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Ein Projekt von: BR | NDR | SWR | WDR

Ein Schweinswal unterm Messer

12.03.2012, von , in Karte anzeigen

Reporter Jens Wellhöner assistiert bei der Obduktion eines Schweinswals

Die mit den Delfinen verwandten Schweinswale sind die einzigen Wale vor unserer Heimatküste. Jedoch ist diese kleine Walart akut vom Aussterben bedroht. Immer häufiger werden ertrunkene Tiere als Beifang in Fischernetzen gefunden. Die genauren Ursachen für das Walsterben werden von Forschern am Institut für Aquatische Wildtierforschung in Schleswig-Holstein untersucht.  Jens Wellhöner war bei einer Obduktion dabei:

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Mit Butterfly im Pferde-MRT

06.03.2012, von , in Karte anzeigen

Das verletzte Bein des Pferdes "Butterfly" soll im Magnetresonanztomographen untersucht werden

Wenn sich Pferde am Bein verletzt haben und lahmen ist eine genaue Diagnose wichtig.  Die herkömmlichen in der Humanmedizin verwendeten Magnetresonanztomographen (MRT) sind für Pferde jedoch nur bedingt geeignet. Die Pferde müssten komplett in die Röhre gelegt werden. Das geht nur mit Vollnarkose – und ist auch angesichts der Größe und Schwere der Tiere ein äußerst schwieriges Unterfangen. An der Tierklinik der Universität Leipzig gibt es seit kurzem ein spezielles MRT, mit dem sich Pferdebeine untersuchen lassen – im Stehen, ohne Vollnarkose, nur mit einer kleinen Beruhigungsmittel. Für die Tierärzte und Pferdepfleger ist die Untersuchung trotzdem Schwerstarbeit. Denn sie müssen dafür sorgen, dass das Pferd auch still hält. Marieke Degen hat das Cowboypferd Butterfly in der Leipziger Tierklinik begleitet.
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Frösteln in der Kältekammer

28.02.2012, von , in Karte anzeigen

Lou Astor vor der Kältekammer

Lou Astor vor der Kältekammer

Das Krankenhaus Neuwittelsbach in München verfügt über eine ungewöhnliche Einrichtung: eine Kältekammer. Hier werden Patienten auf ärztliche Anordnung und unter Aufsicht eines Physiotherapeuten bei Temperaturen bis –110° C behandelt. So weit die kalte Theorie. Durchblicker Lou Astor wollte wissen, wie sich minus 110°C tatsächlich auf der Haut anfühlen – und das nur mit Badehose bekleidet und ganze drei Minuten lang. „Frösteln in der Kältekammer“ weiterlesen →

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Verräterisches Schmatzen – Lauschangriff auf Lagerschädlinge

20.02.2012, von , in Karte anzeigen

Kakerlaken essen gerne Weizen - und machen dabei verräterische Geräusche

Mit Essgeräuschen macht man sich nicht zwingend beliebt. Aber für Schädlinge wie Würmer oder Kakerlaken könnte Schmatzen bald lebensgefährlich werden. Forscher der Universität Kassel wollen das Ungeziefer mit einem neuen Messsystem in Getreidesilos aufspüren. Akustische Sensoren zeichnen Bewegungs- und Fressgeräusche auf. Damit lässt sich dann feststellen welcher Wurm oder Käfer im Silo sein Unwesen treibt. Im Labor des Instituts für Agrarwissenschaft der Außenstelle im nordnessischen Witzenhausen tüfteln die Forscher an den Feinheiten. Christoph König hat sich dort angehört, wie der große Lauschangriff funktioniert. „Verräterisches Schmatzen – Lauschangriff auf Lagerschädlinge“ weiterlesen →

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Von wegen „mucksmäuschenstill“: Der Gesang der Mäuse

13.02.2012, von , in Karte anzeigen

Maus im Freilauf-Experimentierraum (Foto: Max Plank Institut)

Maus im Freilauf-Experimentierraum

Wenn Artgenossen lange genug  voneinander entfernt leben, entwickeln sie sich in verschiedene Richtungen. Das ist nicht nur bei uns Menschen so – das gilt auch für die Welt der Tiere.  Nach und nach  passen sie sich an die unterschiedlichen Gegebenheiten der jeweiligen Umwelt an und beginnen sich voneinander zu unterscheiden.

Handelt es sich nicht nur um ein paar Jahre, sondern um Jahrtausende, können sich sogar ganz neue Arten bilden.

