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Ein Projekt von: BR | NDR | SWR | WDR

Volkszählung im Goldersbach – Biotop für Wassertiere

25.08.2014, von , in Karte anzeigen

Messung am Sammelpunkt (Foto: Pia Fruth/SWR)

Messung am Sammelpunkt

Das idyllische Goldersbachtal zwischen Tübingen und Bebenhausen ist ein Paradies für Radler und Wanderer; der Goldersbach selbst mit 25 Kilometern Gesamtlänge ein eher kleiner Wasserlauf. Und dennoch leben an seinen Ufern und im Wasser – sozusagen fernab der Zivilisation – Hunderttausende von Lebewesen. Vor allem die Larven verschiedenster Fliegenarten, Bachflohkrebse und Neunaugen sind im Goldersbach zu Hause. Der fast völlig naturbelassene Bach ist eines der artenreichsten Gewässer in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Vor einigen Monaten hat der Stuttgarter Biologe Dr. Arnold Staniczek hier zufällig eine Steinfliegenart entdeckt, die bislang nur zwei Mal in Deutschland gemeldet worden war. Dieser Fund gab den Anstoß für eine systematische Untersuchung. Über einen Zeitraum von einem ganzen Jahr reist Arnold Staniczek jeden Monat einmal vom Naturkundemuseum Stuttgart mit einem Team nach Tübingen. Pia Fruth hat ihn dabei begleitet.

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Krabbeln im Unterholz – Suche nach neuen Käferarten

18.08.2014, von , in Karte anzeigen

Alexander Riedel sucht unbekannte Käferarten (Foto: SWR)

Alexander Riedel sucht unbekannte Käferarten

Die meisten Menschen finden sie nicht besonders attraktiv und denken, sie sind eher groß, mit schillerndem Panzer und langen Fühlern ausgerüstet. Richtig ist: Die meisten Käfer sind winzig klein, nur milimetergroß, sie übernehmen im Ökosystem wichtige Aufgaben, und längst sind nicht alle Arten bekannt. Alexander Riedel ist Insekten- und Käferforscher am Staatlichen Museum für Naturkunde in Karlsruhe; erst Anfang dieses Jahres entdeckte er zusammen mit Kollegen neue Käferarten auf Bali. Doch wie macht man das? Wie sammelt man Käfer und ordnet sie ein in die Kategorien “bekannt”, “unbekannt”? Ralf Caspary hat sich mit Alexander Riedel auf Käfersuche begeben: „Krabbeln im Unterholz – Suche nach neuen Käferarten“ weiterlesen →

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Rekordverdächtig: Elektroauto mit 600 PS

07.08.2014, von , in Karte anzeigen

Testfahrt im Mobile (Foto: NDR)

Testfahrt im Mobile

Von 0 auf 100 in drei bis vier Sekunden – das Forschungsfahrzeug “Mobile” hat mit 600 PS echte Rennwagenqualität und ist damit eines der leistungsstärksten Elektroautos der Welt. „Mobile“, so heißt der an der Technischen Universität Braunschweig entwickelte Elektroflitzer und der kann noch viel mehr: Weltweit einzigartig ist, dass jedes Rad über einen eigenen Lenkmotor individuell angesteuert werden kann. Dadurch kann der Fahrer die Räder nicht nur vorne, sondern auch hinten einschlagen und diagonal fahren. Alle Befehle des Fahrers, auch das Bremsen und Lenken werden elektronisch über Kabel übertragen. Das unterscheidet “Mobile” von herkömmlichen Elektroautos, die  zwar elektronisch angetrieben werden, aber mechanisch bremsen und lenken. Doch was passiert, wenn ein Computerfehler auftritt und dadurch eine Bremse blockiert? Das wollen die Forscher bei einer Testfahrt herausfinden. Das Ziel ist es, ein Notfallassistenzsystem zu entwickeln. Durchblickerreporterin Carmen Woisczyk war dabei. „Rekordverdächtig: Elektroauto mit 600 PS“ weiterlesen →

