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Tissue Engineering – Zellen aus der Zauberküche

06.12.2016, von , in Karte anzeigen

Die Chemikerin Svenja Hinderer züchtet Körperzellen (Foto: SWR)

Die Chemikerin Svenja Hinderer züchtet Körperzellen

Tissue Engineering ist ein vergleichsweise junges Forschungsgebiet, von dem man sich viel erwartet. Es geht darum, menschliche Zellen- etwa Hautzellen oder solche aus dem Herzmuskel oder Knorpelzellen- außerhalb des Körpers auf einem künstlichen Trägergewebe wachsen zu lassen, so dass auf diese Weise etwa ein Stück menschlicher Haut entsteht.
Reporter Ralf Caspary hat der Chemikerin Svenja Hinderer in einem Tübinger Labor des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik bei ihren Experimenten über die Schulter geschaut.


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Der Duft von Schweiß – Studie zur Abneigung gegen Körpergerüche

25.10.2016, von , in Karte anzeigen

Reporterin Carmen Woisczyk versucht aus den Geruchsproben ihren eigenen Schweiß zu identifizieren (Foto: NDR)

Reporterin Carmen Woisczyk versucht aus den Geruchsproben ihren eigenen Schweiß zu identifizieren

Schweiß oder Mundgeruch, jeder kennt es, kaum einer spricht darüber. Denn nicht jeder riecht nach Rosenwasser. Doch es gibt Menschen, die extrem unter ihrem Körpergeruch leiden. Sie glauben, dass sie viel stärker nach Schweiß riechen als andere und dass sie den üblen Gestank auch mit ständigem Waschen nicht loswerden können. Aber stimmt das wirklich, oder bilden sie sich das vielleicht nur ein? Psychologen und Biologen der Technischen Universität Braunschweig wollen es in der weltweit ersten Studie zur Abneigung gegen Körpergerüche herausfinden. Dafür wurde der Körpergeruch von Probanden getestet – und inwiefern sie ihn riechen. Carmen Woisczyk hat den Geruchstest gemacht.

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Trinken für die Wissenschaft – Schmerztests mit Alkohol

08.08.2016, von , in Karte anzeigen

 

•Drink: "Blauer Kapitän" – besteht aus 70%igem Ethanol, Limettensaft, Bitter Lemon, Blue Curacao (Foto: Inga Pflug)

Drink: „Blauer Kapitän“ – besteht aus 70%igem Ethanol, Limettensaft, Bitter Lemon, Blue Curacao

Alkohol als Schmerzmittel – manche Patienten mit chronischen Schmerzen versuchen, ihre Leiden so zu lindern. Gleichzeitig klagen aber Menschen, die viel Alkohol trinken, besonders häufig über Schmerzen. Doch wie genau Alkoholkonsum und Schmerzempfinden zusammenhängen, ist weitestgehend unklar. Forscher der Uni Bamberg wollen das ändern: In einer aktuellen Studie erforschen Psychologen der Projektgruppe „Pain & Addiction“ die unmittelbare Wirkung von Alkohol auf das Schmerzempfinden. Die Probanden machen dafür verschiedene Schmerztests – und bekommen vorher einen Drink verabreicht. Durchblicker-Reporterin Inga Pflug hat sich auf den alkoholischen Versuch eingelassen.

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Eine Antibiotikum-Alternative aus der Kläranlage?

13.06.2016, von , in Karte anzeigen

Wo Bakterien sind, finden sich oft auch Bakterienfresser, so genannte Phagen. (Foto: NDR)

Wo Bakterien sind, finden sich oft auch Bakterienfresser, so genannte Phagen.

Was kann man tun, wenn Antibiotika nicht mehr helfen? Mikrobiologen vom Leibniz-Institut der Deutschen Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen suchen jetzt in Kläranlagen, Abwasserbecken und Tümpeln nach Alternativen. Dort tummeln sich überall sogenannte Bakteriophagen – also Bakterienfresser. In diesem Fall Viren, die im Kampf gegen die verschiedene  Bakterien eingesetzt werden könnten – zum Beispiel auch gegen gefährliche, multiresistente Krankenhauskeime, so genannte MRSA, sagen die Wissenschaftler.  Sie suchen immer neue Phagenarten und prüfen im Labor deren Wirksamkeit. Carmen Woisczyk hat sie dabei begleitet.

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Wie zuverlässig ist ein Atemalkoholtest?

15.03.2016, von , in Karte anzeigen

Reporter Moritz Pompl beim Pusten

Reporter Moritz Pompl beim Pusten

Wenn die Polizei betrunkene Autofahrer erwischt, muss sie die Betrunkenen oft mit zum nächsten Arzt nehmen, um einen Bluttest zu veranlassen. Denn nur der Nachweis von Alkohol im Blut reicht, um bei deutlich erhöhten Werten über 1,1 Promille eine Straftat zu ahnden. Dieses aufwändige Verfahren könnte irgendwann überflüssig werden, wenn man mehr über den Atemalkoholwert und seinen Zusammenhang mit dem Blutalkoholwert weiß. Doch um diesen Zusammenhang zu erforschen, braucht man freiwillige Trinker und Tester. Moritz Pompl war am Institut für Rechtsmedizin der Ludwig-Maximilians-Universität in München und wollte wissen, wie zuverlässig Alkoholtester sind.