In der kleinen Schleswig – Holsteinischen Stadt Plön beschäftigen sich Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie genau mit solchen Phänomenen. Durchblickerin Mayke Walhorn hat den Wissenschaftlern dort über die Schulter geschaut. „Von wegen „mucksmäuschenstill“: Der Gesang der Mäuse“ weiterlesen →

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Schwerelos forschen beim Parabelflug

06.02.2012, von , in Karte anzeigen

Durchblicker-Reporter Aeneas Rooch in der Schwerelosigkeit

Durchblicker-Reporter Aeneas Rooch in der Schwerelosigkeit

Alles Leben auf der Erde findet unter dem Einfluss der Erdanziehungskraft statt. Um physikalische und biologische Prozesse zu verstehen, würden Wissenschaftler in Experimenten gerne beobachten, wie Dinge ohne die allgegenwärtige Schwerkraft funktionieren. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt bietet ihnen die Möglichkeit: Bei einem Parabelflug fliegen speziell ausgebildete Piloten eine bogenförmige Kurve nach, an deren höchstem Punkt für wenige Sekunden im gesamten Flugzeug Schwerelosigkeit herrscht. Aeneas Rooch hat einen solchen spektakulären Forschungsflug vom Flughafen Köln-Bonn aus begleitet. „Schwerelos forschen beim Parabelflug“ weiterlesen →

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Testzentrum für Elektrofahrzeuge

30.01.2012, von , in Karte anzeigen

Fraunhofer Institut für integrierte Systeme und Bauelementetechnologie (Erlangen)

Fraunhofer Institut für integrierte Systeme und Bauelementetechnologie (Erlangen)

Fahrzeuge mit elektrischem Antriebsstrang stellen völlig neue Anforderungen an die Mess- und Prüftechnik. Dass diese Anforderungen eigentlich wissenschaftliche Herausforderungen sind und entsprechend Spaß machen, sagen die Experten vom Fraunhofer Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie im fränkischen Erlangen. Was von Außen und auf den ersten Blick aussieht wie vier zusammengewürfelte Container in Garagengröße, beherbergt das Testzentrum für Elektrofahrzeuge – eines der umfassendsten dieser Art in Europa. Susi Weichselbaumer war einem Test dabei. „Testzentrum für Elektrofahrzeuge“ weiterlesen →

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Celitement – der Zement der Zukunft

23.01.2012, von , in Karte anzeigen

Reporterin Lena Stadler vor dem Autoklaven im KIT

Reporterin Lena Stadler vor dem Autoklaven im KIT


Schon die Römer wussten sich beim Bauen zu helfen: mit gebranntem Kalk als Bindemittel bauten sie im zweiten Jahrhundert nach Christus zum Beispiel das Pantheon in Rom – sie verwendeten also einen direkten Vorläufer unseres heutigen Zements. Seit dem dann Mitte des 19.Jahrhunderts der Portlandzement erfunden wurde, ist Zement als Bindemittel für Beton oder Mörtel unentbehrlich geworden. Allerdings: die Herstellung von Zement ist nicht gerade umweltschonend. Durch die Zementherstellung wird wesentlich mehr Kohlendioxid im Jahr ausgestoßen als durch den weltweiten Flugverkehr. In Karlsruhe forschen Wissenschaftler seit einigen Jahren an einem umweltfreundlichen Verfahren, Zement herzustellen. Durchblickerin Lena Stadler hat eine neue Pilotanlage zur Zementherstellung auf dem Campus Nord des Karlsruher Instituts für Technologie, KIT, besucht und weiß jetzt Bescheid: Dieser neue Zement ist eine Wucht. Nicht umsonst haben die Forscher dafür letzte Woche den Innovationspreis für Klima- und Umweltschutz erhalten. „Celitement – der Zement der Zukunft“ weiterlesen →

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Zugforschung in der weltweit einzigen Tunnelsimulationsanlage

17.01.2012, von , in Karte anzeigen

Reporterin Carmen Woisczyk und Versuchsleiterin Daniela Heine schauen durch den Plexiglastunnel

Wer schon mal mit dem Hochgeschwindigkeitszug durch einen Tunnel gefahren ist, kennt das Gefühl: Man spürt Druck auf den Ohren. Der Grund dafür ist eine Druckwelle, die bei der Tunneldurchfahrt entsteht. Sie kann bei sehr hohen Geschwindigkeiten sogar richtig schmerzhaft werden. Das wollen die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Göttingen mit Hilfe ihrer Tunnel-Experimentieranlage verhindern. Durchblicker-Reporterin Carmen Woisczyk hat sich das ganze einmal angesehen. „Zugforschung in der weltweit einzigen Tunnelsimulationsanlage“ weiterlesen →

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Hightech-Stoff für moderne Fassaden

09.01.2012, von , in Karte anzeigen

Aeneas Rooch und Ernst Leuken, Betriebsleiter der Weberei, stehen vor der Anlage, die die Polyesterfäden auf eine Fünf-Meter-Garnrolle umspult.

Wenn ein neuer Flughafen gebaut wird, soll er modern aussehen. Die Architektur soll ins Auge fallen – gekrümmt, gewölbt, glatt und glänzend. Um solche extravaganten Entwürfe umzusetzen, braucht man ein Material, das nicht starr ist, sondern formbar, aber das trotzdem schlechtes Wetter aushält und stabil ist. Hier kommt Stoff zum Einsatz, gewebt wie eine gewöhnliche Leinwand, aber aus speziellem Garn und besonders beschichtet. Mit so einem Hochleistungstextil lassen sich gekrümmte Fassaden und Dächer gestalten – für Flughäfen, für große Firmengebäude oder für Fußballstadien.  Unser Reporter Aeneas Rooch hat einen Hersteller besucht und sich angeschaut, wie er gemacht wird – der Stoff, aus dem Fassaden sind.
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