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Problem: Speicherplatz auf C:\ freigeben

10.04.2015, von

Frau G. aus P. schrieb mir: Nachdem unser PC seinen Geist aufgegeben hat, haben wir uns einen neuen PC gekauft. Wir hatten das Glück, dass die Festplatte nicht kaputt war und diese in den neuen PC eingebaut werden konnte, sodaß alle unsere Daten da waren. Wir haben auch unsere benutzten Programme auf die Festplatte C: installiert (eigentlich ganz wenige) und jetzt kam immer die Nachricht (z.B. beim Anschauen von Filmen) dass die Festplatte C: nicht genügend Speicherplatz hat. Auch konnten keine neuen Programme z.B. Nero installiert werden. Ich habe jetzt mal nachgeschaut und gesehen, dass auf dieser Festplatte alle Programme zweimal installiert sind – einmal unter C: Programme und einmal unter C: Programme (Files83). Jetzt traue ich mich nicht etwas zu löschen – aber ich glaube daher ist diese Platte so extrem voll. Kann ich eines von beiden löschen? In der Systemsteuerung sind die Programme nur einmal aufgelistet – was ja auch Sinn macht.

Andreas antwortet: zunächst würde ich Ihnen raten mal nachzusehen, wo denn die Pfade hinlaufen, also welche Programme gestartet werden, wenn Sie auf das Symbol klicken. Das geht so: im Startmenü auf das Symbol mit der rechten Maustaste klicken, im Punkt Eigenschaften sehen Sie den Pfad. Wenn da alle Programme im Ordner C:\Programme liegen, dann dürfte der andere Ordner überflüssig sein.
Auch dazu noch ein Rat: Benennen Sie den Ordner doch mal um, bevor Sie ihn löschen. Dann sehen Sie, ob es Fehlermeldungen gibt. Sollte alles laufen wie normal, können Sie ja nach einiger Zeit den überflüssigen Ordner löschen.
Sie können auch in Windows die Systemfunktion “Datenträgerbereinigung” durchführen. Auch das gibt zusätzlich Speicherplatz frei. Hier hat Microsoft beschrieben, wie das funktioniert.

Problem: “Gesundheit” des Laptops

13.03.2015, von

Herr G. aus H. schrieb mir: Ich hätte da eine Frage zur “Gesundheit” meines Notebooks. Im Laufe eines Tages benutze ich das Notebook drei bis sechs Mal, mit unterschiedlich langen Pausen dazwischen. Was ist nun “gesünder” für das Notebook: Zwischen den Benutzungen das Notebook runterfahren und bei Bedarf wieder hochfahren? Oder, wie ich es zur Zeit mache, das Notebook in Schlaf versetzen und dann wieder aufwecken? Der Stromverbrauch spielt hierbei keine Rolle.

Andreas antwortet: Es dürfte ziemlich egal sein, wie Sie es machen. Wenn Sie das System herunterfahren wird alles beendet und wenn Sie wieder hochfahren ist alles wieder “frisch”.
Wenn Sie den Ruhezustand nutzen, wird der Inhalt des Speichers und der Zustand des Systems auf die Festplatte geschrieben und dann beim Hochfahren wieder zurück kopiert.
Wenn Sie “gesund” als am wenigsten belastend für das System ansehen, könnte die Festplatte beim Ruhezustand ggf. etwas mehr zu tun haben. Wenn der Arbeitsspeicher groß ist, werden z.B. die 8 GB auf die Platte geschrieben und gelesen. Windows allein könnte weniger Daten beim Start laden.
Allerdings steckt alles das eine herkömmliche Magnetfestplatte locker weg. Die Lebensdauer wird eher durch mechanische Beanspruchung, Stöße, Schläge und durch dauerhaft zu hohe Temperaturen reduziert.
Ich persönlich fahre das System gerne komplett runter, dann weiß ich womit ich starte. Ausnahme ist hier, wenn ich wirklich mitten in einem Projekt stecke und genau an dieser Stelle weiterarbeiten möchte, dann nutze ich den Ruhezustand.
Nebenbeibemerkt. Windows 8.1 schummelt da. Wenn Sie auf “herunterfahren” gehen, wird nicht alles beendet sondern eine Art erweiterter Ruhezustand genutzt. So soll der Nutzer den Eindruck bekommen, oh schaumal wie schnell Windows 8 startet. Nur wenn Sie aus dem laufenden System einen Neustart auslösen, wird komplett heruntergefahren und neu gestartet.

