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Martin Bader, Mann Mitte dreißig

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Massenmord auf der Schwäbischen Alb

Schloss Grafeneck

Martin Bader, Jahrgang 1901, wuchs in Giengen an der Brenz auf. Nach der Schule absolvierte er eine Lehre als Schuhmacher, ging als Handwerker nach Bayern und heiratete 1925 in Aschau. Nach dem Tod des Stiefvaters übernahm er dessen Geschäft in Giengen. Ab 1926 konnte Bader nicht mehr seinem Handwerk nachgehen; ein Zittern in der linken Körperhälfte machte dies unmöglich. Nach mehreren Aufenthalten in der psychiatrischen Klinik Tübingen wurde er 1938 in eine Klinik nach Bad Schussenried eingewiesen. Im Juni 1940 wurde Martin Bader nach Grafeneck gebracht und ermordet.