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Klimawandel im Boden: Lysimeteranlage für die Uckermark

04.08.2014, von , in Karte anzeigen

Bodenkern wird ausgestochen

Der Bodenkern wird ausgestochen

Von Australien bis Grönland sind die Folgen des Klimawandels jetzt schon zu spüren. Gletscher schmelzen, Dürrekatastrophen nehmen zu, der Meeresspiegel steigt an. Aber welche regionalen Folgen hat der Klimawandel in Deutschland? Das Projekt „Tereno“ (“TERrestrial ENvironmental Observatories”), ein gemeinschaftliches Projekt des Leibniz Zentrums für Agrarlandschaftsforschung in Müncheberg (ZALF) und verschiedenen Einrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft, will genau das untersuchen. Im Fokus steht der Boden. Über die Wechselwirkungen des Bodenwasserhaushalts und Bodenveränderungen durch die Bewirtschaftung sowie  klimatischen Änderungen  ist bislang zu wenig bekannt, um Vorhersagen machen zu können. Diese große Unbekannte wollen die Wissenschaftler erforschen, eine Herausforderung für das Forscherteam. Dabei arbeiten sie in verschiedenen Regionen Deutschlands mit sogenannten Lysimetern. Anne Demmer hat sich die Instrumente in Brandenburg genauer angeschaut. „Klimawandel im Boden: Lysimeteranlage für die Uckermark“ weiterlesen →

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Brain Flight – Mit dem Computer durchs Gehirn

29.07.2014, von , in Karte anzeigen

Yvonne Maier spielt für die Wissenschaft

Yvonne Maier spielt für die Wissenschaft

Hirnforscher haben es nicht leicht, denn das Gehirn ist vollgepackt mit Nervenzellen. Deren Fasern laufen kreuz und quer durchs Hirn. Nicht einmal ein Computer kann ihnen auf ihrem Weg von Nervenzelle eins zu Nervenzelle zwei folgen – das kann erstaunlicherweise nur der Mensch. Forscher des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried bei München haben darum ein Computerspiel entwickelt, bei dem jeder, der Lust drauf hat, einen kleinen Teil zur Hirnforschung beitragen kann. Yvonne Maier hat das Spiel “Brain Flight” ausprobiert. Dabei fliegen Spieler online durch das 3D-Modell eines Mäusegehirns und helfen dadurch, die komplexen Strukturen der Nervenzellen zu entschlüsseln.
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Pfeilschnell und treffsicher – Althistoriker bauen römische Feldgeschütze nach

21.07.2014, von , in Karte anzeigen

Das Feldgeschütz erinnert an eine riesige Armbrust (Foto: SWR)

Das Feldgeschütz erinnert an eine riesige Armbrust

Historiker der Universität  Trier  bauen Feldgeschütze der römischen Armee nach. Geschütze, wie sie die Römer vor 2000 Jahren in ihren Schlachten gegen die Germanen verwendeten. Auf einem kleinen Flugplatz für Privatflieger bei Trier testen sie ihre Waffen bei Wind und Wetter. Das Team um den Althistoriker Prof. Christoph Schäfer will unter anderem herausfinden, wie die Geschütze funktioniert haben und wie treffsicher sie sind. Ludger Peters war dabei:
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Flinke Zunge – Der Klebstoff aus dem Froschmaul

14.07.2014, von , in Karte anzeigen

Ein südamerikanischer Hornfrosch wartet auf den nächsten Leckerbissen. (Foto: NDR)

Ein südamerikanischer Hornfrosch wartet auf den nächsten Leckerbissen.

