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Wolkenforschung im Windkanal

13.12.2016, von , in Karte anzeigen

Reporterin Silke Schmidt-Thrö testet mit ihrer Hand den Windkanal (Foto: BR)

Reporterin Silke Schmidt-Thrö testet mit ihrer Hand den Windkanal

Eigentlich sind sie nur eine riesige Ansammlung von winzigen flüssigen und gefrorenen Wassertröpfchen: Wolken. Aber sie sind entscheidend für unser Klima. Sie reflektieren Strahlung aus der Atmosphäre, und beeinflussen so den Wärmehaushalt der Erde. Und die gefrorenen Teilchen können wieder zu Niederschlag werden. An der Universität Mainz untersucht Miklós Szakáll die Eisbildung in den Wolken. Und dafür braucht er nicht nur die richtigen Zutaten, sondern auch die richtige Maschine.

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Wie gut sind Gründächer fürs Stadtklima?

28.11.2016, von , in Karte anzeigen

Die Forscher messen, wie viel CO² die Parzellen aufnehmen und wie viel Wasser verdunstet wird (Foto: NDR)

Die Forscher messen, wie viel CO² die Parzellen aufnehmen und wie viel Wasser verdunstet wird

Begrünte Dächer sehen nicht nur schön aus, sondern sind auch gut fürs Stadtklima. Bekannt ist, dass sie unter anderem CO2 aufnehmen und Feinstaub binden. Und sie kühlen die städtische Hitzeinsel im Sommer, indem das dort gespeicherte Regenwasser verdunsten kann. Doch wie gut können Gründächer das tatsächlich? Und unter welchen klimatischen Bedingungen sind sie am effektivsten? Das wollen Stadtklimatologen der Technischen Universität Braunschweig jetzt genauer als je zuvor bestimmen. Sie untersuchen Gründächer in Berlin und Braunschweig – und nutzen dabei erstmals auch eine Messmethode, die bislang nur für große Wälder und Moore angewendet wurde. Carmen Woisczyk war bei Messungen auf einem Gründach in Braunschweig dabei.

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Wie man aus Klärschlamm Phosphat gewinnen kann

07.11.2016, von , in Karte anzeigen

Agrarwissenschaftler Gero Becker gewinnt Phosphat aus Klärschlamm (Foto: Nicola Wettmarshausen)

Agrarwissenschaftler Gero Becker gewinnt Phosphat aus Klärschlamm

Klärschlamm ist ein Rohstoff. Denn in ihm stecken wertvolle Salze – Phosphate etwa. Da es in Deutschland keinerlei Phosphat-Lagerstätten gibt, müssen wir diese Mineralien also entweder importieren – und uns abhängig machen von Weltmarktpreisen – oder recyclen. Gero Becker, Agrarwissenschaftler an der Uni Hohenheim in Stuttgart, ist Fan der Kreislaufwirtschaft und hat ein Verfahren entwickelt, in dem Klärschlamm zuerst gekocht und damit zu Kohle verarbeitet wird, um ihm dann seine wertvollen Salze zu entlocken. Nicola Wettmarshausen hat ihm im Labor über die Schulter geschaut.

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Lichtverschmutzung im Wasser

17.10.2016, von , in Karte anzeigen

Das Seelabor auf dem Stechlinsee (Foto: Oczipka, IGB-HTW Dresden)

Das Seelabor auf dem Stechlinsee (Foto: Oczipka, IGB-HTW Dresden)

Auf dem Stechlinsee in Brandenburg schwimmt seit Juni 2012 ein riesiges Seelabor. Es hat 24 Becken mit je neun Metern Durchmesser. Mit Planen sind sie vom Rest des Seewassers abgeschirmt. Wissenschaftler vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) wollen mit Hilfe der Becken herausfinden, wie künstliches Licht auf Mikroorganismen und Fische wirkt. Dafür beleuchteten die Biologen von Ende August bis Mitte Oktober 2016 das Wasser nachts mit LED-Lichtern. Beeinflusst diese künstliche Lichtverschmutzung die Algenproduktion? Verändern die Tiere ihr Verhalten? Um das zu prüfen, fuhren die Biologen regelmäßig zum Seelabor und nahmen Wasserproben. Julia Beißwenger war an einem Oktobermorgen dabei.


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Apfelbäume mit Depressionen

04.10.2016, von , in Karte anzeigen

Forscher versuchen herauszufinden, wie sich Wachstumsdepressionen bei Apfelbäumen vermeiden lassen (Foto: NDR)

Forscher versuchen herauszufinden, wie sich Wachstumsdepressionen bei Apfelbäumen vermeiden lassen

Es ist ein lange bekanntes, aber dennoch bislang unerforschtes Phänomen: Nach wiederholtem Anbau einer Pflanzenart sinken die Erträge, die Pflanzen wachsen schlechter und werden häufiger krank. Vor allem Apfelbäume leiden und bekommen auf müden Böden Wachstumsdepressionen. In dem Verbundprojekt ORDIAmur, an dem verschiedene Universitäten und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland beteiligt sind, gehen Wissenschaftler den Ursachen jetzt auf den Grund. Das Gartenbauliche Institut der Leibniz Universität Hannover koordiniert das Verbundprojekt und erforscht in großen Gewächshäusern voller Apfelbäumchen, ob müde Böden wieder munter werden, wenn sie mit Bakterien und Pilzen behandelt werden. Carmen Woisczyk war dort.

