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Gedichte. Ungarisch / Deutsch
"Ferne Sprache, nahes Land: das ist Ungarn für uns. Jetzt gibt es eine schöne zweisprachige Ausgabe zum Werk des Dichters Endre Ady (1877-1919). Die Gedichte sind irgendwo zwischen der ungarischen Ebene, Budapest und Paris angesiedelt. Manchmal werden darin die Stoßseufzer ‚Ich kenne dieses wüste Feld / Die ungarische Öde‘ durch Liebeslieder ausbalanciert ‚Mein Wagen fliege, ihr neuen Frauen, / Die Februarsonne strahlt...‘. Und man erfährt, was der Ungar sagt, wenn er am Boden ist: ‚Ist der Ungar am Boden, dann sagt er: / Das wollte ich so‘“
(Lothar Müller)
Letzte Änderung am: 30.01.2012, 16.35 Uhr