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Artikelarchiv für Schlagwort „ Vögel“

Tiermodelle aus dem Drucker – Wie Präparatoren arbeiten

In naturhistorischen Museen sind seltene und oft ausgestorbene Tiere ausgestellt. Unsere Reporterin Susan Bohn wollte wissen, wo denn heute diese Ausstellungs-Exponate für die Museen herkommen und wer sie bearbeitet. Dafür hat sie den Präparatoren des Senckenberg Museums über die Schulter geschaut.
 

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Zebrafinken geben Aufschluss über das Paarungsverhalten von Vögeln (und Menschen)

Wer verpaart sich besser? Aggressive oder schüchterne Vogelmänner? Und welches Männchen wird von Vogeldamen bevorzugt? An der Universität Bielefeld helfen 3000 Zebrafinken dabei, herauszufinden, wie Lebewesen sich verhalten. Mit erstaunlichen Ergebnissen.Sie sind kleiner als ein Spatz, haben einen spitzen rot-orangen Schnabel und oft rote Wangen. An der Universität Bielefeld gibt es hunderte Käfige und Volieren […]

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Die Natter im OP – Besuch in der Reptilienambulanz der Münchner Tierklinik

Diese Schlange ist schlapp. Kraftlos hängt sie über der Hand der Tierärztin Natalie Steidele. „Reduziert“ nennt die Fachfrau den Zustand. Kein Wunder: Die vergleichsweise winzige nordamerikanische Braunnatter hat eine riesige Schwellung an ihrer Kloake, also dem äußeren Ende des Darms. Die Tierärztin tippt auf einen Abszess oder einen Tumor. „Schauen wir mal, was das Röntgenbild sagt.“ Natalie Steidele bringt die Natter zum Röntgen – und die Diagnostik der Klinik nimmt ihren Lauf. […]

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Allein unter Vögeln: Vogelmonitoring auf Trischen

Der Vogelwart von Trischen führt ein Robinson-Crusoe-Leben im Dienst der Wissenschaft. Die Insel, auf der er als einziger Mensch lebt, liegt 10 Kilometer vom schleswig-holsteinischen Festland entfernt. Sieben Monate im Jahr wohnt hier der Vogelwart in einem Holzhaus und zählt die Rast- und Brutvögel. […]

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Greifvogel in Not: Bundesweite Rotmilan-Zählung

Greifvogel in Not: Bundesweite Rotmilan-Zählung Der Rotmilan gehört zu den größten Greifvögeln Deutschlands. Sein gegabelter Schwanz macht ihn unverwechselbar. Mehr als die Hälfte aller Rotmilane der Welt „wohnen“, also brüten, in Deutschland. Allerdings werden es immer weniger. Um 30 Prozent ist der Bestand in den letzten Jahren gesunken, so die Schätzungen. Wie viele Rotmilane es […]

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Wachteln im Röntgenblick

Auf dem Gelände der Uniklinik Jena befindet sich ein ganz besonderes Filmset: Eine Hochfrequenz-Röntgenvideoanlage, mit der Evolutionsbiologen von der Universität Jena Tiere beim Laufen bis auf die Knochen durchleuchten und gleichzeitig filmen können. In der europaweit einmaligen Anlage waren schon alle möglichen Tiere zu Gast: Eichhörnchen, Ratten, Chamäleons, 32 Hunderassen, sogar ein Faultier ist hier schon beim Klettern gefilmt worden. Jetzt haben die Forscher fürs erste genug von Vierbeinern im Röntgenlicht – und wollen sich Zweibeinern widmen. Allerdings nicht den Menschen, wie man jetzt vielleicht annehmen könnte: Die erfolgreichsten Zweibeiner – zumindest evolutionär gesehen – sind die Vögel. Zehntausend verschiedene Vogelarten gibt es auf unserem Planeten. Wie genau sie sich auf ihren zwei Beinen fortbewegen, weiß aber keiner so ganz genau – ihre zwei Beine sind schließlich fast vollständig unter dem Federkleid verborgen. Ein Fall für die Jenaer Forscher und ihre Röntgenvideoanlage. Marieke Degen hat sie besucht. […]

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Woran Seeadler sterben – Berliner Forscher suchen nach Ursachen

Wir kennen es aus dem Tatort: Die Kommissare wollen wissen, wie das Opfer ums Leben gekommen ist. Also schneidet der Rechtsmediziner die Leiche auf. Nicht anders läuft es, wenn ein Tierarzt herausfinden will, woran ein Greifvogel gestorben ist. Am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin liegt fast jede Woche ein toter Seeadler auf dem Sektionstisch. Die Suche nach der Todesursache dient dem Artenschutz. Wer weiß, woran die Seeadler sterben, kann die lebenden Greifvögel besser schützen. Unsere Reporterin Stefanie Peyk war bei einer Seeadler-Leichenschau dabei. […]

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Augen auf, Ohren gespitzt: Vogel-Zähler in Aktion

Mehr als 500 Vogelarten gibt es in Deutschland. Sie sind farbenfroh und gelten dann als „schön“ oder unscheinbar wie der Grauschnäpper. Auf jeden Fall singen die meisten von ihnen wunderschön. Für Ornithologen sind sie aber auch ein wichtiger Indikator für eine intakte Natur: Wenn Vogelarten extrem ab- oder zunehmen hat das Auswirkungen auf die gesamte Artenvielfalt. Deshalb werden Vögel besonders gut beobachtet. Mit regelmäßigen Bestandszählungen. Durchblicker-Reporterin Stephanie Grimme hat eine Gruppe von Vogelbeobachtern im Münsterland den ganzen Tag lang begleitet.

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Windkanal für Vogelflugversuche am MPI für Ornithologie in Seewiesen

Vögel sind eigenwillige Tiere, vor allem als Versuchstiere und besonders, wenn es dabei um ihre eigenen Angelegenheiten geht, etwa um die jährlichen Wanderzüge. Für Forscher aber immer noch ein spannendes, weil rätselhaftes Thema, denn trotz vieler und aufwändiger Feldversuche sind noch entscheidende Fragen offen.
Deswegen lassen Ornithologen Zugvögel im Windkanal fliegen und erleben da einige Überraschungen, und zwar bereits im experimentellen Alltag.

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