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Ein Projekt von: BR | NDR | SWR | WDR

Silphie – neue Energiepflanze mit Potential?

12.09.2014, von , in Karte anzeigen

 

Die Landwirtschaftlich-technische-Assistentin Sabine Peickert misst die Wasserverdunstung über die Blätter der Silphie (Foto: NDR)

Die Landwirtschaftlich-technische Assistentin Sabine Peickert misst die Wasserverdunstung über die Blätter der Silphie

Experten warnen schon länger vor der sogenannten “Vermaisung” der Landschaft. Der Anbau von Mais als Energiepflanze zur Biogasproduktion sei zu einseitig. Eine Alternative könnte die “Durchwachsene Silphie” sein. Die nordamerikanische Pflanze blüht gelb, wird bis zu 3 Meter hoch und produziert tonnenweise Blattmasse. Doch noch fehlen aussagekräftige, wissenschaftliche Daten zur Rolle als Energiepflanze im deutschen Agrarökosystem. Forscher des Bundesinstituts für Kulturpflanzen in Braunschweig, des Julius-Kühn-Instituts, wollen das jetzt ändern: Sie haben die Silphie auf einem Versuchsfeld im Freiland angebaut, wo sie unter anderem den Wasserhaushalt der Pflanzen untersuchen. Carmen Woisczyk war mit den Wissenschaftlern auf dem Silphie-Feld:
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Teilgelähmte lernen wieder gehen – mit einem Roboteranzug

05.09.2014, von , in Karte anzeigen

robot

Science-Fiction in der Medizin: der “HAL Roboteranzug”

Sie sehen aus wie Requisiten aus einem Science-Fiction-Film, doch sie sind schon heute Realität: „HAL Roboteranzüge“. Querschnittsgelähmte trainieren mit ihnen, um wieder besser in Bewegung zu kommen. Seit zwei Jahren erforscht das Bochumer Bergmannsheil als erste Klinik in Deutschland den Anzug und bringt ihn in der Therapie zum Einsatz. Johannes Döbbelt war beim roboter-gestützen Training dabei.

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Aderlass für die Wissenschaft – die größte deutsche Gesundheitsstudie

01.09.2014, von , in Karte anzeigen

Das Packboard fordert unserem Reporter einiges an Konzentration ab (Foto: BR)

Das Packboard fordert unserem Reporter einiges an Konzentration ab

Was hält uns gesund? Dieser Frage gehen Forscher in ganz Deutschland seit diesem Jahr nach – und zwar in einer bisher einzigartigen Studie, der Nationalen Kohorte. 200.000 Menschen sollen über mehrere Jahrzehnte lang beobachtet werden. Volkskrankheiten nehmen die Wissenschaftler genauso unter die Lupe wie auch neue, bisher unerforschte Fragestellungen. Florian Falzeder hat für uns Versuchskaninchen gespielt.
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Volkszählung im Goldersbach – Biotop für Wassertiere

25.08.2014, von , in Karte anzeigen

Messung am Sammelpunkt (Foto: Pia Fruth/SWR)

Messung am Sammelpunkt

Das idyllische Goldersbachtal zwischen Tübingen und Bebenhausen ist ein Paradies für Radler und Wanderer; der Goldersbach selbst mit 25 Kilometern Gesamtlänge ein eher kleiner Wasserlauf. Und dennoch leben an seinen Ufern und im Wasser – sozusagen fernab der Zivilisation – Hunderttausende von Lebewesen. Vor allem die Larven verschiedenster Fliegenarten, Bachflohkrebse und Neunaugen sind im Goldersbach zu Hause. Der fast völlig naturbelassene Bach ist eines der artenreichsten Gewässer in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Vor einigen Monaten hat der Stuttgarter Biologe Dr. Arnold Staniczek hier zufällig eine Steinfliegenart entdeckt, die bislang nur zwei Mal in Deutschland gemeldet worden war. Dieser Fund gab den Anstoß für eine systematische Untersuchung. Über einen Zeitraum von einem ganzen Jahr reist Arnold Staniczek jeden Monat einmal vom Naturkundemuseum Stuttgart mit einem Team nach Tübingen. Pia Fruth hat ihn dabei begleitet.

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Krabbeln im Unterholz – Suche nach neuen Käferarten

18.08.2014, von , in Karte anzeigen

Alexander Riedel sucht unbekannte Käferarten (Foto: SWR)

Alexander Riedel sucht unbekannte Käferarten

Die meisten Menschen finden sie nicht besonders attraktiv und denken, sie sind eher groß, mit schillerndem Panzer und langen Fühlern ausgerüstet. Richtig ist: Die meisten Käfer sind winzig klein, nur milimetergroß, sie übernehmen im Ökosystem wichtige Aufgaben, und längst sind nicht alle Arten bekannt. Alexander Riedel ist Insekten- und Käferforscher am Staatlichen Museum für Naturkunde in Karlsruhe; erst Anfang dieses Jahres entdeckte er zusammen mit Kollegen neue Käferarten auf Bali. Doch wie macht man das? Wie sammelt man Käfer und ordnet sie ein in die Kategorien “bekannt”, “unbekannt”? Ralf Caspary hat sich mit Alexander Riedel auf Käfersuche begeben: „Krabbeln im Unterholz – Suche nach neuen Käferarten“ weiterlesen →

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Rekordverdächtig: Elektroauto mit 600 PS

07.08.2014, von , in Karte anzeigen

Testfahrt im Mobile (Foto: NDR)

