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Fledermäuse im Stadtlicht

27.09.2016, von , in Karte anzeigen

Der Große Abendsegler jagt bei Anbruch der Nacht an Flüssen und Seen. (Foto: IZW)

Der Große Abendsegler jagt bei Anbruch der Nacht an Flüssen und Seen. (Foto: IZW)

Fledermäuse haben im Vergleich zum Menschen zwar keine guten Augen, dennoch ist der Sehsinn auch für sie wichtig. Die Tiere brauchen ihn zum Beispiel um zu erkennen, wann es dunkel wird und sie jagen können. Die Dunkelheit schützt Fledermäuse vor vielen Raubvögeln. Doch was passiert, wenn es nie richtig dunkel wird? In einer Großstadt wie Berlin zum Beispiel erhellt künstliches Licht die Nacht. Werden Fledermäuse davon gestört? Das wollen Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung herausfinden. Sie haben Fledermäuse mit einem GPS-Sender ausgestattet, eine Speicherkarte nimmt ihre Flugwege auf. Ein Luxmeter misst zudem die Lichtintensität, die die Tiere auf ihren Flügen umgibt. Um Tiere zu besendern, sind die Biologen auf einen Friedhof in Berlin Marzahn gegangen, wo Große Abendsegler ihre Quartiere haben. Julia Beißwenger war dabei.

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Bremsversuch im Regen – Fahrzeugtests mit autonomen Autos

20.09.2016, von , in Karte anzeigen

Dummy beim Versuch in der Halle (Foto: BR)

Dummy beim Versuch in der Halle

Technische Systeme reagieren oft schneller in gefährlichen Situationen als Menschen. Schon heute unterstützen viele elektronische Helfer die Autofahrer: Antiblockiersystem, Bremsassistent, Airbag. Und in Zukunft wird es noch mehr davon geben, bis hin zum „Autonomen Fahren“, dem Autofahren ganz ohne Fahrer. Doch wie kann sichergestellt werden, dass Sicherheitssysteme auch in Bruchteilen von Sekunden die richtigen Entscheidungen treffen? Diese Frage wird an der technischen Hochschule Ingolstadt untersucht. Dort haben Forscher eine ganze Halle gebaut, um Unfallsituationen möglichst realistisch zu simulieren. Sie trägt den klangvollen Namen „Carissma“ und soll ein „Leitzentrum für integrale Fahrzeugsicherheit“ sein. Roland Söker war dort und war bei einem Fahrsicherheitsversuch mit einem „Auto ohne Fahrer“ dabei.

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Forschung im Stall – Wie macht man Kühe glücklich?

14.09.2016, von , in Karte anzeigen

Lässt sich das Glück von Kühen messen? (Foto: Susanne Henn)

Lässt sich das Glück von Kühen messen?

Tierversuche haben nicht den allerbesten Ruf. Auch wenn sie in der Grundlagenforschung  häufig vor allem unserer Gesundheit dienen, sind sie für viele Tiere durchaus auch mit Schmerzen und Qualen verbunden. Aber es gibt auch Tierversuche, die sollen nicht in erster Linie uns Menschen helfen, sondern den Tieren. An der Uni Hohenheim etwa versuchen Wissenschaftler herauszufinden, was Milchkühe brauchen, um sich als Nutztiere im Stall wohl zu fühlen. Susanne Henn:

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Blitzlichter am Bahnübergang – Unfälle vermeiden mit High-Tech

05.09.2016, von , in Karte anzeigen

 

In einem Fahrsimulator wird getestet, wie man Bahnübergänge sicherer machen kann (Foto: NDR)

In einem Fahrsimulator wird getestet, wie man Bahnübergänge sicherer machen kann

Bahnübergänge sind lebensgefährlich: Etwa jeder 4. Unfall endet tödlich. Besonders an unbeschrankten Bahnübergängen ist die Gefahr groß. Dabei passieren Unfälle häufig durch unaufmerksames oder leichtsinniges Verhalten von Autofahrern. Ein Blitzlichtgewitter am Bahnübergang soll das jetzt ändern. Das sogenannte PeriLight soll den Blick des Fahrers lenken, so dass er den herannahenden Zug rechtzeitig erkennen und bremsen kann. Bei der InnoTrans in Berlin, der internationalen Fachmesse für Verkehrstechnik mit Schwerpunkt Schienenverkehrstechnik vom 20. bis 23.9. stellen Wissenschaftler vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt ihre lebensrettende Neuheit vor. Carmen Woisczyk hat das neu entwickelte System zur Blicklenkung vorab getestet.


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Der Duft des Erinnerns – Von der Nase ins Gedächtnis

29.08.2016, von , in Karte anzeigen

Reporter Johannes Döbbelt schnüffelt für die Forschung (Foto: WDR)

Reporter Johannes Döbbelt schnüffelt für die Forschung

Frisch gemähter Rasen, Regentropfen auf heißem Asphalt oder ein bestimmtes Parfum – viele Gerüche lösen in uns Erinnerungen aus, versetzen uns mit einem Schlag zurück in unsere Kindheit oder den letzten Sommerurlaub. Forscher an der Ruhr-Universität-Bochum wollen herausfinden, wie unser Gedächtnis von Gerüchen beeinflusst wird. Können wir uns bestimmte Dinge vielleicht besser merken, wenn wir sie nicht nur sehen, sondern gleichzeitig etwas riechen?