Problem: TV-Programm am Laptop schauen

24.02.2015, von

Frau A. schrieb mir: wie kann ich Fernsehsendungen auf dem Laptop anschauen? Ich besitze keinen Fernseher. Leider weiß ich nicht, wie das technisch geht. Wenn ich die Beschreibung der Sendung (z.B. Nachtcafé) aufrufe, ist dort nirgends ein Button, mit dem ich die Sendung anschauen könnte.

Andreas antwortet: Sie haben da ganz unterschiedliche Möglichkeiten.
Live wird das SWR Fernsehen ins Internet übertragen
http://www.swrfernsehen.de/live/-/id=13894780/1gcvey9/index.html
Dann gibt es die Mediatheken
http://swrmediathek.de/index.htm
http://www.ardmediathek.de/tv
dort finden Sie viele Sendungen nach der TV-Ausstrahlung
und dann gibt es auch noch Seiten wie z.B. Zattoo, auf denen Sie das Fernsehprogramm unterschiedlicher Sender live schauen können.
http://zattoo.com/de/
Natürlich können Sie sich auch einen USB-Stick kaufen und mit der beigelegten Software fernsehen. Diese Sticks gibt es für alle Empfangswege und sie haben den Vorteil, dass Sie kein Internet dafür brauchen.

Problem: Bildschirmfoto aufnehmen

16.01.2015, von

Frau P. aus G. schrieb mir: Ich habe Probleme mit meinem Rechner und würde gerne ein Foto vom Bildschirm (Screenshot) machen. Das kann ich mit der Digitalkamera machen, ich habe gehört das geht auch in Windows. Können Sie erklären, wie das geht?

Andreas antwortet: Die Funktion ist tatsächlich in Windows schon eingebaut. Und es gibt mehrere Möglichkeiten, je nach Version. Bei Windows 7 können Sie mit der Tastekombination Strg+Druck den Bildschirm als Foto in die Zwischenablage kopieren. Das lässt sich dann in ein Bild- oder Textbearbeitungsprogramm einfügen.

Manchmal soll es aber nur ein Ausschnitt des Bildschirms sein. Auch hier hat Windows ein Programm dabei. Im Startmenü unter “Alle Programme” -> “Zubehör” gibt es das “Snipping Tool”. Hier beschreibt Mircosoft ausführlich die Funktionen: http://support.microsoft.com/kb/954097/de

Das “Snipping Tool” gibt es auch in Windows 8. Doch neu ist, dass dieses System ein Bildschirmfoto direkt auf der Festplatte speichern kann, ohne Umweg über die Zwischenablage. Statt der Strg-Taste kommt die Windows-Taste zum Einsatz. Diese einfach gleichzeitig mit der “Druck”-Taste drücken. Der Bildschirm wird kurz dunkel um zu zeigen, dass das Foto aufgenommen wurde. Das Foto als Datei ist dann in Bibliotheken -> Bilder -> Screenshots zu finden.

Problem: Spam-Mails nehmen drastisch zu

03.12.2014, von

In den vergangenen Wochen bekomme ich immer öfter Fragen wie die von Herrn R. Er schrieb:
Am Montag (…) erhielt ich eine E-Mail von “online@sparkasse.de” (diese Adresse ist falsch) mit folgendem Wortlaut:
Der Auftrag wurde entgegengenommen am 24. November 2014 um 08:53:56 Uhr. Sie haben eine Zahlung über 3527,83 EURO an MR AlEKSEJ CIZENKO gesendet.  Wir haben die Sparkasse über die Versandbereitschaft des Artikels in Kenntnis gesetzt. Weitere Details zu diesem Vorgang: 2014_11_Sparkasse_Details_71715278b.zip.
Habe ich hiermit wieder ein Trojaner wie bereits vor 3 Jahren eingefangen? Meine Sparkasse kann nichts mit anfangen, habe aber alles sperren lassen. Was soll ich tun? Wie kann ich solche Mails abwenden?

Andreas antwortet: Sie sollten Mails wie diese in Zukunft einfach ignorieren und ungelesen löschen. Ihre Bank würde sich nie per E-Mail bei Ihnen melden. Gerne werden auch Mails mit angeblich astronomisch hohen Telefon-Rechnungen verschickt. Auch diese sind oft mit einem Schadprogramm infiziert.
Solange Sie den Anhang nicht geöffnet haben, dürften Sie auf der sicheren Seite sein.
Sie können aber Ihren Rechner einfach mal mit einer Sicherheits-CD starten und überprüfen.
https://www.botfrei.de/rescuecd.html
Es ist fast unmöglich, diese Art von E-Mails zu verhindern. Wenn diese überhandnehmen, ist es besser, sich eine neue E-Mail-Adresse zuzulegen und diese nur an Freunde und Bekannte zu geben. Das ist unterm Strich weniger Arbeit, als immer den Müll wegzuräumen. Und dann gleich noch eine zweite E-Mail-Adresse, die nur für Newsletter, Shopping etc. verwendet wird. Sollte die dann zugespamt werden, dann ist der Schaden nicht so groß.

