. . Ein Projekt vom SWR

Humboldt's Welt in 2 x 45 Minuten

02.12.2009, von

Die Cutterinnen Michaela Calmbacher aus dem ARD-Studio Mexiko und Carolin Ehrenburg aus dem ARD-Studio Rio haben aus rund 80 Stunden Material zweimal 45 Minuten komponiert. Sie hatten die Qual der Wahl zwischen sagenhaften schönen Landschaften, Bergen, Meeren, Strömen, zwischen faszinierenden Tieren und exotischen Landschaften. Aus den fesselnden Erzählungen der Interviewpartner mussten  einzelne Abschnitte ausgewählt werden, die nicht nur den inhaltlichen Wünschen der Korrespondenten entsprechen, sondern auch noch ins optische Gesamtbild passen. Zum Glück haben Michaela und Carolin sich auch bei der Musikauswahl fast blind verstanden. Großes Orchester für überwältigende Panoramen und heiße Rhythmen in Kuba und Mexiko. Michaela ist fasziniert von dem Multitasking-Talent Humboldt: „Ein Typ, der auf so vielen Ebenen Außergewöhnliches geleistet hat, der sich in so vielen Sprachen zurecht fand, der in fast allen Disziplinen der Naturwissenschaften ein As war und auch noch neue dazu entwickelte.“ Carolin stammt aus der Schweiz und kann die Faszination des Alexander von Humboldt für Lateinamerika gut nachvollziehen: “ Humboldt sagte einmal: ‚Die Tropenwelt ist mein Element‘. Wenn bei mir auch immer mal wieder das Heimweh nach den Schweizer Bergen aufs Gemüt drückt, liebe auch ich Südamerika mehr und mehr.“

 Carolin, Michaela und Humboldt’s Affe

humboldt-Cutterinnen02

Wer ist auf Expedition Humboldt, Teil 2

17.11.2009, von

Madé

Madé

Die Producerinnen haben entscheidenden Anteil am Erfolg der „Expedition Humboldt“  für den ARD-Zweiteiler im Weihnachtsprogramm (25. und 26. Dez um 19.15 Uhr). Sie bereiten die Dreharbeiten vor, sprechen Termine ab, organisieren PKW, Hubschraube, Boote oder Kräne. Sie suchen Gesprächspartner, reisen die Routen ab, checken die Drehorte, feilschen um Preise und reden mit Engelszungen. Madé de Mendonça ist Hauptproducerin im Studio Rio. Sie bewundert Humboldt dafür, wie er die Reise ganz ohne Producerin bewältigt hat.
Verena von Schönfeldt, Producerin in Argentinien für die spanisch-sprachigen Länder in Südamerika, hätte gerne schon in der Schule in Bremen mehr über Humboldt gelernt.
Verena

Verena

Beatriz Oetling organisiert Gott und die Welt  im Studio Mexiko . Besonders
begeistert war sie von Gabriele von Humboldt, der Ur-Ur-Ur-Nichte Alexan-
ders, die mit 85 Jahren nur so vor Charme und Lebensfreude sprüht.
Bea mit Damen aus Oaxaca

Bea mit Damen aus Oaxaca

Betina

Betina

Betina Boese ist die gute Fee, die in Rio alles zusammenhält: den Korrespondenten, die gute Laune, die Telefone und das Geld.

ALEXANDERS UR-UR-UR-NICHTE: GABRIELE VON HUMBOLDT

13.11.2009, von , in Karte anzeigen

Gabriele von Humboldt wird in Acapulco begeistert empfangen

Gabriele von Humboldt wird in Acapulco begeistert empfangen

Gabriele von Humboldt lebt in Frankreich und Mexiko. Für unseren ARD-Zweiteiler „Expedition Humboldt“ am 25. und 26. Dezember um 19.15 Uhr haben wir sie in die prachtvolle Hauptpost von Mexiko-City begleitet. Dort hat sie eine ihrer liebsten Anekdoten rund um ihren berühmten Ahnen erlebt. Als Mädchen in den 30erJahren gab sie eine Depesche auf und nannte ihren Namen. „Was,“ staunte der Schalterbeamte, „Humboldt? Lebt der denn noch immer?“Wohl in keinem anderen Land wird Alexander von Humboldt auch heute noch so verehrt wie in Mexiko und sein Name wirkt durchaus noch immer geschäftsfördernd: Von der „Tortillería Humboldt“ bis zur unzähligen Humboldt-Straßen und -Plätzen.

