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Ein Projekt von: BR | NDR | SWR | WDR

Schonende Papierherstellung

21.06.2016, von , in Karte anzeigen

Das gefärbte Leimungsmittel wird der Zellstoffmischung zugefügt (Foto: BR)

Das gefärbte Leimungsmittel wird der Zellstoffmischung zugefügt

Papier ist nicht gleich Papier. Klopapier löst sich in Wasser schnell auf, aus einem hochwertigen DIN A4-Blatt kann man ein Schiffchen falten, was eine ganze Zeit dem Wasser trotzt. Das liegt an der sogenannten Leimung. Dazu setzt die Papierindustrie Chemikalien ein, sehr gebräuchlich ist zum Beispiel eine Substanz mit dem griffigen Namen Alkenyl-Bernsteinsäure-Anhydrid. Die ist nicht billig und auch nicht unbedingt umweltfreundlich. Daher würde man gern möglichst wenig davon einsetzen. An der Hochschule für angewandte Wissenschaft in München haben Forscher nun eine Methode entwickelt, die Verteilung des Leimungsmittels im Papier zu analysieren und zu optimieren. Roland Söker ist den Forschern hoffentlich nicht auf den Leim gegangen …

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Eine Antibiotikum-Alternative aus der Kläranlage?

13.06.2016, von , in Karte anzeigen

Wo Bakterien sind, finden sich oft auch Bakterienfresser, so genannte Phagen. (Foto: NDR)

Wo Bakterien sind, finden sich oft auch Bakterienfresser, so genannte Phagen.

Was kann man tun, wenn Antibiotika nicht mehr helfen? Mikrobiologen vom Leibniz-Institut der Deutschen Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen suchen jetzt in Kläranlagen, Abwasserbecken und Tümpeln nach Alternativen. Dort tummeln sich überall sogenannte Bakteriophagen – also Bakterienfresser. In diesem Fall Viren, die im Kampf gegen die verschiedene  Bakterien eingesetzt werden könnten – zum Beispiel auch gegen gefährliche, multiresistente Krankenhauskeime, so genannte MRSA, sagen die Wissenschaftler.  Sie suchen immer neue Phagenarten und prüfen im Labor deren Wirksamkeit. Carmen Woisczyk hat sie dabei begleitet.

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Balancieren über dem Abgrund – wie funktioniert Raumwahrnehmung?

07.06.2016, von , in Karte anzeigen

Virtuelle Häuserschluchten

Virtuelle Häuserschluchten im Cyberneum TrackingLab

Manchen Menschen überwinden mühelos auf einer Holzplanke einen Abgrund von 20 Metern, andere bekommen sofort Panikzustände. Manche können sich sehr gut in einem Labyrinth orientieren, andere finden alleine niemals den Ausgang, manche haben einen perfekten räumlichen Orientierungssinn, andere finden nur sehr schwer in einer fremden Stadt ihr Auto wieder. Woran liegt das, woher kommen die unterschiedlichen Raumwahrnehmungen, wie nimmt der Mensch überhaupt Räume wahr. Das wollen Forscher am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen herausfinden. Reporter Ralf Caspary hat sie besucht und sich einem Experiment zur Höhenangst unterzogen:


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Überleben auf Mond und Mars dank Urin

31.05.2016, von , in Karte anzeigen

Der Gravitationsbiologe Jens Hauslage mit Filteranlage (Foto: BR)

Der Gravitationsbiologe Jens Hauslage prüft die Funktion der Filteranlage

Organische Abfälle zersetzen und die entstehenden Stoffwechselprodukte für die Produktion neuer Lebensmittel nutzen… Und das auch noch auf Mond oder Mars! Also im Weltall… Genau daran forschen gerade Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt in Köln! Sie haben den Biofilter C.R.O.P entwickelt! CROP steht für „Combined Regenerative Organicfood Production!“ Die Wissenschaftler haben also ein Kreislauf-System entwickelt, womit man auf Basis von Lavasteinen und einem Rieselfilter Urin in eine Nährstofflösung für Pflanzen umwandeln kann! Unser Reporter Daniel Schlipf war im Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt und hat sich den Biofilter mal ganz genau angeschaut:

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Mit Lachsen flussabwärts – Fischabstiegsanlage im Test

19.05.2016, von , in Karte anzeigen

Die Lachse vor dem Start (Foto: BR)

Die Lachse vor dem Start

Mitte Mai wandern in Deutschland die letzten jungen Atlantischen Lachse als Lachs-Smolts in Richtung Meer, um dort erwachsen zu werden. Auf dem Weg warten so manche gefährliche Hindernisse: unüberwindbare Wasserkraftanlagen mit schnelldrehenden Turbinen etwa. Damit die nicht zur tödlichen Sackgasse werden, gibt es zwar schon an manchem Bauwerk Rechen als Barrieren und kleine Bypässe, also Kanäle, die als Schleichweg an der Anlage vorbeiführen. Nur, im Vergleich zu Fischtreppen, sind solche Fischabstiegsanlagen noch selten, und mit welchem Design die Fische ihre Umleitung am besten finden, untersuchen Forscher noch. Im Wasserlabor der Technischen Universität Darmstadt, testen Wasserbauspezialisten deshalb, wie Lachse per Schutzrechen stressfreier flussabwärts kommen. Silke Schmidt-Thrö hat sie dabei beobachtet.

