Navigation

Volltextsuche

Logo von SWR2 Literatur SWR2 Literatur

Jeden ersten Dienstag im Monat wird in SWR2 Literatur die SWR-Bestenliste vorgestellt.

Um das Audio im Flash-Player abzuspielen, installieren Sie bitte das kostenlose Flash-Plugin von Adobe für Ihren Browser.

SWR-Bestenliste Mai 2012

Aus der Jury diskutieren die Literaturkritiker Verena Auffermann, Jens Jessen imd Sigrid Löffler (Mod.) über ausgewählte Bücher

Platz 1: Antonio Pennacchi: Canale Mussolini
Platz 5: Ulla:Lenze: Der kleine Rest des Todes
Platz 8: Bernd Cailloux: Gutgeschriebene Verluste
Platz 10: Patrick Modiano: Im Café der verlorenen Jugend

SWR2 Literatur,  1.5.2012 | 56:33 min

Fernsehen im SWR

Seite vorlesen:

Preis der SWR Bestenliste 2005 Gewinner 2005

Der Lyriker und Essayist Lutz Seiler erhielt den mit 10.000 Euro dotierten "Preis der SWR-Bestenliste 2005" für seine Essays "Sonntags dachte ich an Gott" und "Die Anrufung".

Lutz Seiler bei einer Preisverleihung

Lutz Seiler

"pech & blende" hieß der Gedichtband, mit dem Lutz Seiler im Jahr 2000 schlagartig bekannt wurde: "pech", "blende" - das sind technische Begriffe, verbunden durch ein bürokratisches "und". Lutz Seilers frühe Gedichte interessieren sich für den Stoff, aus dem die DDR gemacht war, und dessen Ablagegerungen in der eignenen Biographie. "vierzig kilometer nacht", die Nachfolgegedichte, öffnen den Horizont, sie erzählen mit poetischen Mitteln, wie sich Zeit an der Dingwelt ablagert, wie Geschichte auseinanderdriftet in ein Kaleidoskop der Geschichten.

Mit seinem Essayband "Sonntags dachte ich an Gott" war er im März, April und Mai 2005 auf der SWR-Bestenliste: poetologische Texte, die die Herkunft der Poesie aus der eigenen Biographie ausleuchten.









Die Anrufung

In "Die Anrufung" ergründet Seiler die Entstehung von Schönheit aus dem Klang des gerufenen Namens.

Lutz Seiler lebt heute als Leiter des Peter-Huchel-Hauses in Wilhelmshorst.





Die Begründung der Jury:

"Lutz Seiler erhält den Preis der SWR-Bestenliste für seine Essays "Sonntags dachte ich an Gott" (Suhrkamp Verlag) und "Die Anrufung" (Verlag Ulrich Keicher), die in beispielhafter Weise Sprach- und Reflexionskunst verbinden. Ein Spaziergang des Intellekts durch eine ländlich-ostdeutsche Kindheitstopographie und gesamtdeutsche Realität. Die äußere Welt wird zum Spiegel künstlerischer Erfahrung und dichterischer Praxis."

Letzte Änderung am: 27.11.2008, 11.09 Uhr

Sonntags dachte ich an Gott LUTZ SEILER: Sonntags dachte ich an Gott

Suhrkamp Verlag
Mittelschwere Lektüre
Die Entstehung der Poesie aus den Stoffen der Landschaft: Haus, Wald, Lichtung, Herkunftsgeschichten / Herkunftsgedichte. [mehr zu: LUTZ SEILER: Sonntags dachte ich an Gott ]

Die Anrufung LUTZ SEILER: Die Anrufung

Verlag Ulrich Keicher
Mittelschwere Lektüre
Eine mündliche Abschlussprüfung im Fach Ästhetik, ein kleiner Junge, der zwei Freundinnen herbeizurufen glaubt; Schönheitserfahrungen sind Klangerlebnisse über den Abgrund der Abwesenheit hinweg. [mehr zu: LUTZ SEILER: Die Anrufung ]

Die Bestenliste aus früheren Zeiten nach Jahren aufbereitet

Hier können Sie nochmal nachschauen, welche Bücher in den vergangenen Jahren in der Bestenliste erschienen sind: