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20 Jahre Mauerfall "Der glücklichste Tag in diesem Jahrhundert"

Niemand konnte vorhersehen, was am 9. November 1989 passieren würde: Während einer Pressekonferenz gibt Politbüro-Mitglied Günter Schabowski eine neue Reiseregelung bekannt. Noch in derselben Nacht stehen Zehntausende Ostberliner an den Grenzen zum Westen, die Schlagbäume werden schließlich geöffnet. Das Ende von Deutschlands "betonierter Teilung" (Willy Brandt) beginnt.

"Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten", sagte Walter Ulbricht im Juni 1961. Keine zwei Monate später begann die Teilung Europas. Der Eiserne Vorhang zerriss Orte und Gemeinschaften, er trennte Familien und Freunde. Erst nach 28 Jahren der Trennung der beiden deutschen Staaten brachte die friedliche Revolution von 1989 die Mauer zu Fall.

Erinnerungen an die DDR und an die Wiedervereinigung

Der heiß erwartete Trabi, der Dienst bei der NVA oder das "Organisieren" von Baustoffen: Es gibt unzählige große und kleine Geschichten aus dem DDR-Alltag. Über den 9. November 1989 sagt Norbert Blüm: "Aus meiner Sicht ist es der glücklichste Tag in diesem Jahrhundert". Den gebürtigen Dresdner Jan Josef Liefers hat diese Nacht "einfach umgeschmissen".

Deutschlands Osten: 20 Jahre danach

Inmitten von Berlin stehen noch Wachtürme der DDR-Grenztruppen, anderswo gibt es Mahnmale der Gewalt. Und was ist außerhalb der Hauptstadt geschehen? Vieles hat sich stark verändert, man denke nur an die prachtvoll restaurierten Städte und an Kulturdenkmäler, die vor dem Verfall gerettet werden konnten. Anderswo verlassen viele ihre Heimat, und oft ist Alltag auch einfach Alltag geblieben.

Letzte Änderung am: 09.11.2009, 14.39 Uhr

Im Programm

Günter Schabowski bei der Pressekonferenz Dokumentation Schabowskis Zettel

Spannendes Doku-Drama über die Nacht, als die Mauer fiel.

Im Programm

Sujet 20 Jahre Mauerfall "Landesschau Rheinland-Pfalz" Von West nach Ost

Vor zwanzig Jahren fiel die Mauer - ein Ereignis, das Wellen bis hin nach Rheinland-Pfalz schlug.