.

08.11.2014, von

Relativ geräuschlos und ohne große Medienresonanz ist am Montag dieser Woche der dritte Cyber-Sicherheits-Gipfel über die Bühne gegangen. Auf Einladung der Deutschen Telekom und der Münchner Sicherheitskonferenz wurde in Bonn darüber diskutiert, wie sich Computernetze aller Art besser vor Hacker-Angriffen schützen lassen. Mit am Tisch saßen Vertreter der Bundesregierung, der EU und der NATO, sowie der US-Regierung und auch Manager führender Industrie-Unternehmen. Und eigentlich sollte man meinen, dass da alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Aber das ist keineswegs so. Die Interessenlagen sind durchaus unterschiedlich.

(Redaktion / Moderation: Markus Bohn)

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Kommt die Impfung gegen Hepatitis C? – Eine neue Studie weckt Hoffnungen.

08.11.2014, von

Im Kampf gegen Hepatitis C hat es in letzter Zeit beachtliche Fortschritte gegeben. Neue Wirkstoffe greifen das Virus an drei unterschiedlichen Schwachstellen an. Und wenn man diese Wirkstoffe kombiniert, lässt sich eine Hepatitis C oft in wenigen Wochen heilen. Allerdings sind die neuen Medikamente extrem teuer. Pro Patient kostet eine solche Behandlung rund 50.000 Euro.

Wir haben darüber hier schon berichtet.

Nun zeichnet sich ein neuer Hoffnungsstreif am Horizont ab. Vielleicht gibt es ja bald auch eine Impfung gegen Hepatitis C, wie längst schon gegen die Hepatitis-Varianten A und B.

In der neuesten Ausgabe des Fachblatts science translational medicine berichten Forscher der Universität Oxford, dass sie in Zusammenarbeit mit einem Biotech-Unternehmen in Rom erstmals eine solche Impfung in einer klinischen Studie der Phase 1 erfolgreich getestet haben. Klaus Herbst hat nachgefragt.

(Redaktion / Moderation: Markus Bohn)

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Vor zehn Jahren wurden die “Hobbits” erstmals präsentiert – Aber ihr Platz in unserem Stammbaum ist noch immer unklar.

25.10.2014, von

Als sie der Fachwelt und der staunenden Öffentlichkeit vor zehn Jahren erstmals präsentiert wurden, hatten sie ihren Spitznamen gleich weg: Hobbits, Halblinge wurden sie genannt, jene Vertreter der Gattung homo, deren Knochen man auf einer indonesischen Insel gefunden hatte. Denn sie waren außergewöhnlich kleinwüchsig.

Aber was weiß man eigentlich sonst noch über sie? Menschen waren sie wohl, daran zweifelt kein Experte, aber ansonsten herrscht auch heute noch völlige Unklarheit darüber, wo sie in unserem Stammbaum eigentlich einzuordnen sind. Spekulationen beherrschen dieses Kapitel der Paläoanthropologie und ein Expertenstreit, der nicht frei ist von Eitelkeiten.

(Redaktion / Moderation: Markus Bohn)

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Online-Assistenten für die Wahl des Studienfachs – Zunehmend werden auch die Eltern einbezogen.

25.10.2014, von

In dieser Woche hat an den meisten Hochschulen der Vorlesungsbetrieb begonnen. Und erneut haben rund 500.000 Erstsemester ihr Studium aufgenommen, neugierig und voller Erwartungen. Aber: Rund ein Drittel von ihnen wird vermutlich nicht bei der Stange bleiben. Viele wechseln frustriert das Fach oder hängen das Studium gleich ganz an den Nagel. Um diese hohen Abbrecherzahlen zu senken, bieten etliche Hochschulen mittlerweile Online-Tests an, die den Nachwuchsakademikern helfen sollen, ihre Interessen – aber auch persönliche Stärken und Schwächen zu erkennen. Allerdings: Die meisten dieser Tests taugen offenbar nicht viel. Zu diesem Schluss kam jedenfalls der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft vor kurzem nach einer Stichprobe. Sein Fazit: (Zitat): “Alle untersuchten Testverfahren haben die Prüfung nicht bestanden. Sie sind für einen Studieninteressierten in der Regel keine verlässliche Entscheidungshilfe.” Das sind deutliche Worte.

