. . Ein Projekt vom SWR2

Mit dem Smartphone in die Vorlesung – Der digitale Wandel verändert die Lehre.

17.10.2015, von

Längst hat die digitale Welt auch an den Hochschulen Einzug gehalten: manche Professoren stellen ihre Vorlesungen online; andere kombinieren Lehrfilme mit studentischen Foren im Internet. Projekte dieser Art gibt es mittlerweile überall – aber sie sind nicht vernetzt, und sie hängen vom Engagement einzelner Dozenten ab. Das Karlsruher Institut für Technologie, KIT und die Universität Stuttgart untersuchen jetzt deshalb, wie sich Hochschulen künftig digital besser positionieren können. Erste Ergebnisse haben die Forscher in dieser Woche bei einem Symposium in Karlsruhe präsentiert. Anja Braun mit Einzelheiten:

(Redaktion / Moderation: Ulrike Till)

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Sonnenforscher in Davos – Mess-Spektakel für bessere Klimaprognosen.

17.10.2015, von

Genaue Klimaprognosen sind nur möglich, wenn man den Einfluss der Sonne berücksichtigt: wie stark ist ihre Strahlung, und wie verändert sie sich, das sind Schlüsselfragen der Astronomen. Antworten lassen sich nur finden, wenn die weltweiten Messungen mit exakt geeichten Geräten stattfinden – und damit die Standards überall gleich bleiben, treffen sich alle fünf Jahre Sonnenforscher aus der ganzen Welt in Davos und vergleichen ihre Werte. Dirk Lorenzen war bei dem alpinen Mess-Spektakel dabei:

(Redaktion / Moderation: Ulrike Till)

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Schnelldiagnose bei Infarktverdacht – Ein neuer Test kann Notärzte unterstützen.

17.10.2015, von

Wer plötzlich stechende Schmerzen in der Brust spürt, denkt sofort an einen Herzinfarkt – wenn die Schmerzen anhalten, dann sollte man tatsächlich schnell den Notarzt rufen. Der prüft unter anderem den Gehalt von Troponin im online pokies Blut – hohe Werte von diesem Eiweiß gelten als Alarmsignal. Allerdings sind die Tests derzeit nicht auf Anhieb aussagekräftig, bis zur endgültigen Diagnose dauert es viele Stunden. Das ist vor allem deshalb frustrierend, weil sich der Infarktverdacht nur bei jedem dritten Patienten bestätigt. Jetzt haben schottische Kardiologen im „Lancet“ einen vielversprechenden Schnelltest vorgestellt – Klaus Herbst hat mit dem Leiter der Studie gesprochen:

(Redaktion / Moderation: Ulrike Till)

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Mit Antikörpern gegen Migräne – Lassen sich Kopfschmerzattacken bald verhindern?

17.10.2015, von

Etwa jeder zehnte Deutsche leidet unter Migräne – viele Betroffene sind während der Anfälle nicht arbeitsfähig; Licht und Geräusche werden zur Qual. Medikamente können helfen, allerdings machen sie oft müde und auf Dauer auch dick – und selbst mit den wirksamsten Mitteln, den sogenannten Triptanen, fängt der Kopf häufig nach einigen Tagen wieder an zu pulsieren. Deshalb suchen Wissenschaftler weltweit nach Mitteln, um die Migräne-Attacken gar nicht erst entstehen zu lassen: das war in dieser Woche ein zentrales Thema beim deutschen Schmerzkongress in Mannheim. Gespräch mit Dr. Uwe Reuter, Leiter der Kopfschmerzambulanz der Charité in Berlin:

Moderatorin im Gespräch mit Dr. Uwe Reuter, Leiter der Kopfschmerzambulanz der Charité in Berlin

(Redaktion / Moderation: Ulrike Till)

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Dr. med. Flachforscher: Die medizinische Promotion auf dem Prüfstand.

10.10.2015, von

Mit der Diskussion um die medizinische Doktorarbeit der Bundesverteidigungsministerin von der Leyen ist der Streit um die wissenschaftliche Ausbildung von Ärzten neu entflammt. Die Plagiatejäger von Vroni-Plag werfen von der Leyen vor, von anderen Autoren abgeschrieben zu haben und wollen dazuhin noch Schnitzer in der Logik der Promotionsarbeit entdeckt haben. Zur Zeit überprüft die Uni Hannover die Arbeit. Doch der Vorwurf der wissenschaftlichen Schlamperei trifft nicht nur diese eine prominente Doktorarbeit. Doktorarbeiten in der Medizin haben tatsächlich einen schlechten Ruf. Vielen Medizinern wird vorgeworfen, ihre Promotion sozusagen en passant – neben dem Studium – zu betreiben und zu schreiben. Entsprechend dürftig sei auch die wissenschaftliche Qualität der meisten medizinischen Promotionen, heißt es. Despektierlich wird von Flachforscher und Türschildpromotionen gesprochen. Die Dekanin der medizinischen Fakultät an der Uni Freiburg, Professorin Kerstin Krieglstein, hat sich viele Gedanken gemacht, wie die Qualität medizinischer Promotionen gesichert werden kann. Und sie hat beim jüngsten medizinischen Fakultätentag in Kiel ihre Kolleginnen und Kollegen dazu aufgerufen, keine Türschilddissertationen mehr anzunehmen. Frau Krieglstein, wie sichern Sie als Dekanin der medizinischen Fakultät an der Uni Freiburg die Qualität in den medizinischen Promotionen?

