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Artikelarchiv für Januar 2011

Kühe und der Klimawandel – Das Leibniz-Institut für Nutztierbiologie in Dummerstorf

Die Rindviecher dieser Welt tragen zum globalen Klimawandel bei, da sind sich die Experten einig. Die weltweit etwa 1,3 Milliarden Milch- und Schlachtrinder geben beim Atmen große Mengen CO2 ab, vor allem aber produzieren sie bei der Verdauung große Mengen des besonders klimaschädlichen Gases Methan. Am Leibniz-Institut für Nutztierbiologie in Dummerstorf bei Rostock wollen die Wissenschaftler erfahren, wie viel Methan eine Kuh genau produziert. Ihnen geht es darum, wie unterschiedlich hoch die Methan-Produktion je nach Kuhrasse ist, und welche Rolle es spielt, ob die Tiere Gras oder Futterkonzentrat fressen. Jan Friese war für uns dort, wo man dem Rülpsen und Pupsen der Rinder auf den Grund geht.

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Das GameLab in Hohenheim

Computerspieler sind pubertierende Jungs, die nachts allein vorm Rechner sitzen und zocken: Mit diesem Klischee wollen die Kommunikationswissenschaftler der Universität Hohenheim aufräumen. Ihre aktuelle Studie ergab: Jeder vierte Deutsche spielt inzwischen regelmäßig Video- oder Computerspiele. Jetzt wollen die Wissenschaftler auch ganz praktisch testen: Was macht das Spielen mit uns, wie wirken z.B. Ballerspiele auf den Menschen. In einem eigens eingerichteten Computer-Spiele-Labor, dem GameLab, spielen Probanden unter wissenschaftlicher Aufsicht. Katharina Thoms hat an so einem Experiment im Hohenheimer GameLab teilgenommen. […]

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Im Eislabor – Das Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven

Im Eislabor des Alfred Wegener Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven herrschen das ganze Jahr über frostige Temperaturen von minus 20 Grad. Michael Kurth ist für uns dorthin gefahren, um sich mit den Glaziologen, also den Eisforschern Johannes Freitag und Sepp Kipfstuhl zu treffen. Im Eislabor werden Eisbohrkerne vergangener Jahrtausende gelagert, zersägt und untersucht. Diese Bohrkerne sind im Originalzustand meist über drei Kilometer lang, stammen aus der Antarktis oder aus Grönland … und kommen dort aus einer über drei Kilometer tiefen Eisschicht. […]

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Forschung im Schleudersitz: Die Astronautenzentrifuge

Vielen wird da schon beim Zusehen schlecht: Kirmeskarussells, auf denen man im Kreis gedreht wird. Immer wieder und wieder, und die Fliehkraft drückt einen nach außen. Manche haben Spaß, manchen wird schlecht. Und manche interessieren sich für so eine Fahrt im Kreis auch wissenschaftlich. Es geht um Raumfahrt: Es ist schon lange bekannt, dass sich in Schwerelosigkeit Muskeln, Knochen und das Herz-Kreislauf-System der Astronauten verändern. Eine Möglichkeit, dem entgegenzuwirken, könnte so eine Zentrifuge wie ein Kirmeskarussell sein, denn wenn einen die Fliehkraft nach außen schleudert, ist das für den Körper eine starke Belastung. Und Belastung – das kennt man vom Muskeltraining – hält fit. Am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Köln untersuchen Wissenschaftler daher, wie sich die Fahrt auf einer Zentrifuge auf den Körper auswirkt. Und unser Reporter Aeneas Rooch wagt den Selbstversuch. In Köln lässt er sich –nicht ganz ohne Risiko – auf eine erhöhte Schwerkraft beschleunigen und testet, was mit dem Körper passiert, wenn man im Kreis geschleudert wird.

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