Problem: Sicherer Passwort-Speicher gesucht

24.10.2014, von

Frau B. aus A. schrieb mir: Bei Ihrer Sendung “Buffet” habe ich gesehen dass es einen Schlüssel gibt, dass man nicht ständig das Passwort neu eingeben muss. Ich kann mir schlecht Passworte merken, das wäre für mich eine gute Alternative. Können Sie mir da weiterhelfen bzw. Infomaterial zusenden?

Andreas antwortet: es gibt ganz unterschiedliche Programme, die als Passwort-Safe taugen. Hier ein paar Links, die Reihenfolge soll keine Wertung darstellen:

Securesafe ist ein schweizer Anbieter, bei dem Sie Daten und Passwörter online abspeichern. Daher können Sie von jedem Gerät, auch mobil, drauf zugreifen.

Lastpass ist eine Erweiterung für einen Browser, ein so genanntes Add On. Diese Erweiterung muss installiert sein, damit die Passwörter gespeichert werden können.

Passwort Safe gibt es in unterschiedlichen Versionen, auch für Firmen. Mit 26 Euro kostet es aber für Privatanwender relativ viel Geld.

Keepass ist der Klassiker unter den Passwort-Speichern. Die Seite ist auf englisch, das Programm kann aber auch auf deutsch umgestellt werden.

Problem: Sichere Suchmaschinen

02.10.2014, von

Frau M. schrieb mit: Vor einiger Zeit haben Sie div. sichere Suchmaschinen ewähnt, die die Privatsphäre schützen. Ich hab vergessen mir diese zu notieren, muss mir künftig immer Stift und Papier parat legen. Würden Sie mir bitte nochmals deutschsprachige nennen?

Andreas antwortet: Gerne! Google sammelt doch recht viele Daten über unser Surfverhalten, auch wenn wir einfach nur die Suchmaschine benutzen. Es gibt aber Alternativen, die auch gute Ergebnisse liefern. Ähnlich von der Optik her sind Ixquick und Startpage. Auch wenn beide fast identisch wirken, sie liefern unterschiedliche Suchergebnisse. Ixquick leitet die Suchanfrage auch an Bing und Yahoo weiter, während Startpage Google-Ergebnisse liefert. Allerdings ohne Benutzerdaten zu sammeln.
Bei Duckduckgo soll es “absolut kein Tracking” geben, das heißt die Suchanfragen können nicht mit einander in Verbindung gebracht werden. Auch MetaGer hat sich zum Datenschutz verpflichtet. Sie ist eine so genannte Meta-Suchmaschine. Das heißt, sie reicht die Suchanfrage an andere Suchmaschinen weiter und gleicht die Ergebnisse ab. Die neue Version hat eine einfacherer Oberfläche, trägt aber das Schildchen “Beta”, sie ist also noch nicht ganz fertig.

Problem: Werbung und Popups unterdrücken

08.08.2014, von

fragandreas_01

Frau F. schrieb mir: seit kurzem habe ich neuen Laptop mit Windows 8 – ich bin nur noch am verzweifeln!!  Seit einigen Tagen habe ich Probleme mit ungewünschter Werbung, die sich nicht mehr ausschalten lässt – Popup ist deaktiviert. Im Text werden Links unterstrichen und wenn ich mit der Maus drüberfahre, ploppen Fenster auf. Lässt sich das abstellen, wenn ja wie?

Andreas antwortet: In Ihrem Browser ist wahrscheinlich eine Erweiterung (ein sogenanntes Add-On) aktiv, die für diesen Effekt sorgt. Sie können zunächst versuchen, die Browser zurückzusetzen. Wenn ich das richtig auf dem Bildschirmfoto erkenne, benutzen Sie Opera als Browser. Für den gibt es hier eine Anleitung:
http://praxistipps.chip.de/opera-vollstaendig-zuruecksetzen_29437
Beim Internet-Explorer geht das so:
http://support.microsoft.com/kb/923737/de
Hier die Anleitung für den Firefox:
https://support.mozilla.org/de/kb/firefox-zuruecksetzen-probleme-einfach-loesen
Sollte das nicht helfen, kann auch eine Schadsoftware dafür verantwortlich sein. Da würde ich Ihnen raten, den PC mit einer Rettungsssystem-DVD durchzuchecken. Die gibt es hier https://www.botfrei.de/rescuecd.html kostenlos zum herunterladen und brennen, bzw. zum Erstellen eines entsprechendenn Sticks.