Wer ist auf "Expedition Humboldt"?

10.11.2009, von

 

Stefan Schaaf

Stefan Schaaf

Für den ARD-Zweiteiler am 25.und 26. Dez. sind seit Monaten viele Menschen unterwegs, lassen wir heute den Männern den Vortritt: Südamerika-Korrespondent Dr. Thomas Aders, ein echter Westfale und  Mittelamerika-Korrespondent Stefan Schaaf, ein echter Kölner. Beide haben in München Politologie studiert und sind vermutlich bereits dort dem Süden näher gekommen. Stefan Schaaf war zuvor Korrespondent in Südafrika. Die Kameraleute Thomas Aigner, Thorsten Thielow und Juan Pablo Mondini müssen auf dieser Expedition auch körperliche Höchstleistungen vollbringen – mit der Kamera auf 5500 Metern Höhe und hunderte Meter unter Tage – das ist kein Pappenstil.  Mit den Worten Thielows: „Uns wird klar, wie besessen und genial Humboldt gewesen sein muss. Ein Verrückter, ein Genie und ein Vorbild.“ 

 

Thomas Aders

Thomas Aders

Das gilt auch für die beiden Kollegen, die für den Ton verantwortlich sind: Hector Rodríguez, der sich wie viele Mexikaner mit Eiern bei Kräften hält und Lawrence David Romero Napuri aus Peru. Sein Motto:    „Südamerika ist für mich wie eine Mutter. Jeder, der sie gut behandelt, verdient meinen Respekt.“

 

David Napuri
David Napuri

                                                  

Hector

Teil 1 am 25. Dez. um 19.15 Uhr: Dreharbeiten auf Kuba

06.11.2009, von , in Karte anzeigen

Zuckerfabrik heute. Humboldt:"Jeder Tropfen Zuckersaft kostet Blut"

Zuckerfabrik heute. Humboldt:"Jeder Tropfen Zuckersaft kostet Blut"

von Stefan Schaaf, ARD-Korrespondent Studio Mexiko

Unsere „Expedition Humboldt“ für das Weihnachtsprogramm der ARD (25. und 26. 12. um 19.15 Uhr) hat genau wie seinerzeit Alexander von Humboldt nicht nur mit Naturgewalten zu kämpfen. Auch die Politik kann Probleme machen. So wurden die anvisierten zehn Drehtage von den kubanischen Behörden auf 5 zusammen gestrichen. Und wir bekamen ein genau vorgeschriebenes Programm verpasst. Eine gute Begegnung hatten wir mit einem Afro-Kubaner, der sich einerseits der Revolution verpflichtet fühlt, aber bedauert, dass die Revolution eine Angelegenheit von weißen Männern war. Er führte uns zu einem 100jährigen Verwandten, dessen Großvater noch Sklave war. Außerdem konnten wir in einer Zuckerfabrik drehen, in der es zugeht wie in Charlie Chaplins „Moderne Zeiten.“

Thomas Aigner und die Blumenfrau in Havanna

Der Filmtrailer zur ARD Dokumentation

04.11.2009, von

Sehen sie hier den Filmtrailer zur grossen ARD Dokumentation.

