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Tissue Engineering – Zellen aus der Zauberküche

06.12.2016, von , in Karte anzeigen

Die Chemikerin Svenja Hinderer züchtet Körperzellen (Foto: SWR)

Die Chemikerin Svenja Hinderer züchtet Körperzellen

Tissue Engineering ist ein vergleichsweise junges Forschungsgebiet, von dem man sich viel erwartet. Es geht darum, menschliche Zellen- etwa Hautzellen oder solche aus dem Herzmuskel oder Knorpelzellen- außerhalb des Körpers auf einem künstlichen Trägergewebe wachsen zu lassen, so dass auf diese Weise etwa ein Stück menschlicher Haut entsteht.
Reporter Ralf Caspary hat der Chemikerin Svenja Hinderer in einem Tübinger Labor des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik bei ihren Experimenten über die Schulter geschaut.


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Wie gut sind Gründächer fürs Stadtklima?

28.11.2016, von , in Karte anzeigen

Die Forscher messen, wie viel CO² die Parzellen aufnehmen und wie viel Wasser verdunstet wird (Foto: NDR)

Die Forscher messen, wie viel CO² die Parzellen aufnehmen und wie viel Wasser verdunstet wird

Begrünte Dächer sehen nicht nur schön aus, sondern sind auch gut fürs Stadtklima. Bekannt ist, dass sie unter anderem CO2 aufnehmen und Feinstaub binden. Und sie kühlen die städtische Hitzeinsel im Sommer, indem das dort gespeicherte Regenwasser verdunsten kann. Doch wie gut können Gründächer das tatsächlich? Und unter welchen klimatischen Bedingungen sind sie am effektivsten? Das wollen Stadtklimatologen der Technischen Universität Braunschweig jetzt genauer als je zuvor bestimmen. Sie untersuchen Gründächer in Berlin und Braunschweig – und nutzen dabei erstmals auch eine Messmethode, die bislang nur für große Wälder und Moore angewendet wurde. Carmen Woisczyk war bei Messungen auf einem Gründach in Braunschweig dabei.

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Lichtverschmutzung im Wasser

17.10.2016, von , in Karte anzeigen

Das Seelabor auf dem Stechlinsee (Foto: Oczipka, IGB-HTW Dresden)

Das Seelabor auf dem Stechlinsee (Foto: Oczipka, IGB-HTW Dresden)

Auf dem Stechlinsee in Brandenburg schwimmt seit Juni 2012 ein riesiges Seelabor. Es hat 24 Becken mit je neun Metern Durchmesser. Mit Planen sind sie vom Rest des Seewassers abgeschirmt. Wissenschaftler vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) wollen mit Hilfe der Becken herausfinden, wie künstliches Licht auf Mikroorganismen und Fische wirkt. Dafür beleuchteten die Biologen von Ende August bis Mitte Oktober 2016 das Wasser nachts mit LED-Lichtern. Beeinflusst diese künstliche Lichtverschmutzung die Algenproduktion? Verändern die Tiere ihr Verhalten? Um das zu prüfen, fuhren die Biologen regelmäßig zum Seelabor und nahmen Wasserproben. Julia Beißwenger war an einem Oktobermorgen dabei.


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Tiermodelle aus dem Drucker – Wie Präparatoren arbeiten

11.10.2016, von , in Karte anzeigen

Der Dodo-Vogel wurde Ende des 17. Jahrhunderts ausgerottet. Präparaotoren versuchen ihn "nachzubauen".

Der Dodo-Vogel wurde Ende des 17. Jahrhunderts ausgerottet. Präparatoren versuchen ihn „nachzubauen“.

In naturhistorischen Museen sind seltene und oft ausgestorbene Tiere ausgestellt. Unsere Reporterin Susan Bohn wollte wissen, wo denn heute diese Ausstellungs-Exponate für die Museen herkommen und wer sie bearbeitet. Dafür hat sie den Präparatoren des Senckenberg Museums über die Schulter geschaut.

 

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Apfelbäume mit Depressionen

04.10.2016, von , in Karte anzeigen

Forscher versuchen herauszufinden, wie sich Wachstumsdepressionen bei Apfelbäumen vermeiden lassen (Foto: NDR)

Forscher versuchen herauszufinden, wie sich Wachstumsdepressionen bei Apfelbäumen vermeiden lassen

Es ist ein lange bekanntes, aber dennoch bislang unerforschtes Phänomen: Nach wiederholtem Anbau einer Pflanzenart sinken die Erträge, die Pflanzen wachsen schlechter und werden häufiger krank. Vor allem Apfelbäume leiden und bekommen auf müden Böden Wachstumsdepressionen. In dem Verbundprojekt ORDIAmur, an dem verschiedene Universitäten und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland beteiligt sind, gehen Wissenschaftler den Ursachen jetzt auf den Grund. Das Gartenbauliche Institut der Leibniz Universität Hannover koordiniert das Verbundprojekt und erforscht in großen Gewächshäusern voller Apfelbäumchen, ob müde Böden wieder munter werden, wenn sie mit Bakterien und Pilzen behandelt werden. Carmen Woisczyk war dort.

