. .

Ein Projekt von: BR | NDR | SWR | WDR

Grüne Invasion: Auf Pflanzenjagd im Stadtdschungel

27.07.2015, von , in Karte anzeigen

Das Greiskraut heißt so wie es aussieht, wie das Haupt eines Greises mit weißem Haar

Das Greiskraut heißt so wie es aussieht, wie das Haupt eines Greises mit weißem Haar

Immer mehr neue Pflanzenarten tauchen in Deutschland auf. Vor allem große Städte sind laut Bundesamt für Naturschutz regelrechte Einfallstore für grüne Neuankömmlinge. Aber wer sind diese Einwanderer und woher kommen sie? Sollten wir uns über neue Pflanzen freuen oder sie bekämpfen? Antworten auf diese Fragen suchen Vegetationsökologen der TU Braunschweig ganz in der Nähe einer Autobahnauffahrt – an einer vielbefahrenen Straße im Norden der Stadt. Dieses Gebiet ist das artenreichste in ganz Niedersachsen. Carmen Woisczyk hat die Forscher begleitet.

„Grüne Invasion: Auf Pflanzenjagd im Stadtdschungel“ weiterlesen →

Share

Auf Biegen und Brechen – Das Fahrrad-Prüflabor in Waltrop

20.07.2015, von , in Karte anzeigen

Fahrräder sind oft starken Belastungen ausgesetzt (Foto: Colourbox)

Fahrräder sind oft starken Belastungen ausgesetzt

Es gibt Menschen, die mit ihrem Fahrrad halsbrecherische Strecken fahren: Einen Abhang hinunter, über Wurzeln, über Steine, über Gräben… Das hat nur noch wenig mit gewöhnlichem „Fahrradfahren“ zu tun, das ist Extremsport. Es ist klar, dass das Fahrrad bei dieser Art von Beanspruchung ganz besonders robust sein muss. Ein Prüflabor in der Nähe von Dortmund testet Fahrräder deshalb – auch e-Bikes und gewöhnliche City-Räder, aber eben auch High-Tec-Fahrräder nur für den Extremsport. Unser Reporter Aeneas Rooch hat das Fahrrad-Labor besucht.

„Auf Biegen und Brechen – Das Fahrrad-Prüflabor in Waltrop“ weiterlesen →

Share

Müll im See – Wie kommt das Mikroplastik in die Muschel?

13.07.2015, von , in Karte anzeigen

Entnahme einer Muschel aus dem Aquarium

Entnahme einer Muschel aus dem Aquarium

Dass in den Weltmeeren große Mengen von Plastikpartikeln herumschwimmen, ist mittlerweile bekannt. Verantwortlich dafür ist Plastikmüll, der zu kleinen Partikeln zerrieben wird, sind aber auch Produkte der Kosmetikindustrie, die sogenanntes Mikroplastik enthalten. Da verwundert es nicht, dass sich diese Partikel auch in Binnenseen und Fließgewässern anreichern. Das Bayerische Landesamt für Umwelt untersucht nun , wie sich Mikroplastik auf die Tier- und Pflanzenwelt auswirkt. Die ersten Versuchstiere sind Muscheln. Roland Söker hat für die Durchblicker den Versuch beobachtet.

„Müll im See – Wie kommt das Mikroplastik in die Muschel?“ weiterlesen →

Share

Blutsauger gesucht – Zecken sammeln für die Wissenschaft

06.07.2015, von , in Karte anzeigen

Reporterin Charlotte Grieser versucht die Maus zu packen

Reporterin Charlotte Grieser untersucht eine Maus auf den Befall mit Zecken

Heimtückisch stürzen sie sich auf ahnungslose Spaziergänger und saugen ihnen das Blut aus! Zecken sind ziemlich unangenehme Biester und können außerdem Krankheiten übertragen. Aber wo gibt es die meisten Zecken, welche Umweltfaktoren begünstigen ihre Ausbreitung und was übertragen sie eigentlich wirklich? Das Zeckenprojekt des Karlsruher Instituts für Technologie untersucht seit mehreren Jahren die Verbreitung und die Population von Ixodes ricinus in Baden-Württemberg, gefördert vom Landesumweltministerium. Dafür muss man die Zecken aber erst mal haben! Unsere Reporterin Charlotte Grieser ist mit Wissenschaftlerinnen auf Zeckenfang gegangen.

„Blutsauger gesucht – Zecken sammeln für die Wissenschaft“ weiterlesen →

Share

Wenn Piloten müde werden – Tests im Simulator

29.06.2015, von , in Karte anzeigen

Der Flugsimulator der Uni Kassel ist der Boing 747 nachempfunden.

Der Flugsimulator der Uni Kassel ist der Boing 747 nachempfunden.

Auf Langstreckenflügen haben auch Piloten ihre „Durchhänger“. Wann genau sie diese Tiefs haben, ob nach zwei, vier oder sechs Stunden: Das wollen Arbeitspsychologen an der Uni Kassel heraus finden. Sie haben in Zusammenarbeit mit der Lufthansa eine Studie dazu gestartet und einen Flugsimulator gebaut, wo sie den Piloten im wahrsten Sinne in die Augen schauen. Jens Wellhöner hat ihn ausprobiert:

 

„Wenn Piloten müde werden – Tests im Simulator“ weiterlesen →

Share

Fahrstuhl für Fische

23.06.2015, von , in Karte anzeigen

Blick auf den Fischlifteingang. Wie schnell finden die Fische da wieder heraus? (Foto: Imke Boeckmann)

Blick auf den Fischlifteingang. Wie schnell finden die Fische da wieder heraus?

