. . Ein Projekt vom SWR

EcoCrowd soll Ökoprojekte finanzieren

09.10.2014, von

Wurde ja mal Zeit, dass es eine eigene Plattform fürs Öko-Crowdfunding gibt. Gegründet hat sie die Deutsche Umweltstiftung und in drei Wochen geht EcoCrowd an den Start. Bin gespannt, welche Projekte da in die Pipeline kommen.

Auf der EcoCrowd-Plattform werden nachhaltige Projekte und Startups vorgestellt, die sich nicht selbst tragen können oder Starthilfe benötigen. Jetzt kommt dann die Gemeinschaft („Crowd“) ins Spiel. Nach dem Motto „Zusammen mehr erreichen“ können alle einen Beitrag zur Finanzierung leisten, Netzwerke bilden und Ideen verbreiten. Bei erfolgreicher Finanzierung erhalten die Unterstützer eine Gegenleistung vom Projektinitiator. Das kann das fertige Produkt – etwa ein solarbetriebenes Ladegerät – sein, aber auch etwas ganz anderes, wie eine Einladung zur Eröffnung des Projektes (bspw. eine Filmpremiere). Wird der vorher festgelegte Betrag nicht erreicht, bekommen alle Unterstützer ihr Geld zurück.

via Home.

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Freihandel nicht auf Kosten der Umwelt

08.10.2014, von

Der Abbau von Handelshemmnissen darf nicht auf Kosten der Umwelt gehen. Genau das könnte aber durch die geplanten Abkommen TTIP und CETA geschehen, befürchten 250 Organisationen aus 22 EU-Mitgliedsstaaten und sammeln deshalb jetzt Unterschriften.

“Wir wollen ein Zeichen setzen gegen Demokratieabbau, Geheimverhandlungen und die Absenkung bewährter Umwelt- und Verbraucherschutzstandards durch TTIP und CETA.”

via Trotz Ablehnung durch EU-Kommission: Sammlung für europäische Bürgerinitiative “Stop TTIP” startet – Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland BUND.

Blogpause wegen Technikproblemen

04.10.2014, von

Sorry dass zur Zeit wenig Beiträge kommen, es gibt ein technisches Problem. Noch einige Tage Geduld, bitte. Schaut solange bei www.swr.de/umwelt vorbei, da gibt’s täglich Neues aus dem SWR von Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz.

Sanktionen gegen Russland – ökologisch betrachtet

08.09.2014, von

Auf englisch, aber wem das kein Hindernis ist, erwartet hier eine lesenwerte Betrachtung aus Russland über die Sanktionen gegen Russland, Korruption, ihre “ökologischen” Auswirkungen – und die Querverbindungen zwischen russischem und europäischem Geld.

Our dirty money puts a black stain on the reputations of politicians and civil servants the world over. Because of this, the introduction of sanctions against several Russian companies and businessmen could actually improve both the natural environment in Russia, and the financial situation in the wider world; and even in Russia itself. Only, while making this list, it is necessary to keep in mind the need for financial monitoring – stop the flow of dirty money, sanitised with the help of European companies and banks.

via The ecology of sanctions | openDemocracy.

Drohnenverbot in US-Nationalparks

05.09.2014, von

 

Seit Anfang des Sommers haben alle US-Nationalparks fliegende Kameras fast ausnahmslos verboten. Drohnen unerwünscht, bei Strafe übrigens.

Im Zion Nationalpark soll damit unter anderem unnötiger Stress für das dort beheimatete Dickhornschaf vermieden werden. TouristInnen hätten die Tiere häufig mit Drohnen gestört, so die Verwaltung der Nationalparks.Ganz anders sieht das bei Genehmigungen für Projekte zum Erhalt bedrohter Tierarten aus. In Sumatra sollen fliegende Kameras die Zerstörung des Regenwaldes dokumentieren und illegalen Holzeinschlag verhindern. In Sibirien werden die wenigen übrig gebliebenen Schneeleoparden mit Drohnen aus der Luft beobachtet. Auch das russische Militär hilft nach staatlichen Medienberichten mit 15 Drohnen aus. Das deutsche Helmholtz Zentrum für Umweltforschung in Leipzig hat zahlreiche weitere Anwendungsgebiete ausgemacht.

via Immer mehr Verbote von touristisch genutzten Kameradrohnen in Nationalparks | netzpolitik.org.

