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Ein Projekt von: BR | NDR | SWR | WDR

Brain Flight – Mit dem Computer durchs Gehirn

29.07.2014, von , in Karte anzeigen

Yvonne Maier spielt für die Wissenschaft

Yvonne Maier spielt für die Wissenschaft

Hirnforscher haben es nicht leicht, denn das Gehirn ist vollgepackt mit Nervenzellen. Deren Fasern laufen kreuz und quer durchs Hirn. Nicht einmal ein Computer kann ihnen auf ihrem Weg von Nervenzelle eins zu Nervenzelle zwei folgen – das kann erstaunlicherweise nur der Mensch. Forscher des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried bei München haben darum ein Computerspiel entwickelt, bei dem jeder, der Lust drauf hat, einen kleinen Teil zur Hirnforschung beitragen kann. Yvonne Maier hat das Spiel “Brain Flight” ausprobiert. Dabei fliegen Spieler online durch das 3D-Modell eines Mäusegehirns und helfen dadurch, die komplexen Strukturen der Nervenzellen zu entschlüsseln.
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Pfeilschnell und treffsicher – Althistoriker bauen römische Feldgeschütze nach

21.07.2014, von , in Karte anzeigen

Das Feldgeschütz erinnert an eine riesige Armbrust (Foto: SWR)

Das Feldgeschütz erinnert an eine riesige Armbrust

Historiker der Universität  Trier  bauen Feldgeschütze der römischen Armee nach. Geschütze, wie sie die Römer vor 2000 Jahren in ihren Schlachten gegen die Germanen verwendeten. Auf einem kleinen Flugplatz für Privatflieger bei Trier testen sie ihre Waffen bei Wind und Wetter. Das Team um den Althistoriker Prof. Christoph Schäfer will unter anderem herausfinden, wie die Geschütze funktioniert haben und wie treffsicher sie sind. Ludger Peters war dabei:
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Flinke Zunge – Der Klebstoff aus dem Froschmaul

14.07.2014, von , in Karte anzeigen

Ein südamerikanischer Hornfrosch wartet auf den nächsten Leckerbissen. (Foto: NDR)

Ein südamerikanischer Hornfrosch wartet auf den nächsten Leckerbissen.

Die Natur als Vorbild für Wissenschaft und Technik: Seit Jahrhunderten versuchen Wissenschaftler geniale Phänomene zu verstehen und abzukupfern, so auch an der Uni Kiel. Dort beschäftigen sich Forscher zur Zeit mit der klebrigen Zunge von Amphibien. Auch sie wollen ihre Ergebnisse für bionische Forschungen nutzen und so irgendwann dem Superklebstoff für feuchte Umgebungen auf die Spur kommen. Dafür beobachten sie den Beutefang bis ins kleinste Detail. Hauke Bülow war bei der Fütterung mit dabei:
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Stimulationshandschuh – Gehirnaktivierung für Schlaganfallpatienten

07.07.2014, von , in Karte anzeigen

Reporter Aeneas Rooch trainiert mit dem Stimulationshandschuh seinen Tastsinn (Foto: WDR)

Reporter Aeneas Rooch trainiert mit dem Stimulationshandschuh seinen Tastsinn

tNach einem Schlaganfall leiden Menschen häufig an Taubheit in Armen und Beinen, sie haben Probleme, etwas zu fühlen und sich zu bewegen. Durch Krankengymnastik kehren Gefühl und Geschicklichkeit manchmal zurück – dieses Neu-Lernen erforder aber harte Arbeit.
Neurologen aus Bochum haben eine Methode gefunden, den Tastsinn nebenbei zu trainieren, ohne aktive Übungen – es geht beim Lesen, beim Radiohören, beim Spazierengehen. Alles, was die Betroffenen tun müssen, ist: einen speziellen Handschuh anziehen. Unser Reporter Aeneas Rooch hat diesen Stimulationshandschuh selbst ausprobiert. „Stimulationshandschuh – Gehirnaktivierung für Schlaganfallpatienten“ weiterlesen →

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Frisch auf den Tisch: Labor testet Supermarkt-Kühltruhen

30.06.2014, von , in Karte anzeigen

Sensor in Messdummie ( Foto: BR-Studio Franken/Inga Pflug)

Sensor in Messdummie

Ob Käse, Frischfleisch, Fisch, Tiefkühl- oder Molkereiprodukte – hygienisch, frisch und kühl sollen Lebensmittel gelagert werden. Besonders im Selbstbedienungsbereich im Supermarkt darf das nicht kompliziert sein. Außerdem möchten die Läden, dass ihre Kunden jederzeit an die Ware herankommen und nicht von Barrieren wie Türen in ihrem Kaufimpuls behindert werden. Denn die wären zwar energieeffizienter, aber eben nicht verkaufsfördernd. Das Ergebnis: Die meisten Kühlregale im Supermarkt sind offen. Für den Kunden, aber eben auch für die Wärme im Außenbereich. Damit das nicht schädlich für die Lebensmittel wird, kommt es auf die richtige Kühltechnik an. Inga Pflug war im mittelfränkischen Wendelstein unterwegs, wo Kühlmöbel in einem eigens eingerichteten Klimalabor auf den Prüfstand kommen. „Frisch auf den Tisch: Labor testet Supermarkt-Kühltruhen“ weiterlesen →

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Studenten aus Trier bauen Sparautos der Zukunft

24.06.2014, von , in Karte anzeigen

Durchblicker-Reporterin Doris Schmitz-Geisthardt darf auch mal ans Steuer des Aeris  (Foto:SWR)

Durchblicker-Reporterin Doris Schmitz-Geisthardt darf auch mal ans Steuer des Aeris

