Sind im Buddhismus Obduktionen erlaubt?

von Carola Roloff am 20.05.2011, 2 Kommentare

Das ist unter Buddhisten generell eine Diskussion. Nicht speziell bezogen aufs Herz, sondern allgemein, weil man es als Buddhist gerne hätte, dass man drei Tage ruhig liegengelassen wird, damit sich in Ruhe das Bewusstsein vom Körper trennen kann. Und bei manchen, die z. B. noch meditieren, geht man davon aus, dass sie, selbst wenn sie vielleicht schon klinisch tot sind, noch in feinen Meditationszuständen sein können.

Es gibt aber auch den Wunsch, dass man anderen helfen möchte durch die eigenen Organe, und das ist ein Widerstreit, den jeder in sich lösen muss. In den buddhistischen Texten gibt es da keine klare Aussage zu, weil es das zur Zeit des Buddha nicht gab.

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Beantwortet von Carola Roloff am 20.05.2011 in Religion, Stichworte: , , , , , , , , .

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Kommentare zu „Sind im Buddhismus Obduktionen erlaubt?“

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Ralf-Dieter schreibt am 20.03.2013

Das mit den 3 Tagen gibts glaube auch in der Friedhofsordnung das der Leichnahm 3 Liegen weil es Scheintote gibts und schon mal Leute am Sarg klopften das kann man nicht erklären aber wie andere sie hören konnten ist Erde drüber vieleicht durch Hunde?

Ralf-Dieter schreibt am 20.03.2013

In jeder Religion die Naturrreligionen einbezogen, in jeder Idiologie alle politischen und Philosophien gibts und gabs Regeln und Normen auch in der Psychologie, es geht bis Knigge wo Menschen leben gibts Regeln beim Sport undenkbar ohne Regeln!

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