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Peter Weir Collection

05.07.2013, von

Anbieter: Koch Media

 Weir 1

Australien ist weit weg! Auch die Filmindustrie aus dem Land der Pandas. Nur selten finden Produktionen den Weg in deutsche Kinos oder Fernsehprogramme. Keine Regel ohne Ausnahme: der erste und lange Zeit einzige australische Filmemacher, der auch außerhalb seines Landes bekannt wurde, ist Peter Weir. In den 1980er Jahren verhalf er seinem Lands-mann Mel Gibson und Harrison Ford zur internationalen Karriere. Ebenso wie ihnen gelang es Weir in Hollywood Fuß zu fassen. “Der Club der toten Dichter” (1989), “Die Truman Show” (1998) oder “Master & Commander” (2003) machten Peter Weir international bekannt. Dahinter drohten seine frühen australischen Arbeiten zu verschwinden. In einer “Peter Weir Collection” präsentiert Koch Media vier Filme des Regisseurs, die er zwischen 1974 und 1979 gedreht hat. „Peter Weir Collection“ weiterlesen →

Aznavour,Depardieu, etc.

30.06.2013, von

 

Franz 1Der französische Film der 1960er und 1970er Jahre stand im Zeichen der Erneuerer wie Jean-Luc Godard oder François Truffaut und der von ihnen maßgeblich bestimmten „Nouvelle Vague“. Gewissermaßen in ihrem „Windschatten“ drehten auch Regisseure Filme, die nicht zu dieser Bewegung gehörten. Sie sind über Frankreich hinaus kaum bekannt geworden. Jetzt sind auf DVD bzw. Blu-ray drei Filme zu entdecken, die fast vergessen sind, ebenso wie ihre Regisseure… „Aznavour,Depardieu, etc.“ weiterlesen →

Winterdieb

28.06.2013, von

Winterdieb_Plakat_A4Stur verbarrikadiert sich eine Familie in ihrem Eigenheim, nachdem nebenan eine Autobahn in Betrieb genommen wurde. Eine ganz spezielle Form familiären Horrors hat die Schweizer Regisseurin in ihrem Debut „Home“ 2008 beschrieben und ist dafür mehrfach aus-gezeichnet worden. Ihr zweiter Film heißt „L’enfant d’en haut“ und bekam im vergangenen Jahr einen „Silbernen Bären“ der Berliner Filmfestspiele. Auch das ein außergewöhnlicher Film. Er ist jetzt in der  Reihe „Good Movies“ unter dem deutschen Titel „Winterdieb“ auf DVD erschienen. „Winterdieb“ weiterlesen →

“Der Geschmack von Rost und Knochen” auf DVD/Blu-ray

20.06.2013, von

 Geschmack 1Männer, die nach Kräften versuchen, in einer Gesellschaft zu überleben, die es nicht gut mit ihnen meint. Das ist ein immer wiederkehrendes Thema in den Filmen des französischen Regisseurs Jacques Audiard. Sein vorletzter Film über einen Aufsteiger in der Gefängnishierarchie „Ein Prophet“ wurde 2009 für den Oscar nominiert. Seit den 1980er Jahren gilt Audiard als einer der wegweisenden Filmemacher des französischen Kinos unserer Zeit. Hierzulande muss er erst noch entdeckt werden. Dazu gibt der neue Film Jacques Audiards „Der Geschmack von Rost und Knochen“ Gelegenheit, der nach einem kurzen Kinogastspiel jetzt auf DVD und Blue-ray erschienen ist. „“Der Geschmack von Rost und Knochen” auf DVD/Blu-ray“ weiterlesen →

Zeitgeist auf DVD

14.06.2013, von

Kairo678_PlakatWie kein anderes Medium kann der Film unmittelbar auf gesellschaftliche Entwicklungen und Stimmungen reagieren: die Revolution in Ägypten, die Emanzipation palästinensischer Frauen, die Verunsicherung von englischen Soldaten nach dem Einsatz in Afghanistan oder die generelle Irritation des Einzelnen in der modernen Massengesellschaft. Dank DVD und Blu-ray bietet das „Heimkino“ Gelegenheit zur medialen Reise durch die unterschied-lichen Befindlichkeiten unserer Zeit. „Zeitgeist auf DVD“ weiterlesen →

