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Im Ersten am Ostermontag

09.03.2012, von

Das Erste zeigt am Ostermontag um 19.00 Uhr die SWR-Produktion “Von der Jasminküste zum Kleopatrabad – eine Reise am arabischen Mittelmeer”.
An dieser Küste von Tunesien über Libyen bis Ägypten sind Diktatoren gestürzt und neue Freiheiten errungen. Was bedeutet das für den Tourismus? Wie frei können Ausländer zu Tempelanlagen und in Wüstendörfer reisen und was können die Menschen vor Ort daraus machen? ARD-Korrespondent Jörg Armbruster startet mit seinem Team im Osten, in der ägyptischen Hafenstadt Alexandria; das Team mit Weltspiegel-Moderatorin Ute Brucker beginnt seine Route im Westen an der Nordküste Tunesiens. Treffen werden sie sich in Libyen.

Tag 18 Libyen

05.04.2012, von , in Karte anzeigen

Das Treffen

Wir haben Glück gehabt. Ein Sandsturm hatte Benghazi verdunkelt. Dreihundert Meter Sicht. Das war das Äußerste. Kein Flugzeug konnte starten. Bei uns drängte aber die Zeit. Wir durften das Team aus dem Westen mit Ute Brucker nicht verpassen.

Tripolis

Am nächsten Tag klarte es tatsächlich auf und wir konnten nach Tripolis fliegen. Sogar pünktlich. Dann mit dem Auto erst nach Misrata, der lange umkämpften Stadt. Zerstörung in den Straßen. In einem Kriegsmuseum feiern sich die Revolutionäre selber. Ein bisschen rührend, die Ausstellung, aber auch martialisch. Kriegsgerät, das ahnen lässt, mit welcher Erbitterung hier gekämpft worden ist.

 

Kriegsmuseum in Misrata

Dann zurück zum Hotel – kalt wie immer – und schließlich ein Besuch in der vielleicht eindrucksvollsten Stadt dieser Reise, in Leptis Magna. Von den Italienern in den dreißiger Jahren rekonstruierte gewaltige Tempel, über 2000 Jahre alt, ein reicher Handelsknotenpunkt zwischen Afrika und Rom. Ein Theaterrondel für ein paar tausend Besucher gehört dazu, luxuriöse Bäder mit Becken für kaltes oder heißes Wasser und – ein kleiner Höhepunkt – Toiletten mit Sitzen aus Carrara-Marmor.  „Die spinnen wohl, die Römer.“

 

 

Leptis Magna

Die mussten wir natürlich auch drehen, Sitzprobe inklusive. Und zwar zu zweit – Ute Brucker und ihr Team waren pünktlich. Just vor dem Triumphbogen sind wir uns begegnet. Nach zwei Wochen Reise von Ost nach West und von West nach Ost – eine Punktlandung in Leptis Magna, UNESCO- Weltkulturerbe und Höhepunkt für jeden Libyen-Besucher.

Triumphbogen in Leptis Magna

Tag 17 Libyen

04.04.2012, von , in Karte anzeigen

Der Schrottkünstler von Bengasi

 Für ihn hat eine neue Zeit begonnen, für Ali Wak-Wak, den inzwischen berühmtesten Künstler des Landes. Auf den Schlachtfeldern des Bürgerkrieges sammelt er Kriegsschrott, Patronenhülsen, Kalaschnikows, sogar Maschinengewehre und veritable Panzerteile. Die schweißt er zusammen zu neuen Figuren, Ratten, weil Gaddafi die Aufständischen so beschimpft hat, zu Raupen und Riesenkrokodilen, zu Ungeheuern. Nicht Schwerter zu Pflugschare, sondern Panzerketten zu Skorpionen, Pistolen zu Balletttänzerinnen.

Bengasi - Kriegsschrott-Kunst

„Ich will dem Kriegsschrott neue Bedeutung geben“,  erklärt er in seiner halb ausgebrannten Villa, die vor dem Krieg Gaddafi selber gehört hatte. In einem Raum hat er sich so etwas wie ein Wohn-Schlaf-Kochzimmer eingerichtet, in anderen stellt er seine Objekte aus, das rostige Eisen zusammengeschweißt zu erstaunlich dynamischen Figuren. „Die Revolution hat ganz neue Kräfte in mir freigesetzt“, sein Fazit des ersten nach-revolutionären Jahres.

Künstler Ali Wak-Wak (3. v. l.) mit ARD-Team

Tag 16 Libyen

03.04.2012, von , in Karte anzeigen

 Abschied vom Osten

 Abgedreht. Morgen verlassen wir den Osten Libyens und fliegen in die Hauptstadt des Westens, nach Tripolis. In Benghazi begann die Revolution vor einem Jahr, in Tripolis erreichte sie ihren Höhepunkt mit der Vertreibung Gaddafis. Die Menschen in Bengasi sind stolz auf diese Geschichte, inzwischen aber auch enttäuscht von der Revolution, selbst wenn die meisten noch sagen: „Wir müssen Geduld haben. Vierzig Jahre Misswirtschaft lassen sich nicht in einem Jahr reparieren.“ Es fehlt an vielem:  an Arbeitsplätze vor allem, an einer funktionierenden Regierung aber auch.

