Antworten für Stichwort „Lernen“
Warum fallen wir nicht aus dem Bett? (08.02.2012)
Es stimmt, dass Kinder schon gelegentlich mal aus dem Bett fallen – deshalb schlafen Kleinkinder ja auch oft in einem Gitterbett. Erwachsene dagegen brauchen das nicht. Da scheint es tatsächlich so etwas wie einen unbewussten Lernprozess zu geben. Tatsächlich ist es so, dass wir uns im eigentlichen Schlaf kaum bewegen, weil unsere Muskeln „lahmgelegt“ sind. Deswegen können wir auch relativ gefahrlos träumen [...] Antwort zu "Warum fallen wir nicht aus dem Bett?" lesen »
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Wie lange kann ich als älterer Mensch studieren? (22.07.2011)
Wir kennen Menschen, die mit 80 oder 85 Jahren an Untersuchungen teilnehmen die zeigen, dass sie Aufgaben bewältigen können, die ganz neue Lern- und Denkstrategien erfordern. Ein großer Fehler ist es, sich immer mit jungen Menschen zu vergleichen. Entscheidend ist vielmehr, an sich selbst Lernschritte und neue Aspekte der Wahrnehmung wahrnehmen zu können. [...] Antwort zu "Wie lange kann ich als älterer Mensch studieren?" lesen »
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Wie lassen sich Wiederholungsträume erklären? (10.01.2011)
Wiederholungsträume haben eine relativ einfache Botschaft. Die heißt: "Lerne etwas Neues." Es ist ganz klar: Wenn ich Ihnen beispielsweise sage: "Jemand hat im Wachzustand Prüfungsangst", dann hat er jedes Mal vor der Prüfung Prüfungsangst. [...] Antwort zu "Wie lassen sich Wiederholungsträume erklären?" lesen »
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Was ist der Unterschied zwischen Obst und Gemüse? (02.12.2010)
Diese Frage ist mit einem interessanten Phänomen verbunden: Wir haben schon im Kindesalter relativ schnell gelernt, intuitiv Obst und Gemüse zu unterscheiden – und trotzdem wissen die meisten Erwachsen gar nicht, warum. Was genau ist der Unterschied? [...] Antwort zu "Was ist der Unterschied zwischen Obst und Gemüse?" lesen »
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Warum verbeugen sich Juden beim Gebet nach vorne, links und rechts? (02.09.2010)
Es ist ein Brauch, der sich entwickelt hat, um sich zu konzentrieren. In Talmud-Akademien lernt man zu zweit, und dann entsteht ein Dialog zwischen den Zweien, die miteinander lernen. [...] Antwort zu "Warum verbeugen sich Juden beim Gebet nach vorne, links und rechts?" lesen »
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Schokolade hilft doch beim Lernen, oder etwa nicht? (20.04.2010)
In der Tat hat Schokolade dadurch einen positiven Effekt aufs Lernen, weil die Energie, die in Schokolade drin ist, langsam an den Körper abgegeben wird. Im Unterschied zum Beispiel zum Traubenzucker, dessen Wirkung nach 15 Sekunden bereits verpufft ist. Also auch Extrembergsteiger haben Schokolade dabei und keinen Traubenzucker [...] Antwort zu "Schokolade hilft doch beim Lernen, oder etwa nicht?" lesen »
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Kann man denn auch im Schlaf – also unbewusst – lernen? (20.04.2010)
Man kann unbewusst im Schlaf nicht Neues lernen. Das heißt, es nützt nichts dabei eine Audio-CD zu hören oder irgendein Buch unters Kopfkissen zu legen. Das wird sich nicht irgendwie ins Gehirn hinein morphen. Aber es stimmt in der Tat, dass wir nachts lernen und zwar intensiv [...] Antwort zu "Kann man denn auch im Schlaf – also unbewusst – lernen?" lesen »
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Ein gutes Gedächtnis im Alter – kann es daran liegen, dass man nie einen Fernseher besessen hat? (24.07.2009)
Wenn Sie es nicht gewohnt sind, Fernsehen als Medium zu benutzen heißt das, dass Sie vor allem auf das Visuelle verzichten, also alles, was mit "sehen" zu tun hat. Stattdessen konzentrieren Sie sich auf Gehörtes oder Dinge, die Sie vielleicht in Büchern lesen und dort wahrnehmen. Dort ist die Umwelt aber relativ begrenzt, das heißt auf die Wörter beschränkt, die man abliest. Daher ist man konzentrierter auf das, was man aufnimmt. Und auf Hirnebene können die Kanäle für die Informationsverarbeitung dann besser synchronisiert werden auf das eher "eingeschränkte" Medium. [...] Antwort zu "Ein gutes Gedächtnis im Alter – kann es daran liegen, dass man nie einen Fernseher besessen hat?" lesen »
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Was bewirkt, dass wir uns etwas merken? Wie können Lehrer und Erzieher Kinder dabei unterstützen? (23.07.2009)
Die einfachste Antwort: Man merkt sich, was einen interessiert, was einem persönlich nahe geht, was die Sinne anspricht. Wenn einem Dinge bereits bekannt vorkommen ist die Wahrscheinlichkeit ebenfalls höher, dass man sie sich merken. Denn dort sprechen wir von einer Assoziationsbildung. Das heißt, man bekommt im Kopf eine Art Aha-Erlebnis: „Das ist so ähnlich wie damals“ oder „so ähnlich wie schon einmal“. Wenn dann die entsprechende Neuigkeit auch noch von Interesse ist, einen also persönlich anspricht oder die Neugier weckt, kommt es zu einer Aktivierung von Gehirnregionen, die mit Emotionen zu tun haben, sich also darauf spezialisiert haben, die Dinge näher zu analysieren. Und mit dem näheren Analysieren geht einher, dass die sich besser im Gehirn verankern, dass man sich diese Dinge besser langfristig merken kann. [...] Antwort zu "Was bewirkt, dass wir uns etwas merken? Wie können Lehrer und Erzieher Kinder dabei unterstützen?" lesen »
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Gibt es Computerspiele, die positive Effekte erzielen? (11.05.2009)
Spielen hat nie einen bewussten pädagogischen Wert. Das ist ja gerade ein Teil unseres Lebens, in dem wir ganz entlastet etwas machen können. Wenn Kinder spielen heißt das, dass sie nicht lernen, nicht arbeiten. Sie lernen implizit etwas mit, weshalb man nicht von vorn herein sagen sollte, dass Spiele eine Lernabsicht haben. [...] Antwort zu "Gibt es Computerspiele, die positive Effekte erzielen?" lesen »