Einen anderen Weg hat die Universität Freiburg schon vor 10 Jahren beschritten. Anstelle eines allgemeinen Orientierungstests bietet sie Tests für einzelne ihrer Studiengänge an. Anja Braun hat darüber mit Dennis Mocigemba gesprochen, er ist der Leiter der Freiburger Studienberatung.

(Redaktion / Moderation: Markus Bohn)

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Bakterien-Infektionen sichtbar gemacht – Ein neues Kontrastmittel für die Positronen-Emissions-Tomografie.

25.10.2014, von

Infektionen machen sich in der Regel durch Entzündungen bemerkbar und oft auch durch Fieber. Die Verursacher selbst bleiben aber zunächst unsichtbar. Man kann sie bei Verdacht nur durch Laboruntersuchungen dingfest machen und identifizieren. Doch nun haben Forscher in den USA eine Methode entwickelt, mit der sich Bakterien im Körper tatsächlich direkt beobachten lassen. Auf diese Weise kann man also auch unmittelbar den genauen Ort und das Ausmaß einer Infektion sehen. Für Allerweltskrankheiten ist die Methode zwar bei weitem zu aufwändig, aber bei lebensbedrohlichen Zuständen könnte sie sich als äußerst nützlich erweisen. Klaus Herbst hat sich die Details erläutern lassen.

(Redaktion / Moderation: Markus Bohn)

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Leberschäden durch Immunzellen – Wie Verfettung und Krebs auch entstehen können.

25.10.2014, von

Wenn die Leber verfettet, liegt das i. d. R. an übermäßigem Alkoholkonsum oder an zu viel Fett und Zucker in der Nahrung.

Das leuchtet unmittelbar ein. Und damit scheint eigentlich alles klar zu sein. Tatsächlich aber sind die Mechanismen, die dabei ablaufen, bislang noch kaum bekannt. Ein bisschen Licht in dieses Dunkel haben nun Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum in München gebracht. Und was sie entdeckt haben, ist durchaus überraschend. Bei der Verfettung der Leber und bei den möglichen Folgeerkrankungen spielen nämlich bestimmte Zellen unseres Immunsystems offenbar eine entscheidende und verhängnisvolle Rolle.

(Redaktion / Moderation: Markus Bohn)

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Wie man Frauen für MINT-Fächer gewinnen kann – Der Einfluss von Vorbildern in den Medien.

18.10.2014, von

Junge Männer und junge Frauen, die sich für ein Studium entscheiden, haben eines gemeinsam. Ihr Lieblingsfach Nummer eins ist Betriebswirtschaft. Aber bei den übrigen Vorlieben zeigen sich dann doch gravierende Unterschiede. Auf den Plätzen zwei und drei bei den Männern folgen Maschinenbau und Informatik, bei den Frauen Germanistik und Erziehungswissenschaften. Mit den sogenannten MINT-Fächern, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik hat der weibliche Teil der Nachwuchsakademiker wenig am Hut. Wenn man von der Biologie mal absieht. Und von der Medizin. Warum das so ist und wie man das ändern könnte, darüber hat Anja Braun mit der Berliner Medienwissenschaftlerin Dr. Marion Esch gesprochen.

(Redaktion / Moderation: Markus Bohn)

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Bessere Überlebens-Chancen bei Blutvergiftung – Spezielle Lipidsenker sollen Antibiotika ergänzen.

18.10.2014, von

Sepsis, umgangssprachlich auch Blutvergiftung genannt, ist eine sehr häufige und zugleich auch höchst gefährliche Entzündungsreaktion des Körpers. In Deutschland trifft es jährlich rund 150.000 Menschen. Fast 60.000 von ihnen sterben daran. Ausgelöst wird eine Sepsis vor allem durch Bakterien und Pilze.

Und deshalb wird sie vorrangig mit Antibiotika behandelt. Oft sind aber auch Gifte im Spiel, die von den abgetöteten Mikroben stammen. Und dagegen sind Antibiotika natürlich machtlos. Doch jetzt haben Forscher in den USA, in Kanada und Japan herausgefunden, dass ein körpereigenes Eiweiß, das an der Regulierung des Cholesterinstoffwechsels beteiligt ist, den Verlauf einer Sepsis deutlich beeinflusst. Wird dieses Eiweiß blockiert, steigen die Überlebenschancen. Klaus Herbst hat mit den Wissenschaftlern gesprochen.

(Redaktion / Moderation: Markus Bohn)

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