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Wie gut sind Gründächer fürs Stadtklima?

28.11.2016, von , in Karte anzeigen

Die Forscher messen, wie viel CO² die Parzellen aufnehmen und wie viel Wasser verdunstet wird (Foto: NDR)

Die Forscher messen, wie viel CO² die Parzellen aufnehmen und wie viel Wasser verdunstet wird

Begrünte Dächer sehen nicht nur schön aus, sondern sind auch gut fürs Stadtklima. Bekannt ist, dass sie unter anderem CO2 aufnehmen und Feinstaub binden. Und sie kühlen die städtische Hitzeinsel im Sommer, indem das dort gespeicherte Regenwasser verdunsten kann. Doch wie gut können Gründächer das tatsächlich? Und unter welchen klimatischen Bedingungen sind sie am effektivsten? Das wollen Stadtklimatologen der Technischen Universität Braunschweig jetzt genauer als je zuvor bestimmen. Sie untersuchen Gründächer in Berlin und Braunschweig – und nutzen dabei erstmals auch eine Messmethode, die bislang nur für große Wälder und Moore angewendet wurde. Carmen Woisczyk war bei Messungen auf einem Gründach in Braunschweig dabei.

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Achtung, Kurve rechts! Tests für Abbiegeassistenzsysteme

21.11.2016, von , in Karte anzeigen

Forscherteam mit Fahrradfahrerdummy (Foto: WDR)

Forscherteam mit Fahrradfahrerdummy

Wenn ein Bus um die Kurve fährt, wird es für Radfahrer gefährlich. Damit in solchen Situationen, wenn Bus und Rad auf gleicher Höhe fahren und der Bus abbiegt, kein Unfall geschieht, sollen Abbiegeassistenzsysteme den Busfahrer warnen oder den Bus im Notfall sogar abbremsen. Doch wie überprüft man, ob so ein System korrekt funktioniert? Darüber machen sich Ingenieure der Bundesanstalt für Straßenwesen in Bergisch Gladbach bei Köln Gedanken und entwerfen Tests, mit denen Abbiegeassistenzsysteme einheitlich geprüft werden können. Unser Reporter Aeneas Rooch hat einen solchen Test in der Nähe von Köln besucht.

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Wie Lesen leichter werden kann – Textformatierung und Leseleistung

15.11.2016, von , in Karte anzeigen

Reporterin Anna Küch beim Lesen von Phantasiewörtern (Foto: BR)

Reporterin Anna Küch beim Lesen von Phantasiewörtern

A-E-I-O-U, der Anfang ist mühsam:  Erstklässler hangeln sich von Buchstabe zu Buchstabe und brauchen viel Zeit, bis sie Lesen lernen, Denn für das Gehirn ist  Lesen eine Höchstleistung. Welchen Einfluss der Zeilen- Wort- und Buchstabenabstand auf die Lesbarkeit eines Textes hat, versuchen  zwei Forscherinnen der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der LMU München herauszufinden. Ihre Ergebnisse könnten gerade Kindern mit Leseschwäche enorm helfen. Reporterin Anna Küch war im Forschungslabor:

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Wie man aus Klärschlamm Phosphat gewinnen kann

07.11.2016, von , in Karte anzeigen

Agrarwissenschaftler Gero Becker gewinnt Phosphat aus Klärschlamm (Foto: Nicola Wettmarshausen)

Agrarwissenschaftler Gero Becker gewinnt Phosphat aus Klärschlamm

Klärschlamm ist ein Rohstoff. Denn in ihm stecken wertvolle Salze – Phosphate etwa. Da es in Deutschland keinerlei Phosphat-Lagerstätten gibt, müssen wir diese Mineralien also entweder importieren – und uns abhängig machen von Weltmarktpreisen – oder recyclen. Gero Becker, Agrarwissenschaftler an der Uni Hohenheim in Stuttgart, ist Fan der Kreislaufwirtschaft und hat ein Verfahren entwickelt, in dem Klärschlamm zuerst gekocht und damit zu Kohle verarbeitet wird, um ihm dann seine wertvollen Salze zu entlocken. Nicola Wettmarshausen hat ihm im Labor über die Schulter geschaut.

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Gute Sicht trotz Nebel – VR-Display hilft Hubschrauber-Piloten

31.10.2016, von , in Karte anzeigen

Hubschrauber Simulator: In diesem Labor kann man fliegen (Foto: Stefan Geier)

Hubschrauber Simulator: In diesem Labor kann man fliegen (Foto: Stefan Geier)

Wenn die Sicht zu schlecht wird, können Hubschrauberpiloten nicht fliegen. Anders als normale Flugzeuge fliegen die Piloten ausschließlich auf Sicht. Gerade wenn das Wetter schlecht ist, passieren viele Unfälle. Bei starkem Nebel muss der Hubschrauber dann trotz Notfall am Boden bleiben. Verletzte müssen länger auf Hilfe warten. Am Lehrstuhl für Hubschraubertechnologie der Technischen Universität München haben Ingenieure eine Technik entwickelt, mit der Hubschrauberpiloten auch bei widrigen Sichtverhältnissen starten können.