Testfahrt im Mobile

Von 0 auf 100 in drei bis vier Sekunden – das Forschungsfahrzeug “Mobile” hat mit 600 PS echte Rennwagenqualität und ist damit eines der leistungsstärksten Elektroautos der Welt. „Mobile“, so heißt der an der Technischen Universität Braunschweig entwickelte Elektroflitzer und der kann noch viel mehr: Weltweit einzigartig ist, dass jedes Rad über einen eigenen Lenkmotor individuell angesteuert werden kann. Dadurch kann der Fahrer die Räder nicht nur vorne, sondern auch hinten einschlagen und diagonal fahren. Alle Befehle des Fahrers, auch das Bremsen und Lenken werden elektronisch über Kabel übertragen. Das unterscheidet “Mobile” von herkömmlichen Elektroautos, die  zwar elektronisch angetrieben werden, aber mechanisch bremsen und lenken. Doch was passiert, wenn ein Computerfehler auftritt und dadurch eine Bremse blockiert? Das wollen die Forscher bei einer Testfahrt herausfinden. Das Ziel ist es, ein Notfallassistenzsystem zu entwickeln. Durchblickerreporterin Carmen Woisczyk war dabei. „Rekordverdächtig: Elektroauto mit 600 PS“ weiterlesen →

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Klimawandel im Boden: Lysimeteranlage für die Uckermark

04.08.2014, von , in Karte anzeigen

Bodenkern wird ausgestochen

Der Bodenkern wird ausgestochen

Von Australien bis Grönland sind die Folgen des Klimawandels jetzt schon zu spüren. Gletscher schmelzen, Dürrekatastrophen nehmen zu, der Meeresspiegel steigt an. Aber welche regionalen Folgen hat der Klimawandel in Deutschland? Das Projekt „Tereno“ (“TERrestrial ENvironmental Observatories”), ein gemeinschaftliches Projekt des Leibniz Zentrums für Agrarlandschaftsforschung in Müncheberg (ZALF) und verschiedenen Einrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft, will genau das untersuchen. Im Fokus steht der Boden. Über die Wechselwirkungen des Bodenwasserhaushalts und Bodenveränderungen durch die Bewirtschaftung sowie  klimatischen Änderungen  ist bislang zu wenig bekannt, um Vorhersagen machen zu können. Diese große Unbekannte wollen die Wissenschaftler erforschen, eine Herausforderung für das Forscherteam. Dabei arbeiten sie in verschiedenen Regionen Deutschlands mit sogenannten Lysimetern. Anne Demmer hat sich die Instrumente in Brandenburg genauer angeschaut. „Klimawandel im Boden: Lysimeteranlage für die Uckermark“ weiterlesen →

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Brain Flight – Mit dem Computer durchs Gehirn

29.07.2014, von , in Karte anzeigen

Yvonne Maier spielt für die Wissenschaft

Yvonne Maier spielt für die Wissenschaft

Hirnforscher haben es nicht leicht, denn das Gehirn ist vollgepackt mit Nervenzellen. Deren Fasern laufen kreuz und quer durchs Hirn. Nicht einmal ein Computer kann ihnen auf ihrem Weg von Nervenzelle eins zu Nervenzelle zwei folgen – das kann erstaunlicherweise nur der Mensch. Forscher des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried bei München haben darum ein Computerspiel entwickelt, bei dem jeder, der Lust drauf hat, einen kleinen Teil zur Hirnforschung beitragen kann. Yvonne Maier hat das Spiel “Brain Flight” ausprobiert. Dabei fliegen Spieler online durch das 3D-Modell eines Mäusegehirns und helfen dadurch, die komplexen Strukturen der Nervenzellen zu entschlüsseln.
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Pfeilschnell und treffsicher – Althistoriker bauen römische Feldgeschütze nach

21.07.2014, von , in Karte anzeigen

Das Feldgeschütz erinnert an eine riesige Armbrust (Foto: SWR)

Das Feldgeschütz erinnert an eine riesige Armbrust

Historiker der Universität  Trier  bauen Feldgeschütze der römischen Armee nach. Geschütze, wie sie die Römer vor 2000 Jahren in ihren Schlachten gegen die Germanen verwendeten. Auf einem kleinen Flugplatz für Privatflieger bei Trier testen sie ihre Waffen bei Wind und Wetter. Das Team um den Althistoriker Prof. Christoph Schäfer will unter anderem herausfinden, wie die Geschütze funktioniert haben und wie treffsicher sie sind. Ludger Peters war dabei:
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Flinke Zunge – Der Klebstoff aus dem Froschmaul

14.07.2014, von , in Karte anzeigen

Ein südamerikanischer Hornfrosch wartet auf den nächsten Leckerbissen. (Foto: NDR)

Ein südamerikanischer Hornfrosch wartet auf den nächsten Leckerbissen.

Die Natur als Vorbild für Wissenschaft und Technik: Seit Jahrhunderten versuchen Wissenschaftler geniale Phänomene zu verstehen und abzukupfern, so auch an der Uni Kiel. Dort beschäftigen sich Forscher zur Zeit mit der klebrigen Zunge von Amphibien. Auch sie wollen ihre Ergebnisse für bionische Forschungen nutzen und so irgendwann dem Superklebstoff für feuchte Umgebungen auf die Spur kommen. Dafür beobachten sie den Beutefang bis ins kleinste Detail. Hauke Bülow war bei der Fütterung mit dabei:
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