Dies ist das Archiv zu der Kategorie 'Verbraucherschutz'.

Traditionelle Frischmilch, bitte!

Abgelegt unter Ernährung, Gesundheit, Landwirtschaft, Verbraucherschutz am 29.01.2010

Aufdruck: Traditionell hergestellte Frischmilch - Copyright Axel Weiss

Dieser Tage habe ich die erste Milch gesehen, die  damit wirbt, “nur” pasteurisiert zu sein. “Traditionell hergestellte Frischmilch” steht jetzt auf dem Etikett. Da soll sich die Lebensmittelindustrie nicht beschweren, dass ihr keiner mehr über den Weg traut: In den letzten zwei Jahren haben viele Hersteller ihre Frischmilch durch ein zusätzliches Erhitzungsverfahren namens ESL (Extended Shelf Life = verlängerte Haltbarkeit im Regal) zu einer Art H-Milch-Light gemacht und das oft genug, ohne es offen zu deklarieren. Ein gekochtes Ei würde zwar niemand mehr “frisch” nennen, doch bei Milch stört sowas offenbar keinen großen Geist. Der Vitamingehalt der ESL-Milch liegt niedriger als bei nur pasteurisierter Frischmilch, und die verlängerte Haltbarkeit nutzt nur den Supermärkten, denn einmal geöffnet verdirbt die Milch genauso schnell wie früher. Aber: Man schmeckt es nicht mehr so, die Milch wird faulig, aber nicht mehr sauer.

Immer wieder mussten die Verbraucherzentralen eine angemessene Beschriftung einfordern, aber ich wette, auch heute weiß kaum jemand, dass die Milchqualität durch dieses Verfahren klar verschlechtert wurde. Biomilch ist ohne diese Spezialbehandlung  übrigens nach meiner Wahrnehmung in vielen Supermärkten gar nicht mehr erhältlich. Jetzt wird das bisherige Verfahren ohne ESL schon als etwas Besonderes herausgestellt und beworben, ich finde das wirkt fast schon zynisch.

Rinder- und Sprachwahn

Abgelegt unter Tiere, Verbraucherschutz am 26.01.2010

Solche Presseerklärungen lieben wir ganz besonders:

Südfleisch GmbH – RA Dolde und Partner, Stuttgart – ./. Stadt Ansbach – RA in Partnerschaft Tacke Krafft, München. Die Beteiligten streiten (noch) über die Festsetzung eines
auszugleichenden Vermögensnachteils wegen der mittlerweile bestandskräftigen Rücknahme von Tauglichkeitserklärungen für Rindfleisch von ca. 38 000 BSE-testpflichtigen Rindern. Die Beklagte
hatte die der Klägerin, einem Schlachtbetrieb, erteilten  Tauglichkeitserklärungen nach Art. 48 BayVwVfG zurückgenommen, weil  die mit den Untersuchungen von der Beklagten als Verwaltungshelfer
beauftragte Firma die Tests in einem behördlich nicht zugelassenen Zweitlabor durchgeführt hat. Klage und Berufung der Klägerin sind erfolglos geblieben. Das Berufungsgericht hat einen Anspruch auf
Ausgleich eines Vermögensnachteils verneint, weil das Vertrauen der Klägerin in den Bestand der Tauglichkeitserklärungen nicht schutzwürdig sei. Zwar habe sie weder gewusst, noch wissen müssen, dass dem Zweitlabor die behördliche Erlaubnis fehle. Sie habe aber eine gesteigerte Verantwortung für die von ihr anempfohlene Untersuchungsfirma und ein erhebliches Eigeninteresse an einer reibungslosen Abwicklung der BSE-Tests gehabt.

Das Revisionsverfahren kann Gelegenheit geben, den Maßstab weiter zu präzisieren, wann das Vertrauen des Betroffenen in den Bestand eines Verwaltungsaktes unter Abwägung mit dem öffentlichen Interesse als schutzwürdig angesehen werden kann.

