. . Ein Projekt vom SWR

Geld gesucht für “Passion for Planet”

29.07.2014, von

Mal ein sinnvolles Investment für die viele vagabundiere Kohle auf diesem Planeten: Fünf Tierfilmer im Mittelpunkt eines Crowdfunding-Projekts:

Passion for Planet ist ein einzigartiges Kino-Dokumentarfilmprojekt. Wir begleiten fünf der weltweit erfolgreichsten Naturfilmer auf ihren riskanten Abenteuern und folgen ihnen in die entlegensten Regionen der Erde.

via Passion for Planet.

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Luxemburger Schüler erfinden Solar-Dreirad

17.07.2014, von

SchülerInnen auf dem Weg zum Solar Campus der Goerlitz-Stiftung am Samstag in Koblenz. Der Weg ist im Internet anzugucken.  Coole Sache.

Das e-lectrike solar  ist ein dreirädriges Liegerad, welches von Schüler in einer außerschulischen Aktivität als Pedelec (Pedal Electric Cycle) umgebaut wurde. Ein Grossteil seiner Antriebsenergie wird von einem mitgeführten Solarpanel geliefert. Dadurch entstand ein Fortbewegungsmittel der sogenannten „sanften Mobilität“, das im Idealfall keine Energie aus dem öffentlichen Stromnetz benötigt und somit keine Emissionen verursacht – weder lokal noch kraftwerksseitig, also: 0 g CO2.

gesehen bei:

http://www.e-lectrike.lu.

Mehr Artenvielfalt nach Bonn

09.07.2014, von

Gute Idee, der Weltbiodiversitätsrat. Nur: Werden den Vorschlägen auch Umsetzungen folgen? Zweifel sind angebracht.

Am Uno-Standort Bonn ist eine weitere internationale Einrichtung angesiedelt worden. Wie das Bundesumweltministerium in Berlin mitteilte, wurde das Sekretariat des Weltbiodiversitätsrats IPBES am Dienstag eröffnet. Nach dem Vorbild des Weltklimarats IPCC dient der Biodiversitätsrat der wissenschaftlichen Politikberatung, in diesem Fall aber zum Thema biologische Vielfalt. Er soll der Politik Handlungsoptionen zum Schutz und zur Nutzung der Biodiversität aufzeigen.

via Weltbiodiversitätsrats IPBES der Uno: Sekretariat in Bonn eröffnet – SPIEGEL ONLINE.

Programm-Ende: Umwelt-Versammlung für die UNO

23.06.2014, von

Die Umwelt war jahrzehntelang ein Stiefkind der UNO, erkennbar daran, dass keine dauerhafte Organisation sich um Umwelt kümmert, sondern “nur” ein “Programm”, die UNEP. Damit soll jetzt Schluss sein. Die UNO bekommt eine Umweltversammlung. Whew.

Die Umweltversammlung der Vereinten Nationen muss da weiter machen, wo die UNEP aufgehört hat. Die Botschaft muss sein: Ohne ökologische Ressorcenschonung wird es keinen ökonomischen Zugewinn für die Menschheit geben. Dass dies immer noch nicht allen klar ist, zeigt die aktuelle Debatte ums Fracking: Um fossile Rohstoffe zu gewinnen, werden Sand, Chemikalien und große Mengen Wasser unter hohem Druck in den Boden gepresst – der ökonomische Nutzen wird mit einem schweren ökologischen Schaden erkauft.

via klimaretter.info – Politik – “Endlich kein ‘Programm’ mehr” – klimaretter.info.

Umweltfreundliche Städte?! Sechs Vergleiche.

21.06.2014, von

Wie grün ist eine Stadt? Wieviel CO2 wird emittiert, wieviel Energie eingespart? Exemplarische Antworten gibt’s grafisch nett aufbereitet für sechs Großstädte zwischen New York und Stockholm bei HouseTrip.

Wir haben uns gefragt, welche urbane Metropole die „ökologische Nasenspitze” vorn hat? Oder anders ausgedrückt: Welche Stadt ist die umweltfreundlichste der Welt?

via Einmal tief Luft holen bitte: Die umweltfreundlichsten Städte der Welt | Trip+ – Inspiration und Insidertipps von HouseTrip.

Russische Regierung setzt Umweltaktivisten unter Druck

17.06.2014, von

Üble Nachrichten aus Russland: die 1989 gegründete NGO “Ecodefense” wird von der russischen Regierung jetzt als vom Ausland gesteuert eingestuft und damit faktisch der Willkür des Staatsapparats preisgegeben. Ihr “Vergehen”: Widerstand gegen den Bau eines AKW in der Nähe von Kaliningrad.

Die NGO sagt über sich selbst: Wir sind politisch nicht aktiv, dienen keinen ausländischen Interessen; unser Ziel: Umwelt und Menschen schützen.

In einer lupenreinen Demokratie à la Russland scheint das offenbar bereits zuviel zu sein – zumindest, wenn’s um Ressourcen wie Energie geht.

Ecodefense has never been involved in political activities and has never served any “foreign interests.” Our goal is to protect the environment and people and we intend to use all legal avenues at our disposal to defend our honest name in court.

via Russia cracks down on anti-nuclear movement | GreenWorld.

