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Kaufberatung: Neuer Rechner zu Weihnachten

09.12.2016, von

Ein neuer Rechner zu Weihnachten scheint ein beliebtes Geschenk für sich oder andere zu sein. Immer wieder erreichen mich Fragen dazu, wie die von Frau R. Sie schreibt: Mein Rechner macht seltsame Geräusche (…) wenn ich einen neuen brauche, worauf soll ich beim Kauf achten?

Andreas antwortet: Grundsätzlich ist ja immer die Frage Desktop (Kiste auf oder unter dem Schreibtisch) oder Laptop (Klapprechner). Wer bereits einen guten Monitor, Tastatur und Maus hat und/oder wer den Rechner aufrüsten möchte, der ist mit einem Desktop gut bedient. Hier passen andere Grafikkarten -etwa für aufwändige Computerspiele- rein, mehrere Festplatten, der Speicher lässt sich recht einfach erweitern. Die Kiste muss gar nicht so groß sein, es gibt mittlerweile auch PCs, die vom Volumen her nicht viel größer als 1-2 Milchtüten sind. Die passen problemlos auf den Schreibtisch oder lassen sich hinten am Monitor festschrauben und belegen damit keinen zusätzlichen Platz. Von der Rechenleistung her sind das keine Raketen, sie lassen sich auch nicht so gut aufrüsten, aber für Büroaufgaben sind sie ausreichend.

Bei Laptops gilt das, was ich im Februar 2016 als Kaufberatung geschrieben habe, im Prinzip weiter. Wobei Laptops mit Windows 8.1 mittlerweile so gut wie vom Markt verschwunden sind.

Bleibt noch die Frage, lieber ein Tablet-Computer statt einem PC? Wer mal E-Mails checken und kurz beantworten will, wer nur im Internet surft oder mal ein Video aus einer der Mediatheken anschauen möchte, kann zum Tablet greifen. Es gibt dafür viele schöne Apps für Wetter, Nachrichten, etc. Die Entscheidung wie groß es ist und ob es ein iPad von Apple oder ein Tablet mit Android wird, entscheidet oft der Geldbeutel. Für mich ist ein Tablet ein “Couch-Rechner” im Wohnzimmer um mal eben schnell was nachzuschauen. Für längere Texte und umfangreichere Recherchen nehme ich weiter sehr gerne einen “echten” PC mit Maus und Tastatur.

Hintergrund: Das neue Antennenfernsehen DVB-T2 HD

15.11.2016, von

Immer wieder erreichen mich Fragen zum neuen Antennenfernsehen, das mit dem etwas sperrigen Begriff DVB-T2 HD bezeichnet wird. Daher hier grundlegende Informationen dazu.

Seit Ende Mai 2016 wird digitales Antennenfernsehen auch in der deutlich besseren Full-HD-Qualität in ersten Ballungsräumen ausgestrahlt. Zusätzlich zur bestehenden DVB-T-Verbreitung in der niedriger aufgelösten SD-Qualität können die HD-Programme Das Erste, ZDF sowie die Privatsender RTL, ProSieben, SAT.1 und VOX empfangen werden. Ab dem 29. März 2017 wird dann das bisherige DVB-T auf das neue DVB-T2 HD umgestellt. Dann gibt es rund 40 TV-Programme in HD. Die Umstellung soll bundesweit 2019 fertig sein, anschließend kann mit den bisherigen DVB-T-Empfängern kein Fernsehen mehr geschaut werden.

Erdgebundene Ausstrahlung
DVB-T ist die terrestrische digitale Ausstrahlung von Fernsehprogrammen, also Verbreitung über Sende- und Empfangsantennen, die auf der Erde stehen. Es wird auch Antennenfernsehen genannt oder Überall-Fernsehen. Es ist empfangbar über Dachantenne, Außenantenne am Fenster angebracht, Zimmerantenne oder auch mit einem USB-Stick am Laptop. Insgesamt empfangen ungefähr 3,8 Millionen Haushalte in Deutschland Fernsehen über Antenne. Die Technik kommt auch gerne auf Zweitfernsehern oder unterwegs zum Einsatz, zum Beispiel nutzen LKW-Fahrer DVB-T, um in Ruhepausen fern zu sehen.