Alles klar, worum’s da übermorgen beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gehen wird? Das Vertrauen des Lesenden in die Verständlichkeit solcher Presseerläuterungen ist ein missbrauchtes.

Greenwashing in der Hall of Shame

Abgelegt unter NGO, Schweiz, Verbraucherschutz, Wirtschaft am 15.01.2010

Wer hat das unglaubwürdigste Sozial- und Ökolabel? Wer ist die Mutter aller Schönfärberei? Wer hat die skandalösesten Umweltpraktiken weltweit? Wichtige Fragen, finde ich, in Zeiten, in denen ein unabhängiger Journalismus einen immer schwierigeren Stand hat und die PR boomt. Antworten auf diese Fragen gibt’s bei den “Public Eye Awards”, pünktlich zur Eröffnung des Davoser Welt Economic Forum am 27. Januar.
Vergeben werden diese wenig schmeichelhaften und umso notwendigeren Anti-Oscars von der Schweizer EineWelt-NGO “Erklärung von Bern” sowie von Greenpeace. Die Abstimmung dazu läuft ab sofort im Internet. Nominiert für den “Global Award” sind diesmal aus 40 von NGO vorgeschlagenen Kandidaten unter anderem GDF Suez, Arcelor Mittal oder die Royal Bank of Canada. Zur Begründung schreiben die Preisspender:

“Der indische Stahlgigant Arcelor Mittal betreibt das grösste und zugleich dreckigste Stahlwerk Südafrikas. Die Royal Bank of Canada ist grösster Financier des ökologisch wie sozial fatalen Ölsand-Abbaus in der kanadischen Provinz Alberta. Und GDF Suez schliesslich ist treibende Kraft hinter einem Grosskraftwerk am brasilianischen Madeira-Fluss, das gigantische Umweltzerstörungen und Massenvertreibungen der indigenen Bevölkerung zur Folge hat.”

EU-Bio-Logo abstimmen

Abgelegt unter Energie, Frankreich, Jagd, Landwirtschaft, Verbraucherschutz am 13.12.2009

Das Grauen hat einen Namen: das neue EU-Bio-Logo. Denn von den drei Logos, die derzeit zur Online-Abstimmung stehen, ist eines schlimmer als das andere. Am ehesten geht noch Nummer Eins, finde ich. Der Rest ist ein Mr.Spock-Ohr oder Hieroglyphen. Mal ehrlich: wollen wir das wirklich ab Juli 2010 auf allen verpackten Produkten sehen, die die EU-Biorichtlinie erfüllen? Mir wäre das heimische Biosiegel Künastscher Herkunft  lieber gewesen, das ist klar und prägnant und auch von weitem im Regal gut zu erkennen. Aber gut, die Vorauswahl ist leider schon getroffen. Bis Freitag hatten EU-weit 38424 Menschen abgestimmt, bin gespannt, wieviel  letztlich  mitmachen. Die Abstimmung geht noch bis 31.01.2010.

Bioeinkauf in Rheinland-Pfalz

Abgelegt unter Ernährung, Gesundheit, Landwirtschaft, Verbraucherschutz, Versorgung am 29.09.2009

Die Verbraucherzentrale hat ihr Internetangebot erweitert: mit wenigen Klicks lassen sich unter www.bioeinkaufen.rlp.de zahlreiche Bezugsquellen für eine Vielzahl von Bioprodukten finden. Vom Hofladen über kleinere Bioläden über Bäckereien, Metzgereien, Partyservice bis zum Caterer reicht das Angebot, das gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Ökologischer Landbau gepflegt wird. Eine Karte erleichert die grobe Navigation beim Suchen, noch schöner wäre freilich, wenn die so gefundenen Adressen direkt dann auf einer Karte zu sehen wären und sich eine Route planen ließe.  Aber das kommt ja vielleicht noch. Und als App fürs iPhone wären die Infos natürlich auch nicht übel.

