Navigation

Navigation

Volltextsuche

Filmrolle SWR Fernsehen | Service Mitschnittdienst

Sie haben einen Film im SWR Fernsehen verpasst? Kein Problem! Zu den meisten Sendungen gibt es Mitschnitte. [mehr zu: Mitschnittdienst]

Fernsehen im SWR

Seite vorlesen:

Politisches Gespräch Klar. Kantig. Kontrovers.

Studio

Mal ironisch, mal provokant, aber immer mit dem Ziel der besten Information für die Zuschauerinnen und Zuschauer - so soll die Auseinandersetzung laufen. Und nach dem Slogan: Klar. Kantig. Kontrovers.


Ein Gespräch mit dem verantwortlichen Redakteur Peter Bergmann und mit Moderator Thomas Leif

Herr Bergmann, das politische Gesprächsformat wird als "Schlagabtausch" zu einem Streitthema angekündigt. Was erwartet die Zuschauerinnen und Zuschauer?

Ein kontroverses, informatives und unterhaltsames Gespräch über ein aktuelles politisches Thema. 30 Minuten klärende Sicht auf oft unbekannte politische Vorgänge oder Vorhaben. Die Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen auf mehr Durchblick und neue Einsichten hoffen.

Wieso hat sich das SWR Fernsehen für das Format eines politischen Streitgesprächs entschieden und wie entwickelte sich die inhaltliche Konzeption?

Das politische Streitgespräch hat einen festen Platz im SWR Fernsehen und darf und soll mit unserer neuen Sendung weiterentwickelt werden. In einem engen Schlagabtausch zwischen zwei politischen Kontrahenten treten die Konturen deutlicher hervor. Hier wird nicht reihum abgefragt und ein vielstimmiger Chor an Meinungen produziert. Bei uns geht es um Klartext der politischen Lager, der unterschiedlichen Denkrichtungen, es geht um Tiefe, nicht um Breite.

Unser Konzept hat den Anspruch, unserem Publikum in Zeiten immer diffuser werdender politischer und wirtschaftlicher Prozesse Erklärungen und Informationen zu liefern und das zupackend, seriös und doch nicht trocken. Dafür stehen Konzept, Redaktion und vor allem Thomas Leif - sowohl als Moderator, als auch als Rechercheur und Akteur.

Welche Zielgruppe visieren Sie an?

Wir grenzen das nicht ein. Wir hoffen darauf, dass nicht nur die ohnehin schon Kundigen auf ihre Kosten kommen. Wir arbeiten jedenfalls dafür, dass wir auch diejenigen informieren und unterhalten können, die bisher aus unterschiedlichen Gründen wenig Interesse am politischen Gespräch haben. Wir wollen die Chance bieten, den dichter werdenden Politik-Dschungel zu erkunden, zu lichten und so mitreden und sich eine eigene Meinung bilden zu können.


Herr Leif, die neue Sendung verspricht einen Schlagabtauch, mal ironisch, mal provokant. Werden Sie Ihre beiden Gäste mit Ihren Fragen "in die Mangel" nehmen?

Nein. Ich werde versuchen, die gesamte Klaviatur der Interviewtechniken zu nutzen, um die redaktionell sorgfältig überlegten "Informationsziele" auch zu realisieren. Wir verlassen uns – angelehnt an den Fußball - auf eine journalistische "Dreier-Kette": Vorbereiten – Zuhören – Nachfragen. Das sind die wichtigsten Ressourcen für gelungene Interviews. Nicht mehr und nicht weniger. Und ganz entscheidend: Wir leben von der Substanz unserer Gäste. Die hoch-professionelle, extrem ehrgeizige Redaktion wird alles in Bewegung setzen, um die besten Gäste zur richtigen Zeit zu bekommen. Dann brauchen wir keine "Mangel".

Die Sendung bietet Raum für Auseinandersetzungen mit Tiefgang. Wie steuern Sie dieses Ziel moderativ?

Mit dem Steuern ist das so eine Sache. Viele Politiker aus der ersten Reihe lassen sich nicht steuern. Sie haben über Jahre fein justierte Ausweichmethoden und Ablenkungsmanöver entwickelt. Nicht antworten gehört zur professionellen Innenausstattung des Spitzenpersonals. Unser Ziel ist es, ein Gespräch auf Augenhöhe zu führen. Wir wollen das intensiv gepflegte Vorurteil, in Talk-Shows könne man keinen einzigen Gedanken vernünftig transportieren, mit der Sendung dementieren. Unser Rezept ist ganz einfach und klar: Wir werden uns konzentrieren, auf die wichtigsten Konfliktlinien der gewählten Themen, auf die wesentlichen Argumente und die zentralen Motive der Gäste.

Fast jeder Sender kann ein Talk- oder Gesprächsformat aufweisen. Was unterscheidet die neue Sendung von der Konkurrenz?

Hoffentlich das Ergebnis und lebendige, überraschende Kontroversen. Uns geht es um den Mehrwert für die Zuschauer. Wir wollen dazu beitragen, dass die Argumente geklärt und die Positionen und Konturen der Gäste erkennbar werden. Unser Ziel: Die Zuschauer sollen am Ende zum Thema der Woche mehr wissen, mehr verstehen und besser mitreden können – und sich trotzdem nicht langweilen. Wenn das gelingt, sind wir mit unserem Job zufrieden. Aber Sie wissen ja: "Entscheidend ist auf dem Platz."

Letzte Änderung am: 13.01.2009, 12.03 Uhr

Sendezeit

Montags, 23.00 Uhr
im SWR Fernsehen

Wiederholungen:
Dienstags, 00:00 Uhr
in EinsExtra

Der SWR ist Mitglied der ARD 

Sitemap | Impressum | Datenschutz | © SWR