Jetzt in HD
Die Fernsehschirme werden immer größer, das Antennenfernsehen wurde aber bislang nur in der Standard-Auflösung SD ausgestrahlt. Das Bild sieht darauf nicht so gut aus. HD geht nur mit einer neuen Technik. Deutschland stellt da gleich auf das neueste Verfahren um, wie Bildsignale effizient komprimiert übertragen werden können. Die Fachbegriffe lauten H.265 und HEVC. Damit werden Bilder in 1080p ausgestrahlt, der besten HD-Auflösung. Deutschland geht damit einen Sonderweg gegenüber anderen Ländern, das heißt, dass andere DVB-T2 Empfänger z.B. aus dem Ausland nicht in Deutschland funktionieren werden. Umgekehrt lassen sich mit unseren neuen Receivern die Signale aus und in anderen Ländern aber empfangen.

dvb-t2-hd_logo

Wichtig ist das Logo
Damit sich die Verbraucher orientieren können, gibt es ein grünes Logo mit dem Schriftzug DVB-T2 HD. Nur wenn das auf dem Karton oder auf dem Gerät klebt, lässt sich damit das neue Antennenfernsehen empfangen.

Privatsender kosten künftig Geld
Die Programme der privaten Anbieter werden bei DVB-T2 HD verschlüsselt übertragen. Zum Empfang ist entweder ein entsprechender Receiver notwendig oder ein Modul, das die Signale entschlüsselt und damit auf dem TV sichtbar macht. Der Anbieter freenet TV verlangt dafür ab Juli 2017 einen Preis von 69 Euro im Jahr. Die Programme der öffentlich-rechtlichen Sender werden dagegen weiterhin ohne zusätzliche Gebühren empfangbar bleiben.

Umstellung notwendig
Neben der besseren Bildqualität und der größeren Programmvielfalt bringt DVB-T2 HD weitere Vorteile. Durch die Umstellung werden Frequenzen frei, die künftig für das mobile Internet gebraucht werden. Surfen auf dem Land, die Versorgung von vielen weißen Flecken mit schnellem Internet gelingt damit deutlich besser.

Kabel, Satellit und Internet-TV nicht betroffen
Wer einen Kabelanschluss hat oder über eine Schüssel fern sieht, ist von dieser Umstellung nicht betroffen. Auch wer über das Internet schaut, braucht nicht zu tun. Handeln müssen nur diejenigen, die eine Zimmer- oder Dachantenne nutzen. Diese Zuschauer werden mit Laufbändern bereits informiert und sollten sich mit dem Gedanken anfreunden, einen neuen Receiver oder einen neuen Fernseher zu kaufen.

Weitere Infos und eine Empfangsprognose nach Postleitzahlen gibt es bei ARD Digital

Problem: Windows-Updates werden nicht geladen

02.11.2016, von

Frau B. schrieb mir: Seit zwei Monaten läuft das Update von Windows sehr langsam. Das Update für September benötigte auf Windows 7 neun Stunden und auf Vista 48 Stunden und ist immer noch nicht soweit, daß es die neuen Updates zum runterladen zur Verfügung stellt. Weißt Du da einen Rat?

Andreas antwortet: Es gibt bei Windows-Updates immer mal wieder Probleme. Mal kann ein bestimmtes Update nicht heruntergeladen werden, mal behindert ein fehlgeschlagenes Update, dass andere nachgeladen werden.  Für Windows 10 bietet Microsoft ein Programm zum kostenlosen herunterladen an, das viele Probleme lösen soll. Das funktioniert nicht immer. Sämtliche verfügbare Updates lassen sich gut mit dem WSUS Offline Update zunächst herunterladen und dann installieren. Das ist auch gut, wenn der PC neu aufgesetzt wurde und sich ansonsten stundenlang Updates ziehen würde.