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Mehr Infos, Bilder, Filme und Reiseberichte des ARD Studios Rio de Janeiro auch unter http://www.facebook.com/pages/ARD-TELEVISION-RIO-DE-JANEIRO/215032537175

Kraxeln für Alex – Der Chimborazo

03.11.2009, von , in Karte anzeigen

Von Thomas Aders, ARD-Studio Rio de Janeiro

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ARD-Team Rio de Janeiro auf der Expedition Humboldt

Alexander von Humboldt hat ihm durch seine weltberühmte Zeichnung „Geographie der Pflanzen in den Tropenländern“ ein Denkmal gesetzt. Zusammen mit seinem Freund Aimé Bonpland am hat er ihn am 23. Juni 1802 bestiegen: den Vulkan Chimborazo im heutigen Ecuador.

Ortstermin bei Balthazar. Der 65-jährige, winzige, drahtige Mann schlürft seinen Tee in dem niedrigen, rauchgeschwängerten Kochzelt vor seinem ärmlichen Haus, um sich zu stärken vor der Kraftanstrengung, die ihn an diesem Freitag erwartet. Seine Frau und seine Kinder schauen danach zu, wie er seine Esel und Maultiere rüstet, und dann geht es los. Immer weiter aufwärts, bis zu der Stelle, wo ganze Täler mit dichtem, hohem Gras bewachsen sind. Mit einer Sense schneidet er ganze gymnastikballgroße Bündel ab und flicht in mit unglaublichem handwerklichen Geschick Seile daraus, die er auf den Rücken seiner Tiere verläd. Dann geht es weiter.

Auf rund 4500 Meter kommt die kleine Karawane zum Stehen, Balthazar nimmt eine Spitzhacke und beginnt, einen riesigen, zwei Kühlschränke großen Brocken aus der senkrechten Gletschereiswand zu hacken. Als der Block umfällt, ist der dumpfe Aufprall weithin zu hören: bis nach unten, wo die steilen Felsgrate sich in aberwitziger Marmorierung hinauf- und hinabwinden, und bis nach oben, wo die ersten, riesigen Schneefelder unsere Augen blenden.

Kameramann Thorsten und Balthazar, der Eismann

Kameramann Thorsten und Balthazar, der Eismann

Dann zerteilt Balthazar den Eisblock in mehrere, 60 Kilo schwere Würfel, umwickelt sie mit einer Schicht aus Gras und beläd seine Maulesel damit: jeweils zwei pro Tier, hierfür benutzt er die eben geflochtenen Natur-Seile. Und dann geht es wieder hinunter ins Tal.

Unten, in der Stadt Riobamba, fährt er am nächsten Tag, einem Samstag, auf den Wochenmarkt. Sein Freund Marco Cruz, Bergsteiger, Naturexperte und Humboldt-Fan, hilft ihm dabei mit seinem uralten Jeep. Drei Frauen in drei kleinen Fruchtsaft-Ständen sind Balthazars Kundinnen. Beladen mit ein bis zwei Eisblöcken bahnt der kleine Mann sich seinen Weg zu ihnen durch die Gänge vor den Obst- und Gewürzständen, jeder tritt ehrfurchtsvoll zurück, denn dies ist Balthazar, der letzte Hielero! Wie schon seine Ahnen versorgt er die Stadt mit gefrorenem Wasser: 40.000 Jahre altes, bläulich schimmerndes Gletschereis.

Morgenfrost am Fuss des Chimborazo

Morgenfrost am Fusse des Chimborazo

Und dann der letzte Fruchtsaftstand, Chefin Rosa Almachi begrüßt ihren Lieferanten, und in wenigen Minuten wird klar: seit über 40 Jahren kennen sich die beiden. Wie ein Uhrwerk kommt Balthazar regelmäßig Samstags morgens mit zwei Blöcken; egal, ob es regnet oder schneit. Die werden dann in kleine Splitter gehackt, in die Mixer gefüllt und mit Fruchtsäften übergossen: grün, rot, gelb und violett. Und dann: der Hochgenuss! Beerensaft mit Gletschereis. Mehr als eine Gaumenfreude, denn man fühlt, dass man etwas ganz Besonderes trinkt. Unweigerlich stellt sich ein Hochgefühl ein, die Gedanken verlieren sich in erdgeschichtlichen Assoziationen.