Verbraucherdesinformationsministerium?

Abgelegt unter Abfall, Ernährung, Gesundheit, NGO, Verbraucherschutz am 22.09.2009

Die Deutsche Umwelthilfe ist sauer. Und soweit ich das beurteilen kann: zu Recht. Denn es ist nicht das erste Mal, dass starke Zweifel daran aufkommen, dass das Verbraucherministerium wirklich seinen Namen ernst nimmt. Bis zum zwölffachen des Unbedenklichkeitswertes waren Milchgetränke und Fruchtsäfte mit der Druckchemikalie ITX im Jahr 2006 belastet, die von Getränkekartons stammt, teilt die DUH heute mit. Aber mehr als drei Jahre habe der damalige Minister Horst Seehofer und dann seine Nachfolgerin Ilse Aigner die Herausgabe der einschlägigen Akten verweigert.

Trotz einer Serie von fünf Gerichtsurteilen, bis hin zur höchstrichterlichen Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes, die allesamt die Rechtswidrigkeit der Auskunftsverweigerung durch die Bundesregierung feststellten, schützte das Ministerium mit seiner Informationsblockade die für den Lebensmittelskandal verantwortliche Industrie – zu Lasten der Verbraucherinnen und Verbraucher – und führte damit nebenbei das neue Verbraucherinformationsgesetz (VIG) ad absurdum.

Statt die belasteten Säfte vom Markt zu nehmen sei die Wirtschaft geschützt worden. Das Seehofer-Ministerium habe statt dessen “den Chemiecocktail durch die Kehlen der Verbraucher” entsorgen lassen. Fazit für die Umwelthilfe:

Das Verbraucherschutzministerium verdient seinen Namen nicht, wenn es den Interessen der Industrie mehr Gewicht beimisst als seinen eigentlichen Schutzbefohlenen. Faktisch verständigten sich Industrie und Politik darauf, mit der Gesundheit der Verbraucherinnen und Verbraucher Roulette zu spielen.

Mit der Sprache - und nicht nur der - lässt sich halt allerlei Schindluder treiben.

Umwelt ist erste Wahl

Abgelegt unter Allgemein, Umweltschutz, Verbraucherschutz am 25.08.2009

Alle Parteien sind grün. Zumindest vor der Wahl. Aber: Es gibt nichts Gutes außer man tut es (mein Lieblingsspruch, zugegeben). Das gilt auch für die Umweltpolitik und vor einer Bundestagswahl erst recht. Zunächst also: erst mal nach der Bilanz schauen. Was hat die derzeitige Regierung auf die Beine gestellt bei Umwelt- und Agrar-/Verbraucherpolitik? Das können wir zum Beispiel  hier für Umweltthemen überprüfen oder auch hier für Agrarthemen.

Und dann gibt’s die zahlreichen mehr oder minder grünen Verheissungen, die uns an der Urne erwarten, der Umweltcheck für Abgeordnete und Parteien also, mehr dazu findet sich etwa hier. Dazu der direkte Vergleich aus dem Hause ARD: Die Kollegen von der ard.de vergleichen die Wahlprogramme der größeren Parteien, die Umwelt lässt sich dort als eigenes Stichwort anklicken. Später lässt sich dann im Wahlomat überprüfen, welche Partei den eigenen Interessen am ehesten entspricht, der Wahlomat der Bundeszentrale für politische Bildung ist aber wohl erst im September in Betrieb, hoffen wir, dass bis dahin auch die Serverprobleme der bpb.de behoben sind. Interessant ist auf deren Webangebot nämlich auch noch das  Umweltdossier.

Effizientere Kühlschränke

Abgelegt unter Energie, Europa, Verbraucherschutz am 02.04.2009

Was die EU in Sachen Energieeffizienz-Kennzeichnung vor hat  bringt mehr Klarheit für Verbraucher darüber, was wirklich energiesparende Geräte sind und was nicht. Ab kommenden Juli gibt’s zum Beispiel keine Kühlschränke mehr neu im Handel, die nicht mindestens die Energieeffizienzklasse A schaffen. Das ist ein echter Fortschritt.