Problem: Private Fernsehsender in HD

09.09.2016, von

Herr G. schrieb mir: Sie haben im Bericht von der IFA erwähnt, dass bald alle Sender nur noch in HD ausgestrahlt werden. Ich habe jeweils für mein Smartphone und Tablet die App “Zattoo TV” dort sind alle Sender im Bezahl TV natürlich auch gesperrt. Ich kann mir ja für meinen TV eine Karte besorgen. Wie kann ich aber dann die Sender für Smartphone und Tablet auch freischalten lassen, oder müsste ich dann für beide Geräte auch nochmal bezahlen. Sie erwähnten, dass man fürs TV ein Jahresabo erwerben kann. Wo kann ich das erwerben?

Andreas antwortet: Ich hatte vom digitalen Antennenfernsehen gesprochen. Das wird es ab dem 29. März 2017 nur noch in HD geben und heißt dann DVB-T2 HD. Nach einer kurzen Probephase kosten die Privatsender Geld und sind über freenet TV zu bekommen, Kostenpunkt 69 Euro im Jahr. Kostenlos in niedriger Auflösung (SD) werden die Programme dann nicht mehr ausgestrahlt. Das brauchen Sie aber nicht, wenn Sie alles über Zattoo schauen.

Zum selben Thema kam auch eine Frage von Herrn K.: Ist der Empfang der Privatsender ab Sommer 2017 mit einem HD-Receiver für Antenne auch in SD-Qualität möglich? Denn wenn das nicht möglich ist, bleibt uns nur der Satellitenempfang, weil wir kein Kabel haben. Der Fachhandel konnte mir diese Frage nicht beantworten.

Andreas antwortet: Beim digitalen Antennenfernsehen lassen sich die Privatsender künftig den Empfang in HD bezahlen und strahlen aber gleichzeitig nicht mehr in SD aus. Beim Satellitenempfang über Astra kosten die Privaten in HD ebenfalls Geld, die Firma HD+ verlangt 60 Euro im Jahr. In SD sind sie immer noch kostenlos empfangbar, wie lange noch, ist unklar. Ich kenne keinen konkreten Termin, zu dem die unverschlüsselte Verbreitung von SD-Programmen per Satellit eingestellt wird. Es soll aber Gespräche dazu geben.

Problem: Antivirus bei Windows 10

24.08.2016, von

Frau H. schrieb mir: ich habe seit ein paar Wochen Windows 10. Freunde haben mir gesagt, ich brauche nun kein Extra-Virenschutz-Programm mehr, weil Windows 10 sicher ist. Stimmt das?

Andreas antwortet: ich würde ein Antivirus-Programm weiter empfehlen. Windows 10 ist sicherer als frühere Versionen, aber nicht gegen Schadprogramme immun. Das eingebaute Programm namens Defender ist zwar besser, als die Vorgänger-Versionen, aber immer noch nicht so gut, wie die renommierten Produkte. Sie brauchen aber kein komplettes Paket, die kostenlosen Varianten von Avast, Avira und AVG sind ebenfalls gut. Wenn Sie die hin und wieder erscheinenden Werbefenster zu arg stören, können Sie ja immer noch auf die Kaufvariante wechseln.

Ratgeber: Windows 10 noch kurze Zeit kostenlos

08.07.2016, von

Immer wieder erreichen mich jetzt Fragen zum Upgrade auf Windows 10. Microsoft drängt die Benutzer derzeit mit aufploppenden Fenstern regelrecht zum Upgrade. Ab dem 29.07.16 wird Windows 10 wohl nicht mehr kostenlos sein. Soll ich jetzt upgraden? Was passiert, wenn ich es nicht mache?

Wer seinen Rechner noch eine Zeitlang nutzen möchte, kann relativ gefahrlos auf Windows 10 wechseln, möglichst noch bis zum 29.07. Zuächst ist es wichtig, eine komplette Datensicherung durchzuführen, etwa mit dem kostenlosen Programm von Paragon, auf eine externe Festplatte zum Beispiel. Dann mit dem Media Creation Tool von Microsoft die richtige Version von Windows 10 herunterladen und auf eine DVD oder einen Stick sichern. Dann vom derzeit laufenden aktuellen Windows das Upgrade starten. Das kann dann locker eine Stunde oder auch mehr dauern, bis alles installiert ist.