Besonders rasant verliefen die letzten 200 Jahre, seit Alexander von Humboldt auf dem Chimborazo war. Damals reichten die Eis- und Schneegletscher bis hinunter in die Täler, und eine dieser brandgefährlichen Gletscherspalten verhinderten seinen Aufstieg bis zum Gipfel. Heute hingegen muss man schon sehr weit nach oben klettern, um endlich bis ins Eis zu kommen. Der Chimborazo, den Humboldt bestieg, war ein anderer als der, den wir heute, im Jahre 2009 besteigen wollen. Nichts ist ewig, könnte man sagen, angesichts der Erderwärmung nicht einmal das „ewige Eis“.

Der Chimborazo in Ecuador

Der Chimborazo in Ecuador

Kurz danach der zweite Aufstieg, diesmal mit Meister Marco Cruz höchstpersönlich. Zusammen mit Reinhold Messner hatte er vor Jahren die genaue Stelle berechnet und aufgesucht, bis zu der Humboldt im Juni 1802 vorgedrungen war. Sie lag – nach ihren Erkenntnissen – rund 400 Meter tiefer als die von H. gemessene Höhe.

Von ungefähr 4000 Meter beginnen wir unsere Bergtour, wie immer in unseren ecuadorianischen Tagen sind wir um vier Uhr aufgestanden, um beim Sonnenaufgang schon „im Berg“ zu sein. Niemand kennt den Chimborazo besser als Marco, 65, es ist quasi „sein“ Vulkan, denn sein Haus liegt genau zu seinen Füssen. Weit über 600 mal hat Marco diesen Vulkan bestiegen. Für uns Flachlandtiroler aber ist dieser Tag eine echte Herausforderung.

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Thomas Aders (r) und Bergsteiger Marco Cruz

Als es hell wird, kehren wir in einer kleinen Bergstation auf 4500 Meter ein, der heiße Tee soll unsere Kräfte wecken, aber wir haben das Gefühl, schon am Ende von ihnen zu sein. In unserem Team wird auffallend wenig geredet, schon zu diesem Zeitpunkt. Dann geht es weiter, zwei Helfer Marcos übernehmen es, die Kamera für uns zu tragen, abwechselnd. Kameramann Thorsten, Producerin Verena, Tonmann Chucky und ich sind damit beschäftigt, unsere Körper auf diesen Vulkan zu wuchten. Immer steiler werden die Hänge – und immer eisiger. Wir sind froh, unsere festen Wanderschuhe dabei zu haben – und begreifen erst jetzt, welche ungeheure Leistung Humboldts sein Aufstieg im Jahre 1802 war. Angekleidet mit seiner dünnen Uniform und seinen einfachen Stiefeln. Welche Energie muss dieser Mann gehabt haben, und welchen Willen!

Schließlich: die letzten 300 Höhenmeter. Das Eis ist so hart gefroren, dass wir mit unseren Eispickeln immer wieder Trittstufen hacken müssen, um nicht abzurutschen. Denn das wäre fatal: ungebremst würden wir über Hunderte von Meter rutschen, dabei immer schneller werden und schließlich… plötzlich erscheint uns diese Felswand dort als tödliche Bedrohung.

Jeder Schritt tut nun höllisch weh, die Lungen (meine eh schon von Zigarettenrauch belastet) drohen zu platzen, der Atem rasselt und der Kopf schmerzt, wie er es noch nie getan hat. Zwei Schritte – Pause, Zwei Schritte – Pause. Selbst Marco hat Mühe, aber seine Beine sind tausend Mal geübter als unsere, wie ein junger Gott zieht der Humboldtexperte an uns vorbei. Die Eissplitter, die seine Bergschuhe aus dem Hang treten, spritzen uns wie Nadeln ins Gesicht. Gleißende Sonne und mystischer Nebel, blitzschnelle, im Nichts verpuffende Wolkenballen, dazu das Eis und die Kälte, uns wird schwindelig, egal, wohin wir unsere Blicke wenden. Vielleicht ist das aber auch schon die zweite Stufe der Höhenkrankheit, wie Marco vermutet.

