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Selbstgespräche auf Bundesebene
Scharfzüngiger Literaturchef der FAZ, Ehrenfeind der Gruppe 47 mit undurchsichtiger NS-Mitläufer-Vergangenheit, konservativer Anarchist, der sich darüber wundert, dass nach dem Untergang des Dritten Reiches den Deutschen die Lust am Untergang noch nicht vergangenen ist - mit einem Vor-und Nachwort der Schriftstellerin und Essayistin Thea Dorn.
Zum Autor:
Friedrich Sieburg, 1893 in Altena im Sauerland geboren, studierte Philosophie, Geschichte, Literatur und Nationalökonomie in Heidelberg und promovierte schließlich in Münster. Von 1919 bis 1923 lebte er als freier Schriftsteller in Berlin, im Anschluss als Auslandskorrespondent in Paris und später in London. Er bekannte sich zunächst zum Nationalsozialismus, lehnte aber den Antisemitismus ab. Von 1949 an war er Mitherausgeber der Zeitschrift die Gegenwart und publizierte Bücher über Frankreich, in denen er sich auch vom Nationalsozialismus distanzierte. Seit 1956 war er für die FAZ tätig und war bis zu seinem Tode einer der bedeutendsten Zeit- und Literaturkritiker Deutschlands. Er starb 1964 in Gärtringen in Württemberg.
Letzte Änderung am: 04.08.2010, 10.57 Uhr
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