Frei und ungehindert stromauf- oder stromabwärts schwimmen. Das können Fische in den meisten Flüssen nicht mehr. An Stauwehren heißt es für sie Stopp. Bei geringen Höhenunterschieden können zwar Fischtreppen den Tieren Auf- und Abstieg ermöglichen. Bei besonders hohen Stauwehren ist eine solche Konstruktion aber meist viel zu aufwendig. Deswegen soll nun eine Neuentwicklung weiterhelfen: der Fischlift. Ob Brasse, Zander und Lachs bereitwillig den Fahrstuhl nutzen? Biologe Andreas Hoffmann vom „Büro für Umweltplanung, Gewässermanagement und Fischerei“ und ein Forscherteam vom Karlsruher Institut für Technologie untersuchen das. Leila Knüppel hat sie begleitet.

„Fahrstuhl für Fische“ weiterlesen →

Share

Libellen mögen Ballungszentren

16.06.2015, von , in Karte anzeigen

Eine Prachtlibelle in der Hand des Forschers

Eine Prachtlibelle in der Hand des Forschers

Libellen schweben wie kleine, schillernde Hubschrauber durch die Luft. Mehr als 6000 Arten gibt es weltweit. In Mitteleuropa sind es 85 Arten, davon sind fast zwei Drittel vom Aussterben bedroht. Ein Beispiel:  die grüne Flussjungfer. Sie lebt an Bächen und Flüssen und galt bisher unter Experten als städtehassend. Doch in Braunschweig  kann man davon nichts merken. Libellenforscher vom Institut für Geoökologie der Technischen Universität Braunschweig haben sie schon in der Vergangenheit dort aufgespürt.

Jetzt wollen die Forscher  herausfinden, wie häufig die grüne Flussjungfer tatsächlich im Stadtgebiet vorkommt – und warum das in Braunschweig anders als in anderen Städten ist. Denn auf diese Art lässt sich vielleicht auch eine Möglichkeit herausfinden, wie diese Libellen deutschlandweit besser geschützt werden können. Carmen Woisczyk hat die Forscher bei der Libellensuche an einem Flusslauf begleitet.

„Libellen mögen Ballungszentren“ weiterlesen →

Share

Archäologie mit der Fotodrohne: Mit dem Quadrokopter in die Steinzeit

09.06.2015, von , in Karte anzeigen

 

Diese Drohne fliegt für die Wissenschaft   (Foto: SWR)

Diese Drohne fliegt für die Wissenschaft

Archäologen müssen meistens für sie interessante Areale Zentimeter für Zentimeter bearbeiten, sie müssen messen, kartieren, skizzieren, und sie müssen dann alle Daten zusammenbringen, um eine Gesamtansicht erstellen zu können. Das ist langwierig und wird immer dann zum Problem, wenn die Grabungen schnell ablaufen müssen, weil auf dem Areal gebaut werden soll. Genau vor diesem Problem standen Archäologen in Baden-Württemberg. Ihre Idee: warum soll uns nicht eine Drohne helfen. Nicola Wettmarshausen hat die Grabungsstelle in Kirchheim unter Teck besucht.

„Archäologie mit der Fotodrohne: Mit dem Quadrokopter in die Steinzeit“ weiterlesen →

Share

Pollenalarm im Wohnzimmer

01.06.2015, von , in Karte anzeigen

Der Schlitz ist entscheidend - Ökoklimatologin Annette Menzel erklärt die Pollenfalle

Der Schlitz ist entscheidend – Ökoklimatologin Annette Menzel erklärt die Pollenfalle

Die Nase juckt, die Augen tränen, der Hals kratzt. Bei Gräserpollen reichen 50 Stück pro Kubikmeter Luft, damit stärkere Heuschnupfen-Symptome auftreten. Was draußen droht, können Allergikerinnen und Allergiker mit Pollenkalender und aktuellen Messungen abschätzen. Es gibt daran allerdings einen Haken: „Wenn Sie tatsächlich mal überlegen, welchen Anteil des Tages Sie drinnen verbringen, werden Sie merken, dass diese Außenmessungen die geringere Relevanz für Sie und Ihr gesundheitliches Wohlbefinden haben“, sagt Professorin Annette Menzel.

„Pollenalarm im Wohnzimmer“ weiterlesen →

Share

Überschwemmungen vermeiden – Stresstest für Gullys

22.05.2015, von , in Karte anzeigen

 

Wie viel Wasser verkraftet ein Gully? (Foto: WDR)

Wie viel Wasser verkraftet ein Gully?

Unwetter und Starkregen werden zunehmen, da sind sich Klima-Experten einig. Große Wassermassen werden die Straßen entlangfließen. Das stellt unsere Infrastruktur vor große Herausforderungen: Insbesondere die Kanalsysteme sind nicht für Starkregen auslegt. Um künftige Überschwemmungs-Schäden begrenzen zu können, prüfen Forscher an der Bergischen Universität in Wuppertal, wie leistungsstark Gullys sind.

„Überschwemmungen vermeiden – Stresstest für Gullys“ weiterlesen →

Share

Nächste Seite »

Kartendarstellung

Karte
 

Der SWR ist Mitglied der ARD.

Impressum | SWR ©2015