Wer dann von Windows 10 nicht überzeugt ist, kann innerhalb von 30 Tagen in aller Regel problemlos wieder auf das vorherige System zurück. Das geht im Menü “Einstellungen” bei “Update und Sicherheit” über den Punkt “Wiederherstellen”. Da steht dann zum Beispiel “Zu Windows 8.1 zurückkehren”. Mit den Klick auf “Los geht’s” wird das vorige System wieder zurückgespielt.

Der Vorteil einer Installation von Windows 10 bis zum 29.07. ist der, dass bei Microsoft damit eine Art Fingerabdruck von der Hardware Ihres Rechners hinterlegt wird. Der bleibt auch erhalten, wenn Sie wieder zum alten System zurückkehren. Sollten Sie zu einem späteren Zeitpunkt nochmal Windows 10 ausprobieren wollen oder eine Neuinstallation von Windows 10 planen, wird der Rechner automatisch erkannt und Sie brauchen keine Seriennummer dazu. Das Upgrade bleibt dann kostenlos.

Problem: Microsoft schiebt Live Mail aufs Abstellgleis

03.06.2016, von

Viele Nutzer sind mit dem kostenlosen Mail-Programm von Windows glücklich. Es ist einfach, leicht zu bedienen und übersichtlich. Windows Live Mail löste einst Outlook-Express ab, jetzt schiebt es Microsoft aufs Abstellgleis und lässt es dort verrotten.

Windows Live Mail wurde zwar seit 2012 nicht mehr erneuert, es tut aber als Teil der so genannten Windows Essentials seinen Job. Das wird es auch künftig, kurioserweise aber nicht mehr mit E-Mail-Konten von Microsoft. Office 365, Hotmail, Live Mail, MSN Mail, Outlook.com und wie sie alle heißen wurden unter der Oberfläche technisch vereinheitlicht. Als Folge arbeiten sie nicht mehr mit Live Mail zusammen. Microsoft könnte jetzt Live Mail aktualisieren, macht das aber nicht. Stattdessen soll der Nutzer umsteigen auf Alternativen.

Der Nutzer dieser Konten kann weiter über die Weboberfläche E-Mails empfangen und verschicken. Das ist aber nicht so komfortabel wie Live Mail. Wer es mit einem echten Programm machen möchte, was dann auch offline Funktionalität bietet, dem rät Microsoft das mächtige Outlook zu nutzen. Das ist aber im Abomodell bei Office 365 aber nur im ersten Jahr kostenlos. Dann werden Gebühren von 99 euro pro Jahr fällig. Office lässt sich auch richtig kaufen, dann werden für Office Home and Business 2016 einmalig 279 Euro fällig. Wer Windows 8.1 und 10 nutzt, kann zum Mailen die vorinstallierte App nehmen, die auch mit den Microsoft-Konten weiter funktionieren wird.

Wer das alles nicht möchte, kann auf andere Programme umsteigen, sollte das aber bald machen, denn nach dem 30. Juni 2016 ist Schluss. Weitere Informationen von Microsoft dazu:

https://support.office.com/de-de/article/Windows-Live-Mail-2012-stellt-keine-Verbindung-mit-Outlook-com-her-45453b92-373b-4bbb-88ca-f8ec74f8e8fd

Problem: Analogabschaltung beim Kabel-TV

03.05.2016, von

Frau M. schrieb mir: Ich habe ein TV-Gerät HD Ready und einen analogen Festplattenrecorder und empfange über Kabel (Unitymedia). Da spätestens 2017 der analoge Empfang abgeschaltet wird, stellt sich mir folgende Frage: Was ist die sinnvollste, zukunftsfähigste und möglichst kostengünstigste Lösung, wenn ich aufnehmen und gleichzeitig ein anderes Programm sehen möchte. Eine Set Top Box nutzt mir dabei wahrscheinlich wenig. Neuer Fernseher und neuer Recorder? Fernseher mit integrierter Festplatte sind sehr teuer und bei Reparatur ist auch der Fernseher weg. Für mich eigentlich keine Lösung.