Sonnensteuer – und als nächstes die Atemluft?

12.06.2014, von

Ein energiepolitischer Offenbarungseid, die Erzeugung von eigenem Strom mit einer vierzigprozentigen Umlage belegen zu wollen, wie unsere Koalition das plant. Von wegen Reform des EEG: ein Murks ist das. Kraft-Wärme-Kopplung und weiterer Ausbau der Solarenergie werden damit absehbar massiv vermindert. Als jemand, der in Bangladesh gesehen hat, welche Auswirkungen der Klimawandel auf die Ärmsten dieses Planeten hat, die schlichtweg absaufen oder von Wirbelstürmen erschlagen werden, gegen die die jüngsten Unwetter in NRW vernachlässigbar harmlos sind, geht mir das Messer in der Tasche auf.

Unsere Realpolitik hofiert nach wie vor die Kohlewirtschaft und be- und verhindert dezentrale innovative Ansätze. Und hab’ ich das richtig gelesen: auch für Hausdachanlagen unter 10kW soll künftig Sonnensteuer anfallen? Ich hör’ den Amtsschimmel wiehern und die NSA freut sich über neue Daten von den Kontrolleuren auf Hausbesuch (“Soso, Sie haben also 6000 kW verbraucht mit vier Personen, das ist aber ein bischen viel im Jahr, finden Sie nicht? Lassen Sie mal schauen, was machen Sie denn so?”)

Als nächstes wird dann das Gemüse aus dem Hausgarten bei Verzehr mehrwertsteuerpflichtig oder wie wär’s mit einer kleinen Atem-Steuer? Jeder hat jeden Tag 1.000 Atemzüge frei, danach fällt Steuer an. Und wer nicht zahlen kann, tja, dann…

Handy und hopp – Vodafons Wegwerfmentalität

04.06.2014, von

Alle zwölf Monate ein neues Handy, verspricht Vodafone seinen Kunden, bemängelt die NGO Germanwatch. Und weist auf Ressourcenverschwendung hin, wie ich finde zu Recht:

Seit Mitte April versucht Vodafone mit dem Slogan “Jedes Jahr ein neues Smartphone” Kunden zu binden. „Damit heizt Vodafone die Nachfrage nach Smartphones an und fördert Ressourcenverschwendung“, kritisiert Cornelia Heydenreich, Teamleiterin Unternehmensverantwortung bei Germanwatch.

via Vodafone fördert Wegwerfgesellschaft | Germanwatch e.V..

Fukushima mit unterirdischem Eisring?!

27.05.2014, von

Angeblich gibt’s Fortschritte bei den Aufräumungsarbeiten im zerstörten AKW Fukushima. Eines der großen Probleme ist der Austritt und die Neubildung von radioaktivem Grundwasser. Dagegen soll jetzt ein Eisring helfen.

Demnach sollen auf einer Länge von 1,5 Kilometern um die Reaktorblöcke Rohre im Boden verlegt werden, durch die eine eiskalte Flüssigkeit geleitet wird. Das auf diese Weise eingefrorene Erdreich soll dann verhindern, dass radioaktiv verseuchtes Wasser aus dem Komplex austritt oder unverseuchtes Wasser aus der Umgebung hinein gelangt.

via Unterirdischer Eis-Schutzwall um havariertes AKW Fukushima genehmigt | heise online.

Verbot für Genpflanzen heißt Ja zu Gentechnik

23.05.2014, von

Dass die GroKo sich neuerdings einheitlich gegen Grüne Gentechnik ausspricht, ist leider keinesfalls mit einem Gesinnungswandel verbunden. Die Verbotsklausel für Gen-Pflanzen ist ein Trojanisches Pferd, glaubt man Greepeace:

Tatsächlich droht mit dem Beschluss nun die deutsche Zustimmung zu einer Mogelpackung, nämlich dem aktuell diskutierten Vorschlag der griechischen EU-Ratspräsidentschaft. Dieser liest sich zwischen den Zeilen, als hätte ihn die Biotech-Lobby selbst geschrieben: Anbauverbote wären nur nach Verhandlungen mit den Gentechnik-Konzernen möglich. Sollten die Firmen einer regionalen Ausnahme der Anbauzulassung nicht zustimmen, stünden den EU-Staaten nur rechtlich äußerst unsichere Möglichkeiten für Verbote zur Verfügung. Konzernklagen wären vorprogrammiert und ihr Erfolg wahrscheinlich.

Gänzlich außen vor bliebe zudem die häufig kritisierte mangelhafte Risikobewertung von Gen-Pflanzen. Unter dem Strich droht damit die vereinfachte und beschleunigte Zulassung zahlreicher Gen-Pflanzen für den Anbau. Schon bald könnten in Brüssel Fakten geschaffen werden – unterstützt durch die deutsche Regierung.

via Bundestag befürwortet Scheinlösung für neue Gentechnik-Verbotsregeln « Greenpeace Blog.

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Autor

Ein Blog von Axel Weiß, SWR-Fachredaktion Umwelt und Ernährung

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