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Stefan Geier

Stefan Geier hat Physik und Mathematik studiert. Seit 2005 arbeitet er als freier Wissenschaftsjournalist, Autor und Moderator für die Hörfunk und Fernsehprogramme der ARD, des ORF und ARTE. Schwerpunkte seiner Sendungen sind Physik, Energie- und Medizintechnik, Biologie.

Gute Sicht trotz Nebel – VR-Display hilft Hubschrauber-Piloten

Wenn die Sicht zu schlecht wird, können Hubschrauberpiloten nicht fliegen. Anders als normale Flugzeuge fliegen die Piloten ausschließlich auf Sicht. Gerade wenn das Wetter schlecht ist, passieren viele Unfälle. Bei starkem Nebel muss der Hubschrauber dann trotz Notfall am Boden bleiben. Verletzte müssen länger auf Hilfe warten. Am Lehrstuhl für Hubschraubertechnologie der Technischen Universität München […]

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Wie das Licht der Sonne – LED-Lampen kochen im Labor

LEDs sind langlebig, günstig und verbrauchen nur einen Bruchteil des Stroms herkömmlicher Glühbirnen. Trotzdem ist vielen Menschen das weiße Licht aus den LEDs nicht angenehm – „zu kalt“. Am Lehrstuhl für Anorganische Festkörperchemie an der Ludwig-Maximilians-Universität München versuchen Wissenschaftler, das Licht der LEDs dem Sonnenlicht ähnlicher zu machen. Denn das menschliche Auge empfindet das weiße […]

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Meteoriteneinschläge im Labor

Meteoriteneinschläge im LaborWelche Auswirkungen haben Meteoriteneinschläge auf der Erde? Was passiert beim Einschlag genau? Wie sind die etwa 180 bekannten Meteoritenkrater entstanden? Diese Fragen wollen Wissenschaftler am Lehrstuhl für zerstörungsfreie Prüfung der TU München beantworten. Dazu simulieren sie die Einschläge im Labor.

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Erdbeben im Labor – wie Wissenschaftler mit einer Rüttelplatte die Baustatik testen

Erdbeben im LaborAuch in Deutschland wackelt manchmal die Erde: in der Kölner Bucht, auf der schwäbischen Alb oder im Gebiet des Rheingrabens. Vor schlimmeren Erdbeben aber sind wir in Deutschland sehr gut geschützt. Um solche Erdbeben trotzdem untersuchen zu können, haben Wissenschaftler von der Bundeswehr-Universität in München einen Erdbeben-Simulator im Labor aufgebaut. Es ist eine […]

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Bruchversuch am Segelflugzeug

Segelflugzeuge können erstaunliche Strecken überwinden. Moderne Modelle schaffen aus einem Kilometer Höhe bei guten Bedingungen bis zu 44 Kilometer – ohne Motor und nur mit der Kraft des Windes. In manchen Flugsituationen treten dabei extreme Belastungen für das Flugzeug auf, insbesondere an den Flügeln. Deshalb müssen solche Flügel vor dem Einbau auf große Belastungen getestet werden. Am Institut für Leichtbau der Technischen Universität München haben Studenten zusammen mit Ingenieuren ein aerodynamisch verbessertes Segelflugzeug entwickelt. Es klingt zwar paradox, aber damit der Flügel mit ca. 15m Spannweite auch zum Einsatz kommen darf, müssen die Konstrukteure den seit über zwei Jahren konstruierten Flügel unter wissenschaftlicher Aufsicht zerstören. Stefan Geier hat den Bruchversuch mitverfolgt.

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Virtuelles Fliegen – Mehr Sicherheit für Kleinflugzeuge

Virtuelles FliegenEigentlich gehört ein Flugzeug nicht in den Keller. An der TU München, genauer am Lehrstuhl für Flugsystemdynamik, steht aber eines im Keller. Besser gesagt ein halbes. Die Ingenieure haben dort einen Flugsimulator aufgebaut, der Kleinflugzeuge simulieren kann. Damit wollen die Wissenschaftler vor allem Systeme entwickeln, die das Fliegen in dieser Klasse sicherer machen. Denn […]

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Arbeiten aus der Ferne – wie kann man Roboter im Weltraum von der Erde aus steuern?

Manchmal ist es praktisch, einen Roboter zu haben, der einem die erreichbare Arbeit abnimmt. An gefährlichen Orten zum Beispiel, oder an Stellen, für die der Mensch nur bedingt lebensfähig ist – wie im Weltall. Da wäre es doch praktisch, wenn man den Roboter von einem weit entfernten Ort steuern könnte, eine ganz besondere Form der „Fernarbeit“ sozusagen. Schwierig wird es immer dann, wenn es um feinfühlige Manipulationen geht. An der Technischen Universität München entwickeln Wissenschaftler und Ingenieure ein solches System. Stefan Geier hat das Team bei einem Einsatz im „virtuellen Weltraum“ begleitet.

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Der Anästhesie-Simulator in Erlangen

Bei jeder großen Operation bekommt der Patient eine Narkose. Zwischenfälle in der Betäubung von Patienten sind inzwischen zwar selten. Nur noch 0,01 Prozent aller Narkosen enden mit einem anästhesiebedingten Zwischenfall. Trotzdem: solche Komplikationen sind oft schwerwiegend für die Patienten. Und: 70 Prozent der Komplikationen sind
auf menschliches Versagen zurückzuführen. Am Universitätsklinikum in Erlangen haben Mediziner und Wissenschaftler daher ein Trainings-Zentrum für Anästhesisten entwickelt. Dort werden nicht nur Studenten, sondern auch erfahrene Ärzte in Trainingsoperationen auf den Ernstfall vorbereitet. Stefan Geier hat ein Team aus Ärzten beim Üben am Patienten begleitet. […]

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