. . Ein Projekt vom SWR2

Wie ergonomisch sind Tablets und Smartphones? – Belastungssimulationen für die Arbeitsmedizin

21.03.2015, von

Gestern ist in Hannover die weltgrößte Computermesse CeBIT zu Ende gegangen. Und neben vielen mehr oder weniger smarten Geräten standen natürlich Sicherheitsfragen im Mittelpunkt des Interesses. Die Abwehr von Viren und Spionageprogrammen z. B. und Verschlüsselungstechniken aller Art.
Aber auf der CeBIT gab es natürlich noch viel mehr. Z. B. einen neuen Arbeitsanzug, mit dem sich erfassen lässt, wie sehr Skelett und Muskulatur bei bestimmten Arbeiten beansprucht werden. Eine wichtige Frage. Schließlich sind Probleme mit dem Bewegungsapparat der Grund für rund ein Drittel aller Fehlzeiten am Arbeitsplatz. Das verursacht allein in Deutschland pro Jahr Kosten im zweistelligen Milliardenbereich. Michael Engel hat sich das High-Tech-Kleidungsstück angesehen.

(Redaktion / Moderation: Markus Bohn)

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Studieren mit individueller Geschwindigkeit – Elf Modelle im Vergleich

21.03.2015, von

Etwa 500.000 junge Menschen pro Jahr nehmen in Deutschland ein Studium auf. Das ist erfreulich. Aber ein beträchtlicher Teil wirft leider schon nach kurzer Zeit wieder das Handtuch. In manchen Fächern sind das 30 bis 50 %.
Was einzelne Hochschulen unternehmen, um diese horrenden Studienabbrecherquoten zu senken, darüber haben wir hier in CAMPUS immer wieder mal exemplarisch berichtet. Seit 2010 fördert Baden-Württemberg rund ein Dutzend Studienmodelle, die alle dieses Ziel verfolgen. Wie erfolgreich sie sind und welche Maßnahmen sich als besonders geeignet erwiesen haben, das hat das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung untersucht – für den Zeitraum 2011 bis 2014 – und kürzlich in einem Bericht veröffentlicht.

(Redaktion / Moderation: Markus Bohn)

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Molekularer Nierenschutz – Ein Eiweiß verhindert und repariert Zellschäden

21.03.2015, von

Gesunde Nieren sind echte Hochleistungsorgane. Pro Tag werden sie rund 300 Mal von unserer gesamten Blutmenge durchströmt. Und dabei filtern sie rund 180 Liter Primärharn heraus. Ja, Sie haben richtig gehört. Aber diese180 Liter Primärharn werden dann in einem zweiten Kraftakt aufkonzentriert zu jenen 2 Litern Urin, die wir durchschnittlich ausscheiden. Dass die Nieren diese gewaltigen Aufgaben i. d. R. klaglos bewältigen, liegt offenbar u. a. an einem körpereigenen Eiweiß, dass insbesondere die empfindlichen Membrane in den Nierenkanälchen vor Schäden aller Art schützt. Das haben Forscher in den USA jetzt herausgefunden. Und dieses Eiweiß lässt sich möglicherweise auch als Medikament einsetzen. Klaus Herbst hat nachgefragt.

(Redaktion / Moderation: Markus Bohn)

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Genanalysen bei Epilepsie – Erste Schritte zu einer maßgeschneiderten Behandlung

21.03.2015, von

Die sogenannte personalisierte Medizin ist ein Megatrend und verbessert die Behandlungsmöglichkeiten bei immer mehr Krankheiten. Die größte Rolle spielt sie zweifellos bei Krebs. Hier lassen sich heute viele Formen, die klinisch sehr ähnlich aussehen, aufgrund von Genanalysen klar unterscheiden. Und auf dieser Grundlage kann man dann z. B. vorhersagen, ob ein bestimmtes Medikament wirken wird oder nicht. Aber nicht nur bei Krebs können Patienten von einer personalisierten Medizin profitieren, sondern auch bei vielen anderen Leiden, die zumindest teilweise genetisch bedingt sind. Und das gilt auch für bestimmte Formen der Epilepsie. Was die Genetik hier zu einer besseren Therapie beitragen kann, war ein wichtiges Thema auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie, die heute in Tübingen zu Ende geht. Ulrike Till hat darüber mit dem Tagungspräsidenten Professor Holger Lerche gesprochen:

(Redaktion / Moderation: Markus Bohn)

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Kognitive Selbstoptimierung per Computer – Eine intelligente Brille soll die Daten dafür liefern.

14.03.2015, von

Wenn die weltgrößte Computermesse CeBIT am Montag ihre Pforten öffnet, dann sind die sogenannten wearables ein großes Thema: Gemeint sind damit z. B. Computer, die unauffällig in die Kleidung eingearbeitet sind, vor allem aber allerlei elektronische Armbänder mit zahlreichen Sensoren. Sie messen alle möglichen Körper- und Bewegungsdaten, errechnen daraus, wie fit der Träger ist, und geben Tipps, wie man seine Leistungsfähigkeit noch weiter steigern kann. Selbstoptimierung heißt dieser Trend. Und diese Selbstoptimierung soll künftig nicht nur auf den Körper beschränkt bleiben, sondern auch unseren Geist erfassen. Mit intelligenten Brillen wollen japanische Forscher erreichen, dass wir auch unsere kognitiven Fähigkeiten mit Computerhilfe verbessern können.
Wie diese Superbrillen funktionieren und was man damit alles anstellen kann, das hat sich Peter Welchering erklären lassen.

