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Verhaltensexperiment: Sind Hunde Individualisten oder Gruppentiere?

17.04.2014, von , in Karte anzeigen

x Bevor das Experiment startet, sollen sich die Hunde auf einer Wiese kennenlernen (Foto: NDR)

Bevor das Experiment startet, sollen sich die Hunde auf einer Wiese kennenlernen

Etwas nachmachen, das andere vorgemacht haben – wer kennt das nicht? Viele Menschen lassen sich bei ihren Entscheidungen von anderen beeinflussen. Aber auch Tiere gucken sich das Verhalten von ihren Artgenossen ab. So gibt es bereits wissenschaftliche Verhaltensstudien, die zeigen, dass Hunde voneinander lernen können – zum Beispiel, wie sie an verstecktes Futter herankommen. Bisher wurde aber nie untersucht, ob Hunde andere Hunde auch aus ausschließlich sozialen Gründen nachahmen. Dieser Frage gehen nun erstmals Psychologen der Universität Hildesheim nach. Sie wollen in einem Verhaltensexperiment herausfinden, ob ein Hund seiner eigenen Erfahrung folgt oder ob er sich anderen anschließt. Reporterin Carmen Woisczyk war dabei.
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Blendfreies Fernlicht: Tests im Lichttunnel von Lippstadt

14.04.2014, von , in Karte anzeigen

 Reporter Aeneas Rooch neben der verfahrbare Walze mit Testscheinwerfern. (Foto: SWR)

Reporter Aeneas Rooch neben der verfahrbare Walze mit Testscheinwerfern. (Foto: WDR)

Helles Fernlicht ist praktisch, wenn man nachts auf einer schlecht beleuchteten Straße unterwegs ist; doch es blendet entgegenkommende Fahrer, deshalb muss es bei Gegenverkehr ausgeschaltet werden, was hingegen wieder unkomfortabel ist. Ingenieure haben dieses Problem behoben und Lichtsysteme entwickelt, die die Straße hell ausleuchten, dabei aber entgegenkommende Fahrer und Fußgänger nicht blenden. Durchblicker-Reporter Aeneas Rooch hat sich zeigen lassen, wie blendfreies Fernlicht funktioniert und getestet wird. „Blendfreies Fernlicht: Tests im Lichttunnel von Lippstadt“ weiterlesen →

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Knusperkruste aus dem Labor – Backversuche mit neuen Weizensorten

07.04.2014, von , in Karte anzeigen

Kurz vor der Spektrometrie  (Foto: BR)

Kurz vor der Spektrometrie. Eine neue Weizensorte wird untersucht

Wenn die Semmel nicht schmeckt, ist nicht immer der Bäcker schuld. Manchmal sind es auch die Erfolge der modernen Weizenzucht, die dazu führen, dass die Kruste nicht rösch (also nicht krusprig)  ist oder die Krume nicht schmackhaft. Eine neue Weizensorte hat eine andere Eiweißzusammensetzung als ihre Vorgänger – und schon passen die Erfahrungen des Bäckers nicht mehr zur Backeigenschaft des Weizens.  In der Arbeitsgruppe Getreideverfahrenstechnik der TU München (Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie) arbeiten Forscher daran, die Backeigenschaften neuer Sorten zuverlässig vorherzusagen – unterstützt von erfahrenen Bäckern und hochmoderner Analysetechnik. „Knusperkruste aus dem Labor – Backversuche mit neuen Weizensorten“ weiterlesen →

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Flöten mit Endoskop – Forscher entschlüsseln Körperfunktionen während des Musizierens

31.03.2014, von , in Karte anzeigen

Prof. Claudia Spahn spielt hier Blockflöte für die Wissenschaft (Foto: SWR)

Prof. Claudia Spahn spielt hier Blockflöte für die Wissenschaft

Wenn man Flöte spielt oder Horn, dann laufen die entscheidenden Vorgänge im Innern des Körpers ab, zum Beispiel im Kehlkopf, in der Mundhöhle und im Brustraum. Und wenn man weiß, wie die Physiologie beim Musizieren genau funktioniert, was das Zwerchfell beim Staccato macht, dann kann man besser eine falsche von einer richtigen Spielweise unterscheiden, dann kann man als Musiker verhindern, dass man zum Beispiel seine Stimmbänder ständig überreizt. Das Freiburger Institut für Musikermedizin reist regelmäßig ins Körperinnere von Musikern, um mehr über die Physiologie beim Musizieren herauszufinden.  Kristina Hortenbach hat der Leiterin des Instituts beim Flötenspielen zugesehen:

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Detektive der Lüfte – Flugunfalluntersuchung

24.03.2014, von , in Karte anzeigen

Die Unfalluntersucher Uwe Berndt (links) und Holger Röstel (rechts) bauen die Anzeigen aus dem Cockpit aus (Foto: NDR)

Die Unfalluntersucher Uwe Berndt (links) und Holger Röstel (rechts) bauen die Anzeigen aus dem Cockpit aus

Jedes Flugzeug, das in Deutschland abstürzt, aber auch deutsche Flugzeuge oder Flugzeuge deutscher Airlines, die anderswo in der Welt verunglücken, werden von Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig genau unter die Lupe genommen. Es sind Ingenieure für Luft- und Raumfahrttechnik, Piloten, Mechaniker und Psychologen. Sie arbeiten als Unfalluntersucher und haben gemeinsam das Ziel, nach Spuren und einer Erklärung für den Absturz eines Flugzeugs zu forschen. Sie reisen zur Unfallstelle, wo sie unter anderem Fotos machen und Zeugen befragen. Schließlich werden alle Überreste der verunglückten Flugzeuge nach Braunschweig gebracht. Dort wird beispielsweise die Blackbox ausgewertet, die jedes größere Verkehrsflugzeug an Board haben muss. Bei kleineren Privatmaschinen ist diese feuerfeste und stoßsichere Box mit wichtigen Daten wie dem Funkverkehr allerdings nicht verpflichtend und fehlt. Dann suchen die Ermittler nach technischen Mängeln, aber auch jeder Kratzer am Wrack könnte die Unfallursache erklären. Carmen Woisczyk war bei der Spurensuche an einer kleinen Maschine dabei, die im November 2013 in einem Waldstück bei Coburg abstürzte – drei Menschen wurden damals getötet.
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Die Beton-Zerstörer von Bochum