Über die bisher üblichen Kategorien von G bis A einschließlich Unterkategorien hinaus soll auf den Energie-Etiketten künftig ausgewiesen werden, dass ein Gerät so und so viel Prozent weniger Strom verbraucht als ein Modell der Effizienzklasse A. Bei einem 20 Prozent niedrigeren Stromverbrauch würde auf dem Label von Gerät X dann “A-20%” stehen. Zwei Jahre später sollen dann auch die A-Klasse-Kühlschränke aus dem Handel verschwinden und Geräte der bisherigen Klasse A+ als Referenz dienen.

Quelle: heise online - EU-Kommission: Stromfressern im Haushalt geht es an den Kragen.

Das Gift kommt zurück

Abgelegt unter Dritte Welt, Landwirtschaft, Pestizide, Verbraucherschutz am 23.03.2009

Die Kollegen vom NDR zeigen heute abend einen Globalisierungskrimi. Die Umweltreportage “Das Gift kommt zurück” der Filmemacherin Inge Altemeier verfolgt den Weg von pestizidbelasteten Textilien: vom Baumwollfeld in Indien über die chinesische Textilfabrik in deutsche Wohnzimmer. Die “Selbsthilfegruppe für Chemikaliengeschädigte”, die mich auf den Film aufmerksam gemacht hat, zitiert Inge Altemeier so:

Überall begegneten wir den Opfern. Menschen, die durch Industriechemikalien vergiftet wurden. Zwar hat die EU eine neue Richtlinie erlassen, die die Unternehmen verpflichtet nachzuweisen, dass die Chemikalien, die sie verwenden, nicht gesundheitsschädlich sind. Aber das gilt eben nur für Europa und hat keinerlei Auswirkung auf die globale Vergiftung.

Im Film wird deutlich, schreibt der NDR in seiner Vorschau, dass wir hierzulande viele Giftimporte nicht verhindern und mehr tun könnten:

Nach wie vor gibt es für Importware keine Grenzwerte für Pestizide. Zudem werden zahllose Container aus Gründen des Transportschutzes mit Nervengiften besprüht, bevor sie die Umschlaghäfen in Europa erreichen. Findet etwa der Hamburger Zoll einen solchen Container, hat er keine Möglichkeiten den Verbraucher zu schützen und die Ware beispielsweise zu beschlagnahmen - obwohl viele dieser gesundheitsschädlichen Gifte in Europa längst schon verboten sind.

“Das Gift kommt zurück”, heute abend, 23 Uhr, NDR-Fernsehen.

Goldene Verbrauchertäuschung

Abgelegt unter Verbraucherschutz am 20.03.2009

www.abgespeist.de heute mit dem Goldenen Windbeutel

Gute Idee von foodwatch, besonders irreführende Verbrauchertäuschung herzhaft an zu prangern. Seit heute steht also fest: der Goldene Windbeutel 2009 geht an Danone (die diese Kritik natürlich nicht nachvollziehen). Einzelheiten dazu finden sich hier. Und ich muss wieder einmal feststellen: den mündigen Verbraucher kann es solange nicht geben, solange die Spielregeln der Werbung nicht enger und verbraucherfreundlicher gefasst werden. Selbst ein Fachredakteur für Umwelt und Ernährung hat zum Beispiel gerade erst lernen müssen, dass “Pesto” auf der Verpackung eben nicht bedeutet “hier sind nur Olivenöl, Basilikum und Pistazien drin”. :(

Metaphorisches Netzteil

Abgelegt unter Verbraucherschutz am 02.02.2009

Wie, bitte, soll ich einem Elektronikanbieter vertrauen, der mir mit folgenden Worte in seiner Werbung begegnet:

Metaphorisch können Sie sich einen Fully AUTO-Netzteil so vorstellen, dass der abgeschnittenen Stecker eines normalen Netzteils wieder verbunden wird, dadurch ist kein Unterschied aus der Seite der technischen Funktionen zwischen dem Fully AUTO- und dem normalen Netzteil.

