. . Ein Projekt vom SWR

Grüne Gentechnik trotz klarer Mehrheit dagegen

12.02.2014, von

Das stinkt zum Himmel: 19 Staaten waren gestern dagegen, den Genmais 1507 von Dupont-Pioneer in Europa zuzulassen. Er kommt trotzdem, wegen Enthaltungen bevölkerungsreicher Staaten und dem Eiertanz um sogenannte “qualifizierte Mehrheiten”. Klar ist:

Nur fünf Länder waren für die Genehmigung: Estland, Finnland, Großbritannien, Schweden und Spanien.

Auch wenn regionale Anbauverbote damit noch nicht ausgeschlossen sind, schwieriger wird die rechtliche Situation für Gentechnikgegner allemal. Die Frage ist: Hat jemand schon ein geändertes Genehmigungsverfahren beantragt, um solche Fälle künftig zu vermeiden?

via Lebensmittel Gentechnik Mais TC1507 EU Abstimmung – SPIEGEL ONLINE.

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Rotkäppchen und der böse Nationalpark

10.01.2014, von

Es gibt Menschen, für die ist Natur eher feindlich und ein Nationalpark daher offenbar ein Graus. Womöglich leben dort sogar größere wilde Tiere.

Kreisjagdmeisterin Heiderose Hügel aus Idar-Oberstein: "Erst kommt der Luchs und dann der Wolf."

Andere zeigen ein eher alttestamentarisches Verständnis (macht euch die Erde untertan) vom Umgang mit Umwelt, wenig Verständnis von Ökologie (da ist die Tierwelt im Hunsrück im Gleichgewicht) und von Nachhaltigkeit scheint mancher Bauernführer in Rheinland-Pfalz wenig beleckt.
Wir schreiben das Jahr 2014 n.Chr., gelegentlich vergißt man das.

via Bauerntag: Präsident Leo Blum wettert gegen den Nationalpark – Nahe-Zeitung – Rhein-Zeitung.

Voll krasse Waldkarte in geiler Auflösung dank Google

15.11.2013, von

Es gibt gute Gründe, von der Datenkrake Google die Finger zu lassen. Meine Suchmaschine heisst längst wieder metager.de, speichert die IP-Adresse meines Rechners angeblich nicht und liefert trotzdem meist brauchbare Ergebnisse. Aber lassen wir das, manchmal, ja manchmal, da macht Google richtig coole Dinge. Zum Beispiel gibt es jetzt eine hochaufgelöste Karte des Planeten, auf der ist bis auf dreißig Meter genau zu sehen, wieviel Wald auf der Erde wächst oder besser: wuchs.

Vom Jahr 2000 bis 2012 wurde eine Waldfläche von der vierfachen Größe Deutschlands vernichtet.
Matt Hansen von der Uni Maryland in den USA hat die Ergebnisse in seinem Blog dargestellt und auch im Wissenschaftsmagazin Science veröffentlicht.
Pro Minute verschwindet Wald in der Größe von 50 Fussballfeldern, also so jede gute Sekunde eins weg und jetzt eins und jetzt ein fussbaldfeld Wald und wieder eins weg na und so weiter. Im Blog ist das auch sehr schön grafisch umgesetzt und wer da nicht ins Grübeln kommt hat kein Herz oder ist Klimapolitiker und grade auf der UN-Konferenz in Warschau zum Klimaschutz, der keiner ist und noch nie wirklich einer wahr.
„Voll krasse Waldkarte in geiler Auflösung dank Google“ weiterlesen →

