Antworten von Rolf-Bernhard Essig
“Ich schmeiße dir auch mal einen Stein in den Garten” – Woher kommt das? (05.03.2012)
Bei dieser Redewendung hat sich interessanterweise die Bedeutung verändert. Ursprünglich handelte es sich um eine Dorfstrafe: Wenn jemand etwas angestellt hatte, das nicht justiziabel war, aber gegen die Dorfgesetze verstieß, warf man ihm Steine in den Garten. [...] Antwort zu "“Ich schmeiße dir auch mal einen Stein in den Garten” – Woher kommt das?" lesen »
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Ist die Bedeutung von Redensarten immer eindeutig zu verstehen? (05.03.2012)
Häufig macht der Ton die Musik. Wenn Sie darauf achten, wissen Sie fast immer, was gemeint ist. Ursprünglich war es rein negativ zu verstehen, dass z. B. die harte Faust nicht auf das zarte Auge passte. Aber schon im 17. Jahrhundert verwendete man diesen Ausdruck erstmals ironisch. [...] Antwort zu "Ist die Bedeutung von Redensarten immer eindeutig zu verstehen?" lesen »
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“Das geht mir auf den Keks” – Redewendung, Sprichwort oder Jugendsprache? (05.03.2012)
Das sind keine Gegensätze, denn auch Jugendsprache hat zu wunderbaren Redensarten geführt. Man geht davon aus, dass dieser Ausdruck, der in Berlin um 1900 modern geworden ist, wahrscheinlich aus der Jugend- oder zumindest aus der Umgangssprache kommt. Ursprünglich sagte man „das geht mir auf den Geist“ oder „der trampelt auf meinen Nerven herum“.[...] Antwort zu "“Das geht mir auf den Keks” – Redewendung, Sprichwort oder Jugendsprache?" lesen »
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“Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis” – Was bedeutet das? (05.03.2012)
Manche sagen sogar: „... dann geht er aufs Eis tanzen“, und manche steigern es noch „... und bricht ein“. Das ist typischerweise für übermütige Leute verwendet worden. Es geht darum, dass ein Huftier wie der Esel auf dem Eis natürlich keinen Spaß hat. Denn die harten Hufe finden auf dem Eis keinen Halt – und dann liegt er auf dem Bauch. [...] Antwort zu "“Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis” – Was bedeutet das?" lesen »
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Woher kommt der Ausdruck “hanebüchen”? (02.03.2012)
Von Kindern wird es oft falsch geschrieben, weil sie nicht wissen, dass der Ausdruck von der Hainbuche kommt und nicht vom Hahn. Das Holz der Hainbuche fand vielfältige Verwendung. Auch Holzschnitzer bearbeiteten es, aber es ist sehr knorrig und schwer zu bearbeiten. Deswegen gebrauchte man früher den Ausdruck "hanebüchen" von "Hainbuchen" bzw. dem Holz der Hainbuchen herkommend. [...] Antwort zu "Woher kommt der Ausdruck “hanebüchen”?" lesen »
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Woher kommt die Redewendung “Jetzt ist Sense!” ? (02.03.2012)
Einerseits ist da an die Landwirtschaft zu denken, denn mit der Sense legt man die Halme des Getreides um. Wir können aber noch einen Schritt weitergehen und sehen in vielen Kirchen und auf manchen Uhren Gevatter Tod mit der Sense dargestellt. [...] Antwort zu "Woher kommt die Redewendung “Jetzt ist Sense!” ?" lesen »
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“Pfarrers Kinder, Müllers Vieh geraten selten oder nie” – Woher kommt das? (02.03.2012)
Der Müller hatte eine sehr wichtige Aufgabe, nämlich für die Bauern in der Umgebung das Korn zu mahlen. Deswegen hatte er keine Zeit, sich um sein Vieh zu kümmern. Das galt deswegen als verwahrlost. Die Pfarrer waren früher nicht gut bezahlt [...] Antwort zu "“Pfarrers Kinder, Müllers Vieh geraten selten oder nie” – Woher kommt das?" lesen »
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„Das kommt mir spanisch vor“ – Woher kommt das? (01.03.2012)
Der spanische und später deutsche König Karl V. sagte einmal, er rede mit seinem Beichtvater Lateinisch, mit seinem Hofstaat Spanisch und mit seinem Pferd Deutsch. Genau auf diese Zeit geht die Wendung zurück. Als Karl V. 1519 gewählt wurde, kam er mit seiner Entourage aus Spanien und den deutschen Fürsten kam das spanisch vor – im wahrsten Sinne des Wortes. [...] Antwort zu "„Das kommt mir spanisch vor“ – Woher kommt das?" lesen »
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“Ach du grüne Neune!” – Woher kommt der Ausdruck? (01.03.2012)
Über die Herkunft sind sich die Sprach- und Sprichwortforscher nicht ganz einig. Eine Idee lautet, dass es von einem Berliner Lokal kommen könnte. Tatsächlich ist es wohl auch im 19. Jahrhundert in Berlin aufgekommen. Dieses Lokal hatte eine Adresse, die man über den Grünweg erreichte, und es hatte die Nummer 9. [...] Antwort zu "“Ach du grüne Neune!” – Woher kommt der Ausdruck?" lesen »
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„Der Teufel ist ein Eichhörnchen“ – Woher kommt das? (01.03.2012)
Es geht darum, dass der Teufel mit der Geschwindigkeit verglichen wird, denn die Geschwindigkeit ist immer etwas Teuflisches. Man sagt auch „mit affenartiger Geschwindigkeit“, wobei der Affe eine Teufelsschöpfung ist. Da hat der Teufel angeblich Gott nachgemacht, aber es kam nur ein Affe dabei heraus. [...] Antwort zu "„Der Teufel ist ein Eichhörnchen“ – Woher kommt das?" lesen »





























































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