Problem: Antivirus für Smartphones

18.07.2014, von

Herr M. aus E. fragt: Smartphones sind ja auch Computer, können die von Schadprogrammen befallen werden und brauche ich eine extra Antivirus-Software dafür?

Ja, auch Smartphones können von Schadsoftware befallen werden. Wobei die Apple-Produkte relativ gesehen sicherer sind. Der Apple Store ist eine weitgehend geschlossene Einrichtung, Apple hat großen Einfluss drauf, welche Apps eingestellt werden und prüft die sehr genau. Android ist da offener, hier ist es einfacher “verseuchte” Apps in den Play Store einzustellen. Antivirus-Hersteller schocken gerne mit enormen Zahlen, doch die Gefahr im normalen Leben einem Schädling zu begegnen, ist sehr überschaubar. Viele Antivirus-Programmen entdecken nur die Schädlinge, die sie bereits kennen. Oder sie produzieren Fehlalarme und verunsichern die Nutzer. In Tests reichten Sicherheits-Apps meist nicht an die Zuverkässigkeit der Desktop-Produkte heran.
Wer Apps nur aus den offiziellen Stores lädt, darauf achtet, dass die Apps länger drin sind, bekannt, bewährt und gut bewertet sind, der ist tendenziell auf der sicheren Seite. Zumal die Stores auch selbst die darin verfügbaren Apps nach Schädlingen durchsuchen.
Dennoch kann Sicherheitssoftware auf dem Smartphone sinnvoll sein. Damit lässt sich aus der Ferne etwa das Smartphone finden, sperren oder löschen. Dazu reicht auch die kostenlose Software der großen Antivirus-Hersteller.

Sinnvoll kann es sein, bei seinem Mobilfunk-Anbieter die kostenpflichtigen Zusatzdienste sperren zu lassen, nennt sich mit dem Fachbegriff Drittanbietersperre. Damit können keine unerwünschten Kosten mehr durch Schadsoftware verursacht werden.

Problem: DSL-Alternativen im ländlichen Raum

10.06.2014, von

Frau T. aus W. fragt: Wir ziehen um in einen Vorort. Dort kann ich nur einen recht langsamen DSL-Anschluss über die Telefonleitung bekommen. Was sind die Alternativen?

Andreas antwortet: Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten. Manchmal haben Kabelfernsehanbieter eine gute Infrastrukur gelegt, dann kann sich ein Komplettpaket aus Telefon, Internet und Fernsehen rechnen. Auf den Seiten der Anbieter lässt sich mit Hilfe der Adresse oft erfahren, welches Leistungen verfügbar sind. Größter Anbieter in 13 Bundesländern ist Kabel Deutschland. Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen werden von UnityMedia KabelBW versorgt, telecolumbus ist in Berlin, Brandenburg, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen und Nordrhein-Westfalen tätig.
Weitere Alternative ist Internet per Mobilfunk. Manchmal gibt es in den Vororten der Städte ein gutes Netz, UMTS (3G) mit einer Bandbreite von bis zu 40 Mbit/s dürfte an vielen Orten möglich sein, bei LTE (4G) sind es theoretisch gar 100 Mbit/s. In der Praxis liegen die Werte oft deutlich darunter. Anbieter sind hier zum Beispiel die Deutsche Telekom und Vodafone.
Wer ein eigenes Haus hat und eine Satelliten-Schüssel aufstellen darf, kann immerhin mit bis zu 22 Mbit/s im Internet surfen. Breitband über Satellit ist eigentlich flächendeckend in Mitteleuropa verfügbar. Wer mit Wohnmobil und Wohnwagen unterwegs ist, hat dann auf dem Campingplatz im Urlaub über die Schüssel neben dem Fernsehen auch Internet mit dabei und ist ggf. auch über eine Internet-Rufnummer preisgünstig erreichbar.  Anbieter sind Filiago über Astra, Astra SES mit orbitcom oder Eutelsat mit tooway. Die Preise liegen oft über denen der Kabel- und Mobilfunkanbieter, dafür ist Internet über Satellit praktisch überall möglich.

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