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Smart Home für Senioren – Wohnung erkennt Krankheiten

05.02.2016, von , in Karte anzeigen

Der Bewegungsmelder

Der Bewegungsmelder

Möglichst lange selbstbestimmt wohnen – das wünschen sich viele Senioren. Aber auch kranke und behinderte Menschen möchten zu Hause leben – ganz ohne ständige Betreuung durch Pflegepersonal. Ideen für betreutes Wohnen gibt es bereits viele. Smarte Technik bietet heute schon mehr Sicherheit und Komfort. Was bisher aber noch fehlt, ist ein umfassendes System, das die gesundheitlichen Probleme am allgemeinen Verhalten des Bewohners ablesen kann. Krankheiten sind messbar, das jedenfalls glauben Wissenschaftler vom Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik an der TU Braunschweig. Sie erforschen in einer speziell eingerichteten Forschungswohnung, wie die eigenen vier Wände dabei helfen können, zum Beispiel Depressionen zu erkennen.

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Der Annäherungs-Hut – Navigationshilfe für Blinde und Sehbehinderte

02.02.2016, von , in Karte anzeigen

Sarah-Luise Mayer hat sich den „AnnäherungsHut“ aufgesetzt und getestet.

Sarah-Luise Mayer hat sich den „AnnäherungsHut“ aufgesetzt und getestet.

Der ProximityHat (auf deutsch „Annäherungs-Hut“) soll Räume spürbar machen. Sehbehinderten oder blinden Menschen könnte er helfen, sich zu orientieren, Feuerwehrleute bei ihrer Arbeit unterstützen. Entwickelt wurde er am KIT, dem Karlsruher Institut für Technologie.
Ähnlich wie bei Fledermäusen funktioniert der ProximityHat mit Ultraschallortung: sechs Module mit Ultraschallsensoren und Druckstempel stecken in diesem System, das sich wie ein Hut oder ein Stirnband auf den Kopf setzen lässt.  Sarah-Luise Mayer hat sich den „Annäherungs-Hut“ aufgesetzt und getestet.

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Frühwarnsystem für Senioren – Pflaster warnt vor Sturzgefahr

14.12.2015, von , in Karte anzeigen

INBED soll vor Stürzen bewahren

INBED soll vor Stürzen bewahren

Wackelige, müde Beine – ältere Menschen können oft nicht mehr so gut gehen wie die jungen. Ein Sturz ist schnell passiert und hat nicht selten schlimme Folgen. Da wäre es natürlich gut, den Sturz so früh wie möglich zu erahnen und ihn zu verhindern. Wissenschaftler vom Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik an der Medizinischen Hochschule Hannover und der Technischen Universität Braunschweig haben jetzt einen Sensor entwickelt, der genau das kann. Er wird als Pflaster am Bein getragen und holt in kritischen Situationen Hilfe – noch bevor ein Sturz überhaupt passiert ist. Das computergestützte Frühwarnsystem für Senioren heißt INBED.

 

 

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Blutsauger gesucht – Zecken sammeln für die Wissenschaft

06.07.2015, von , in Karte anzeigen

Reporterin Charlotte Grieser versucht die Maus zu packen

Reporterin Charlotte Grieser untersucht eine Maus auf den Befall mit Zecken

Heimtückisch stürzen sie sich auf ahnungslose Spaziergänger und saugen ihnen das Blut aus! Zecken sind ziemlich unangenehme Biester und können außerdem Krankheiten übertragen. Aber wo gibt es die meisten Zecken, welche Umweltfaktoren begünstigen ihre Ausbreitung und was übertragen sie eigentlich wirklich? Das Zeckenprojekt des Karlsruher Instituts für Technologie untersucht seit mehreren Jahren die Verbreitung und die Population von Ixodes ricinus in Baden-Württemberg, gefördert vom Landesumweltministerium. Dafür muss man die Zecken aber erst mal haben! Unsere Reporterin Charlotte Grieser ist mit Wissenschaftlerinnen auf Zeckenfang gegangen.

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Pollenalarm im Wohnzimmer

01.06.2015, von , in Karte anzeigen

Der Schlitz ist entscheidend - Ökoklimatologin Annette Menzel erklärt die Pollenfalle

Der Schlitz ist entscheidend – Ökoklimatologin Annette Menzel erklärt die Pollenfalle

Die Nase juckt, die Augen tränen, der Hals kratzt. Bei Gräserpollen reichen 50 Stück pro Kubikmeter Luft, damit stärkere Heuschnupfen-Symptome auftreten. Was draußen droht, können Allergikerinnen und Allergiker mit Pollenkalender und aktuellen Messungen abschätzen. Es gibt daran allerdings einen Haken: „Wenn Sie tatsächlich mal überlegen, welchen Anteil des Tages Sie drinnen verbringen, werden Sie merken, dass diese Außenmessungen die geringere Relevanz für Sie und Ihr gesundheitliches Wohlbefinden haben“, sagt Professorin Annette Menzel.

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