Blumenkohl des Bösen, zweiter Teil

07.05.2013, von

So, die EU-Kommission hat gekreißt und gebar einen Vorschlag zur künftigen EU-Saatgutsregelung. Der hat offenbar einiges der Kritik an den kursierenden Entwürfen bereits mit berücksichtigt, dennoch bleiben einige wichtige Fragen offen. Auch wenn künftig Saatgut von Betrieben mit weniger als zehn Beschäftigen und zwei Millionen Euro Jahresumsatz nicht den vollen Anforderungen unterliegen sollen – die Details soll die Kommission erst festlegen, wenn Parlament und Ministerrat der Verordung zugestimmt haben sollen. Erfahrungsgemäß liegen genau in solchen “Details” aber die Tücken. Welche Anforderungen gelten an Vermarktung, an Nachverfolgbarkeit, welche Packungsobergrenzen etc. – noch offen. Vorsicht also.
Zu den sonstigen Kritikpunkten hier ein langes Zitat aus der heutigen Presseerklärung der Kampagne für Saatgut-Souveränität, ich finde die genannten Punkte durchaus bedenkenswert:

“Bezüglich der bäuerlichen und gärtnerischen Saatgutproduzenten hat es im Gesetzesvorschlag keine Verbesserungen gegenüber den vorherigen Entwürfen gegeben. Gemäß Art. 5 müssen sich alle, die professionell Saatgut herstellen, als „Betreiber“ registrieren lassen und die Anforderungen der Art. 6 bis 8 erfüllen. Und bleiben sie nicht in der Nische nach Art. 36 mit der unklaren Ausgestaltung, dann müssen auch sie ihre Sorten registrieren lassen, um davon Saatgut verkaufen oder sonst auf dem Markt anbieten zu dürfen.
In Art. 14 wird eine grundsätzliche Registrierungspflicht für Sorten statuiert, von denen Saatgut auf dem Markt gebracht werden darf, und hinsichtlich der Vermarktung wird in Art. 3 der Verkauf und das Verschenken gleichgesetzt, indem definiert wird: „making available on the market“ ist das Anbieten zur Abgabe, „whether free of charge or not.“
Der für bäuerlich produziertes Saatgut wichtige Bereich von Landsorten, die keine „reinen“ Sorten darstellen, sondern Populationen, wird ebenfalls nach Art. 14 (3) in eine Ausnahmereglung geschoben, die der späteren Verordnung durch die EU-Kommission überlassen werden soll. Doch diese Landsorten sind für kleinteiligere Landwirtschaft ein wichtiges Produktionsmittel, in vielen Staaten der EU mit anderer Landwirtschaftsstruktur noch mehr als in Deutschland.
Zugeständnisse an die Saatgutindustrie
Der Vorschlag für eine neue Saatgut-Gesetzgebung fördert die High-Input Sorten der großen Saatgut-Konzerne: Zum einen soll die Erteilung eines Rechtsschutzes auf Pflanzensorten als Beleg dafür gelten, dass die Sorten den Registrierungs-Kriterien der Unterscheidbarkeit (distinctness), der Uniformität (uniformity) und der Unveränderlichkeit (stability) genügen. Das gibt dem privaten Rechtsschutz auf Pflanzenzüchtungen eine unangemessene Bedeutung im Bereich des öffentlichen Rechtes der Saatgutverkehrszulassung.
Zum anderen soll nach Art. 23 auch noch die private Zertifizierung von Saatgut erlaubt werden. Durch beides werden die Fixkosten für die staatliche Registrierungs- und Zertifizierungsbehörden auf diejenigen Züchter umgelegt, die keine eigenen Abteilungen dafür vorhalten können.
Weiterhin ist die Zahl der Regulierungen, die im Gesetzesvorschlag selber nicht ausgeführt, sondern der Kommission zur späteren Ausgestaltung überlassen werden, so enorm, dass man durchaus von einer Katze im Sack sprechen kann, die die Kommission heute vorgelegt hat. Eine Gesetzgebung sollte demgegenüber möglichst bestimmt sein. Bei der späteren Ausgestaltung der delegated acts ist zu erwarten, dass die Lobby der Saatgutindustrie in Brüssel versucht, ihren Einfluss geltend zu machen.”

Der Eindruck, dass die EU-Saatgutgesetzgebung viel stärker die industriellen Hochleistungssorten im Auge hat, verfestigt sich. Vielfalt und regionale Eigenheiten haben es schwer.