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Naturschutz versus Landwirtschaft – Bibermanagement

22.08.2016, von , in Karte anzeigen

Die Biber sind wieder da. Doch ihre Anwesenheit schafft auch Probleme wie z.B. Überschwemmungen. (Foto: Nicola Wettmarshausen)

Die Biber sind wieder da. Doch ihre Anwesenheit schafft auch Probleme wie z.B. Überschwemmungen.

Immer wieder kommen sich Bauern und Biber „ins Gehege“: Während Naturschützer die Rückkehr der Biber in Baden-Württemberg begrüßen, sind Landwirte oft weniger froh. Erst recht nicht, wenn Biberdämme Wasser stauen, was wiederum die Heuernte schwierig bis unmöglich macht. Fangen oder einfach umsiedeln darf man die Nager aber nicht, denn sie sind naturschutzrechtlich geschützt. Was also tun? Rainer Allgöwer ist der Mann der Stunde: Der Bibermanager sucht vor Ort nach einer praktischen Lösung. Nicola Wettmarshausen hat ihn dabei begleitet.

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Bioarchäologie – Was macht eine Mumie im Krankenhaus?

15.08.2016, von , in Karte anzeigen

 

Die ägyptische Mumie soll im Computertomographen näher untersucht werden (Foto: NDR)

Die ägyptische Mumie soll im Computertomographen näher untersucht werden

Eine 2200 Jahre alte ägyptische Mumie soll im Hildesheimer Krankenhaus „durchleuchtet“ werden. Ägyptologen vom Römer und Pelizaeus Museum Hildesheim wissen, dass es der Priester Anch-Hapi ist. Doch die Inschriften verraten nicht, wie alt die Mumie zu Lebzeiten gewesen ist, und welche Krankheiten den Menschen plagten, der es einmal war. Das soll eine Computertomographie im Krankenhaus klären. Carmen Woisczyk hat die Hildesheimer Forscher bei der spannenden Suche danach im Krankenhaus begleitet.

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Trinken für die Wissenschaft – Schmerztests mit Alkohol

08.08.2016, von , in Karte anzeigen

 

•Drink: "Blauer Kapitän" – besteht aus 70%igem Ethanol, Limettensaft, Bitter Lemon, Blue Curacao (Foto: Inga Pflug)

Drink: „Blauer Kapitän“ – besteht aus 70%igem Ethanol, Limettensaft, Bitter Lemon, Blue Curacao

Alkohol als Schmerzmittel – manche Patienten mit chronischen Schmerzen versuchen, ihre Leiden so zu lindern. Gleichzeitig klagen aber Menschen, die viel Alkohol trinken, besonders häufig über Schmerzen. Doch wie genau Alkoholkonsum und Schmerzempfinden zusammenhängen, ist weitestgehend unklar. Forscher der Uni Bamberg wollen das ändern: In einer aktuellen Studie erforschen Psychologen der Projektgruppe „Pain & Addiction“ die unmittelbare Wirkung von Alkohol auf das Schmerzempfinden. Die Probanden machen dafür verschiedene Schmerztests – und bekommen vorher einen Drink verabreicht. Durchblicker-Reporterin Inga Pflug hat sich auf den alkoholischen Versuch eingelassen.

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Plagegeister in Deutschland – Die Kartierung der Stechmücken

26.07.2016, von , in Karte anzeigen

Doreen Walther bestimmt eine eingeschickte Mücke. (Quelle: Julia Beißwenger)

Doreen Walther bestimmt eine eingeschickte Mücke.

In den 1920 und 1930 Jahren stellten Biologen fest, dass in Deutschland 50 der weltweit 3500 Stechmückenarten leben. Doch keiner weiß, ob diese Zahlen noch gelten. Möglicherweise sind einige Arten inzwischen hierzulande ausgestorben und andere eingewandert. Vor allem Mücken aus den Tropen sind bedenklich, denn einige können gefährliche Krankheitserreger übertragen. Um eine Übersicht über die Stechmücken in Deutschland zu gewinnen, hat das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung im April 2012 im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft das Projekt Mückenatlas ins Leben gerufen. Darin werden Bürgerinnen und Bürger deutschlandweit aufgerufen, Stechmücken zu fangen und ans Leibniz-Zentrum in Müncheberg zu schicken. Dort bestimmen Forscher die Insekten. Julia Beißwenger hat bei der Arbeit zugesehen.

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Bergwiesen – wieder gewonnene Artenvielfalt

25.07.2016, von , in Karte anzeigen

Artenreiche Bergwiesen bei Winterberg (Foto: WDR)

Artenreiche Bergwiesen bei Winterberg

Die Bergwiesen der Mittelgebirge gelten als botanische Kostbarkeiten in Deutschland. Sie sind jedoch durch die intensive Landwirtschaft bedroht: Wo gedüngt und bis zu viermal im Jahr gemäht wird, können kaum noch Blumen und Kräuter wachsen. Bei Winterberg im Sauerland haben Ökologen der Biologischen Station des Hochsauerlandkreises, unterstützt von Wissenschaftlern der Universität Marburg, in den vergangenen sechs Jahren im Rahmen eines EU-Life-Projekts dafür gesorgt, dass die Bergwiesen wieder ihr altes, ökologisch wertvolles Gesicht zurückbekommen.Corina Wegler-Pöttgen war dort….

 

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