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Ein Projekt von: BR | NDR | SWR | WDR

Wie heilen Wunden? Künstliche Haut im Verletzungstest

20.01.2015, von , in Karte anzeigen

 Mit der ARTcut® – Maschine können in künstlich hergestellter Haut standardisierte Wunden gesetzt werden. (© Fraunhofer ISC

Mit der ARTcut® – Maschine können in künstlich hergestellter Haut standardisierte Wunden gesetzt werden. © Fraunhofer IGB Würzburg

Welche Salbe wirkt bei Hautverletzungen am besten, unter welchem Pflaster heilt eine Wunde am schnellsten und welches Medikament ist der Heilung vielleicht gar nicht zuträglich? Das herauszufinden, ist Ziel der Fraunhofer IGB-Projektgruppe Würzburg. Doch es ist dabei längst nicht damit getan, verschiedene Wunden unterschiedlich zu behandeln. Denn: Für vergleichende Wundheilungsstudien ist die Reproduzierbarkeit der gesetzten Wunden essentiell. „Wie heilen Wunden? Künstliche Haut im Verletzungstest“ weiterlesen →

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Schutz der Flusslandschaft – Reißende Ströme aufhalten

12.01.2015, von , in Karte anzeigen

Blick durch die Glasscheibe der Versuchswasserrinne (Foto: NDR)

Blick durch die Glasscheibe der Versuchswasserrinne

Flusslandschaften zählen zu den am stärksten geschädigten Ökosystemen in Mitteleuropa. In den letzten 150 Jahren wurden die meisten Flüsse in einem hohen Ausmaß begradigt, vertieft, kanalisiert und mit Staustufen verbaut. Die Folge: Die Flüsse fließen immer schneller – ein sichtbares Zeichen dafür ist, dass Uferböschungen regelrecht ausgehöhlt werden und wegbrechen. Deshalb wurden Ufer bisher auch aufwendig befestigt – zum Beispiel mit Mauern aus Beton. Naturnah und umweltverträglich für Tiere und Pflanzen ist das allerdings nicht, denn durch den reißenden Strom werden sie regelrecht mitgerissen. Damit das künftig nicht mehr passiert, sollen Flüsse langsamer fließen. Ob das mit einfachen, naturnahen Steinbarrieren am Wassergrund funktioniert, wollen Wissenschaftler vom Leichtweiß-Institut für Wasserbau an der Technischen Universität Braunschweig herausfinden: In einer der größten Wasserforschungshallen Europas – sie ist so groß wie ein ganzes Fußballfeld. Carmen Woisczyk war dort.

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Bewegung fürs Gehirn: Sport macht schlau – aber warum?

01.01.2015, von , in Karte anzeigen

Strampeln für die Forschung (Foto: WDR)

Strampeln für die Forschung

Dass Sportarten wie Laufen, Radfahren oder Schwimmen  gut für die Gesundheit sind, das ist seit langem bekannt. Doch körperliche Anstrengung kann auch die geistige Leistungsfähigkeit steigern. Nach dem Sport können wir uns besser konzentrieren, besser komplexe Aufgaben lösen  und das widerspricht der Annahme der meisten Eltern, die sich engagiert gegen Sportunterricht am Anfang des Schultages für ihre Kinder stemmen. An der Deutschen Sporthochschule  Köln haben Wissenschaftler in einem mehrjährigen Forschungsprojekt herausgefunden: Sport macht schlau! „Bewegung fürs Gehirn: Sport macht schlau – aber warum?“ weiterlesen →

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Blitzlicht gegen Keime – Neues Verfahren für die Lebensmittelsicherheit

16.12.2014, von , in Karte anzeigen

Salate in Folien sind nicht selten mit Keimen belastet (Foto: BR)

Salate in Folien sind nicht selten mit Keimen belastet

Abgepackte Salate sind bequem. Einfach den Beutel aufreißen und rein in die Schüssel. Doch was viele Verbraucher nicht wissen, in den fertigen Tüten im Supermarkt wimmelt es von Keimen. Unzählige Mikroben tummeln sich auf den Blättern oder verstecken sich in Zellspalten. Sie sind meist harmlos. Doch seit dem Ausbruch der EHEC-Epidemie sind die Lebensmittelbehörden wachsam. Das Fraunhofer Institut IVV in Freising arbeitet derzeit in einem EU-Projekt daran, wie man die schädlichen Erreger besser erkennen und abtöten kann.  Erste Forschungsergebnisse liegen nun vor. So haben die Forscher etwa mit Blitzlicht sehr gute Ergebnisse erzielt.  Reporterin Anna Küch war in Freising im Labor.

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Angstfrei im Krankenhaus – Intensivstation der Zukunft

09.12.2014, von , in Karte anzeigen

1) Warme Holztöne und eine beleuchtete Decke dominieren das Intensivzimmer der Zukunft (Foto:SWR)

Warme Holztöne und eine beleuchtete Decke dominieren das Intensivzimmer der Zukunft

Menschen, die auf einer Intensivstation liegen, sind schwer krank: Sie haben etwa einen Unfall oder eine lange Operation hinter sich. Wenn sie aus der Narkose erwachen, sind sie oft desorientiert. Angst machen dann häufig auch die ganzen Apparate, Schläuche, Monitore im Zimmer. Auf der Intensivstation der Zukunft soll es daher sanfter zugehen: Beatmungsgeräte und Schläuche verschwinden hinter getäfelten Wänden, die Geräuschkulisse wird gedämmt. An der Berliner Charité haben Mediziner und Architekten so eine Intensivstation entwickelt. Thomas Gith hat sich als Simulationspatient dorthin begeben.