Die Natur als Vorbild für Wissenschaft und Technik: Seit Jahrhunderten versuchen Wissenschaftler geniale Phänomene zu verstehen und abzukupfern, so auch an der Uni Kiel. Dort beschäftigen sich Forscher zur Zeit mit der klebrigen Zunge von Amphibien. Auch sie wollen ihre Ergebnisse für bionische Forschungen nutzen und so irgendwann dem Superklebstoff für feuchte Umgebungen auf die Spur kommen. Dafür beobachten sie den Beutefang bis ins kleinste Detail. Hauke Bülow war bei der Fütterung mit dabei:
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Stimulationshandschuh – Gehirnaktivierung für Schlaganfallpatienten

07.07.2014, von , in Karte anzeigen

Reporter Aeneas Rooch trainiert mit dem Stimulationshandschuh seinen Tastsinn (Foto: WDR)

Reporter Aeneas Rooch trainiert mit dem Stimulationshandschuh seinen Tastsinn

tNach einem Schlaganfall leiden Menschen häufig an Taubheit in Armen und Beinen, sie haben Probleme, etwas zu fühlen und sich zu bewegen. Durch Krankengymnastik kehren Gefühl und Geschicklichkeit manchmal zurück – dieses Neu-Lernen erforder aber harte Arbeit.
Neurologen aus Bochum haben eine Methode gefunden, den Tastsinn nebenbei zu trainieren, ohne aktive Übungen – es geht beim Lesen, beim Radiohören, beim Spazierengehen. Alles, was die Betroffenen tun müssen, ist: einen speziellen Handschuh anziehen. Unser Reporter Aeneas Rooch hat diesen Stimulationshandschuh selbst ausprobiert. „Stimulationshandschuh – Gehirnaktivierung für Schlaganfallpatienten“ weiterlesen →

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Frisch auf den Tisch: Labor testet Supermarkt-Kühltruhen

30.06.2014, von , in Karte anzeigen

Sensor in Messdummie ( Foto: BR-Studio Franken/Inga Pflug)

Sensor in Messdummie

Ob Käse, Frischfleisch, Fisch, Tiefkühl- oder Molkereiprodukte – hygienisch, frisch und kühl sollen Lebensmittel gelagert werden. Besonders im Selbstbedienungsbereich im Supermarkt darf das nicht kompliziert sein. Außerdem möchten die Läden, dass ihre Kunden jederzeit an die Ware herankommen und nicht von Barrieren wie Türen in ihrem Kaufimpuls behindert werden. Denn die wären zwar energieeffizienter, aber eben nicht verkaufsfördernd. Das Ergebnis: Die meisten Kühlregale im Supermarkt sind offen. Für den Kunden, aber eben auch für die Wärme im Außenbereich. Damit das nicht schädlich für die Lebensmittel wird, kommt es auf die richtige Kühltechnik an. Inga Pflug war im mittelfränkischen Wendelstein unterwegs, wo Kühlmöbel in einem eigens eingerichteten Klimalabor auf den Prüfstand kommen. „Frisch auf den Tisch: Labor testet Supermarkt-Kühltruhen“ weiterlesen →

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Studenten aus Trier bauen Sparautos der Zukunft

24.06.2014, von , in Karte anzeigen

Durchblicker-Reporterin Doris Schmitz-Geisthardt darf auch mal ans Steuer des Aeris  (Foto:SWR)

Durchblicker-Reporterin Doris Schmitz-Geisthardt darf auch mal ans Steuer des Aeris

Die meisten herkömmlichen Autos sind zu schwer, verbrauchen zu viel Energie, sei es Benzin oder Strom. Seit Jahren tüfteln Ingenieure am sparsamen Automobil, und Studenten der Hochschule Trier haben einen neuen Rekord aufgestellt: Ihr ultraleichtes Elektro-Fahrzeug benötigt um 3000 Kilometer weit zu fahren nur die Energie, die einem Liter Benzin entspricht . Klingt unglaublich, ist aber wahr. Doris Schmitz-Geisthart hat die jungen Tüftler besucht: „Studenten aus Trier bauen Sparautos der Zukunft“ weiterlesen →

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