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Ein Projekt von: BR | NDR | SWR | WDR

Bambus macht mobil – Fahrräder aus nachwachsenden Rohstoffen

20.10.2014, von , in Karte anzeigen

Zoltan Müller-Karpe baut an einem Bambusrahmen (Foto: SWR)

Zoltan Müller-Karpe baut an einem Bambusrahmen

Einen Gepäckträger aus Holzfunier und Fahrradspeichen aus einem Bambus-Hanf-Gemisch gibt es bereits: Denn an der Technischen Universität Berlin entwickeln Studenten in einem selbstorganisiertem Projekt Fahrräder aus nachwachsenden Rohstoffen. In einer großen Produktionshalle, neben Werkbänken und Industrierobotern, haben sie eine kleine Nische, in der sie an ihren Rädern bauen und forschen. Größte Herausforderung derzeit: Die Studenten wollen das Epoxidharz ersetzen, mit dem die Teile an herkömmlichen Holzrädern verbunden sind. Thomas Gith hat Sie in ihrer Werkstatt besucht und sich auf Probefahrt mit ihren Rädern gemacht.

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Hünenburg – Auf der Suche nach einer versunkenen Großstadt

13.10.2014, von , in Karte anzeigen

 

Archäologe Martin Posselt sucht nach Störungen im Erdmagnetfeld (Foto: NDR)

Archäologe Martin Posselt sucht nach Störungen im Erdmagnetfeld

Das sagenumwobene Troja ist es zwar nicht, aber die Hünenburg bei Watenstedt im niedersächsischen Landkreis Helmstedt war in der Bronzezeit vor 3000 Jahren ein bedeutender Herrschaftssitz mit einer der größten Siedlungen Mitteleuropas. Das Ausmaß der sogenannten Unterstadt könnte sogar noch weit größer sein als bisher angenommen. Archäologen der Universität Göttingen suchen unter der Erde nach Spuren ehemaliger Bewohner, um die wahre Größe der versunkenen Stadt zu ermitteln. Sie vermuten, dass dort neben rund 500 einheimischen Landwirten, Metallhandwerkern und Händlern auch Menschen fremder Kulturen eine neue Heimat fanden. Reporterin Carmen Woisczyk war bei der Suche dabei. „Hünenburg – Auf der Suche nach einer versunkenen Großstadt“ weiterlesen →

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Obstbäume-Check mit dem Mini-Helikopter

07.10.2014, von , in Karte anzeigen

Mini-Helikopter im Einsatz für die Landwirtschaft (Foto: WDR)

Mini-Helikopter im Einsatz für die Landwirtschaft

Egal, ob ein Bauer Äpfel oder Birnen anbaut: Er möchte schöne, große Früchte ernten. Und er möchte möglichst viele Früchte ernten. Gleichzeitig soll aber nur so viel Wasser wie notwendig verbraucht werden. Um diese verschiedenen Ziele zu erreichen, sind regelmäßige Kontrollen notwendig: Ist die Erde zu trocken? Sind zu viele Blüten an den Baumen, so dass später zwar sehr viele Früchte geerntet werden können, aber nur von geringer Qualität? Wann kann die Ernte beginnen? Je besser ein Landwirt seine Pflanzen kennt, desto besser kann er regulieren – und seine Ernte verbessern. Um diese Kontrolle einfacher und genauer zu machen, setzt Prof. Dr. Manuela Zude-Sasse auf eine Art Mini-Helikopter. Christina Sartori ist zu einer Versuchsanlage in der Nähe von Potsdam gefahren, um so einem Flugobjekt einmal bei der (Forschungs-)arbeit zuzugucken. „Obstbäume-Check mit dem Mini-Helikopter“ weiterlesen →

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Über allen Wipfeln – Baumkronenforschung in Kaiserslautern

29.09.2014, von , in Karte anzeigen

Ralf Caspary (Mitte) mit den Baumkronenforschern der TU Kaiserslautern

Ralf Caspary (Mitte) mit den Baumkronenforschern der TU Kaiserslautern

Im Wipfelmeer der Wälder ist alles anders: In diesen luftigen Höhen gibt es eine bisher noch weitgehend unbekannte Vielfalt an Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen, die sehr empfindlich reagieren auf Veränderungen in ihrer Umwelt. Genau deshalb interessiert sich eine noch junge Forschungsrichtung für die Baumkronen. Ralf Caspary hat die TU in Kaiserslautern besucht, dort klettern Biologen für ihre Untersuchungen erst einmal 36 Meter in die Höhe:
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Knochendetektive – Skelette erzählen ihre Geschichte

22.09.2014, von , in Karte anzeigen

Individuum Nr. 14 (Foto: BR/ © Inga Pflug)

Individuum Nr. 14 wird untersucht

Fast 70 Skelette sind bei den Bauarbeiten für das geplante Tiefdepot des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg aufgetaucht. Die Knochen stammen aus dem 15. Jahrhundert, das haben Untersuchungen ergeben. Um Kartäusermönche handelte es sich nach den ersten Vermutungen. Schließlich steht das Museum auf dem Areal eines einstigen Kartäuser-Klosters. Doch ist das auch so? Zeugen oder Aufzeichnungen gibt es nicht. Doch die Knochen haben so einiges über sich zu erzählen. Inga Pflug hat eine Archäologin begleitet, die die Sprache der mysteriösen Knochen spricht.
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Silphie – neue Energiepflanze mit Potential?

