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Mit Lachsen flussabwärts – Fischabstiegsanlage im Test

19.05.2016, von , in Karte anzeigen

Die Lachse vor dem Start (Foto: BR)

Die Lachse vor dem Start

Mitte Mai wandern in Deutschland die letzten jungen Atlantischen Lachse als Lachs-Smolts in Richtung Meer, um dort erwachsen zu werden. Auf dem Weg warten so manche gefährliche Hindernisse: unüberwindbare Wasserkraftanlagen mit schnelldrehenden Turbinen etwa. Damit die nicht zur tödlichen Sackgasse werden, gibt es zwar schon an manchem Bauwerk Rechen als Barrieren und kleine Bypässe, also Kanäle, die als Schleichweg an der Anlage vorbeiführen. Nur, im Vergleich zu Fischtreppen, sind solche Fischabstiegsanlagen noch selten, und mit welchem Design die Fische ihre Umleitung am besten finden, untersuchen Forscher noch. Im Wasserlabor der Technischen Universität Darmstadt, testen Wasserbauspezialisten deshalb, wie Lachse per Schutzrechen stressfreier flussabwärts kommen. Silke Schmidt-Thrö hat sie dabei beobachtet.

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45.000 Jahre im Eis – Woran starb Wollnashorn Sasha?

17.05.2016, von , in Karte anzeigen

 

Die Überreste des Wollnashornbays am Fundort (Foto: dpa)

Die Überreste des Wollnashorn-Jungtieres am Fundort

In Sibirien haben russische Jäger ein uraltes Wollnashorn im Eis entdeckt. Das Eis konservierte das Tier so gut, dass Auge, Ohr und hellbraunes Fell, sowie die Zähne erhalten blieben. Erstaunlich, denn Wollnashörner sind vor etwa 12000 Jahren ausgestorben. Das jetzt entdeckte Tier hat ersten Schätzungen zufolge sogar schon vor 45000 Jahren gelebt. Vermutlich ist das Jungtier aber schon im Alter von etwa 18 Monaten gestorben. Doch Forscher aus Russland, England, den USA und Deutschland wollen es ganz genau wissen. Sie wollen herausfinden, wie alt Sascha geworden ist, wann das Tier gelebt hat und wieso es sterben musste. Seine Lebens- und Todesumstände könnten Auskunft über Wollnashörner im Allgemeinen geben. An der Universität Hildesheim werden deshalb jetzt Sashas Zähne untersucht.

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Ältestes Babyskelett Mitteleuropas

10.05.2016, von , in Karte anzeigen

 

Das gefundene Babyskelett ist rund 8400 Jahre alt (Foto: Miriam Freudig)

Das gefundene Babyskelett ist rund 8400 Jahre alt (Foto: Miriam Freudig)

In der Uckermark, rund 100 Kilometer nordöstlich von Berlin, haben Ärchäologen einen sensationellen Fund gemacht: ein Babygrab aus der Mittelsteinzeit. Das Skelett ist 8400 Jahre alt und fast vollständig erhalten. Gestorben ist das Kind vermutlich, weil es nicht ausreichend gestillt wurde. Das haben erste Laboruntersuchungen ergeben. Bevor aber Genaueres zu Todesursache und Lebensumständen bekannt wird, muss jeder Knochen untersucht werden. Das macht die Anthropologin Bettina Jungklaus. Miriam Freudig hat ihr dabei zugeschaut.

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Wiese wird für Wisente aufbereitet

02.05.2016, von , in Karte anzeigen

 

Die Herde hat sich seit der Auswilderung stetig vergrößert. Derzeit leben 17 Tiere in Freiheit. (Foto: Wisent-Welt-Wittgenstein)

Die Herde hat sich seit der Auswilderung stetig vergrößert. Derzeit leben 17 Tiere in Freiheit. (Foto: Wisent-Welt-Wittgenstein)

Die Wisentherde im Rothaargebirge sorgt immer wieder für Ärger: Die 17 ausgewilderten Tiere verlassen nämlich regelmäßig das Projektgebiet auf Wittgensteiner Seite und knabbern auf Schmallenberger Gebiet Buchen an. Das ärgert die Waldbauern, einige haben schon geklagt. Jetzt sucht der Wisentträgerverein nach geeigneten Maßnahmen, um die Wisente im Projektgebiet zu halten. Eine Wiese soll in ein Wisentparadies verwandelt werden, sodass die Tiere gar nicht weiterziehen wollen.

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Bier wie im alten Ägypten – Brauversuch nach 4000 Jahren

26.04.2016, von , in Karte anzeigen

 

Altägyptisches Bier nach vier Tagen Gärung (Foto: BR)

Altägyptisches Bier nach vier Tagen Gärung

Da können die Bayern noch so stolz sein auf ihr 500 Jahre altes Reinheitsgebot – das Bier haben sie nicht erfunden. Vielleicht waren es die Chinesen, vielleicht die Mesopotamier, vielleicht auch die alten Ägypter. „Es waren natürlich die Ägypter“, sagen die Ägyptologen vom Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst in München. Und um den Beweis anzutreten, haben sie das alt-ägyptische Bier eigenhändig nachgebraut;  nach 4000 Jahren alten Hieroglyphen-Rezepten.

