Weinbauexperten und Winzer sehen keine Alternative zur Hubschrauberspritzung. Vor allem in den Steillagen der Mosel sei sie notwendig, betonte Wilfried Zipse vom Dienstleistungszentrum ländlicher Raum beim Weinbautag in Bernkastel-Kues. Die Spritzungen müssen künftig aber dem europäischen Pflanzenschutzrecht entsprechen. Deshalb wird zurzeit an einem unbemannten Kleinhubschrauber gearbeitet. Dadurch sollen die Pflanzenschutzmittel näher an die Reben gebracht werden.
Moselhochwasser in Cochem
Die Mosel wird wegen des Hochwassers noch bis zum Wochenende komplett für den Schiffsverkehr gesperrt bleiben. Nach Angaben des Wasser- und Schifffahrtsamtes liegt der Pegel in Trier derzeit bei 7 Metern 87.
Auch am Mittelrhein steigt der Wasserstand weiter an. Die Stadt Neuwied schließt deshalb vorsorglich ihre Deichtore. Im Moment sind Arbeiter dabei, große Metallplatten in die Tore einzusetzen. Die Arbeiten sollen im Laufe des Nachmittags abgeschlossen sein.
Auch an der Lahn und der Sieg steigen die Wassestände weiter an.
Römerberg: Pony getötet
In der Gemeinde bei Speyer ist ein Pony auf einer Koppel getötet worden. Laut Polizei wurde das Tier erst mit einem Holzpfahl gequält. Anschließend sei ihm der Pfahl in den Bauch gerammt worden, so dass das Pony starb. Nach Angaben der Beamten kommen einer oder mehrere Täter in Frage. Zeugen sollen sich bei der Polizei melden.
Schiffsunfall auf der Mosel
Die Wasserschutzpolizei hat das Auto, das heute Morgen nach einem Schiffsunfall in die Mosel gefallen war, geborgen. Die Schifffahrt auf der Mosel ist wieder freigegeben worden. Sie war zwischen Detzem und Schweich mehrere Stunden lang gesperrt, weil nach dem Unfall das Auto gesucht und aus dem Wasser gezogen werden musste. Heute Morgen war bei Schweich ein belgisches Tankschiff gegen die Moselbrücke gefahren. Dabei riss das Führerhaus des Schiffs ab und ein Auto fiel vom Schiff ins Wasser.
Verkehrsverbund erhöht Fahrpreise
Bus- und Bahnfahren in Trier und Umgebung ist zum Jahresanfang teurer geworden. Der Verkehrsverbund Region Trier hat die Preise um 4,6 Prozent angehoben. Grund seien vor allem gestiegene Preise für Benzin und Strom sowie höhere Gehälter für Fahrer. Sozialtarife für Geringverdiener und Arbeitslose gibt es auch weiterhin nicht. Nach Informationen des Verkehrsverbundes müsste die Stadt Trier dafür pro Jahr eine halbe Million Euro ausgeben, das Geld sei nicht da.
Regionalmarken im Trend
Die Einführung sogenannter Regionalmarken rund um Trier hat sich nach Angaben der Verantwortlichen bewährt. Unter den Marken “Eifel”, “Mosel” und “Soonahe” und “Ebbes von Hei” aus dem Hunsrück haben sich schon mehrere hundert regionale Betriebe zusammengefunden. 2012 kommen Dutzende neu hinzu. Die Embleme der Regionalmarken auf Produkten sollen die regionale Wirtschaft stärken und ein positives Bild transportieren. Um sich einer Regionalmarke anzuschließen, müssen Landwirtschafts-, Handwerks- und Tourismus-Betriebe verschiedene Qualitätskriterien erfüllen.
10.000 Zuschauer zum Trierer Silvesterlauf erwartet
Etwa 2000 Läuferinnen und Läufer aus 20 Nationen starten heute beim Silvesterlauf in Trier. Das teilte der Veranstalter mit. Mit dabei ist auch die 71-jährige Carola Willems aus Niederstadtfeld. Sie läuft den Silvesterlauf bereits zum vierten Mal. Im vergangenen hat sie in ihrer Altersklasse gewonnen. Höhepunkt der Veranstaltung in der Innenstadt ist um 15 Uhr der Elitelauf der Frauen mit WM-Läuferin Sabrina Mockenhaupt und um 15 Uhr 30 der Lauf der Asse über 8 Kilometer. In diesem Jahr gebe es ein breites deutsches Teilnehmerfeld, gespickt mit jungen Talenten aus Kenia und Äthiopien, so die Veranstalter.
Sparpläne des Bistums werden bald präsentiert
Bischof Stefan Ackermann will die Sparpläne des Bistums noch im Januar präsentieren. Bis 2016 müssen 40 Millionen Euro eingespart werden. Als die Pläne vor einem Jahr vorgestellt wurden, hatte es viel Protest gegeben. Daraufhin hat das Bistum zu prüfen begonnen, in welchen Bereichen gespart werden kann.
Forellenzüchter Kauth an der Nims hat viel zu tun
Forellenzüchter Kauth in Schönecken in der Eifel hat in diesen Wochen alle Hände voll zu tun. Denn die Fische sind jetzt nach und nach reif und haben den Bauch voller Eier. Der Züchter muss sehen, dass er an diese Eier rankommt, um sie dann zu befruchten.