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45.000 Jahre im Eis – Woran starb Wollnashorn Sasha?

17.05.2016, von , in Karte anzeigen

 

Die Überreste des Wollnashornbays am Fundort (Foto: dpa)

Die Überreste des Wollnashorn-Jungtieres am Fundort

In Sibirien haben russische Jäger ein uraltes Wollnashorn im Eis entdeckt. Das Eis konservierte das Tier so gut, dass Auge, Ohr und hellbraunes Fell, sowie die Zähne erhalten blieben. Erstaunlich, denn Wollnashörner sind vor etwa 12000 Jahren ausgestorben. Das jetzt entdeckte Tier hat ersten Schätzungen zufolge sogar schon vor 45000 Jahren gelebt. Vermutlich ist das Jungtier aber schon im Alter von etwa 18 Monaten gestorben. Doch Forscher aus Russland, England, den USA und Deutschland wollen es ganz genau wissen. Sie wollen herausfinden, wie alt Sascha geworden ist, wann das Tier gelebt hat und wieso es sterben musste. Seine Lebens- und Todesumstände könnten Auskunft über Wollnashörner im Allgemeinen geben. An der Universität Hildesheim werden deshalb jetzt Sashas Zähne untersucht.

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Ältestes Babyskelett Mitteleuropas

10.05.2016, von , in Karte anzeigen

 

Das gefundene Babyskelett ist rund 8400 Jahre alt (Foto: Miriam Freudig)

Das gefundene Babyskelett ist rund 8400 Jahre alt (Foto: Miriam Freudig)

In der Uckermark, rund 100 Kilometer nordöstlich von Berlin, haben Ärchäologen einen sensationellen Fund gemacht: ein Babygrab aus der Mittelsteinzeit. Das Skelett ist 8400 Jahre alt und fast vollständig erhalten. Gestorben ist das Kind vermutlich, weil es nicht ausreichend gestillt wurde. Das haben erste Laboruntersuchungen ergeben. Bevor aber Genaueres zu Todesursache und Lebensumständen bekannt wird, muss jeder Knochen untersucht werden. Das macht die Anthropologin Bettina Jungklaus. Miriam Freudig hat ihr dabei zugeschaut.

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Wiese wird für Wisente aufbereitet

02.05.2016, von , in Karte anzeigen

 

Die Herde hat sich seit der Auswilderung stetig vergrößert. Derzeit leben 17 Tiere in Freiheit. (Foto: Wisent-Welt-Wittgenstein)

Die Herde hat sich seit der Auswilderung stetig vergrößert. Derzeit leben 17 Tiere in Freiheit. (Foto: Wisent-Welt-Wittgenstein)

Die Wisentherde im Rothaargebirge sorgt immer wieder für Ärger: Die 17 ausgewilderten Tiere verlassen nämlich regelmäßig das Projektgebiet auf Wittgensteiner Seite und knabbern auf Schmallenberger Gebiet Buchen an. Das ärgert die Waldbauern, einige haben schon geklagt. Jetzt sucht der Wisentträgerverein nach geeigneten Maßnahmen, um die Wisente im Projektgebiet zu halten. Eine Wiese soll in ein Wisentparadies verwandelt werden, sodass die Tiere gar nicht weiterziehen wollen.

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Bier wie im alten Ägypten – Brauversuch nach 4000 Jahren

26.04.2016, von , in Karte anzeigen

 

Altägyptisches Bier nach vier Tagen Gärung (Foto: BR)

Altägyptisches Bier nach vier Tagen Gärung

Da können die Bayern noch so stolz sein auf ihr 500 Jahre altes Reinheitsgebot – das Bier haben sie nicht erfunden. Vielleicht waren es die Chinesen, vielleicht die Mesopotamier, vielleicht auch die alten Ägypter. „Es waren natürlich die Ägypter“, sagen die Ägyptologen vom Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst in München. Und um den Beweis anzutreten, haben sie das alt-ägyptische Bier eigenhändig nachgebraut;  nach 4000 Jahren alten Hieroglyphen-Rezepten.

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Forschung im Hühnerstall – Das Zweinutzungshuhn

19.04.2016, von , in Karte anzeigen

So sehen neugierige, glückliche Hühner aus (Foto: NDR)

So sehen neugierige, glückliche Hühner aus

Eier oder Fleisch – bisher werden Hühner auf Hochleistung und nur für einen bestimmten Zweck gezüchtet: Entweder sollen sie möglichst viele Eier legen oder besonders viel Fleisch ansetzen. Das bedeutet allerdings: Bei Hühnern, die speziell zum Eierlegen gezüchtet werden, haben die männlichen Tiere keinen Nutzen. Sie setzen einfach nicht ausreichend Fleisch an und Hähne legen ja bekanntlich auch keine Eier. Deshalb werden sie schon kurz nach dem Schlupf aus dem Ei getötet und weggeworfen. Wissenschaftler der Tierärztlichen Hochschule Hannover wollen das jetzt ändern. Ihre Lösung: Das Zweinutzungshuhn. Die Hennen sollen viele Eier legen und ihre Brüder ausreichend viel Fleisch ansetzen können. Doch kann dieses duale Huhn mit herkömmlichen Hochleistungshühnern überhaupt mithalten? Wie viele Eier legt es und wie lässt sich die Leistung steigern? Das wollen die Forscher herausfinden.

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