Moderatorin im Gespräch mit der Dekanin der medizinischen Fakultät an der Uni Freiburg, Professorin Kerstin Krieglstein

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Klimacheck für Korallen – Wie sich die Versauerung des Ozeans auswirkt.

10.10.2015, von

Das Great Barrier Reef vor der Nordostküste Australiens mit seinen 359 Steinkorallenarten die größte von Lebewesen geschaffene Struktur auf der Erde. Doch Korallenriffe sind sehr empfindliche Ökosysteme. Nun drohen die Ozeane in Zukunft durch den vermehrten CO2-Anstieg zu versauern. Experten befürchten, dass dadurch die Korallenriffe angegriffen und zerstört werden könnten. Welchen Einfluss die Versauerung der Ozeane tatsächlich auf die Korallen hat, untersuchen australische Forscher. Dazu simulieren sie an einem Teil des Great Barrier Reefs Umweltbedingungen, wie sie der Weltklimabericht für das Ende dieses Jahrhunderts annimmt. Dagmar Röhrlich berichtet:

(Redaktion / Moderation: Anja Braun)

 

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Mini-Niere aus der Retorte – Aus Stammzellen wachsen Organoide.

10.10.2015, von

Wer keine funktionierende Niere besitzt, dem bleiben nur zwei Möglichkeiten: regelmäßige Blutwäsche per Dialyse oder eine Transplantation. Für die Transplantation würden sich viele entscheiden, doch Spenderorgane sind Mangelware und die Dialyse kann die Nierenfunktion nur bedingt ersetzen. Deshalb wird fieberhaft daran geforscht, Nieren aus der Retorte zu züchten. Kein einfaches Unterfangen, denn beim erwachsenen Menschen besitzt die Niere über 20 unterschiedliche Zelltypen und komplexe Feinstrukturen. Nun ist es australischen Wissenschaftlern erstmals gelungen, eine Nierenvorstufe – ein sogenanntes Organoid – direkt aus induzierten Stammzellen zu produzieren. Das Organoid enthält bereits die typischen Nierenkanälchen und ähnelt der Niere eines frühen Embryos. Klaus Herbst mit Einzelheiten.

(Redaktion / Moderation: Anja Braun)

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Neues Verfahren bei Brustkrebsverdacht: Bild statt Biopsie.

10.10.2015, von

Rund 2,8 Millionen Frauen lassen jedes Jahr beim Mammographie-Screening ihre Brust röntgen – bei etwa 35.000 von ihnen entdecken die Ärzte eine auffällige Veränderung. Doch nur bei jeder zweiten Frau steckt tatsächlich ein Tumor dahinter – das wird aber in der Regel erst bei einer Biopsie erkannt. Die Entnahme der Gewebeprobe an der Brust ist schmerzhaft und unangenehm. Ein neues schonenderes Verfahren, um den Verdacht auf Brustkrebs einzugrenzen, prüfen nun Heidelberger Wissenschaftler am DKFZ. Sie wollen mit Hilfe modernster bildgebender Verfahren dem Krebs auf die Spur kommen. Ulrike Till über Stärken und Schwächen des neuen Ansatzes.

(Redaktion / Moderation: Anja Braun)

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Klima-Kapriolen am Ender der letzten Eiszeit – Was Tiefwasserkorallen über Meeres-Strömungen verraten

25.09.2015, von

Wieviel Kohlendioxid das Südpolarmeer aus der Atmosphäre aufnehmen kann, das unterliegt erheblichen natürlichen Schwankungen und wird maßgeblich beeinflusst durch die Meeresströmungen. Darüber haben wir hier in CAMPUS vor zwei Wochen erst berichtet. Jetzt zeigt eine neue Studie, dass dies möglicherweise auch für den umgekehrten Prozess gilt, die Freisetzung von CO2 aus den Ozeanen. In der aktuellen Ausgabe des Fachblatts science berichten amerikanische Forscher, dass es am Ende der letzten Eiszeit offenbar einen Zusammenhang gegeben hat zwischen zwei auffälligen Spitzen bei der atmosphärischen Kohlendioxidkonzentration über der Nordhalbkugel und atlantischen Meeresströmungen. Welche Schlüsse die Wissenschaftler daraus ziehen und wie man überhaupt Meeresströmungen rekonstruieren kann, die vor mehr als 10.000 Jahren geherrscht haben, berichtet Dagmar Röhrlich.

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Studienkredite auf dem Prüfstand – Ein finanzieller Rettungsanker mit Tücken.

25.09.2015, von

Studierende in den USA sitzen auf einem Schuldenberg von rund einer Billion Dollar. Denn überm großen Teich sind Studiengebühren im fünfstelligen Bereich pro Jahr keine Seltenheit. Und das können die Familien der Nachwuchsakademiker oft nur über einen Kredit stemmen. In Deutschland ist das bekanntlich anders. Das Studium an den staatlichen Hochschulen ist kostenlos. Man muss also i.d.R. nur seinen Lebensunterhalt bestreiten. Und deshalb sind Studienkredite bei uns kein so großes Thema. Dennoch können sie in manchen Situationen hilfreich sein und den Unterhalt von Seiten der Eltern und ggf. das Bafög ergänzen. Worauf sollte man dabei achten?

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