 

Bengasi - frische Kriegserinnerungen

 

Es tut sich wenig in Bengasi. Müll türmt sich in den Straßen, selten kümmern sich heute Libyer um Straßenreinigung so wie noch vor einem Jahr. Damals war es eine Frage der revolutionären Ehre, den Besen in die Hand zunehmen und das neue Libyen wenigsten besenrein zu kehren. Nahia Ali ist eine der wenigen, die übrig geblieben ist, halb freiwillig halb aus Not kämpft sie auf der Uferpromenade jeden Tag gegen den Müll.  Von den Spenden, die Libyer ihr zustecken, lebt sie: „Die Libyer sind ungebildet, sie tun zu wenig für ihr neues Land“, ist ihr Fazit des ersten Revolutionsjahres. Sie lacht gerne, obwohl ihre eigene Lebensgeschichte ihr manchmal das Herz zerreißt, wie sie freimütig gesteht. Ihr Mann, ein Diplomat Gaddafis hat sich von ihr scheiden lassen, weil sie schon früh gegen die Zwänge des Regimes opponiert hatte: „Ich wollte nicht ständig ja sagen. Ich hatte meinen eigenen Kopf, den ich mir nicht nehmen lassen wollte.“ Die sieben Kinder wurden dem Ex-Mann zugesprochen, einem Wendehals wie er im Buche steht. Heute arbeitet er als Berater der Übergangsregierung. Sie als Straßenkehrerin der Uferpromenade.

 

Bengasi

 

Tag 15 Libyen

03.04.2012, von , in Karte anzeigen

Bei den Berbern in Nalut

Einer unserer Gastgeber in Nalut wird auch im Film vorkommen: Slimane Yahmed ist Lehrer, Lokalpolitiker und Gründer eines Vereins zur Pflege der Berberkultur.

 

Ute Brucker in Nalut

Unter Gaddafi durften die Berber ihre Traditionen und Kultur nicht ausleben. Jetzt erst können die Berber von Nalut ihre alte Speicherburg, den Ksar restaurieren. Genauso wie die unterirdischen Höhlenwohnungen, die es hier gibt. Eine davon haben wir heute Nachmittag besichtigt. Bis vor dreißig, vierzig  Jahren haben die Menschen in Nalut tatsächlich in diesen Wohnungen unter der Erde gelebt, erzählt uns Slimane. Im Sommer sei es dort nämlich kühl und im Winter schön warm. Stimmt! Wenn nicht der Heizstrahler im Zimmer wäre, würden wir fast die Erdwohnungen dem Guesthouse der Rebellen vorziehen. Aber eben nur fast….

Tag 14 Libyen

02.04.2012, von , in Karte anzeigen

Kälte in Nalut

Zimperlich darf man nicht sein, als Kamerateam auf den Spuren des arabischen Frühlings. Bei heftigem Sturm, Regen und gefühlten maximal 10 Grad sind wir heute in Nalut angekommen. Die Stadt war eine der Hochburgen der Rebellen im Westen, und genau die haben uns hier auch in Empfang genommen. Wir wohnen im „Guesthouse“ des Stadtrats von Nalut, denn ein Hotel gibt‘s hier am Ort nicht mehr. Ich habe inzwischen drei Pullover übereinander an, zwei Paar Socken und lange Unterhosen. Zum Glück gibt es einen Heizstrahler im Zimmer, der läuft volle Pulle. Beim Anblick des Betts frage ich mich, wie viele Rebellen hier während des Kriegs gegen Gaddafi schon genächtigt haben und beschließe, den Schlafanzug im Koffer zu lassen.

 

Delf Reusch und Andreas Enderle

 

 

Auch Kameramann Andi und Tonmann Delf werden in voller Montur zu Bett gehen. Die Abendunterhaltung lässt sich spärlich an: Es ist 20 Uhr, an Ausgehen ist in Nalut nicht zu denken – die Herren vom „Majlis“, dem neuen Stadtrat von Nalut werden uns nachher vermutlich etwas Reis mit Huhn vorbeibringen – Gastfreundschaft auf Berberart.

Tag 13 Tunesien

02.04.2012, von , in Karte anzeigen

Tintenfisch auf Tunesisch

Was ganz anderes ist die Küche bei den Tunesiern zuhause: Auf der Fischerinsel Kerkennah hatten wir morgens beim traditionellen Tintenfischfang mit Tontöpfen gedreht.

