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Artikelarchiv für November 2010

Fitness für’s Gehirn – Was das Gehirn beim Sport macht

Sport ist Arbeit für den Körper: Man macht viele, anstrengende Bewegungen, man kommt ins Schwitzen, der Herzschlag beschleunigt sich, man kommt außer Atem, und nachher ist man erschöpft. Aber noch etwas beobachten Wissenschaftler: Nach dem Sport sind viele Menschen verblüffender Weise auch konzentrierter; seit ungefähr zehn Jahren bestätigen wissenschaftliche Studien, dass Menschen nach Sport höhere kognitive Leistungen zeigen. […]

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Der Anästhesie-Simulator in Erlangen

Bei jeder großen Operation bekommt der Patient eine Narkose. Zwischenfälle in der Betäubung von Patienten sind inzwischen zwar selten. Nur noch 0,01 Prozent aller Narkosen enden mit einem anästhesiebedingten Zwischenfall. Trotzdem: solche Komplikationen sind oft schwerwiegend für die Patienten. Und: 70 Prozent der Komplikationen sind
auf menschliches Versagen zurückzuführen. Am Universitätsklinikum in Erlangen haben Mediziner und Wissenschaftler daher ein Trainings-Zentrum für Anästhesisten entwickelt. Dort werden nicht nur Studenten, sondern auch erfahrene Ärzte in Trainingsoperationen auf den Ernstfall vorbereitet. Stefan Geier hat ein Team aus Ärzten beim Üben am Patienten begleitet. […]

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Dem Burnout auf der Spur – das Trierer Institut für Psychobiologie

Nach den Rückenleiden ist Stress die Volkskrankheit Nummer 1. Aber Stress ist nicht gleich Stress: Es gibt ganz unterschiedliche Ursachen dafür, warum der Spiegel des Stresshormons Cortisol steigt. Und auch die Symptome unterscheiden sich gravierend voneinander. Dennoch ist es bislang gängige Praxis, dass die Ärzte für ganz unterschiedliche Erscheinungsformen des „Burnout“ dieselben Psychopharmaka verschreiben. Da muss eine differenziertere Diagnosemethode her, sagten sich die Wissenschaftler am Institut für Psychobiologie der Universität Trier. Neuropattern heißt diese Methode, die sich nach zehnjähriger Entwicklungsarbeit jetzt an insgesamt 2000 Patienten in Rheinland-Pfalz erproben. Und deren Ziel es eben ist, Stress-Erkrankungen bei Patienten genauer zu diagnostizieren und letztlich dann auch zu behandeln. Eine Reportage von Doris Maull.

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100 Jahre Seefischereiforschung in Hamburg

„Kein Butt mehr da!“ so lautete die Nachricht, die vor genau 100 Jahren die Hamburger Kaufleute in Angst und Schrecken versetzte: Nicht nur, dass sie den Plattfisch selbst gerne zum Mittag- oder Abendessen auf dem Teller hatten – sie wollten auch damit handeln. Der Butt, ein Fisch aus der Familie der Schollen – besser bekannt als Flunder – war in ganz Deutschland beliebt. Hatten die Hamburger zuviel davon gefischt? Oder hatte ihm eine Krankheit den Garaus gemacht? Das wollten die hanseatischen Kaufleute heraus finden – und gründeten ein eigenes Institut. Wissenschaftler sollten die Ursachen für den Rückgang ihres Leib- und Magen-Fisches erforschen und nach Lösungen suchen. In diesem Jahr feiert die Seefischereiforschung in Hamburg ihren 100. Geburtstag. Lange geht es nicht mehr nur um den Butt. Mayke Walhorn hat den Forschern bei ihrer Arbeit an Land und auf See über die Schulter geschaut. […]

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