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Literatur Dem RAF-Terrorismus auf den Grund gehen

Ausgewählte Bücher zum Thema

Wer das Stichwort "RAF" in den Computer tippt, um Literatur über den mehr als zwei Jahrzehnte dauernden Terrorismus in Deutschland zu finden, sitzt staunend vor einer unglaublichen Fülle an Büchern. Einige davon möchten wir Ihnen vorstellen.

Lieber wütend als traurig

Wie wird aus einer Journalistin der "Staatsfeind Nr. 1"? Alois Prinz will das in diesem Jahr präsente Thema des RAF-Terrorismus jungen Lesern nahe bringen. Für ein Jugendbuch durchleuchtete er das Leben von Ulrike Meinhof, der Mitbegründerin der Roten Armee Fraktion. [mehr zu: Lieber wütend als traurig]

Tödlicher Irrtum

Butz Peters ist sowohl Jurist als auch Journalist und hat damit den Hintergrund, um ein spannendes aber dennoch faktengetreues Sachbuch über die RAF zu schreiben. Deren Entstehung - so seine These - war ein Irrtum, dem noch viele tödliche Irrtümer folgen sollten. [mehr zu: Tödlicher Irrtum]

Die Rote Armee Fraktion - RAF-

Als junger Bundesanwalt war Klaus Pflieger in den siebziger Jahren einer der Ankläger der RAF Terroristen. Heute, als Generalstaatsanwalt in Stuttgart, bezieht er deutlich Stellung zum Themenkomplex RAF. Er fordert dazu auf, die Opfer in den Vordergrund zu rücken und lehnt Gnade ohne Reue für Christian Klar ab. [mehr zu: Die Rote Armee Fraktion - RAF-]

Der Baader-Meinhof-Komplex

Der "Karl May" unter den Büchern über die Rote Armee Fraktion – und in den Bücher-Regalen in den Studenten-Buden der 80er und 90er-Jahre sicher so verbreitet, wie in den 60ern der "Schatz im Silbersee": Die Geschichte der Roten Armee Fraktion als packende Action-Geschichte. Und Stefan Aust weiß, worüber er schreibt: [mehr zu: Der Baader-Meinhof-Komplex]

Andreas Baader - Das Leben eines Staatsfeindes

Die Autoren Klaus Stern und Jörg Herrmann, Jahrgang 1968 bzw. 1958 sind jung genug, um sich der Geschichte der RAF und eines ihrer Protagonisten – Andreas Baader – mit einer gewissen Distanz und Nüchternheit zu nähern. Sie teilen sich diese Aufgabe und das Leben Baaders in die Zeit vor und nach 1972, als er in Stammheim inhaftiert wurde. [mehr zu: Andreas Baader - Das Leben eines Staatsfeindes]

Rote Armee Fraktion

"Der Kampf hat erst begonnen" lautet der Schlusssatz in der letzten Nachricht der RAF zur Entführung von Hanns-Martin Schleyer. Diese – später häufig zitierte – Phrase offenbart die ganze Absurdität der so genannten "Bekennerschreiben": Der Versuch der Terroristen, mit der Entführung von Schleyer die "Stammheimer Gefangenen" freizupressen, ist gescheitert. [mehr zu: Rote Armee Fraktion]

Letzte Änderung am: 08.08.2007, 10.18 Uhr