Wie sieht Tintenfischhirn aus? Auch diese Frage wird dabei beantwortet, obwohl wir‘s eigentlich so genau gar nicht wissen wollten. Auf der Insel Kerkennah im Süden Tunesiens werden Tintenfische noch ganz traditionell gefangen. Hunderte kleine Tontöpfe „Gargoulettes“ werfen Madjid Benyahia und Naim Bouleila an der Leine ins Wasser. Die Tintenfische halten die Löcher für ein Versteck, schwimmen rein und zack, sind sie in der Falle. Einmal an Bord des kleinen Fischerboots müssen sie dann aber noch getötet werden. Mit einer Holzlatte haut Naim dem Oktopus so kräftig auf den Kopf, dass eine eklige weiße Flüssigkeit durch die Gegend spritzt. Leider stehen Andi und ich etwas zu nah dabei und werden von oben bis unten mit glibbrigem Tintenfischhirn dekoriert. Wie gesagt: so genau wollten wir‘s dann doch nicht wissen….

 

 

 

Mittags gab‘s aber dann ein wunderbares Tintenfisch- Couscous. Die Oktopusarme werden mit Tomate, Olivenöl und Knoblauch gekocht. Dann kommt Gemüse dazu: Kartoffeln, Lauch, Karotten, Kürbis. Und die typisch arabischen Gewürze: Koriander, Kurkuma und und und… Oben auf den Topf kommt ein Dampfeinsatz mit dem Couscous-Gries. Am Ende sitzen wir gemeinsam mit der Familie auf dem Boden, wie sich das gehört: alle tauchen ihren Löffel in die gemeinsame Schüssel, die Tintenfischstücke werden einfach gleich mit den Fingern gegessen. Es schmeckt phantastisch! Nur Delf, der gar keinen Fisch mag träumt mal wieder von einem „escalope pané“….

Tag 12 Tunesien

30.03.2012, von , in Karte anzeigen

Döner auf Tunesisch

Frittensandwich mit Shawarma

Ich muss jetzt mal was zum Thema Kulinarisches schreiben. Seit wir am ersten Abend in dem kleinen Hafenstädtchen Bizerte ein wunderbares escalope pané = paniertes Kalbsschnitzel gegessen haben, kommt von Tonmann Delf jeden Tag der Ruf: „Und jetzt bitte ein escalope!“ Das ist der Wunschtraum, die Wirklichkeit sieht anders aus. Nichts gegen die tunesische Küche, aber wenn man auf der Drehreise mittags mal eben schnell was in den Magen bekommen möchte, lautet die Frage meistens eher: Shawarmasandwich mit Fritten, oder Frittensandwich mit Shawarma? 

Shawarma-Sandwich mit Fritten

 

Shawarma ist die arabische Spielart des Döners. Das Gute an ihr: Es steckt meistens viel Harissa, die gute tunesische Chilipaste drin. Scharf gewürzt, und dann das Fladenbrot nochmal kurz auf dem heißen Grill knusprig gebacken – das Shawarma-Sandwich in der Wüstenstadt Tozeur war eines der besten.

Tag 11 Libyen

30.03.2012, von , in Karte anzeigen

Der Neustart frommer Brüder 

Das ARD Team am Wadi Kuf, wo Omar Mukhtar gegen die Italiener kämpfte

Nicht weit vom Denkmal des historischen Helden liegt das 140 Jahre alte Kloster einer muslimischen Bruderschaft, zwangsgeschlossen zu Gaddafis Zeiten, auch die Italiener hatten diese  Bruderschaft der Sanussi verfolgt, gehörte doch der spätere König ihr an und natürlich Omar Muhktar. Gaddafi hatte die frommen Brüder sogar umbringen lassen, weil sie sich ihm nicht unterwerfen wollten, konnte sie aber nie gänzlich ausrotten. Bei der Revolution vor einem Jahr spielten sie daher eine wichtige Rolle. Seit dem suchen sie Geldgeber, um die verfallenen Gebäude wieder instand zu setzen und diese klosterähnliche Gemeinschaft neu zu beleben.   

Kloster der Sanussi-Bruderschaft bei Al Baida

 Besonders baufällig die Schlafräume der Klosterschüler, winzige Zellen, die ahnen lassen, wie asketisch es zuging in dieser Lebensgemeinschaft der frommen Männer. Wer wollte konnte kommen, wochenlang aber auch für Jahre, und den Koran, die Sunna und die Scharia studieren. Ein Islam der Mitte wird hier gepredigt, betonte uns gegenüber der Klosterscheich. „Mit Politik wollen wir nichts zu tun haben. Die Salafisten sind unsere Gegner.“ Keine Frage: die Revolution hat in erster Linie alte Kräfte freigesetzt. Die neuen werden es schwer haben sich durchzusetzen. 