Andreas antwortet: Oft macht ein neuer Fernseher Sinn, der hat dann einen digitalen Kabeltuner eingebaut. Viele Geräte haben eine Funktion, die sich PVR-ready nennt. Dann können Sie hinten einen USB-Speicherstick oder eine Festplattte anschließen und aufnehmen. 350 bis 500 Euro kosten die etwa, je nach Größe. Hat der TV einen Dual-Tuner (auch Doppel- oder Twin-Tuner genannt), können Sie ein Programm schauen und ein anderes aufzeichnen. Unterm Strich dürfte es aber günstiger sein, statt dem Doppel-Tuner einen zusätzlichen digitalen Kabelreceiver mit PVR-Funktion zu kaufen. Die gibt es ab ca. 50 Euro, ein TV mit Doppel-Tuner kostet vergleichsweise mehr Geld zusätzlich.
Sie können sich auch alternativ bei Unitymedia einen Receiver mieten, dann können Sie auch sämtliche Pay-TV Angebote nutzen, sind aber in der Auswahl des Geräts eingeschränkt. Rechnet man alles zusammen dürften die Kosten für ein eigenes Kauf-Gerät auf 1-2 Jahre gerechnet günstiger sein, als die monatliche Miete beim Anbieter.

Kaufberatung: Neuer Laptop

26.02.2016, von

Immer wieder erreichen mich in den vergangenen Wochen Fragen zum Kauf eines neuen Laptops, wie diese von Frau S. Sie schreibt: Ich brauche meinen Laptop hauptsächlich für die Uni (Hausarbeiten o.Ä.), spiele aber auch machmal, was können Sie mir raten?

Andreas antwortet: Ein Windows-Laptop für die gängigsten Büroaufgaben muss nicht mehr als 500 Euro kosten. Normalerweise ist da bereits Windows 10 installiert. Wer einen Rechner mit Windows 8.1 kauft, muss sich darüber im Klaren sein, das erstmal stundenlang Updates geladen werden, bis das Gerät einsetzbar ist. Darüberhinaus sind ein paar Aspekte wichtig.
Wie groß soll der Bildschirm sein? Für die meisten Aufgaben reicht eine Diagonale von 15,6 Zoll aus. Ist der Bildschirm kleiner, ist der Laptop transportabler. Ist der Bildschirm größer, ist der Laptop teurer und eignet sich eher als Daheim-Rechner, der sich leicht verstauen lässt.
Muss ein DVD-Brenner eingebaut sein? Auch das beeinflusst den Preis und die bauliche Größe. Es kann günstiger sein, sich ein externes Laufwerk mit USB-Anschluss zu kaufen, das dann nur bei Bedarf angeschlossen wird.
Eckdaten: Häufig werden Intel-Prozessoren in Laptops verbaut. i3 heißt die “schwächste” Serie, i5 hat für alle normalen Aufgaben genug Power, i7 ist für Spieler genau richtig. Die Festplatte sollte 500GB haben, mit 1TB hat man genug Platz. Der Hauptspeicher darf gerne 4GB oder mehr haben, mehr als 8GB sind aber nur notwendig, wenn zahlreiche Fenster gleichzeitig geöffnet sind und etwa gleichzeitig viele große Fotos oder Videos bearbeitet werden.
Eine SSD-Festplatte ist deutlich schneller als eine herkömmliche Festplatte mit rotierenden Magnetscheiben, aber auch teurer. Wer sparen möchte, kann ein Gerät mit herkömmlicher Festplatte kaufen und diese auch noch in ein paar Jahren gegen eine SSD tauschen.
Markengeräte halten zumeist länger und sind weniger störanfällig, als die Ware aus dem Discounter. Die alte Handwerkerregel gilt auch hier: wer billig kauft, kauft zweimal.

