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Ein Projekt von: BR | NDR | SWR | WDR

Der Duft des Erinnerns – Von der Nase ins Gedächtnis

29.08.2016, von , in Karte anzeigen

Reporter Johannes Döbbelt schnüffelt für die Forschung (Foto: WDR)

Reporter Johannes Döbbelt schnüffelt für die Forschung

Frisch gemähter Rasen, Regentropfen auf heißem Asphalt oder ein bestimmtes Parfum – viele Gerüche lösen in uns Erinnerungen aus, versetzen uns mit einem Schlag zurück in unsere Kindheit oder den letzten Sommerurlaub. Forscher an der Ruhr-Universität-Bochum wollen herausfinden, wie unser Gedächtnis von Gerüchen beeinflusst wird. Können wir uns bestimmte Dinge vielleicht besser merken, wenn wir sie nicht nur sehen, sondern gleichzeitig etwas riechen?

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Naturschutz versus Landwirtschaft – Bibermanagement

22.08.2016, von , in Karte anzeigen

Die Biber sind wieder da. Doch ihre Anwesenheit schafft auch Probleme wie z.B. Überschwemmungen. (Foto: Nicola Wettmarshausen)

Die Biber sind wieder da. Doch ihre Anwesenheit schafft auch Probleme wie z.B. Überschwemmungen.

Immer wieder kommen sich Bauern und Biber „ins Gehege“: Während Naturschützer die Rückkehr der Biber in Baden-Württemberg begrüßen, sind Landwirte oft weniger froh. Erst recht nicht, wenn Biberdämme Wasser stauen, was wiederum die Heuernte schwierig bis unmöglich macht. Fangen oder einfach umsiedeln darf man die Nager aber nicht, denn sie sind naturschutzrechtlich geschützt. Was also tun? Rainer Allgöwer ist der Mann der Stunde: Der Bibermanager sucht vor Ort nach einer praktischen Lösung. Nicola Wettmarshausen hat ihn dabei begleitet.

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Bioarchäologie – Was macht eine Mumie im Krankenhaus?

15.08.2016, von , in Karte anzeigen

 

Die ägyptische Mumie soll im Computertomographen näher untersucht werden (Foto: NDR)

Die ägyptische Mumie soll im Computertomographen näher untersucht werden

Eine 2200 Jahre alte ägyptische Mumie soll im Hildesheimer Krankenhaus „durchleuchtet“ werden. Ägyptologen vom Römer und Pelizaeus Museum Hildesheim wissen, dass es der Priester Anch-Hapi ist. Doch die Inschriften verraten nicht, wie alt die Mumie zu Lebzeiten gewesen ist, und welche Krankheiten den Menschen plagten, der es einmal war. Das soll eine Computertomographie im Krankenhaus klären. Carmen Woisczyk hat die Hildesheimer Forscher bei der spannenden Suche danach im Krankenhaus begleitet.

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Trinken für die Wissenschaft – Schmerztests mit Alkohol

08.08.2016, von , in Karte anzeigen

 

•Drink: "Blauer Kapitän" – besteht aus 70%igem Ethanol, Limettensaft, Bitter Lemon, Blue Curacao (Foto: Inga Pflug)

Drink: „Blauer Kapitän“ – besteht aus 70%igem Ethanol, Limettensaft, Bitter Lemon, Blue Curacao

Alkohol als Schmerzmittel – manche Patienten mit chronischen Schmerzen versuchen, ihre Leiden so zu lindern. Gleichzeitig klagen aber Menschen, die viel Alkohol trinken, besonders häufig über Schmerzen. Doch wie genau Alkoholkonsum und Schmerzempfinden zusammenhängen, ist weitestgehend unklar. Forscher der Uni Bamberg wollen das ändern: In einer aktuellen Studie erforschen Psychologen der Projektgruppe „Pain & Addiction“ die unmittelbare Wirkung von Alkohol auf das Schmerzempfinden. Die Probanden machen dafür verschiedene Schmerztests – und bekommen vorher einen Drink verabreicht. Durchblicker-Reporterin Inga Pflug hat sich auf den alkoholischen Versuch eingelassen.

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Plagegeister in Deutschland – Die Kartierung der Stechmücken

26.07.2016, von , in Karte anzeigen

Doreen Walther bestimmt eine eingeschickte Mücke. (Quelle: Julia Beißwenger)

Doreen Walther bestimmt eine eingeschickte Mücke.

In den 1920 und 1930 Jahren stellten Biologen fest, dass in Deutschland 50 der weltweit 3500 Stechmückenarten leben. Doch keiner weiß, ob diese Zahlen noch gelten. Möglicherweise sind einige Arten inzwischen hierzulande ausgestorben und andere eingewandert. Vor allem Mücken aus den Tropen sind bedenklich, denn einige können gefährliche Krankheitserreger übertragen. Um eine Übersicht über die Stechmücken in Deutschland zu gewinnen, hat das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung im April 2012 im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft das Projekt Mückenatlas ins Leben gerufen. Darin werden Bürgerinnen und Bürger deutschlandweit aufgerufen, Stechmücken zu fangen und ans Leibniz-Zentrum in Müncheberg zu schicken. Dort bestimmen Forscher die Insekten. Julia Beißwenger hat bei der Arbeit zugesehen.

