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Neue Berufsausbildung in Äthiopien

03.02.2009, von , in Karte anzeigen

Ausbildung am Wingate-College in Addis Abeba. (Foto: Thomas Kruchem)Axum im hohen Norden Äthiopiens, Zentrum der ersten Hochkultur des Landes. Aus einer vor anderthalb Jahrtausenden gebauten Königsgruft führen 20 Granitstufen hinauf zu den 300, teils kunstvoll behauenen, Obelisken von Axum – geschaffen von äußerst geschickten Handwerkern vor etwa 2.000 Jahren, erklärt Richard Pankhurst, der weltweit führende Äthiopien-Historiker. „Neue Berufsausbildung in Äthiopien“ weiterlesen →

Javawasser – Strom und Wasser aus der Karsthöhle

05.01.2009, von , in Karte anzeigen

Durchbruch ( Foto: Immo Sennewald)Indonesische Bauern und deutsche Forscher jubeln gemeinsam: Sie haben einen Schacht zur Karsthöhle in hundert Metern Tiefe abgeteuft. Von dort unten soll bald Wasser heraufströmen und das Leben in einer der ärmsten Gegenden Indonesiens erleichtern. Wir sind in Gunung Kidul, dem „Land der tausend Hügel“. „Javawasser – Strom und Wasser aus der Karsthöhle“ weiterlesen →

Die Exilzeitung „The Zimbabwean“

17.12.2008, von , in Karte anzeigen

Wilf und Trish Mbanga arbeiten in ihrem Häuschen in Southampton am „Zimbabwean”.Southampton, England; zwei Computer, ein Konferenztisch im Parterre eines Townhouse, an den Wänden Kinderbilder. Von diesem Haus aus publiziert der simbabwische Journalist Wilf Mbanga mit seiner Frau Trish das vielleicht wichtigste Medium seines Landes – die Wochenzeitung „The Zimbabwean“.

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Wie sich die Bauern im Voltabecken auf den Klimawandel einstellen

02.12.2008, von , in Karte anzeigen

In der Regenzeit wächst das Getreide gleich vor dem Haus.Biu, ein Dorf im Hinterland von Nordghana kurz vor der Grenze nach Burkina Faso.
Kinder toben zwischen den braunen Lehmhäusern herum, die Frauen breiten frisch geerntete Hirse auf Plastikfolien zum Trocknen aus. Der Blick geht über kleine Felder, auf denen Sorghum, Cassava, Mais oder Erdnüsse sprießen. Dahinter dehnt sich die üppig grüne Savanne, locker durchsetzt von Shea-, Dawa- und Mangobäumen. Kaum zu glauben, dass hier noch bis vor ein paar Wochen Hunger herrschte.

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Zwangsenteignet – Die Ureinwohner in Malaysias Regenwald

04.11.2008, von , in Karte anzeigen

Die malaysische Forstverwaltung bemüht sichSelangor, Westmalaysia: Kaum 50 Kilometer entfernt von der Skyline Kuala Lumpurs verlässt Förster Muhamad bin Murad ein Büro der Forstbehörde und geht auf gelbem, sandigem Lehm einer Erschließungs-straße in den dunkelgrün leuchtenden Regenwald hinein. Murad deutet auf immer neue Blumen mit fremden Namen, auf einen 30 Meter hohen Baum, umwickelt von einer Würgefeige, die ihn langsam, aber sicher erstickt – ein klassischer Tod im Regenwald.