12.09.2014, von , in Karte anzeigen

 

Die Landwirtschaftlich-technische-Assistentin Sabine Peickert misst die Wasserverdunstung über die Blätter der Silphie (Foto: NDR)

Die Landwirtschaftlich-technische Assistentin Sabine Peickert misst die Wasserverdunstung über die Blätter der Silphie

Experten warnen schon länger vor der sogenannten “Vermaisung” der Landschaft. Der Anbau von Mais als Energiepflanze zur Biogasproduktion sei zu einseitig. Eine Alternative könnte die “Durchwachsene Silphie” sein. Die nordamerikanische Pflanze blüht gelb, wird bis zu 3 Meter hoch und produziert tonnenweise Blattmasse. Doch noch fehlen aussagekräftige, wissenschaftliche Daten zur Rolle als Energiepflanze im deutschen Agrarökosystem. Forscher des Bundesinstituts für Kulturpflanzen in Braunschweig, des Julius-Kühn-Instituts, wollen das jetzt ändern: Sie haben die Silphie auf einem Versuchsfeld im Freiland angebaut, wo sie unter anderem den Wasserhaushalt der Pflanzen untersuchen. Carmen Woisczyk war mit den Wissenschaftlern auf dem Silphie-Feld:
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Teilgelähmte lernen wieder gehen – mit einem Roboteranzug

05.09.2014, von , in Karte anzeigen

robot

Science-Fiction in der Medizin: der “HAL Roboteranzug”

Sie sehen aus wie Requisiten aus einem Science-Fiction-Film, doch sie sind schon heute Realität: „HAL Roboteranzüge“. Querschnittsgelähmte trainieren mit ihnen, um wieder besser in Bewegung zu kommen. Seit zwei Jahren erforscht das Bochumer Bergmannsheil als erste Klinik in Deutschland den Anzug und bringt ihn in der Therapie zum Einsatz. Johannes Döbbelt war beim roboter-gestützen Training dabei.

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Aderlass für die Wissenschaft – die größte deutsche Gesundheitsstudie

01.09.2014, von , in Karte anzeigen

Das Packboard fordert unserem Reporter einiges an Konzentration ab (Foto: BR)

Das Packboard fordert unserem Reporter einiges an Konzentration ab

Was hält uns gesund? Dieser Frage gehen Forscher in ganz Deutschland seit diesem Jahr nach – und zwar in einer bisher einzigartigen Studie, der Nationalen Kohorte. 200.000 Menschen sollen über mehrere Jahrzehnte lang beobachtet werden. Volkskrankheiten nehmen die Wissenschaftler genauso unter die Lupe wie auch neue, bisher unerforschte Fragestellungen. Florian Falzeder hat für uns Versuchskaninchen gespielt.
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Volkszählung im Goldersbach – Biotop für Wassertiere

25.08.2014, von , in Karte anzeigen

Messung am Sammelpunkt (Foto: Pia Fruth/SWR)

Messung am Sammelpunkt

Das idyllische Goldersbachtal zwischen Tübingen und Bebenhausen ist ein Paradies für Radler und Wanderer; der Goldersbach selbst mit 25 Kilometern Gesamtlänge ein eher kleiner Wasserlauf. Und dennoch leben an seinen Ufern und im Wasser – sozusagen fernab der Zivilisation – Hunderttausende von Lebewesen. Vor allem die Larven verschiedenster Fliegenarten, Bachflohkrebse und Neunaugen sind im Goldersbach zu Hause. Der fast völlig naturbelassene Bach ist eines der artenreichsten Gewässer in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Vor einigen Monaten hat der Stuttgarter Biologe Dr. Arnold Staniczek hier zufällig eine Steinfliegenart entdeckt, die bislang nur zwei Mal in Deutschland gemeldet worden war. Dieser Fund gab den Anstoß für eine systematische Untersuchung. Über einen Zeitraum von einem ganzen Jahr reist Arnold Staniczek jeden Monat einmal vom Naturkundemuseum Stuttgart mit einem Team nach Tübingen. Pia Fruth hat ihn dabei begleitet.

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Krabbeln im Unterholz – Suche nach neuen Käferarten

18.08.2014, von , in Karte anzeigen

Alexander Riedel sucht unbekannte Käferarten (Foto: SWR)

Alexander Riedel sucht unbekannte Käferarten

Die meisten Menschen finden sie nicht besonders attraktiv und denken, sie sind eher groß, mit schillerndem Panzer und langen Fühlern ausgerüstet. Richtig ist: Die meisten Käfer sind winzig klein, nur milimetergroß, sie übernehmen im Ökosystem wichtige Aufgaben, und längst sind nicht alle Arten bekannt. Alexander Riedel ist Insekten- und Käferforscher am Staatlichen Museum für Naturkunde in Karlsruhe; erst Anfang dieses Jahres entdeckte er zusammen mit Kollegen neue Käferarten auf Bali. Doch wie macht man das? Wie sammelt man Käfer und ordnet sie ein in die Kategorien “bekannt”, “unbekannt”? Ralf Caspary hat sich mit Alexander Riedel auf Käfersuche begeben: „Krabbeln im Unterholz – Suche nach neuen Käferarten“ weiterlesen →

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