Als wir den Grat erreichen, fegt ein nicht für möglich gehaltener Sturm über uns hinweg, buchstäblich müssen wir auf die Knie gehen und uns am Stativ festhalten, um nicht weggeweht zu werden. Tonmann Chucky protestiert lauthals, ein Interview sei nicht möglich. Doch das muss jetzt einfach sein, beschließen Thorsten und ich unisono. Wir sind jetzt genau an der Stelle, bis zu der Humboldt und Bonpland gekommen waren, auf 5.550 Meter Höhe.

Als dann Thorsten auf die eigentlich gute Idee kommt, Marco mit einem riesigen, ausklappbaren Sonnenreflektor zu beleuchten, ist es fast so weit: Chucky gerät ins Straucheln, und klammert sich in letzter Sekunde an das Stativ, das seinerseits (inklusive Kamera) ins Wanken gerät. Und dann das Interview mit Marco Cruz:

Gegen Ende der geschätzten zehn und gefühlten zwei Minuten sagt Marco Cruz folgenden Satz, dabei in das mit einer Pudelmütze vor den Windböen geschützte Mikrophon brüllend: „Humboldt hat sich nicht nur um die Naturwissenschaften gekümmert. Er hat die Lebensbedingungen und das Denken begriffen; er war sensibel für die Menschen in Amerika. Ich glaube, darin liegt Alexander von Humboldts Größe.“

Und dann stelle ich ihm eine Frage, die mir spontan in den Kopf kommt: „Stell dir vor, Marco, du hättest im Jahre 1802 gelebt und hättest Humboldt gekannt… Wäre er dein Freund gewesen?“ – Sofort beginnt Marco zu antworten: „Ich wäre mehr als sein Freund gewesen. Ich wäre sein größter Bewunderer gewesen, ich wäre immens stolz darauf gewesen, diesen Mann als einheimischer Indio überall hin zu begleiten!“ Die letzten Worte sind kaum mehr verständlich, und das liegt diesmal nicht am Wind. Marco ringt um Worte und um Haltung, bis Tränen über seinen Vollbart tropfen, die sogleich gefrieren. Überwältigt von unserer gemeinsamen Kraftanstrengung, von der gewaltigen Naturszenerie auf diesem Vulkan und von seiner – man muss es so ausdrücken – Liebe zu dem deutschen Genie und Menschenfreund.

Im Jahre 2009 – 240 Jahre nach seiner Geburt und 150 Jahre nach seinem Tode – bringt ein aufs Vermessen Versessenes Multitalent aus Berlin einen Bergsteiger aus Ecuador zum Weinen.

Humboldt lebt!

Die Avenida de los Vulcanos, Ecuador

Die Avenida de los Vulcanos, Ecuador

Dreh für "Expedition Humboldt" am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag um 19.15 Uhr

02.11.2009, von

Schildkröten Orinoko

Schildkröte

Seit einem halben Jahr sind die ARD-Teams aus den Studios Rio und Mexiko unterwegs auf den Spuren des legendären Forschungsreisenden Alexander von Humboldt. Große Probleme gab es zuletzt in Venezuela, um auf dem wilden Orinoko zu drehen. Gleich mehrere Flüge ins Flussgebiet wurden vom Militär gestrichen. Der Grund: Präsident Chavez hatte alles mit Beschlag belegt, weil er aus Ayacucho seine TV-Show „Alo, Presidente“ sendete. Statt zu fliegen, musste das Team in einem 4-PS-Mini-Boot wie die Ölsardinen zum Drehort tuckern.Dazu 40 Grad, der schlechteste Koch Lateinamerikas und gefühlte 1 Milliarde Mücken pro Kubikmeter Luft.

(Susanne Sterzenbach, Redaktion Ausland/Europa)

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