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Zur Rolle der Madrassas in Pakistan

15.10.2008, von , in Karte anzeigen

Sehr viele Kinder müssen, statt zur Schule zu gehen, arbeiten – zum Beispiel in Ziegeleien oder beim Sortieren von Müll. (Foto: Thomas Kruchem)Außerhalb Peshawars, an der Straße nach Islamabad, liegt die Madrassa, die Koranschule „Dar-Ul-Uluum-Haqania“ – eine von 20.000 Madrassas mit insgesamt 1,5 Millionen Schülern in Pakistan. Religiöse Schulen für die Ärmsten der Armen, errichtet von Mullahs, die sie mit Spenden finanzieren; oder von reichen Politikern, die soziales Engagement demonstrieren. – Auf dem weitläufigen weißen Gebäudekomplex von „Dar-Ul-Uluum-Haqania“ verlieren sich jetzt, in den Ferien, nur wenige Schülern – bekleidet mit sauberem Shalwar Khamiz und weißer Kopfbedeckung. „Zur Rolle der Madrassas in Pakistan“ weiterlesen →

Teures Trinkwasser für Sirigu

07.10.2008, von , in Karte anzeigen

Erst die Spitzhacke, dann die TrinkwasserleitungSirigu, ein 8.000-Einwohner-Städtchen im Norden Ghanas. Arbeiter haben neben der rotsandigen Hauptstraße einen Graben ausgehoben, daneben liegen die Rohre, durch die bald sauberes Trinkwasser fließen soll. Stolz steht Kwaiko Dampareiu am Straßenrand. Der Mitarbeiter eines Bauunternehmens aus der Hauptstadt Accra leitet das von der Weltbank finanzierte Projekt. „Teures Trinkwasser für Sirigu“ weiterlesen →

Vom Kampf gegen die Korruption in Evo Morales’ Bolivien

25.09.2008, von , in Karte anzeigen

Auch auf den Dörfern des Hochlands bemüht man sich zusehends, wirtschaftliche Entscheidungen transparent und demokratisch zu treffen. (Foto: Thomas kruchem)Aroma Dos – ein Dorf 80 Kilometer nördlich der bolivianischen Tiefland-Metropole Santa Cruz. Lehmhütten, umgeben von Zuckerrohr und Bananenstauden, Hühner, Enten, ein fettes, in der Mittagssonne dösendes Schwein. „Wir Bürger von Aroma Dos bekämpfen mit Präsident Evo die Korruption“, sagt der Bauer Aquilino Carceres. Aroma Dos mit seinen50 Familien ist seit 1995 Teil des Municipios, des Landkreises Saavedra. 2004, berichtet Aquilino, stand die Sanierung der Wasserversorgung an. „Vom Kampf gegen die Korruption in Evo Morales’ Bolivien“ weiterlesen →

Einfache Lösungen oder High-Tech: Was hilft Afrika weiter? Gespräch mit ARD-Korrespondent Wim Dohrenbusch

07.09.2008, von

Wim Dohrenbusch

Von einem privaten Kenia-Aufenthalt war der Journalist Wim Dohrenbusch so fasziniert, dass er 1985 als Afrika-Korrespondent für eine Gruppe von Tageszeitungen nach Nairobi ging. 1988 wurde er Redakteur im WDR, für den er in den letzten zehn Jahren immer wieder in Afrika unterwegs war. Seit August 2003 berichtet Wim Dohrenbusch als ARD-Korrespondent aus Nairobi und über 20 Ländern Ost- und Zentralafrikas.


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Zwei weiße Simbabwer in Mugabes Simbabwe

04.09.2008, von , in Karte anzeigen

In seinem kleinen Häuschen besitzt Mike Begbie das größte Observatorium Simbabwes. (Foto: Thmos Kruchem)Harare, Simbabwe, Stadtteil Hilton. Das Haus der Begbies unter uralten Bäumen wirkt bescheiden und renovierungsbedürftig. In der Garage dieses Hauses jedoch betreibt Mike Begbie das größte Observatorium des Landes: acht Teleskope mit Linsendurchmessern von bis zu 30 Zentimetern, mit im Lande geschliffenen Spiegeln erster Güte; eine gediegene Fachbibliothek. Mike, ein schüchtern wirkender Brillenträger von vielleicht 40 Jahren, ist Autodidakt. „Zwei weiße Simbabwer in Mugabes Simbabwe“ weiterlesen →

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