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Forschung im Hühnerstall – Das Zweinutzungshuhn

19.04.2016, von , in Karte anzeigen

So sehen neugierige, glückliche Hühner aus (Foto: NDR)

So sehen neugierige, glückliche Hühner aus

Eier oder Fleisch – bisher werden Hühner auf Hochleistung und nur für einen bestimmten Zweck gezüchtet: Entweder sollen sie möglichst viele Eier legen oder besonders viel Fleisch ansetzen. Das bedeutet allerdings: Bei Hühnern, die speziell zum Eierlegen gezüchtet werden, haben die männlichen Tiere keinen Nutzen. Sie setzen einfach nicht ausreichend Fleisch an und Hähne legen ja bekanntlich auch keine Eier. Deshalb werden sie schon kurz nach dem Schlupf aus dem Ei getötet und weggeworfen. Wissenschaftler der Tierärztlichen Hochschule Hannover wollen das jetzt ändern. Ihre Lösung: Das Zweinutzungshuhn. Die Hennen sollen viele Eier legen und ihre Brüder ausreichend viel Fleisch ansetzen können. Doch kann dieses duale Huhn mit herkömmlichen Hochleistungshühnern überhaupt mithalten? Wie viele Eier legt es und wie lässt sich die Leistung steigern? Das wollen die Forscher herausfinden.

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Ökomobil für alle – Das billigste Elektroauto der Welt

11.04.2016, von , in Karte anzeigen

Das wohl günstigste Elektroauto der Welt?

Das wohl günstigste Elektroauto der Welt?

Bislang sind Elektroautos Luxusgüter. Das wollen Studierende der Westfälischen Hochschule (Standort Recklinghausen) ändern. Sie bauen ein Elektroauto für 5000 Euro. Damit sollen Elektroautos für jederman erschwinglich werden. Basis des vermutlich billigsten Elektroautos der Welt ist der indische „Tata Nano“. Das Auto ist so groß wie ein Smart und wurde von den Studierenden knallgrün lackiert, in der Farbe der Hochschule. Reporterin Stephanie Grimme hat den Entwicklern über die Schultern geschaut.

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Wie das Licht der Sonne – LED-Lampen kochen im Labor

04.04.2016, von , in Karte anzeigen

LED -Lampen (Foto Colourbox)

LED -Lampen – sparen Energie, aber ihr Licht wird oft als unangenehm und kalt empfunden

LEDs sind langlebig, günstig und verbrauchen nur einen Bruchteil des Stroms herkömmlicher Glühbirnen. Trotzdem ist vielen Menschen das weiße Licht aus den LEDs nicht angenehm – „zu kalt“. Am Lehrstuhl für Anorganische Festkörperchemie an der Ludwig-Maximilians-Universität München versuchen Wissenschaftler, das Licht der LEDs dem Sonnenlicht ähnlicher zu machen. Denn das menschliche Auge empfindet das weiße Licht der Sonne als ideal. Dazu entwickeln die Forscher neuartige Leuchtstoffe im Labor und treffen bei ihrer Schatzsuche schon mal auf bislang völlig unbekannte Materialien.

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Gasschnüffler auf der Mülldeponie

29.03.2016, von , in Karte anzeigen

Gaswertmessung in der Mülldeponie Einöd

Gaswertmessung in der Mülldeponie Einöd

Tief im Bauch der Mülldeponie Einöd gärt es immer noch. Vor dreißig Jahren wurde hier in einem romantischen Seitental am Neckar der gesamte Stuttgarter Hausmüll eingelagert. Seit dem arbeiten die Bakterien und produzieren noch immer Gase – Klimagase wie Kohlendioxid und Methan. Regelmäßig geht Martin Eisenlohr mit seinem Gasschnüffel-Messgerät über die gesamte Deponie um zu prüfen, ob sie irgendwo leckt. Das wäre schlecht, denn das Methan lässt sich wunderbar nutzen: es heizt das benachbarte Krankenhaus. Der Umwelttechnik-Ingenieur Eisenlohr hat diese Verwertungsanlage selbst geplant und betreut sie seit über zwanzig Jahren.

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Computer lernen Gefühle-Lesen – Das Emotion Bike

21.03.2016, von , in Karte anzeigen

Hauke Bülow strampelt auf dem umgebauten Ergometer-Fahrrad (Foto: BR)

Hauke Bülow strampelt auf dem umgebauten Fahrrad-Ergometer

Computer und Computerspiele können die Emotionen manchmal ganz schön hoch kochen lassen. Aber Emotionen richtig erkennen, das können die Rechner und Spielekonsolen bis heute nur selten. An der Hochschule für Angewandte Wissenschaften HAW in Hamburg arbeitet ein Forscherteam aktuell an einem Projekt, mit dem das Zusammenspiel von Mensch und Maschine  verbessert werden soll. Computer sollen Emotionen beim „Zocken“, also beim Computerspielen, erkennen lernen und darauf reagieren. Hauke Bülow hat die Wissenschaftler der HAW besucht.

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