Game für Trashgeeks: Recycling Master

01.08.2014, von

Spielerisch Müll sortieren – wer’s braucht: da gibt’s ‘ne App für:

Ihr habt keinen Plan, wo und wie alte Smartphones, zerfledderte Notebooks und durchgelaufene Socken entsorgt werden? Nicht so gut, aber dafür gibt es ja die Recycling Master-App.

via Recycling Master Kostenloses Casual-Game für iOS Android.

Geld gesucht für “Passion for Planet”

29.07.2014, von

Mal ein sinnvolles Investment für die viele vagabundiere Kohle auf diesem Planeten: Fünf Tierfilmer im Mittelpunkt eines Crowdfunding-Projekts:

Passion for Planet ist ein einzigartiges Kino-Dokumentarfilmprojekt. Wir begleiten fünf der weltweit erfolgreichsten Naturfilmer auf ihren riskanten Abenteuern und folgen ihnen in die entlegensten Regionen der Erde.

via Passion for Planet.

Luxemburger Schüler erfinden Solar-Dreirad

17.07.2014, von

SchülerInnen auf dem Weg zum Solar Campus der Goerlitz-Stiftung am Samstag in Koblenz. Der Weg ist im Internet anzugucken.  Coole Sache.

Das e-lectrike solar  ist ein dreirädriges Liegerad, welches von Schüler in einer außerschulischen Aktivität als Pedelec (Pedal Electric Cycle) umgebaut wurde. Ein Grossteil seiner Antriebsenergie wird von einem mitgeführten Solarpanel geliefert. Dadurch entstand ein Fortbewegungsmittel der sogenannten „sanften Mobilität“, das im Idealfall keine Energie aus dem öffentlichen Stromnetz benötigt und somit keine Emissionen verursacht – weder lokal noch kraftwerksseitig, also: 0 g CO2.

gesehen bei:

http://www.e-lectrike.lu.

Mehr Artenvielfalt nach Bonn

09.07.2014, von

Gute Idee, der Weltbiodiversitätsrat. Nur: Werden den Vorschlägen auch Umsetzungen folgen? Zweifel sind angebracht.

Am Uno-Standort Bonn ist eine weitere internationale Einrichtung angesiedelt worden. Wie das Bundesumweltministerium in Berlin mitteilte, wurde das Sekretariat des Weltbiodiversitätsrats IPBES am Dienstag eröffnet. Nach dem Vorbild des Weltklimarats IPCC dient der Biodiversitätsrat der wissenschaftlichen Politikberatung, in diesem Fall aber zum Thema biologische Vielfalt. Er soll der Politik Handlungsoptionen zum Schutz und zur Nutzung der Biodiversität aufzeigen.

via Weltbiodiversitätsrats IPBES der Uno: Sekretariat in Bonn eröffnet – SPIEGEL ONLINE.

Programm-Ende: Umwelt-Versammlung für die UNO

23.06.2014, von

Die Umwelt war jahrzehntelang ein Stiefkind der UNO, erkennbar daran, dass keine dauerhafte Organisation sich um Umwelt kümmert, sondern “nur” ein “Programm”, die UNEP. Damit soll jetzt Schluss sein. Die UNO bekommt eine Umweltversammlung. Whew.

Die Umweltversammlung der Vereinten Nationen muss da weiter machen, wo die UNEP aufgehört hat. Die Botschaft muss sein: Ohne ökologische Ressorcenschonung wird es keinen ökonomischen Zugewinn für die Menschheit geben. Dass dies immer noch nicht allen klar ist, zeigt die aktuelle Debatte ums Fracking: Um fossile Rohstoffe zu gewinnen, werden Sand, Chemikalien und große Mengen Wasser unter hohem Druck in den Boden gepresst – der ökonomische Nutzen wird mit einem schweren ökologischen Schaden erkauft.

via klimaretter.info – Politik – “Endlich kein ‘Programm’ mehr” – klimaretter.info.

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Ein Blog von Axel Weiß, SWR-Fachredaktion Umwelt und Ernährung

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