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Bergwiesen – wieder gewonnene Artenvielfalt

25.07.2016, von , in Karte anzeigen

Artenreiche Bergwiesen bei Winterberg (Foto: WDR)

Artenreiche Bergwiesen bei Winterberg

Die Bergwiesen der Mittelgebirge gelten als botanische Kostbarkeiten in Deutschland. Sie sind jedoch durch die intensive Landwirtschaft bedroht: Wo gedüngt und bis zu viermal im Jahr gemäht wird, können kaum noch Blumen und Kräuter wachsen. Bei Winterberg im Sauerland haben Ökologen der Biologischen Station des Hochsauerlandkreises, unterstützt von Wissenschaftlern der Universität Marburg, in den vergangenen sechs Jahren im Rahmen eines EU-Life-Projekts dafür gesorgt, dass die Bergwiesen wieder ihr altes, ökologisch wertvolles Gesicht zurückbekommen.Corina Wegler-Pöttgen war dort….

 

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Wie giftig sind Pflanzenschutzmittel für Bienen?

19.07.2016, von , in Karte anzeigen

 

Die Bienen sind nicht aggressiv. Carmen Woisczyk und Institutsleiter Jens Pistorius (Foto: NDR)

Die Bienen sind nicht aggressiv. Carmen Woisczyk und Institutsleiter Jens Pistorius

Der Schutz von Bienen ist wichtig: Sie sind wichtige Bestäuber in der Natur. Leider können ihnen aber Viren, Milben oder andere Krankheitserreger dabei gefährlich werden. Oft stehen auch Pflanzenschutzmittel im Verdacht, Bienen zu vergiften und sogar zu töten. Aber stimmt das wirklich? Am neuen Bundesinstitut für Bienenforschung in Braunschweig wollen Forscher dem in Freilandversuchen auf den Grund gehen. Mit ihren Experimenten kontrollieren sie die Angaben der Hersteller von Pflanzenschutzmitteln, untersuchen Wechselwirkungen verschiedener Mittel und beraten den Gesetzgeber, der im Zweifel die Zulassung der Präparate entziehen kann. Reporterin Carmen Woisczyk hat die Braunschweiger Forscher bei ihren Feldversuchen begleitet.

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„Hilfsarbeiter“ für die Landwirtschaft – Roboter jätet Unkraut

12.07.2016, von , in Karte anzeigen

Florian Knoll und Prof. Dr. Stephan Hußmann von der FH Westküste haben den Jäte-Roboter im Team von 12 Mitarbeitern entwickelt (Foto: NDR)

Florian Knoll und Prof. Dr. Stephan Hußmann von der FH Westküste haben den Jäte-Roboter im Team von 12 Mitarbeitern entwickelt

Roboter, die Staubsaugen, die Fensterputzen oder Rasenmähen gibt es schon. Könnte es dann nicht auch einen geben, der ganze Felder vom Unkraut befreit?  Ein Roboter, der selbstständig Unkraut jätet – wohl der Traum eines manchen Landwirts. Den wollen Wissenschaftler der Fachhochschule Westküste in Heide erfüllen. Ein  Wissenschaftler-Team  möchte einen Jäte-Roboter entwickeln: Bonirob heißt der Prototyp des neuen Hilfsarbeiters in der Landwirtschaft. Hauke Bülow hat ihn sich angeschaut.

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Sprachanalyse per Software – Du bist wie du sprichst

04.07.2016, von , in Karte anzeigen

Sprachanalyse per Software - das verspricht das Programm "Precire" (Foto: Colourbox)

Sprachanalyse per Software – das verspricht das Programm „Precire“

Schon 15 Minuten Sprechen am Telefon verraten viel über die Persönlichkeit eines Menschen – und helfen uns, unser Gegenüber besser einzuschätzen. Das verspricht das Unternehmen Precire aus Aachen. Zusammen mit Psychologen und Informatikern von der RWTH Aachen und anderen Universitäten hat die Firma eine Software entwickelt, die unsere Sprache minutiös analysiert. Nicht den Inhalt des Gesagten, sondern wie wir etwas sagen.

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Stabheuschrecken als Vorbild für Roboter

28.06.2016, von , in Karte anzeigen

Biologe Chris Dallmann mit einer Stabheuschrecke im Forschungslabor (Foto: WDR)

Biologe Chris Dallmann mit einer Stabheuschrecke im Forschungslabor

Trittsicher und elegant bewegt sich die Stabheuschrecke. So galant wie sie sollen sich auch Roboter bewegen können. Dafür muss die Fortbewegung der Stabheuschrecke aber erst einmal akribisch analysiert werden. Das passiert in Bielefeld. Mit überraschenden Erkenntnissen.

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