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Der Duft von Schweiß – Studie zur Abneigung gegen Körpergerüche

25.10.2016, von , in Karte anzeigen

Reporterin Carmen Woisczyk versucht aus den Geruchsproben ihren eigenen Schweiß zu identifizieren (Foto: NDR)

Reporterin Carmen Woisczyk versucht aus den Geruchsproben ihren eigenen Schweiß zu identifizieren

Schweiß oder Mundgeruch, jeder kennt es, kaum einer spricht darüber. Denn nicht jeder riecht nach Rosenwasser. Doch es gibt Menschen, die extrem unter ihrem Körpergeruch leiden. Sie glauben, dass sie viel stärker nach Schweiß riechen als andere und dass sie den üblen Gestank auch mit ständigem Waschen nicht loswerden können. Aber stimmt das wirklich, oder bilden sie sich das vielleicht nur ein? Psychologen und Biologen der Technischen Universität Braunschweig wollen es in der weltweit ersten Studie zur Abneigung gegen Körpergerüche herausfinden. Dafür wurde der Körpergeruch von Probanden getestet – und inwiefern sie ihn riechen. Carmen Woisczyk hat den Geruchstest gemacht.

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Lichtverschmutzung im Wasser

17.10.2016, von , in Karte anzeigen

Das Seelabor auf dem Stechlinsee (Foto: Oczipka, IGB-HTW Dresden)

Das Seelabor auf dem Stechlinsee (Foto: Oczipka, IGB-HTW Dresden)

Auf dem Stechlinsee in Brandenburg schwimmt seit Juni 2012 ein riesiges Seelabor. Es hat 24 Becken mit je neun Metern Durchmesser. Mit Planen sind sie vom Rest des Seewassers abgeschirmt. Wissenschaftler vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) wollen mit Hilfe der Becken herausfinden, wie künstliches Licht auf Mikroorganismen und Fische wirkt. Dafür beleuchteten die Biologen von Ende August bis Mitte Oktober 2016 das Wasser nachts mit LED-Lichtern. Beeinflusst diese künstliche Lichtverschmutzung die Algenproduktion? Verändern die Tiere ihr Verhalten? Um das zu prüfen, fuhren die Biologen regelmäßig zum Seelabor und nahmen Wasserproben. Julia Beißwenger war an einem Oktobermorgen dabei.


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Tiermodelle aus dem Drucker – Wie Präparatoren arbeiten

11.10.2016, von , in Karte anzeigen

Der Dodo-Vogel wurde Ende des 17. Jahrhunderts ausgerottet. Präparaotoren versuchen ihn "nachzubauen".

Der Dodo-Vogel wurde Ende des 17. Jahrhunderts ausgerottet. Präparatoren versuchen ihn „nachzubauen“.

In naturhistorischen Museen sind seltene und oft ausgestorbene Tiere ausgestellt. Unsere Reporterin Susan Bohn wollte wissen, wo denn heute diese Ausstellungs-Exponate für die Museen herkommen und wer sie bearbeitet. Dafür hat sie den Präparatoren des Senckenberg Museums über die Schulter geschaut.

 

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Apfelbäume mit Depressionen

04.10.2016, von , in Karte anzeigen

Forscher versuchen herauszufinden, wie sich Wachstumsdepressionen bei Apfelbäumen vermeiden lassen (Foto: NDR)

Forscher versuchen herauszufinden, wie sich Wachstumsdepressionen bei Apfelbäumen vermeiden lassen

Es ist ein lange bekanntes, aber dennoch bislang unerforschtes Phänomen: Nach wiederholtem Anbau einer Pflanzenart sinken die Erträge, die Pflanzen wachsen schlechter und werden häufiger krank. Vor allem Apfelbäume leiden und bekommen auf müden Böden Wachstumsdepressionen. In dem Verbundprojekt ORDIAmur, an dem verschiedene Universitäten und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland beteiligt sind, gehen Wissenschaftler den Ursachen jetzt auf den Grund. Das Gartenbauliche Institut der Leibniz Universität Hannover koordiniert das Verbundprojekt und erforscht in großen Gewächshäusern voller Apfelbäumchen, ob müde Böden wieder munter werden, wenn sie mit Bakterien und Pilzen behandelt werden. Carmen Woisczyk war dort.

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Fledermäuse im Stadtlicht

27.09.2016, von , in Karte anzeigen

Der Große Abendsegler jagt bei Anbruch der Nacht an Flüssen und Seen. (Foto: IZW)

Der Große Abendsegler jagt bei Anbruch der Nacht an Flüssen und Seen. (Foto: IZW)

Fledermäuse haben im Vergleich zum Menschen zwar keine guten Augen, dennoch ist der Sehsinn auch für sie wichtig. Die Tiere brauchen ihn zum Beispiel um zu erkennen, wann es dunkel wird und sie jagen können. Die Dunkelheit schützt Fledermäuse vor vielen Raubvögeln. Doch was passiert, wenn es nie richtig dunkel wird? In einer Großstadt wie Berlin zum Beispiel erhellt künstliches Licht die Nacht. Werden Fledermäuse davon gestört? Das wollen Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung herausfinden. Sie haben Fledermäuse mit einem GPS-Sender ausgestattet, eine Speicherkarte nimmt ihre Flugwege auf. Ein Luxmeter misst zudem die Lichtintensität, die die Tiere auf ihren Flügen umgibt. Um Tiere zu besendern, sind die Biologen auf einen Friedhof in Berlin Marzahn gegangen, wo Große Abendsegler ihre Quartiere haben. Julia Beißwenger war dabei.

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