Blumenkohl des Bösen – die EU und das Saatgut

26.04.2013, von

Alles neu macht der Mai und das hat sich wohl auch die EU-Kommission gedacht und legt jetzt am 6.5. einen “Gesetz”entwurf vor, der neu regeln soll, welche Pflanzen künftig angebaut werden dürfen und welche nicht. Tja, da rührt uns Brüssel ein lecker Süppchen an und wenn nicht alles täuscht, will die Kommission auch, dass das so heiß gegessen wie gekocht wird. Die Köche grinsen sich bereits eins, die Herren Syngenta, Dupont, Monsanto und wie sie so heißen. Denen gehört zwar schon mehr als die Hälfte des Weltmarkts für Saatgut, aber wie sagt man so schön: wer hat, dem wird gegeben.

Einheitsbrei ist angesagt. Weg mit den lokalen Sorten, dem alten Kruschkram, wer braucht denn heutzutage noch Vielfalt im Supermarkt? Von Aldi lernen heisst siegen lernen – und hat der Aldi Vielfalt im Regal? Nein, eben nicht. Weniger ist mehr, lautet die Devise. Eins, zwei Apfelsorten tuns doch auch. Granny Smith zum Beispiel, hübsch grün und einer schöner wie der andere. Makellose Äpfel, jeder ein perfektes Designstückchen. Da kann kein Bioschrumpeläpfelchen gegen anstinken und wenn es noch so einen posierlichen Namen trägt wie „Holsteiner Rosenhäger“ oder „Weiße Wachsrenette“.

Immer weniger Saatgutbetriebe gibt’s, zahllose Patente der Großindustrie fegen die kleinen Krauter vom Weg. Mit Erfolg: Seit 1990 gingen weltweit drei Viertel der genetischen Vielfalt in der Landwirtschaft verloren – und gleichzeitig ist die Zahl der Hungernden um 130 Millionen zurück gegangen. Weniger Vielfalt, weniger Hunger. Wir sehen: Zuviel Auswahl schadet nur. Da steht man vor dem Obstregal, kann sich nicht entscheiden und schon ist man verhungert. Da ist es doch gut, dass die chemische Industrie der EU-Kommission immer fleissig einflüstert, was zu tun ist.

Einfalt statt Vielfalt. Ist doch nur zu unser aller besten. Das werden auch diejenigen einsehen, die bisher wie der Verein Freie Saaten aus Hassloch noch darauf pochen, dass Pflanzen und Tiere nicht patentierbar sein sollten und für alle da sind, Allgemeingut sozusagen. Wer etwa unter Freie-saaten.org im Netz schaut, stößt auf eine Datenbank mit Nutz- und Kulturpflanzen, die bisher nicht in der EU-Sortenliste stehen. Sowas wie „Mombacher Winter“, ein Winterkopfsalat. Kann man dort kaufen, privat aber nur und ohne damit ein Geschäft machen zu wollen. Keine Bange, sagt die EU, sowas braucht auch künftig nicht das volle Zulassungsverfahren, ein vereinfachtes Verfahren reicht. Nur zehn Stunden Aufwand pro Sorte. Ist sie nicht nett, unsere EU? Der Verein Freie-Saaten braucht sich also um seine 1.200 Sorten keine Sorgen zu machen. Nach gerade mal vier Jahren tagtäglicher Arbeit wird er alle fein säuberlich bei der EU registriert haben.
Und natürlich sollen auch die Kleingärnter weiter privat Saatgut etwa von alten Sorten verwenden dürfen wie bisher, sagt die EU. Dass es das freilich im Handel künftig dann gar nicht mehr geben wird, stört nur Kleingeister. Und was, bitte, ist ein Kleinbauer? Wieviel Obst darf ich dafür bei den Nachbarn verkaufen? Die Definitionen bleiben so schwammig, dass zahlreiche NGO bis hin zum DNR sehr besorgt sind.
(Übrigens: Wer ebenfalls nicht ganz überzeugt ist, dass die EU-Kommission in ihrer Weisheit die richtigen Regeln für Europa fertigt, kann seinem Unmut u.a. hier Ausdruck verleihen. Campact hat auch einen Online-Appell. Der Aufstand im Gemüsebeet hat vss. noch ein Jahr Zeit, bis die Vorschläge der Kommission wirksam werden)

Die Römer waren genauso Ökoschweine wie wir?!