Problem: Umstieg auf Windows 10

17.12.2015, von

Immer wieder erreichen mich Fragen zu Windows 10. Ein paar will ich hier beantworten:

F: Es hieß am Anfang, man soll noch warten mit einem Umstieg auf Windows 10, bis die Kinderkrankheiten ausgemerzt sind. Wann ist das soweit?
A: Seit Mitte November 2015 gibt es eine neue Version, die von Microsoft mit der Versionsnummer 1511 bezeichnet wird. Darin sind einige Punkte besser als in der allerersten Version. Sie können also umsteigen. Was jetzt besser ist, steht zum Beispiel hier bei heise.de

F: Ich habe Windows 10 installiert, jetzt funktioniert mein Drucker/Scanner/Maus nicht mehr. Was tun?
A: Das ist eine Treiberfrage. Die Hersteller bieten gerade für ältere Geräte keine Windows-10-Treiber zum herunterladen an. Fragen Sie gezielt beim Hersteller nach, per E-Mail. Wenn genügend Nutzer das tun, vielleicht merkt der Hersteller, dass es sich lohnen würde. Ansonsten können Sie folgendes versuchen: Gerät vom PC abklemmen, Stecker ziehen, in der Systemsteuerung (Geräte Manager) deinstallieren. Rechner neu starten. Gerät wieder anstöpseln. Manchmal wird es dann erkannt und der windowseigene Treiber installiert. Ansonsten funktioneren manchmal auch die Treiber von Windows 7 oder 8.1.

F: Ich habe seit ein paar Wochen Windows 10 auf meinem PC, leider muss ich nun feststellen, dass der PC immer langsamer wird. Im Internet surfen macht gar keinen Spaß mehr. Was kann ich tun?
A: Eine Neuinstallation ist immer die sauberste Möglichkeit, die aber am meisten Zeit verschlingt. Sie können es auch mit “ausmisten” versuchen. Die Zeitschrift PCGamesHardware hat hier eine umfangreiche Liste, mit Möglichkeiten zu schrauben.

F: Ich habe auf meinem PC Windows 10 runtergeladen, komme langsam zurecht. Ich habe noch einen Laptop mit XP den ich zwar selten benutze, jedoch hätte ich auch hier gerne Windows 10. Wie kann ich in den Genuß eines kostenlosen Windows 10 kommen, gibt es einen Umweg über Zwischenspeicher vom PC auf USB Stick?
A: Es ist fraglich, ob Windows 10 auf alten Geräten läuft. Wenn Sie älter als 5-7 Jahre sind, kann das ein Problem sein. Und: Windows 10 bekommen Sie nur kostenlos, wenn Sie von Windows 8.1 oder Windows 7 upgraden. Sonst kostet das System ca. 50 Euro bis 100 Euro, ja nach Ausführung. Direkt über einen Stick geht das leider nicht.

F: Windows 8.1 nervt mich ständig, ich solle auf Windows 10 umstellen. Das will ich nicht. Lässt sich das nicht abstellen?
A: Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Je nach dem wie versiert Sie sind können das Zwangs-Upgrade verschieben oder verhindern. Die Kollegen von chip.de haben da ein paar Tipps zusammengestellt.

F: Windows 10 gefällt mir nicht, ich will mein altes System wieder haben. Wie komme ich zurück zur vorherigen Version?
A: Unter Einstellungen, Windows Update, Wiederherstellung, gibt es einen Punkt der heißt (z.B.) “zu Windows 8 zurückkehren”. Das geht bis zu 30 Tage nach der Installation von Windows 10.  Dann wird das vorherige System wiederhergestellt und Windows 10 entfernt.

F: Wie kann ich bei Windows 10 den Store wieder installieren? Der reagiert nicht mehr.
A: Ich habe im Forum bei Dr. Windows dazu eine Anleitung gefunden, die aber nicht ganz einfach ist.

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