2001: Dokus “Ausnahmepersönlichkeiten”

26.05.2013, von

 

Bill Withers heute

Bill Withers heute

Obwohl sich Dokumentarfilme weltweit immer größerer Beliebtheit erfreuen und Regisseure in diesem Genre kreativ sind, haben  Dokumentarfilme in den deutschen Kinos einen schweren Stand. Zum Glück gibt es DVDs, die außergewöhnliche Dokumentationen auch hierzulande zugänglich machen. Die rührige 2001-Edition hat eben drei bemerkenswerte Beispiele über Persönlichkeiten veröffentlicht, die jede auf ihre Art Geschichte gemacht hat. „2001: Dokus “Ausnahmepersönlichkeiten”“ weiterlesen →

Das Meer am Morgen

13.05.2013, von

Literatur und Zeitgeschichte bilden den „roten Faden“ im Werk des Regisseurs Volker Schlöndorff, seit er 1966 mit der Verfilmung von Robert Musils „Der junge Törless“ debutierte. Eine Episode aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs und die Rolle, die der deutsche Schriftsteller Ernst Jünger dabei spielte, hat Schlöndorff in seinem jüngsten Film „Das Meer am Morgen“ aufgegriffen. Dabei handelt es sich um eine TV-Produktion, die bisher nur bei „arte“ und zur späten Stunde im „Ersten“ zu sehen war. Jetzt gibt es „Das Meer am Morgen“ in der Zweitausendeins Edition auf DVD. „Das Meer am Morgen“ weiterlesen →

Powerfrauen schlagen zu – auf neuen DVDs

11.04.2013, von

Obwohl die Einführung einer „Frauen-Quote“ hier und da noch zu wünschen übrig lässt, hat sie sich im Film bereits durchgesetzt. Starke Frauen mit Durchsetzungsvermögen spielen in allen Genres inzwischen wichtige Rollen. Vom chinesischen Martial-Arts-Film bis zum verhaltenen französischen Melodram. Dazu vier Beispiele, die es neuerdings auf DVD gibt. Nachhilfeunterricht für eingefleischte Machos! „Powerfrauen schlagen zu – auf neuen DVDs“ weiterlesen →

Aus der Versenkung geholt: Kubricks “Fear and desire” (1953)

04.04.2013, von

“2001 – Odyssee im Weltraum”, “Dr. Seltsam” oder “Uhrwerk Orange” haben Stanley Kubrick zu einem der wichtigsten Filmemacher des 20. Jahrhunderts gemacht. Sein Werk gehört zum Kanon der Filmgeschichte. Wird häufig im Fernsehen gezeigt und steht in diversen DVD-und Blu-ray-Editionen zur Verfügung. Außer einem, seinem Spielfilm-Debut “Fear and Desire” von 1953. Kubrick nannte den Film “undramatisch und peinlich prätentiös” und hielt ihn zeitlebens unter Verschluss. Auch die Nachlassverwalter  hielten sich nach seinem Tod 1999  an die Entscheidung des Regisseurs. Bis jetzt: Nachdem die ursprünglichen Verleihrechte erloschen sind, stand einer Veröffentlichung von “Fear and Desire” zumindest juristisch nichts mehr im Wege. In Deutschland ist er diese Woche bei dem kleinen Label Schröder-Media  auf DVD erschienen. „Aus der Versenkung geholt: Kubricks “Fear and desire” (1953)“ weiterlesen →

Der Spion der aus der Kälte kam

04.03.2013, von

 

John le Carré ist einer der Väter des modernen Spionageromans. Einer der weiß von was er schreibt: Er war jahrelang selbst in diesem Beruf unterwegs. Wie kein anderer inspirierte le Carré auch das entsprechende Filmgenre. Vor allem sein Roman “Der Spion, der aus der Kälte kam” hatte auf den Spionagethriller der Gegenwart großen Einfluss. 1963 zum ersten Mal veröffentlicht, ist die Verfilmung durch Martin Ritt und Richard Burton in der Hauptrolle – 1965 –  inzwischen ein Klassiker des Genres. Nachdem der Film “Der Spion, der aus der Kälte kam” lange nicht zu sehen war, hat ihn Winkler-Film auf DVD veröffentlicht. „Der Spion der aus der Kälte kam“ weiterlesen →

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