(Redaktion / Moderation: Markus Bohn)

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Die Werbung für MINT-Fächer ist erfolgreich – Aber die Abbrecherquoten sind zu hoch.

14.03.2015, von

Mehr junge Menschen für die sogenannten MINT-Fächer zu interessieren, darum bemühen sich Bildungspolitiker, Schulen und Hochschulen sowie diverse Wirtschaftsverbände seit Jahren. Denn Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gelten als Grundpfeiler unserer Innovationsfähigkeit und damit auch unseres langfristigen wirtschaftlichen Erfolgs. Wir haben hier ja immer wieder über diverse Werbekampagnen und Förder-Initiativen für MINT berichtet.
Ob all diese Bemühungen auch einen messbaren Erfolg gebracht haben, das hat ein Konsortium aus drei Forschungseinrichtungen in Niedersachsen untersucht. Und Anja Braun hat darüber mit Dr. Christian Kerst gesprochen. Er war am Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung in Hannover daran beteiligt.

(Redaktion / Moderation: Markus Bohn)

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Ultraschall gegen Alzheimer – Im Tierversuch lassen sich damit Plaques entfernen.

14.03.2015, von

In den Gehirnen von Alzheimer-Patienten findet man regelmäßig krankhafte Eiweißablagerungen. Sie sollen die Ursache dafür sein, dass Gehirnzellen nach und nach absterben. Und deshalb suchen Wissenschaftler seit Jahren nach Medikamenten, die diese Ablagerungen wieder auflösen können. Bislang leider ohne Erfolg. Denn erstens ist es schwierig, Medikamente überhaupt ins Gehirn zu bringen, wegen der sogenannten Bluthirnschranke. Und zweitens ist ein chemischer Eingriff in den komplizierten Eiweißstoffwechsel der Gehirnzellen überaus diffizil und riskant. Doch jetzt haben Forscher in Australien eine verblüffend einfache Methode entwickelt, die zumindest bei Mäusen erstaunlich gut funktioniert. Sie behandeln das Gehirn von außen mit Ultraschall und das hat offenbar keinerlei schädliche Nebenwirkungen. Allerdings – und das möchte ich betonen: Diese Experimente befinden sich in einem sehr frühen Stadium. Ob die Methode auch beim Menschen wirkt, weiß man noch nicht. Und selbst wenn, werden sicher noch viele Jahre ins Land gehen, bis Patienten davon profitieren können. Aber die Idee dahinter ist immerhin so interessant, dass wir sie hier schon mal vorstellen wollen. Klaus Herbst hat nachgefragt.

(Redaktion / Moderation: Markus Bohn)

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Angio-Ödeme durch ACE-Hemmer – Eine seltene aber lebensgefährliche Nebenwirkung.

14.03.2015, von

Rund sieben Millionen Deutsche senken ihren zu hohen Blutdruck mit sogenannten ACE-Hemmern. Damit senken sie zugleich auch ihr Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Und deshalb sind diese Medikamente wichtig und segensreich. Auf keinen Fall sollte man sie aus Angst vor irgendwelchen Nebenwirkungen eigenmächtig absetzen. Aber es ist gut, mögliche Nebenwirkungen zu kennen.
Und von einem Beispiel handelt der folgende Beitrag:
Bei einigen Patienten, die ACE-Hemmer einnehmen, treten nach einer gewissen Zeit akute Schwellungen im Hals oder im Rachen auf und die können lebensgefährlich werden. Im schlimmsten Fall ersticken die Patienten u. a. weil Ärzte die Ursache dieser Schwellungen nicht erkennen und sie deshalb falsch behandeln. Wie man diese sogenannten Angio-Ödeme in den Griff bekommt, sofern sie durch ACE-Hemmer ausgelöst wurden und nicht allergischer Natur sind, das haben Forscher des Uniklinikums Ulm und der TU München jüngst im renommierten New England Journal of Medicine beschrieben.

(Redaktion / Moderation: Markus Bohn)

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Der Stammbaum des Menschen – eher ein Busch? – Neue Fossilienfunde geben neue Rätsel auf.

07.03.2015, von

Die Anfänge der Menschheit finden sich in Afrika, soweit herrscht Einigkeit unter den Paläo-Anthropologen. Aber das ist auch schon fast alles, worauf sich diese Experten einigen können, wenn es um den Ursprung unserer Gattung Homo geht. Nun sorgen gleich zwei weitere Studien, die in dieser Woche im britischen Fachblatt “nature” und seiner US-amerikanischen Konkurrenz “science” erschienen sind, für neue Rätsel und neuen Zwist. Michael Stang erläutert und kommentiert die neuen Publikationen.

(Redaktion / Moderation: Markus Bohn)

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Abiturnoten und Bildungskarrieren – Unterschiede zwischen den Bundesländern und ihre Folgen.

07.03.2015, von

Immer mehr junge Menschen machen Abitur und immer mehr beginnen ein Studium. 1998 haben noch 37 % eines Altersjahrgangs die Hochschulreife erlangt, 2012 waren es schon mehr als 53 %. Und auch die Anteile derer, die sich für eine Hochschulausbildung entscheiden, sind stark angestiegen von knapp 30 auf 53 Prozent pro Altersjahrgang. Allerdings sind diese Quoten in den 16 Bundesländern sehr unterschiedlich. Warum? Das haben Forscher am Wissenschaftszentrum Berlin untersucht und herausgefunden: Die Abiturnoten machen den Unterschied. Allerdings ist der Zusammenhang nicht so simpel wie man vermuten könnte.

(Redaktion / Moderation: Markus Bohn)

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