20.11.2012, von

Nächste Woche im Livestream näher beleuchtet: unser Umgang mit Wasser und Boden im Lauf der Jahrhunderte. Ich freu’ mich schon auf Debatte und die Fragen und Anregungen live und aus dem Netz. Dienstag, 27.9., ab 19 Uhr aus und im Museum für Antike Schiffahrt in Mainz.

Zum Umgang des Menschen der Vergangenheit mit Wasser und Boden kann die Archäologie besonders viele Erkenntnis liefern. Seit der Jungsteinzeit greift der Mensch mit verschiedensten Methoden der Ackerbauwirtschaft in den natürlichen Boden und Wasserhaushalt ein. Besonders interessante Informationen liegen uns hier z. B. aus der römischen Antike und dem späten Mittelalter vor. Monokulturartige Wirtschaftsformen führten schon damals zu Umweltproblemen, die unseren heute verblüffend ähnlich sind.Wir können so vergleichen, wie es die Menschen früher getroffen hat und was sie dagegen unternommen haben, mit dem was wir heute kennen.

via Museumsgespräche 2012 – Livestream – Wissenschaftsjahr Zukunftsprojekt Erde.

Die Gutsherrenart des Ex-Landwirtschaftsministers

26.10.2012, von

Ein bisschen verurteilt, ein bisschen freigesprochen, übrig bleibt ein Geschmäckle und zwar ein ordentliches. Karl-Heinz Funke, “König Kalli”, einst Landwirtschaftsminister, ist von einem Gericht für seine ziemlich hemdsärmlige Art, Probleme zu lösen, verurteilt worden. Kein Kavaliersdelikt, meint mein Oldeburger Kollege Ahäuser vom NDR.

Diese Willkür darf keinen Platz haben, weil wir nicht in einem absolutistischen Fürstentum sondern in einem Rechtsstaat leben. Karl-Heinz Funke hat sich dem heutigen Urteil zufolge nicht selbst bereichert; er ist auch mit Sicherheit kein durchtriebener Krimineller. Seine Tragik ist, dass er das Willkür-Problem nicht begreifen kann oder will.

via Funke begreift das Willkür-Problem nicht | NDR.de -

Spekulanten am Welthunger unschuldig? Von wegen

13.09.2012, von

Eine Milliarde Menschen hungern. Hungern. Seit einiger Zeit stehen Finanzinstitutionen dafür am Pranger. Der Vorwurf von NGO: ihre Spekulationen ohne Wareneinsatz treiben die Getreidepreise nach oben. Es gibt freilich auch die Gegenmeinung, etwa von Wirtschaftsethiker Prof. Ingo Pies, Uni Halle, der

… argumentiert, dass Finanzmarktspekulationen mit Agrarrohstoffen volkswirtschaftlich sinnvoll und moralisch erwünscht sind. Sie rigide einschränken oder gar verbieten zu wollen, wie es von Seiten zahlreicher zivilgesellschaftlicher Organisa- tionen derzeit gefordert wird, würde das moralische Anliegen torpedieren, die globale Nahrungsmittelversorgung zu verbessern.

Dem widerspricht vehement Markus Henn, der im Auftrag der NGO WEED die Nahrungsmittelspekulationen untersucht hat. Sein Urteil über Pies:

Wer solche Ethiker hat, braucht keine Ökonomen mehr.

Die Debatte wird auf ziemlich hohem fachlichen Niveau geführt – und ist genau deshalb meines Erachtens lesenswert. Die Materie ist nicht einfach, und deshalb sollten es die Urteile dazu auch nicht sein. Schließlich geht es um Hunger.

via Wissenschaft und Spekulation | NachDenkSeiten – Die kritische Website.