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Naturschutz versus Landwirtschaft – Bibermanagement

22.08.2016, von , in Karte anzeigen

Die Biber sind wieder da. Doch ihre Anwesenheit schafft auch Probleme wie z.B. Überschwemmungen. (Foto: Nicola Wettmarshausen)

Die Biber sind wieder da. Doch ihre Anwesenheit schafft auch Probleme wie z.B. Überschwemmungen.

Immer wieder kommen sich Bauern und Biber „ins Gehege“: Während Naturschützer die Rückkehr der Biber in Baden-Württemberg begrüßen, sind Landwirte oft weniger froh. Erst recht nicht, wenn Biberdämme Wasser stauen, was wiederum die Heuernte schwierig bis unmöglich macht. Fangen oder einfach umsiedeln darf man die Nager aber nicht, denn sie sind naturschutzrechtlich geschützt. Was also tun? Rainer Allgöwer ist der Mann der Stunde: Der Bibermanager sucht vor Ort nach einer praktischen Lösung. Nicola Wettmarshausen hat ihn dabei begleitet.

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Plagegeister in Deutschland – Die Kartierung der Stechmücken

26.07.2016, von , in Karte anzeigen

Doreen Walther bestimmt eine eingeschickte Mücke. (Quelle: Julia Beißwenger)

Doreen Walther bestimmt eine eingeschickte Mücke.

In den 1920 und 1930 Jahren stellten Biologen fest, dass in Deutschland 50 der weltweit 3500 Stechmückenarten leben. Doch keiner weiß, ob diese Zahlen noch gelten. Möglicherweise sind einige Arten inzwischen hierzulande ausgestorben und andere eingewandert. Vor allem Mücken aus den Tropen sind bedenklich, denn einige können gefährliche Krankheitserreger übertragen. Um eine Übersicht über die Stechmücken in Deutschland zu gewinnen, hat das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung im April 2012 im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft das Projekt Mückenatlas ins Leben gerufen. Darin werden Bürgerinnen und Bürger deutschlandweit aufgerufen, Stechmücken zu fangen und ans Leibniz-Zentrum in Müncheberg zu schicken. Dort bestimmen Forscher die Insekten. Julia Beißwenger hat bei der Arbeit zugesehen.

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Bergwiesen – wieder gewonnene Artenvielfalt

25.07.2016, von , in Karte anzeigen

Artenreiche Bergwiesen bei Winterberg (Foto: WDR)

Artenreiche Bergwiesen bei Winterberg

Die Bergwiesen der Mittelgebirge gelten als botanische Kostbarkeiten in Deutschland. Sie sind jedoch durch die intensive Landwirtschaft bedroht: Wo gedüngt und bis zu viermal im Jahr gemäht wird, können kaum noch Blumen und Kräuter wachsen. Bei Winterberg im Sauerland haben Ökologen der Biologischen Station des Hochsauerlandkreises, unterstützt von Wissenschaftlern der Universität Marburg, in den vergangenen sechs Jahren im Rahmen eines EU-Life-Projekts dafür gesorgt, dass die Bergwiesen wieder ihr altes, ökologisch wertvolles Gesicht zurückbekommen.Corina Wegler-Pöttgen war dort….

 

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Wie giftig sind Pflanzenschutzmittel für Bienen?

19.07.2016, von , in Karte anzeigen

 

Die Bienen sind nicht aggressiv. Carmen Woisczyk und Institutsleiter Jens Pistorius (Foto: NDR)

Die Bienen sind nicht aggressiv. Carmen Woisczyk und Institutsleiter Jens Pistorius

Der Schutz von Bienen ist wichtig: Sie sind wichtige Bestäuber in der Natur. Leider können ihnen aber Viren, Milben oder andere Krankheitserreger dabei gefährlich werden. Oft stehen auch Pflanzenschutzmittel im Verdacht, Bienen zu vergiften und sogar zu töten. Aber stimmt das wirklich? Am neuen Bundesinstitut für Bienenforschung in Braunschweig wollen Forscher dem in Freilandversuchen auf den Grund gehen. Mit ihren Experimenten kontrollieren sie die Angaben der Hersteller von Pflanzenschutzmitteln, untersuchen Wechselwirkungen verschiedener Mittel und beraten den Gesetzgeber, der im Zweifel die Zulassung der Präparate entziehen kann. Reporterin Carmen Woisczyk hat die Braunschweiger Forscher bei ihren Feldversuchen begleitet.

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Mit Lachsen flussabwärts – Fischabstiegsanlage im Test

19.05.2016, von , in Karte anzeigen

Die Lachse vor dem Start (Foto: BR)

Die Lachse vor dem Start

Mitte Mai wandern in Deutschland die letzten jungen Atlantischen Lachse als Lachs-Smolts in Richtung Meer, um dort erwachsen zu werden. Auf dem Weg warten so manche gefährliche Hindernisse: unüberwindbare Wasserkraftanlagen mit schnelldrehenden Turbinen etwa. Damit die nicht zur tödlichen Sackgasse werden, gibt es zwar schon an manchem Bauwerk Rechen als Barrieren und kleine Bypässe, also Kanäle, die als Schleichweg an der Anlage vorbeiführen. Nur, im Vergleich zu Fischtreppen, sind solche Fischabstiegsanlagen noch selten, und mit welchem Design die Fische ihre Umleitung am besten finden, untersuchen Forscher noch. Im Wasserlabor der Technischen Universität Darmstadt, testen Wasserbauspezialisten deshalb, wie Lachse per Schutzrechen stressfreier flussabwärts kommen. Silke Schmidt-Thrö hat sie dabei beobachtet.

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