CO2 ist schwerer als Luft. Wie soll es dann in die obere Atmosphäre aufsteigen und den Treibhauseffekt verstärken?

von Gabor Paal am 04.03.2010, 4 Kommentare

Richtig ist: CO2 ist schwerer als Luft. Luft ist ja ein Gasgemisch. Sie besteht nur zu einem winzigen Bruchteil aus Kohlendioxid, zu 99 Prozent dagegen aus Stickstoff und Sauerstoff, die beide wesentlich leichter sind als CO2. Wenn man Luft als Gasgemisch betrachtet und es mit reinem CO2 vergleicht, dann ist tatsächlich das CO2 ungefähr 50 Prozent schwerer, oder physikalisch korrekt: dichter.

Sinkt es damit also zu Boden?

Nein. Das würde nur dann passieren, wenn die Luft eine stehende Masse wäre, in der die schweren CO2-Moleküle gemütlich nach unten sinken würden. Dann allerdings hätten wir auch ein großes Problem. Denn wenn die Luft eine stehende Masse wäre, würden wir in Abgasen ersticken, und wenn das ganze CO2 aus der Atmosphäre zu Boden sinken würde, erst recht. Aber so ist es ja nicht. Sondern die Luft bewegt sich. Auf und ab. Es gibt Wind und Turbulenzen. Warme Luft erwärmt sich am Boden und steigt auf. Das passiert jeden Tag.

Die vielen CO2-Teilchen in der Luft haben überhaupt keine Zeit, sich langsam abzusetzen und am Erdboden anzureichern, weil die Luftmassen durch Wind und Wetter ständig aufgewirbelt werden und sich so über die Atmosphäre verteilen. Das ist auch schon oft gemessen werden, und das Ergebnis ist: Der Anteil der CO2-Moleküle in der Luft ist bis in eine Höhe von fast 100 Kilometern nahezu konstant, es gibt keine „Anreicherung“ am Boden, auch wenn es sich noch so einleuchtend anhört.

Aber wenn es sich am Boden anreichern würde, würde dann das Argument stimmen?

Nein, auch dann nicht. Denn das Argument sagt ja, dass CO2 aufsteigen muss, um den Treibhauseffekt zu entfalten. Auch das ist falsch. Da führt vielleicht der Begriff Treibhauseffekt ein bisschen in die Irre. Es klingt ein bisschen so, als würde das CO2 irgendwo über uns eine Art Dach bilden – wie das Glasdach in einem Treibhaus. Aber der Treibhauseffekt beginnt teilweise ja schon unmittelbar über der Erdoberfläche, indem einfach Gase wie CO2, Methan und Wasserdampf die Wärmestrahlung von der Erde absorbieren und einen Teil diese Wärme wieder zurück zur Erdoberfläche abstrahlen. Um diesen Effekt zu entfalten, müsste das CO2 gar nicht in die Höhe aufsteigen. Trotzdem, wie gesagt, gelangt es in die obere Atmosphäre und dort entfaltet es noch mal eine zusätzliche Wirkung.

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Beantwortet von Gabor Paal am 04.03.2010 in Frag den Paal !, Wetter & Klima, Stichworte: , , , , , , , , , , , , .

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Kommentare zu „CO2 ist schwerer als Luft. Wie soll es dann in die obere Atmosphäre aufsteigen und den Treibhauseffekt verstärken?“

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Dieter Reiber schreibt am 30.10.2010

Aus Motor-Talk: Rußfilter bringt oft Motorschäden – mehr Schaden als Nutzen. COs ist schwerer als Luft; wie wird in Erde und Meer gebunden? Natürlich vermischt es sich bis zu 50 km Höhe.
Aber sollten wir den Blickwinel nicht auf die wirklich schädlichen Gase nicht verstellen und die Kirche im Dorfe lassen!
CO, HC, Rußpartikel haben eine direkt schädlich Wirkung aufs Leben:

Zum Beipiel, was bringt ein verstopter Rußfilter und Motorschaden: das kommt immer häufiger vor, weil obligatorisch (von der “BRD-Demokratie” gegen die Autohersteller) verordneter “Filterzwang” so sicher, „wie das Amen in der Kirch“ mehr Schaden als Nutzen bringt.
Ein Motorschaden ist keine Kleinigkeit für den Geldbeutel. Und geht das dann auf Garantie und Kulanz der Autokonzerne, auch noch nach zwei oder drei Jahren? Sicher nicht! Und wie ist es bei der Nachrüstung? Findet man einen Versicherer, der dann dafür aufkommt? – Sicher kaum! Fragen vor Kauf! Ich fragte und erntete nur staunende Ratlosigkeit bei den Autoverkäufern! „Das haben wir uns noch keine Gedanken gemacht – sie haben Recht“!
Tatsache: der Rußfilterzwang ist keine Intelligenzleistung unserer „Entscheider“. Die EU schreibt nicht vor, wie und mit welcher Technik die Abgaswerte zu verbessern sind; wenn es viel besser und mit Nachhaltigkeit (wie die EU Siehe EU – Lokale (Soziale)-Agenda ja fordert) ohne Partikelfilter geht.Also keine positive Nachhaltigkeit beim verstopften Rußfilter.
Die “Europäische Kommission interdisziplinärer Wissenschaften – IGA-TAR” hat das schon lange erkannt und der “Europäische Verbraucherschutz“ will die Bürger vor Gesundheitsschäden und Finanzschäden schützen; dort hat man sich um bessere, intelligentere Systeme gekümmert; IbF-Institut & bi-labor prüfte solche Innovationen auf Herz und Nieren und stellte fest, dass mit Spritkatalysatoren (IbF-Kat) und Optimierungen an verschiedenen Stellen, man nicht nur die Leistung steigert, sondern auch Verbrauche um bis 10-20% reduziert und gefährliches Abgas (CO, HC, Partikelmenge) bis Faktor 5 bis 20 verbessert und das unschädliche CO2, sich zwar erhöht, aber mit O(2)-Überschuss sich der Verbrauch um bis 20% reduziert und Schad-Partikel bis Faktor 2,5 zumindest bis zur Hälfte reduzieren kann.
Die ach so verteufelten Rußpartikel mit dem Rußfilter teuer verkleinert; bis zu gefährlichen Nanopartikeln, die dann erst gefährlich lungengängig Krebs erzeugen (lt. Diskussion, sollen). Und ein verstopfter Rußfilter verbraucht ja dann 10 bis 20% mehr Kraftstoff und die Umweltzonen werden erst recht belastet. Benziner brauchten dann aber auch einen Filter!
Der Rußfilter leistet also das genaue Gegenteil des viel diskutierten Umwelt-Effekts zur Umweltverbesserung – nur, die Verbrauche und Kosten steigen. KFZ mit roter Plakette werden jetzt schon aus Stutgart(-21) ausgesperrt! – So macht Politik mehr blöd als Sinn!

Das Ganze zusammen sehen .. nicht aus dem Auge verlieren!

Albert Köhler schreibt am 04.11.2010

Arbeitete lange Jahre für VDI und DFG zu Fragen Luftverunreinigung. Die Partikel, die ein Russfilter filtert sind hygienisch harmlos, der Filterwiderstand stellt dem Motor aber die Luft ab und ein Filter, das die extrem gesundheitsschädlichen feinsten Partikel entfernt, ist mit vertretbarem Aufwand und in einer einbaufähigen Grösse überhaupt nicht machbar. Feinstaub, das Gefährlichste was für den Menschn in der Luft ist, kann nur auf eine Weise weitgehend vermieden werden, nämlich indem man den Dieselmotor verbietet. Da hilft kein Fanatismus und keine Demagogie. Das CO2 ist das Harmloseste in der Luft, ist lebensnotwendig und die 6ppm anthropogenes CO2 haben nicht die geringste Auswirkung auf das Wetter (Temperatur). Die Hysterie darum ist der grösste wissenschaftlich-politische Skandal unserer Zeit. Wenn Wissenschaft in die Fänge der Politik gerät ist sie verloren.

Dieter Reiber schreibt am 11.12.2010

Die Mär vom schädlichen CO2 – als Umweltgift erklärt:- ein Skandal:

Mit CO2 wachsen Pflanzen besser; wenn es sich verteilt und aufsteigt, dann regnet ein Teil des Ganzen, verteilt, wieder auf die Erde ab.

Also, wenn unser Schöpfer nicht so intelligent die Natur gestaltet hätte sich die Menschheit, wenn sie auf die Wissenschaft und Politik gehört hätte, längst ausgerottet.

Wenn die CO2-Argumentation nichts mit Dummheit zu tun hat, dann ist es eine vorgeschobene Absicht dafür Geld zu kassieren. Die Autofahrer in der BRD unterliegen einer stark überhöhten Spritsteuer und noch die Mehrwertsteuer darauf. Gnadenlos gegenüber den eigenen Bürgern, hat man die Autofahrer längst als Melkkuh der Nation erkannt. Daher ist der EU-Vergleich interessant. Wir Steuerzahler födern mit überhöhter Steuer die Autofahrer anderer Nationen, denen wegen der Europäischen Ruhekissen das Geld ausgegangen ist.

Der Diesel scheint, obwohl deutlich sparsamer als der Benziner, zum Prügelknaben über die vorgeschobene “Rußgefährlichkeit”, fördert die Politik und die Behörden – nur nicht den Autofahrer. Warum können wir Bürger nicht, was die Franzosen können: auf die Straße gehen, bis sich die Politik zurücknimmt am automatischen mitverdienen, wenn die (Kumpel) Börsenzocker den Spritpreis höher treiben?

Weil die Politik weiß, dass Pendler kaum streiken können, kann man aus der Not der Anderen ein Supergeschäft machen: an jeden Liter nimmt sich der Staat den Haupteil – immer mehr und mehr..

Da stellt sich Politik gern dumm oder hält die Bürger für dumm.

Susanne Berg schreibt am 21.07.2011

Es gibt kein schädliches CO2
Das Alles behaupten die Regierungen um uns weiter abzocken zu können.
Informiert Euch und glaubt nicht den Wissenschaftlern die gekauft wurden.
Wir haben keinen Klimawandel, sondern einen ganz normalen Klimazyklus.
Mit diesem Schwindel hat sich die Hochfinanz wieder einmal eine gute Geldquelle gesichert, die wir alle bezahlen müssen.

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