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Claudia Knispel bloggt über Haydns Todestag

30.05.2009, von

Details zum 31. Mai vor 200 Jahren

Bereits gut vier Jahre vor seinem Tod wurde Haydn im Ausland verschiedentlich totgesagt: Ende 1804 / Anfang 1805 gab es in Italien, Frankreich, England und sogar Amerika Gedenkfeiern oder Nachrufe für den Komponisten. 1801 setzte Haydn sein erstes Testament, im Februar 1809 sein endgültiges Testament auf. Er starb am 31. Mai 1809. „Claudia Knispel bloggt über Haydns Todestag“ weiterlesen →

Kerstin Unseld bloggt über Haydns Plätze

29.05.2009, von

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Haydnplatz (Quelle: SWR)

Sonntag am Karlsruher Haydnplatz. Rings auf dem Rasen liegen jugen Leute, Kinder spielen Federball, andere Fangen. Der Platz ist groß und doch wieder nicht. Jedenfalls ist er halbrund, gesäumt von Jahrhundertwende-Schönheiten, drei Fontänen im Stringbrunnen plätschern und dazwischen hüpfen verbotenerweise Kinder in Badeanzügen, die Tulpenbäume mit ihren großen hellgrünen Blättern stecken das Halbrund ab und spenden Schatten.

Es ist der Platz meiner Kindertage. Dieser Haydn-Platz, auf den sternförmig drei Straßen zulaufen, die Webers, Beethovens und Mozarts Namen tragen. Schon früher hing am Brunnen auf dem Haydnplatz ein Schild “Baden verboten”. Und schon damals sind wir trotzdem an heißen Sommertagen durch die Springfontänen getobt. Das weite Brunnenbecken, groß wie ein Schwimmbad, war einfach zu einladend.

Welch ein herrlich lebendiges Bild, regelwidrig in einem Haydn-Platz zu baden, oder? Ich habe mir überlegt, was daran so stimmig ist – im Übertragenen natürlich. Anlässlich dieses Haydn-Jahres 2009 lese und höre ich überall, wie stark sich die Wirkung oder Wahrnehmung von Haydns Musik geändert hat. „Früher fand ich Haydn langweilig, aber heute klingt seine Musik so frisch und witzig…” heißt es überall. Geht Ihnen das auch so? „Kerstin Unseld bloggt über Haydns Plätze“ weiterlesen →

Klaus Wallendorf bloggt über Haydns Hörner

28.05.2009, von

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Schon nach wenigen Berufsjahren verläuft das Leben des Orchestermusikers ohne nennenswerte repertoirebedingte Überraschungen, sag´ ich immer; auf der Bühne wie im Graben waltet in den Notenvorlagen das Vorhersehbare, von Kixern oder dirigentischen Verschlagenheiten mal abgesehen.

Klaus Wallendorf

Wer dagegen – wie ick selwa – in den Siebzigerjahren als Hornist dem Consortium Classicum angehörte, war zu Beginn einer jeden Arbeitsphase darauf gefasst, dass die Neueinstudierungen frisch ausgegrabener Bläserkammermusik etwa so verliefen, wie man sich die Erstdurchquerung des Amazonasbeckens mit Kompass und Machete vorzustellen hat: als undurchdringliche Wegstrecke voller plötzlich auftretender Hindernisse zwischen Fermaten genannten Rastplätzen, denen man nur durch handstreichartige Kadenzausbrüche entrinnen konnte. Es gab Passagen von ermüdender Gleichförmigkeit, aber auch stark beschleunigende, abschüssige Verläufe, bei deren Bewältigung es von Giftpfeilen und frei hängenden Sechzehntel-Lianen nur so wimmelte, und so manche Prima-Vista-Jagd hing vom Blattschuss der Klarinette ab.

Auch Joseph Haydn – von wegen „Papa” – hat in erschreckend vielen Werken aus seiner Zeit auf Schloß Esterhàzy solche hornistischen Survival-Parcours angelegt. „Klaus Wallendorf bloggt über Haydns Hörner“ weiterlesen →

Thomas Fey bloggt über Haydns Sinfonien

27.05.2009, von

Mozart: Der vom Universum geküsste Götterbote.

Beethoven: Der Titan.

Haydn: Der nette Papa.

…. so in etwa habe ich in meiner “Sturm- und-Drang-Zeit” vor 25 Jahren über die drei Glanzlichter der Wiener Klassik gedacht. Die Beethoven-Sinfonien “kannte” ich damals schon alle, weil ich mir mit ihnen die Nächte um die Ohren geschlagen habe, und sie immer wieder in Konzerten hörte, wenn die großen Orchester unserer Zeit mit den bedeutendsten Dirigenten der Gegenwart Beethoven gaben. Mozart hat mich damals weniger aufgewühlt, weil er “so schön” gespielt wurde. Das hat sich allerdings durch meine Begegnungen mit Nikolaus Harnoncourt gründlich geändert: Mozart war eines der größten Erdbeben in der Geschichte der Musik.

Wieso konnte ich mit Haydn so wenig anfangen?

„Thomas Fey bloggt über Haydns Sinfonien“ weiterlesen →

Claudia Knispel bloggt über Haydns Leben

26.05.2009, von

Die Stringenz, die sich im Rückblick auf das Leben von Haydn zeigt, täuscht.

„Junge Leute werden an meinem Beyspiele sehen können, dass aus dem Nichts doch Etwas werden kann; was ich aber bin, ist Alles ein Werk der dringendsten Noth. “So erinnert sich Haydn selbst im Alter an die Mühsal seines anfänglichen Ringens.

Das ganze Leben hier in 2000 Zeichen und damit 77 Jahre im Zeitraffer sowie mit einer Frage, die sich aus unserem heutigen Blick auf diese Zeit ergibt: in welchem Umfeld wächst große Kunst?  „Claudia Knispel bloggt über Haydns Leben“ weiterlesen →

Alban Gerhardt bloggt über Haydns Cellokonzert

25.05.2009, von


Vor wenigen Tagen hatte ich das Vergnügen, nach allzu viel verschiedenem Repertoire (Pintscher-Konzert in Melbourne, Saint-Saens 1.Konzert in Sydney, Bloch’s Schelomo in Aachen, Saint-Saens 2.Konzert in Berlin, Dvorak in Madrid, Utah und Birmingham, Elgar in Bonn, Tripelkonzert in Alabama…) zu unserem geliebten Haydn D-Dur-Konzert “zurückkehren” zu dürfen, und zwar in Stuttgarts Liederhalle, mit den dortigen Philharmonikern unter Walter Weller.
Zurückkehren? Geliebt? Wirklich?

Alban Gerhardt (Foto: Thomas Rabsch) „Alban Gerhardt bloggt über Haydns Cellokonzert“ weiterlesen →

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