Quelle: Netzteil Apple iBook PowerBook G3/G4 A1021 A1036 120w bei eBay.de: Netzteile (endet 08.02.09 20:51:57 MEZ).

Legal vergiftet - dann vergessen

Abgelegt unter Allgemein, Umweltschutz, Verbraucherschutz am 28.01.2009

Als ich vorhin die Pressemitteilung der Kollegen von “betrifft” gelesen habe mit der Schlagzeile “Legal vergiftet, dann vergessen” ist mir erst wieder eingefallen, dass das mal ein Mega-Thema war: Krank durch Holzschutzmittel. Da gab es Riesenprozesse wegen Vergiftungen. Und diese Prozesse gingen aus wie das Hornberger Schießen (wie so oft in ähnlichen Fällen). Aber was ist eigentlich mit den Opfern, was ist aus ihnen geworden?

Es gibt Tausende von Holzschutzmittelgeschädigten, die damals krank wurden. Und es gibt neue Opfer. Der Film schlägt einen Bogen vom Frankfurter Holzschutzmittelprozess bis heute und beleuchtet anhand konkreter Beispiele die Auswirkungen und Folgen moderner Holzschutzmittel. “Was zählt, ist nicht, ob unsere Mittel krank machen, sondern ob wir dafür haften” wird einer der damals im Frankfurter Holzschutzmittelprozess verurteilten Manager zitiert.

Der Film von Mirko Tomic lief letzten November schon mal im SWR-Fernsehen, heute abend wird er zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr wiederholt. Über’s Internet und Zattoo oder Kabel bzw. Satellit ist er auch im Rest der Republik zu sehen. Die Interessensgemeinschaft der Holzschutzmittelgeschädigten e.V. findet sich übrigens hier.

Abwatsche für Molekularköche

Abgelegt unter Verbraucherschutz am 18.11.2008

Kurz vor Feierabend lese ich noch eine Meldung von dpa. Darin kritisiert der Chefredakteur des Gault-Millault-Restaurantführers massiv diejenigen Köche, die zuviel Chemie einsetzen. Künftig würden auch Spitzenköche schlechter bewertet, wird Manfred Kohnke zitiert, wenn sie zuviel chemische Zusatzstoffe einsetzen. Spitzenköche setzen Chemie ein? Dass Großküchen im Verdacht stehen, allerlei Gelier- und Verdickungsmittel einzusetzen, ist bekannt. Einschlägige Backmischungen lassen per Chemie auch aus Bäckerbrot eine Art Hightech-Produkt werden (außer bei Slowbakers und ein paar gottseidank konservativen Bäckern), das wusste ich auch. Dass allerdings selbst in Edelküchen nur mit chemischer Hilfe allerlei luftige Schäumchen stabilisiert, Gemüslein geliert und Säfte hübsch zu kleinen Bläschen verarbeitet werden, das war mir neu. Ich hatte da noch handwerkliche Illusionen. Nichts davon: Transglutaminase etwa klebt Schinkenfitzelchen zu industriellem “Formschinken” - oder klebt beim Starkoch die dünnen Forellenfilets aneinander, lese ich. Noch ein Beispiel: Xanthan, ein Verdickungsmittel.

Das wird für Tapetenkleister verwendet und macht Ketchup dickflüssig. Muss ein Spitzenkoch damit Radieschensaft zu rosa Ravioli formen?

fragt Manfred Kohnke laut dpa. Das frag’ ich mich jetzt auch. Und mach’ meine Nudeln heute abend vielleicht doch lieber besser auch selbst…