Die meisten herkömmlichen Autos sind zu schwer, verbrauchen zu viel Energie, sei es Benzin oder Strom. Seit Jahren tüfteln Ingenieure am sparsamen Automobil, und Studenten der Hochschule Trier haben einen neuen Rekord aufgestellt: Ihr ultraleichtes Elektro-Fahrzeug benötigt um 3000 Kilometer weit zu fahren nur die Energie, die einem Liter Benzin entspricht . Klingt unglaublich, ist aber wahr. Doris Schmitz-Geisthart hat die jungen Tüftler besucht: „Studenten aus Trier bauen Sparautos der Zukunft“ weiterlesen →

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Intelligenz bei Affen: Kopfrechnen mit Lemuren

16.06.2014, von , in Karte anzeigen

Braunschweiger Primatologen untersuchen die Intelligenz von Lemuren  (Foto: WDR)

Braunschweiger Primatologen untersuchen die Intelligenz von Lemuren

Ein Blauwal hat im Bezug auf seine Körpergröße nur ein winziges Gehirn: Es macht gerade mal 0,01 Prozent seiner Körpermasse aus. Bei einer Spitzmaus sind es dagegen 10 Prozent. Aber macht ein großes Gehirn auch besonders schlau? Am Deutschen Primatenzentrum in Göttingen gehen Biologen dieser Frage nach. Sie untersuchen, wie intelligent Lemuren sind. Lemuren sind kleine Affen. Ihr Gehirn ist in Bezug auf ihre Körpergröße relativ klein – kleiner als das vieler anderer Affenarten wie zum Beispiel das von Schimpansen. Aber sind sie deshalb auch weniger schlau? Carmen Woisczyk war beim Affenintelligenztest dabei. „Intelligenz bei Affen: Kopfrechnen mit Lemuren“ weiterlesen →

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Tiermonitoring – Wie man Wildkatzen zählt

10.06.2014, von , in Karte anzeigen

Wildkatzen bekommt man nur selten zu sehen (Foto: dpa)

Wildkatzen bekommt man nur selten zu sehen

Wildkatzen sehen aus  wie normale getigerte Hauskatzen. Vor 150 Jahren waren sie in Deutschland sehr verbreitet. Mittlerweile gibt es in ganz Deutschland nur noch fünf bis siebentausend von ihnen. Zu wenig, denn sie gelten als Leitart. Der BUND hat ein Wildkatzen-Rettungsprogramm gestartet. Dafür müssen die Tiere erst einmal gezählt werden. Das ist schwer. Denn sie sind extrem scheu und nachtaktiv, deshalb bekommt man sie eigentlich nie zu Gesicht. Reporterin Stephanie Grimme hat eine Wildkatzen-Retterin bei ihrer Arbeit begleitet. „Tiermonitoring – Wie man Wildkatzen zählt“ weiterlesen →

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Das Kranzberger Waldlabor – Bäume im Klimastress

02.06.2014, von , in Karte anzeigen

Wie ein ramponiertes Gewächshaus: Kranzberger Hightech-Dach  (Foto: BR)

Wie ein ramponiertes Gewächshaus: Kranzberger Hightech-Dach

Was macht eigentlich der Wald, wenn der Klimawandel kommt? Viel spricht dafür, dass es in Mitteleuropa vor allem die Fichte schwer haben wird – die für die Forstwirtschaft wichtigste Baumart. Andere Arten, wie die Eiche zum Beispiel, könnten eher profitieren. Alles allerdings sehr unsicher. Die Forstwissenschaftler der TU München in Weihenstephan bei Freising haben jetzt einen Langzeitversuch gestartet.  Es heißt Kranzberger Forst Roof Experiment – weil dabei nämlich Dächer eine wichtige Rolle spielen. Dachkonstruktionen über dem Waldboden schließen  sich bei Regen sofort – so simulieren die Forscher eine lang anhaltende Trockenheit. Zehn Jahre lang wird im Waldlabor nun untersucht, ob unterschiedliche Baumarten – in diesem Fall Fichten und Buchen – sich auch gegenseitig helfen können, wenn es gilt längere Trockenperioden zu überstehen. Und wie mit diesem Wissen Waldbesitzer durch kluge Bewirtschaftung weiterhin genügend Ertrag aus ihrem Forst holen können. Johannes Roßteuscher hat sich den Versuch angeschaut – und zwar von oben aus einem Kran:   „Das Kranzberger Waldlabor – Bäume im Klimastress“ weiterlesen →

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DocLab – Lehr-Rettungswagen in Tübingen

26.05.2014, von , in Karte anzeigen

Im DocLab-Rettungswagen ist Teamarbeit gefragt (Foto: Ulrike Mix)

Im DocLab-Rettungswagen ist Teamarbeit gefragt

Niemand wünscht es sich, doch es passiert schneller als man denkt: Man hat einen Unfall, eine Pilzvergiftung oder kippt um, weil man schlicht starken Durchfall hat – und schon kommt ein Krankenwagen mit Blaulicht angerauscht. Notarzt und Sanitäter kümmern sich um einen – auf einer Liege wird man hinein geschoben in die fahrende Notfallstation. Mit Ideen von Romantik oder Heldentum aus Arztserien, hat das, was im Krankenwagen passiert nichts zu tun. Es ist eine Stress-Situation, in der jeder das Richtige tun muss.
Tübinger Medizinstudenten können diese Stress-Situation üben: In einem Lehr-Rettungswagen an einer Puppe. Der Rettungswagen steht in einem Gebäude – draußen können die Kommilitonen beim Einsatz zuschauen. Die Patienten-Puppe wird per Computer gesteuert und kann verschiedenste Notfallszenarien simulieren. Ulrike Mix hat einen Rettungseinsatz mitgemacht.
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