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1994
Zbigniew Herbert
für seine Holland-Essays "Stilleben mit Kandare".
1993
László Krasznahorkal
für seine "Melancholie des Widerstands".
1992
Urs Widmer,
weil er in seiner Erzählung "Der blaue Siphon" durch die Genauigkeit seiner Erinnerung in einer vergangenen Welt das Bild des möglichen Glücks aufspürt und unserer Gegenwart mit Trauer, Witz und Ironie entgegenhält.
1991
Georges Arthur Goldschmidt,
weil er in seinen Büchern "Ein Garten in Deutschland" und "Die Absonderung" die erschütternde Lebensgeschichte eines jüdischen Kindes so erzählt hat, daß in der Genauigkeit der Beobachtung die Trauer als Schönheit erscheint.
1990
Thomas Hürlimann,
weil er in seiner Novelle "Das Gartenhaus" die großen Motive der Literatur, Liebe und Tod, eindringlich gestaltet und dabei Komik, Mitleid und Trauer auf kunstvolle Weise verbunden hat.
1989
Paul Wühr
für sein literarisches Großwerk "Gegen München", "Das falsche Buch", "Der faule Strick" und vor allem "Sage. Ein Gedicht".
1988
Danilo Kis
für sein in deutscher Sprache vorliegendes Werk.
1987
Brigitte Kronauer
für ihren Roman "Berittener Bogenschütze" und ihr gesamtes erzählerisches Werk.
1986
György Konrád
für seinen Roman "Geisterfest".
1985
Friederike Mayröcker
für den Prosaband "Reise durch die Nacht" und "für ihr in 40 Jahren in unbeirrbarer Kontinuität aus Traummaterial, Traumarbeit und den Erinnerungsresten der Kindheit hergestelltes poetisches Gesamtwerk."
1984
Christa Reinig
für das in der Eremitenpresse erschienene Bändchen "Sämtliche Gedichte".
1983
Oskar Pastior
für den Band "Oskar Pastior / Francesco Petrarca / 33 Gedichte".
1982
Franz Fühmann
für seinen Essay "Der Sturz des Engels".
1981
Peter Weiss
für das dreibändige Roman-Werk "Die Ästhetik des Widerstandes".
1980
Otto F. Walter
für einen Ausschnitt aus einem noch unveröffentlichten Roman.
1979
Ludwig Fels
für die Prosa "Mein Land".
1978
Gerhard Roth
für den Roman "Winterreise".
Letzte Änderung am: 09.01.2009, 14.07 Uhr