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Smart Home für Senioren – Wohnung erkennt Krankheiten

05.02.2016, von , in Karte anzeigen

Der Bewegungsmelder

Der Bewegungsmelder

Möglichst lange selbstbestimmt wohnen – das wünschen sich viele Senioren. Aber auch kranke und behinderte Menschen möchten zu Hause leben – ganz ohne ständige Betreuung durch Pflegepersonal. Ideen für betreutes Wohnen gibt es bereits viele. Smarte Technik bietet heute schon mehr Sicherheit und Komfort. Was bisher aber noch fehlt, ist ein umfassendes System, das die gesundheitlichen Probleme am allgemeinen Verhalten des Bewohners ablesen kann. Krankheiten sind messbar, das jedenfalls glauben Wissenschaftler vom Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik an der TU Braunschweig. Sie erforschen in einer speziell eingerichteten Forschungswohnung, wie die eigenen vier Wände dabei helfen können, zum Beispiel Depressionen zu erkennen.

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Der Annäherungs-Hut – Navigationshilfe für Blinde und Sehbehinderte

02.02.2016, von , in Karte anzeigen

Sarah-Luise Mayer hat sich den „AnnäherungsHut“ aufgesetzt und getestet.

Sarah-Luise Mayer hat sich den „AnnäherungsHut“ aufgesetzt und getestet.

Der ProximityHat (auf deutsch „Annäherungs-Hut“) soll Räume spürbar machen. Sehbehinderten oder blinden Menschen könnte er helfen, sich zu orientieren, Feuerwehrleute bei ihrer Arbeit unterstützen. Entwickelt wurde er am KIT, dem Karlsruher Institut für Technologie.
Ähnlich wie bei Fledermäusen funktioniert der ProximityHat mit Ultraschallortung: sechs Module mit Ultraschallsensoren und Druckstempel stecken in diesem System, das sich wie ein Hut oder ein Stirnband auf den Kopf setzen lässt.  Sarah-Luise Mayer hat sich den „Annäherungs-Hut“ aufgesetzt und getestet.

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Die Zukunft unserer Bäume im Klimawandel

26.01.2016, von , in Karte anzeigen

Wie reagieren Bäume auf die Klimaveränderungen? (Quelle: dpa/picture alliance)

Wie reagieren Bäume auf die Klimaveränderungen?

Wie reagieren Bäume auf den Klimawandel? Das wollen Forstwissenschaftler der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt in Göttingen wissen. Dafür messen sie nicht nur, wie die Bäume heute wachsen. Sondern sie berechnen auch Modelle für die Zukunft: Wie wachsen die Bäume, wenn die Temperatur in den kommenden Jahrzehnten immer weiter steigt? Und wenn es mehr regnet? Das alles wollen sie herausfinden. Dafür haben sie in den Wäldern um Göttingen Bäume ausgesucht, die sie jahrzehntelang beobachten – und alle 5 Jahre untersuchen.

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Forscher züchten ewig junge Tabakpflanzen

19.01.2016, von , in Karte anzeigen

Ewigjunge Tabakpflanzen. Lena Grundmann prüft, ob sich auch wirklich keine Blüten gebildet haben.

Ewig junge Tabakpflanzen. Lena Grundmann prüft, ob sich auch wirklich keine Blüten gebildet haben.

Pflanzen säen sich aus, wachsen, blühen, bilden Samen und sterben dann wieder. Bei vielen Pflanzen funktioniert so der der natürliche Kreislauf. An der Universität Münster ist es aber in Zusammenarbeit dem Fraunhofer-Institut gelungen, Pflanzen zu züchten, die nicht absterben. Dort wurden ewig jung bleibende Tabakpflanzen gezüchtet. Wie das geht, hat Durchblicker-Reporterin Stephanie Grimme sich angesehen. Sie war in den Laboren und Gewächshäusern an der Universität Münster.

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Feinstaub aus Orangen

12.01.2016, von , in Karte anzeigen

Expeiment mit Orangenschale (Foto: BR-Studio Franken/Inga Pflug)

Experimentell kann nachgewiesen werden, dass Orangenduft zu Feinstaubentwicklung führt.

Feinstaub stammt aus Dieselruß, Reifenabrieb oder Abgasen von Industrie-, Heizungs- und Kraftwerksanlagen oder Heizungen. Und zu viel davon macht krank. So viel steht fest. Doch Feinstaub entsteht auch da, wo Bäume und Früchte duften und dieser Feinstaub kann sogar gut fürs Klima sein. An der Uni Bayreuth forschen Wissenschaftler für atmosphärische Chemie an Feinstaub, der ganz natürlich entsteht.

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Die Körpersprache der Bäume

04.01.2016, von , in Karte anzeigen

Claus Mattheck begründete durch Beobachtungen von Bäumen das Visual Tree Assessment.

Claus Mattheck begründete durch Beobachtungen von Bäumen das Visual Tree Assessment.

Bäume sprechen auf ihre Art. Und wer ihre Körpersprache lesen lernt, für den sind Bäume keine stummen Genossen, sondern geschwätzige, kleine Kerlchen. Sie „reden“. Sonderbare Muster in der Rinde sagen dem Physiker und Biomechaniker Claus Mattheck, ob der Baum noch stabil ist oder möglicherweise jeden Moment umzufallen droht, ohne dass es auf den ersten Blick erkennbar wäre. Es sind die kleinen Hinweise – Signale, die der Forscher zu deuten gelernt hat. Nicola Wettmarshausen hat ihn bei seiner Arbeit begleitet.

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Frühwarnsystem für Senioren – Pflaster warnt vor Sturzgefahr

14.12.2015, von , in Karte anzeigen

INBED soll vor Stürzen bewahren

INBED soll vor Stürzen bewahren

Wackelige, müde Beine – ältere Menschen können oft nicht mehr so gut gehen wie die jungen. Ein Sturz ist schnell passiert und hat nicht selten schlimme Folgen. Da wäre es natürlich gut, den Sturz so früh wie möglich zu erahnen und ihn zu verhindern. Wissenschaftler vom Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik an der Medizinischen Hochschule Hannover und der Technischen Universität Braunschweig haben jetzt einen Sensor entwickelt, der genau das kann. Er wird als Pflaster am Bein getragen und holt in kritischen Situationen Hilfe – noch bevor ein Sturz überhaupt passiert ist. Das computergestützte Frühwarnsystem für Senioren heißt INBED.

 

 

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Wildtierforschung – Den Füchsen der Spur

08.12.2015, von

Der Grünstreifen liegt hinter der Lärmschutzwand einer Autobahn. Hier leben Füchse; die Wiese ist ihr Jagdrevier.

Der Grünstreifen liegt hinter der Lärmschutzwand einer Autobahn. Hier leben Füchse; die Wiese ist ihr Jagdrevier.

Kaum ein Wildtier ist so anpassungsfähig wie der Rotfuchs. Er besiedelt fast alle Lebensräume der nördlichen Erdhalbkugel und ist nicht nur in Wäldern und Wiesen, sondern auch in Städten zuhause. Alleine in Berlin gibt es mindestens 1000 Füchse, es könnten auch 2000 bis 3000 sein. Genau wissen es nicht einmal Experten. Nur eines ist sicher: Die meisten Stadtfüchse sterben nicht durch Krankheiten, sondern durch Autounfälle, vor allem Jungtiere sind betroffen. Erwachsene Füchse dagegen kommen mit Straßen besser zurecht. Wie verbringen sie ihre Tage, wo jagen und schlafen sie? Um das zu untersuchen, möchten Biologen vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung Füchse fangen und ihnen ein Sendehalsband anlegen. Via GPS teilt es mit, wo sich der Fuchs aufhält. Außerdem speichert ein Chip im Halsband die Bewegungsmuster und damit das Verhalten des Tieres. In der Nähe einer Berliner Autobahn haben die Wissenschaftler ihre erste Falle aufgestellt. Die Reporterin Julia Beißwenger war dabei.

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Wissenschaft im Supermarkt – Schlange stehen an der Kasse

01.12.2015, von , in Karte anzeigen

Familie Müller lässt gern vor

Familie Müller lässt gern vor

Schlange stehen an der Supermarktkasse – wer kennt das nicht. Dumm nur, wenn man eigentlich keine Zeit zum Warten hat und nur eben mal schnell eine Flasche Wasser kaufen wollte, während die Kunden weiter vorne volle Einkaufswagen auspacken. Zum Glück wird man in so einem Fall dann oft vorgelassen. Manchmal aber auch nicht. Wovon hängt die Hilfsbereitschaft vieler Kunden eigentlich ab? Das wollen Wissenschaftler des Instituts für Psychologie an der TU Braunschweig herausfinden: In einem Supermarkt stellen sie die Bereitschaft, andere vorzulassen, mit einer neu entwickelten Methode auf die Probe.

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Schadstofffreie Fahrt – Mit dem E-Bus durch Berlin

24.11.2015, von , in Karte anzeigen

Von außen kaum von herkömmlichen Bussen zu unterscheiden – einer der Berliner Elektrobusse (c) Thomas Gith 2015

Von außen kaum von herkömmlichen Bussen zu unterscheiden – einer der Berliner Elektrobusse

Elektroautos soll die Zukunft gehören. Bisher ist davon allerdings wenig zu spüren. Denn nach wie vor dominieren Benziner und stinkige Dieselfahrzeuge unsere Straßen. Von den eine Millionen Elektrofahrzeugen, die laut Bundesregierung bis 2020 in Deutschland unterwegs sein sollen, sind wir weit entfernt. Allerdings: Hin und wieder rollen bereits E-Fahrzeuge durch unsere Städte. So auch in Berlin. Die Berliner Verkehrsbetreibe, kurz BVG, haben zusammen mit der Technischen Universität Berlin eine Buslinie mit Elektrobussen ausgestattet. Thomas Gith ist mit ihnen unterwegs gewesen.

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