Seit Gaddafis Sturz herrscht Reisefreiheit. Eine Berberfamilie auf den Spuren von Omar Mukhtar

 

Tag 10 Libyen

29.03.2012, von , in Karte anzeigen

Omars Ruhm und Ende

Bei einem Namen strahlen die Gesichter trotz der grausamen Kolonialvergangenheit, und sie wird so lebendig, als sei sie gerade eben erst vergangen: Omar Mukhtar. So hieß der Anführer der Widerstandskämpfer, der wahre Held im Osten Libyens. Ein sympathischer Großvatertyp mit weißem Bart und strengem Blick, meist eingehüllt in einen großen weißen Umhang aus Schafswolle. Omar Mukhtar – eine Mischung aus Nikolaus, gealtertem Che Guevara und Dorfschullehrer. Sein Bild war auch ein Symbol des Aufstands gegen Gaddafi. Auf ihn beriefen sich die modernen Rebellen Libyens, als sie vor einem Jahr ihre Revolution begannen. Im Jebel Ahdar, in den Grünen Bergen der Cyrenaika also, hatte er gekämpft gegen die italienischen Besatzer. Dort wollen wir seine Spuren suchen.   

Omar Mukhtar

Ein Denkmal mitten in der verkarstete Landschaft der ‚Grünen Hügel’, in der die hellen Felsbrocken aus der Ferne aussehen wie schlafende Schafe. Das Denkmal – ein einfacher Steinblock mit der Aufschrift: „Hier hielt die Welt den Atem an am 13. September 1931“. An diesem Tag war der Held der Cyrenaika, Omar Muhktar, von einer italienischen Patrouille überrascht, verletzt und verhaftet worden. Schon vier Tage später ließ der italienische Gouverneur den über Siebzigjährigen in Benghazi hängen. Öffentlich zur Abschreckung.

Tag 9 Ägypten

28.03.2012, von , in Karte anzeigen

Von Erwin zu Omar

Tobruk

 

Gut, dass es so affenkalt war. Gut, dass es regnete und immer noch stürmte wie schon seit Tagen. Gut, dass das Wasser den Lehm der Straßen aufgeweicht hatte. Andernfalls hätten sich die Kakerlaken, Wanzen und anderes Getier wie Steckmücken und Asseln aus ihren Verstecken getraut und uns das Leben schwer gemacht in dem Hotel, das schlicht das letzte war – das letzte vor der libyschen Grenze. Die Zimmer mehr Eiskeller als Schlafstelle, eingestaubte Tische und Betten, die Bäder mit dicker Schmutzkruste überzogen. „Macht nichts, ist nur für eine Nacht!“ versuchten wir uns trösten. Und da kaum einer schlafen konnte, brachen wir wieder früh auf in  Richtung libysche Grenze. Nach drei Stunden erreichten wir Tobruk, die im Zweiten Weltkrieg monatelang umkämpfte Stadt.

Rommel in Tobruk

Hier genießt Rommel keinen so guten Ruf wie ein paar Kilometer vorher auf der ägyptischen Seite. Hier hatte er die italienischen Truppen vor einer vernichtenden Niederlage bewahrt, die Truppen jener Macht also, die seit dreißig Jahre  den Osten Libyens besetzt, den Libyern ihr Land weggenommen und mit italienischen Siedlern kolonialisiert hatte. Den Aufstand der Bevölkerung gegen diese Unterdrückung und Enteignung hatten die Italiener brutal niedergeschlagen. Die also hatte Rommel damals vor dem Untergang gerettet. Kein Wunder dass die Libyer bis heute nicht eben begeistert sind von diesem deutschen General.

Kriegsgräber-Friedhof Tobruk

Doch bei einem Namen strahlen die Gesichter trotz dieser grausamen Kolonialvergangenheit, und sie wird so lebendig, als sei sie gerade eben erst vergangen: Omar Mukhtar. So hieß der Anführer der Widerstandskämpfer, der wahre Held im Osten Libyens. Ein sympathischer Großvatertyp mit weißem Bart und strengem Blick, meist eingehüllt in einen großen weißen Umhang aus Schafswolle. Omar Mukhtar – eine Mischung aus Nikolaus, gealtertem Che Guevara und Dorfschullehrer. Sein Bild war auch ein Symbol des Aufstands gegen Gaddafi. Auf ihn beriefen sich die modernen Rebellen Libyens, als sie vor einem Jahr ihre Revolution begannen. Im Jebel Ahdar, in den Grünen Bergen der Cyrenaika also, hatte er gekämpft gegen die italienischen Besatzer. Dort wollen wir seine Spuren suchen.

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ARD 9. April 2012, 19 Uhr
Von der Jasminküste zum Kleopatra-Bad
Eine Reise am arabischen Mittelmeer
Von Jörg Armbruster und Ute Brucker

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