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Fledermäuse im Stadtlicht

27.09.2016, von , in Karte anzeigen

Der Große Abendsegler jagt bei Anbruch der Nacht an Flüssen und Seen. (Foto: IZW)

Der Große Abendsegler jagt bei Anbruch der Nacht an Flüssen und Seen. (Foto: IZW)

Fledermäuse haben im Vergleich zum Menschen zwar keine guten Augen, dennoch ist der Sehsinn auch für sie wichtig. Die Tiere brauchen ihn zum Beispiel um zu erkennen, wann es dunkel wird und sie jagen können. Die Dunkelheit schützt Fledermäuse vor vielen Raubvögeln. Doch was passiert, wenn es nie richtig dunkel wird? In einer Großstadt wie Berlin zum Beispiel erhellt künstliches Licht die Nacht. Werden Fledermäuse davon gestört? Das wollen Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung herausfinden. Sie haben Fledermäuse mit einem GPS-Sender ausgestattet, eine Speicherkarte nimmt ihre Flugwege auf. Ein Luxmeter misst zudem die Lichtintensität, die die Tiere auf ihren Flügen umgibt. Um Tiere zu besendern, sind die Biologen auf einen Friedhof in Berlin Marzahn gegangen, wo Große Abendsegler ihre Quartiere haben. Julia Beißwenger war dabei.

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Forschung im Stall – Wie macht man Kühe glücklich?

14.09.2016, von , in Karte anzeigen

Lässt sich das Glück von Kühen messen? (Foto: Susanne Henn)

Lässt sich das Glück von Kühen messen?

Tierversuche haben nicht den allerbesten Ruf. Auch wenn sie in der Grundlagenforschung  häufig vor allem unserer Gesundheit dienen, sind sie für viele Tiere durchaus auch mit Schmerzen und Qualen verbunden. Aber es gibt auch Tierversuche, die sollen nicht in erster Linie uns Menschen helfen, sondern den Tieren. An der Uni Hohenheim etwa versuchen Wissenschaftler herauszufinden, was Milchkühe brauchen, um sich als Nutztiere im Stall wohl zu fühlen. Susanne Henn:

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Naturschutz versus Landwirtschaft – Bibermanagement

22.08.2016, von , in Karte anzeigen

Die Biber sind wieder da. Doch ihre Anwesenheit schafft auch Probleme wie z.B. Überschwemmungen. (Foto: Nicola Wettmarshausen)

Die Biber sind wieder da. Doch ihre Anwesenheit schafft auch Probleme wie z.B. Überschwemmungen.

Immer wieder kommen sich Bauern und Biber „ins Gehege“: Während Naturschützer die Rückkehr der Biber in Baden-Württemberg begrüßen, sind Landwirte oft weniger froh. Erst recht nicht, wenn Biberdämme Wasser stauen, was wiederum die Heuernte schwierig bis unmöglich macht. Fangen oder einfach umsiedeln darf man die Nager aber nicht, denn sie sind naturschutzrechtlich geschützt. Was also tun? Rainer Allgöwer ist der Mann der Stunde: Der Bibermanager sucht vor Ort nach einer praktischen Lösung. Nicola Wettmarshausen hat ihn dabei begleitet.

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Plagegeister in Deutschland – Die Kartierung der Stechmücken

26.07.2016, von , in Karte anzeigen

Doreen Walther bestimmt eine eingeschickte Mücke. (Quelle: Julia Beißwenger)

Doreen Walther bestimmt eine eingeschickte Mücke.

In den 1920 und 1930 Jahren stellten Biologen fest, dass in Deutschland 50 der weltweit 3500 Stechmückenarten leben. Doch keiner weiß, ob diese Zahlen noch gelten. Möglicherweise sind einige Arten inzwischen hierzulande ausgestorben und andere eingewandert. Vor allem Mücken aus den Tropen sind bedenklich, denn einige können gefährliche Krankheitserreger übertragen. Um eine Übersicht über die Stechmücken in Deutschland zu gewinnen, hat das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung im April 2012 im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft das Projekt Mückenatlas ins Leben gerufen. Darin werden Bürgerinnen und Bürger deutschlandweit aufgerufen, Stechmücken zu fangen und ans Leibniz-Zentrum in Müncheberg zu schicken. Dort bestimmen Forscher die Insekten. Julia Beißwenger hat bei der Arbeit zugesehen.

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Wie giftig sind Pflanzenschutzmittel für Bienen?

19.07.2016, von , in Karte anzeigen

 

Die Bienen sind nicht aggressiv. Carmen Woisczyk und Institutsleiter Jens Pistorius (Foto: NDR)

Die Bienen sind nicht aggressiv. Carmen Woisczyk und Institutsleiter Jens Pistorius

Der Schutz von Bienen ist wichtig: Sie sind wichtige Bestäuber in der Natur. Leider können ihnen aber Viren, Milben oder andere Krankheitserreger dabei gefährlich werden. Oft stehen auch Pflanzenschutzmittel im Verdacht, Bienen zu vergiften und sogar zu töten. Aber stimmt das wirklich? Am neuen Bundesinstitut für Bienenforschung in Braunschweig wollen Forscher dem in Freilandversuchen auf den Grund gehen. Mit ihren Experimenten kontrollieren sie die Angaben der Hersteller von Pflanzenschutzmitteln, untersuchen Wechselwirkungen verschiedener Mittel und beraten den Gesetzgeber, der im Zweifel die Zulassung der Präparate entziehen kann. Reporterin Carmen Woisczyk hat die Braunschweiger Forscher bei ihren Feldversuchen begleitet.

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