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Leichen im Keller – Forschung in der Gruft

01.12.2014, von , in Karte anzeigen

Eingang zur Gruft der Reformierten Kirche Loga (Foto: NDR)

Eingang zur Gruft der Reformierten Kirche Loga

Es klingt gruselig und makaber. Ist aber eine seriöse Forschung. Drei Archäologen aus Norddeutschland sind spezialisiert auf die Untersuchung von Särgen und Leichen in Grüften. Und das unter Schlössern oder Kirchen. Das  Ziel der Forscher: Sie wollen heraus bekommen, wer die Toten waren, die dort zu finden sind. Und wie genau sie beigesetzt wurden. Jens Wellhöner hat die Wissenschaftler begleitet – in der Gruft unter einer Reformierten Kirche von Loga, einem Stadtteil von Leer in Ostfriesland:
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Medizin der Zukunft – Der vernetzte Forschungs-Operationssaal

25.11.2014, von , in Karte anzeigen

Forschungsoperationssaal der TU München

Forschungsoperationssaal der TU München

Wer selbst unter blendenden Scheinwerfern, umringt von Ärzten in grünen Kitteln in einem Operationssaal liegt, ist sicher ganz froh, von allem, was da um ihn herum läuft, nicht viel mitzubekommen. Wieviel Hi-Tech in einem Operationssaal heute steckt, wird dem Patienten also meistens entgehen. Im Klinikum rechts der Isar der TU München ist vor kurzem ein Forschungs-Operationssaal eingerichtet worden, der das Operationsteam mit viel moderner Technik bei der Arbeit unterstützen soll. Roland Söker hat sich für die Durchblicker-Reportage zwar nicht unters Messer gelegt. Er hatte aber die Gelegenheit, Professor Hubertus Feußner und seinem Team bei einer Tumor-Operation über die Schulter – bzw. auf den Bildschirm zu schauen.

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Schwarzkittel mir GPS – Wildschweinen auf der Spur

17.11.2014, von , in Karte anzeigen

Die Antenne kommuniziert mit dem GPS-Halsband. So kann Milena Stillfried das Halsband per Fernsteuerung öffnen. (Foto: Julai Beißwenger/WDR)

Die Antenne kommuniziert mit dem GPS-Halsband. So kann Milena Stillfried das Halsband per Fernsteuerung öffnen.

Seit Jahrzehnten wächst die Zahl der Wildschweine in Deutschland. Die Tiere verbreiten sich vor allem dort, wo  Mais angebaut wird. Sie fressen aber auch gerne Raps, Eicheln und Käferlarven.  Wildschweine erobern Wälder, Parklandschaften und sogar Städte – Berlin gilt als Hauptstadt der Wildschweine. Hier erforschen Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung den Lebensraum der Tiere. Sie wollen herausfinden, wo genau die Wildschweine fressen und schlafen. Dafür fangen sie Wildschweine und legen ihnen ein GPS-Halsband an. Mit ihm können die Forscher das jeweilige Schwein jederzeit orten, außerdem speichert das Halsband auf einem Chip die Bewegungsmuster des Tieres. Die Wissenschaftler gehen regelmäßig in den Wald und sammeln Halsbänder wieder ein. Julia Beißwenger war dabei.

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3D für die Ohren – Hörgeräte für die Zukunft

10.11.2014, von , in Karte anzeigen

 

 

Forscher erkunden das menschliche Gehör (Foto: Colourbox)

Forscher erkunden das menschliche Gehör

Kommt gleich ein Auto um die Ecke? Was will der Bekannte auf der lauten Party gerade sagen und in welche Richtung muss ich mich drehen, wenn ich in der Menge gerufen werden? Um Schalle vor Störkulissen und im Raum wahrzunehmen, arbeiten beim Menschen Gehirn und Gehör zusammen. Aber was, wenn die Zusammenarbeit gestört wird? Hörgeräteträgern geht es so, auch weil die Technik nicht die gleichen Hörsignale liefern kann. Wissenschaftler der TU München setzen da an. Um Hörgeräte intelligenter zu machen und die biologische Hörtechnik besser zu verstehen, machen sie das Hörerlebnis messbar. Testpersonen wie Reporterin Silke Schmidt-Thrö dürfen dafür in einem Wohnzimmer großen Raum im Keller der Technischen Universität München Platz nehmen.

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Sanfter Bohrer für die Methanhydratförderung

03.11.2014, von , in Karte anzeigen

 

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Methanhydrat – Energielieferant der Zukunft?

Methan ist vielen von uns im gasförmigen Zustand bekannt – vor allem als das, was bei Kühen vorne und hinten rauskommt.  Methan gibt es aber auch in fester Form – als Methanhydrat – unter Dauerfrostböden und in Meeressedimenten. Riesige Mengen davon schlummern in den Tiefen der Erde: Aktuelle Schätzungen gehen von drei Billionen Tonnen Kohlenstoff aus, die weltweit in Methanhydraten gespeichert sind.  Sie enthalten demnach viermal mehr Energie als die konventionellen Erdgasreserven und zehnmal mehr als die verbleibenden Erdölreserven. Doch die Förderung ist riskant und der Abbau umstritten. Denn Methanhydrat sieht zwar aus wie Eis, aber wenn Druck und Temperaturen steigen, zerfällt die feste Struktur. Methan entweicht als Gas an die Oberfläche, wo es sich entzünden und explodieren kann.  Um dennoch an das energiereiche Eis aus den Tiefen der Erde zu kommen, haben Wissenschaftler von der TU Clausthal einen speziellen Bohrkopf entwickelt. Er bohrt besonders sanft, ohne das Eis zu schmelzen. Carmen Woisczyk war beim Testlauf in der Versuchshalle des Instituts für Erdöl- und Erdgastechnik dabei.
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