Jetzt ist Ringelblumenzeit – regionale Freilandblumen kaufen

26.07.2012, von

Statt energieaufwändig gezogene und hertransportierte Blumen möglichst regionale Freilandgewächse kaufen – das find’ ich gut, ein Umwelttipp der Mainzer Stadtverwaltung.  Jetzt im Sommer heißt das für uns in der Oberrheinebene konkret:

Juli: Bartnelke, Dahlien, Edeldistel, Fingerhut, Gladiolen, Glockenblumen, Goldrute, Sommeraster, Kapuziner, Kokardenblumen, Kornblumen, Lampionblumen, Lilien, Löwenmaul, Lupinen, Mohn, Phlox, Ringelblumen, Schleierkraut, Skabiosen, Sommermargeriten, Sonnenblumen, Stockrosen, Rittersporn, Rosen, Tagetes, Wicken, Zinnien

via Landeshauptstadt Mainz: Umwelttipp August 2012.

Rieslingklone der 1980er – Zeitbombe im Weinberg?

25.04.2012, von

Das Bessere ist der Feind des Guten, sagt man. Ist ja auch nicht verkehrt. Bis auf manchmal halt. Beispiel Rebenklone. In den Weinbergen standen jahrhundertelang sogenannte „Gemischte Sätze“ aus verschiedenen Rebsorten mit unterschiedlichen Eigenschaften.Dann fingen die Bauern und Forscher an, immer stärker nach bestimmten Eigenschaften zu suchen wie „Trägt viele Trauben“, „besonders zuckersüß“. Solche Eigenschaften wurden dann gezielt vermehrt, getrennt angebaut und später auch gezielt entsprechende Sorten neu gezüchtet.

So entstanden dann Rebsorten wie etwa der Kerner, 1969 erstmals zugelassen. Riesenertrag, anspruchlos war die Rebe auch, super. Kerner galt schnell als kommender Superstar unter den Reben – nur dumm, dass er superempfindlich gegen bestimmte Pilze war. Und wer will schon eine Pilzzucht im Weinberg und immer alles totspritzen. Also gibt’s  in den letzten Jahren wieder weniger Kernerreben.

Aber auch innerhalb einer Sorte wurden bestimmte Eigenschaften gezielt mit Stecklingen als besonders wertvoll rausgesucht und vermehrt. Eine Mutterpflanze liefert dann tausende Klone, ganze Weinberge stammten dann letztlich von einer einzigen Pflanze ab, sind genetisch total gleichförmig. Was aber, wenn sich etwa verbreitete Rieslingklone später als besonders anfällig gegen bestimmte Krankheiten erweisen? Dann hätte die genetische Einfalt fatale Folgen.

Die Esca-Krankheit zum Beispiel führt an der Mosel, in der Pfalz und anderen Weinbaugebieten seit einigen Jahren zum Teil zu erheblichen Rebverlusten. Denn bei Befall hilft meist nur die Rodung des betroffenen Stocks. Kürzlich hat mir ein Winzer und promovierter Biologe erzählt, er und auch andere Winzer hätten zehn Mal mehr Esca bei bestimmten Rieslingklonen aus den 1980er Jahren feststellen müssen als bei älteren Reben. Das könnte als noch teuer werden, wenn sich dieser Verdacht bestätigen sollte.

Mittlerweile bauen Winzer eher Klongemische an, das beugt solchen Problemen vor. Immer wieder zeigt sich an solchen Beispielen, dass die Erhaltung der genetischen Vielfalt wichtig ist, in den Ökosystemen der freien Natur wie auch den Kultupflanzen. Immerhin ist inzwischen etwas Bewusstsein für solche  Probleme gewachsen, Unter www.genres.de findet sich übrigens das deutsche Informationssystem genetische Ressourcen: Damit wir wenigstens wissen, dass es um die Vielfalt schlecht bestellt ist.

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Ein Blog von Axel Weiß, SWR-Fachredaktion Umwelt und Ernährung

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