17.03.2014, von , in Karte anzeigen

Viel Kraft für die Sicherheit

Durch solche Tests werden Brücken in Zukunft noch sicherer

Durch solche Tests werden Brücken in Zukunft noch sicherer

Wie viel Belastung hält eine Brücke aus? Oder eine Decke in einer Sporthalle? Und: Wie stabil ist ein Tunnel? Das kann man mit Computern berechnen. Aber das in Praxis-Versuchen zu testen war bislang schwer. Schließlich kann man ja nicht nur zu Testzwecken solche riesigen Bauwerke errichten. An der Ruhr-Universität Bochum wird an einem neuen wirklichkeitsnahen Testverfahren für die Belastbarkeit von Stahlbeton-Bauten geforscht. Damit Gebäude, Brücken und Tunnel künftig noch sicherer sind. „Die Beton-Zerstörer von Bochum“ weiterlesen →

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Vulkanische Blitze im Labor

10.03.2014, von , in Karte anzeigen

Der isländische Vulkan Eyjafjallajokull bei einem Ausbruch im April 2010 (Foto: picture-alliance/dpa)

Der isländische Vulkan Eyjafjallajokull bei einem Ausbruch im April 2010

Erinnern Sie sich noch an den isländischen Vulkan mit dem markanten Namen “Eyafjellajökull”? Aufgrund einer stabilen Hochdruckwetterlage und atlantischen Winden breitete sich dessen feinkörnige Aschewolke über halb Europa aus und legte den Flugverkehr lahm. Verhindern können wird man eine solche Situation auch in Zukunft nicht. Vulkanausbrüche sind Naturphänomene, die der Mensch nicht beherrschen kann. Aber vielleicht kann man die Auswirkung von gewaltigen Eruptionen in Zukunft besser vorhersagen. Daran arbeitet das Department für Geo- und Umweltwissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München. „Vulkanische Blitze im Labor“ weiterlesen →

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Der Knochenkeller – Rekonstruktion von Dinosaurierskeletten

27.02.2014, von , in Karte anzeigen

1) Knochen von Dinosaurierbeinen - gelagert im Knochenkeller des Berliner Museums für Naturkunde (Foto: Thomas Gith)

Knochen von Dinosaurierbeinen – gelagert im Knochenkeller des Berliner Museums für Naturkunde

Dinosaurier sind tot – lange schon. In Berlin aber werden sie zu neuem Leben erweckt. Präparatoren und Paläontologen des Berliner Museums für Naturkunde befreien die Knochen der Dinosaurier von einer umliegenden Gipsschicht und von Versteinerungen – und lassen die Dinosaurier so neu auferstehen. Thomas Gith hat sie bei ihrer Arbeit begleitet. „Der Knochenkeller – Rekonstruktion von Dinosaurierskeletten“ weiterlesen →

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Hörtests im schalltoten Raum – Wenn man nur “Bahnhof” versteht

24.02.2014, von , in Karte anzeigen

 

Reporterin Carmen Woisczyk beim Sprachtest (Foto: NDR)

Reporterin Carmen Woisczyk beim Sprachtest

Durchsagen in Bahnhöfen oder Flughäfen sind oft schwer zu verstehen. Schuld sind Störgeräusche und der Nachhall. Dabei ist es sehr wichtig, dass Durchsagen wie zum Beispiel Zug- oder Flugverspätungen, aber vor allem Warnungen und Anweisungen bei Feueralarm oder einer Bombendrohung gut verständlich sind – und zwar auch für Schwerhörende. Ihr Hörvermögen steht jetzt erstmals im Mittelpunkt einer aktuellen Studie der Physikalisch Technischen Bundesanstalt in Braunschweig. Diese Studie im Rahmen eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Projektes soll helfen, Beschallungsanlagen zu optimieren. Dabei geht es um Sprachverständlichkeitstests im schalltoten Raum. Reporterin Carmen Woisczyk war dort. „Hörtests im schalltoten Raum – Wenn man nur “Bahnhof” versteht“ weiterlesen →

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Wenn die Fritteuse Feuer fängt – Löschsystem im Extremtest

13.02.2014, von , in Karte anzeigen

Wanne mit brennendem Fett

Bei einer Temperatur von rund 330°C entzünden sich die 120 Liter Speiseöl von selbst.

Es kommt immer wieder vor – in Restaurants, in großen Küchen, in Betrieben, die Lebensmittel herstellen: die Fritteuse fängt Feuer. Weil solche Fettbrände schnell eine ganze Küche in Brand setzen und weil schlimmste Verbrennungen drohen, gibt es automatische Löschsysteme. Bevor sie zum Einsatz kommen, müssen die Anlagen getestet werden: Ob sie funktionieren und ob sie sicher sind. Für solche Tests gibt es das Zentrum für Brand- und Explosionsschutz in Dortmund. Unser Reporter Aeneas Rooch war dort und durfte einen außergewöhnlichen Test begleiten. „Wenn die Fritteuse Feuer fängt – Löschsystem im Extremtest“ weiterlesen →

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